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Es ist so weit: Aufnahmestopp bei STRAY für neue Notfellchen!

08082016SOS1

19.08.2016 Trauriges Update: Wir haben in den vergangenen Jahren schon einige besonders schwere Zeiten durchgestanden, doch niemals war es so schlimm, dass wir sagen mussten:
Wir können keine weiteren Hunde aufnehmen! Jetzt ist es so weit: Bis auf Weiteres können wir keine neuen
Hunde mehr in die Vermittlung nehmen und von der Straße retten.

Seit unserer Vereinsgründung im Jahr 2008 waren wir die einzige Hoffnung für unzählige Hunde. Im Anfang betreuten wir rund 100 Notfellchen. Diese Zahl ist stetig gestiegen, denn das Leben der Straßenhunde ist nicht besser geworden. Jetzt hängt das Schicksal von rund 450 Hunden vom Schicksal unseres Vereins ab.

Jedes Jahr haben wir gesagt: Wir können nicht noch mehr Hunde aufnehmen; doch dann haben wir es nicht fertiggebracht „nein“ zu sagen. Sieht man erst einmal in die traurigen Augen, sieht die abgemagerten, kranken, verletzten oder misshandelten Geschöpfe vor sich, glaubt, die Hoffnung im Blick zu erkennen, wer, der Tierschutz mit ganzem Herzen macht, könnte da „nein“ sagen?

19082016SOS Beitrag1
Manchmal ist es nicht „vernünftig“, immer wieder und weiter helfen zu wollen; aber wären wir alle vernünftig, würden wir nicht so viele Stunden Tag für Tag so eine „Belastung“, psychisch und physisch auf uns nehmen und ständig dieses Elend ertragen, das einen nicht mehr loslässt und bis in den Schlaf verfolgt.
Nicht nur die Sorge um das Leid der Tiere ist allgegenwärtig, sondern auch die erdrückende Last der unglaublich hohen Kosten, denn man weiß ja: schaffen wir es nicht, schaffen es diese armen Geschöpfe auch nicht.
Wir haben viele liebe Spender und Paten, die uns so gut es ihnen möglich ist, unterstützen. Wir sind Ihnen sehr dankbar! Ohne Sie wäre das alles bis hierher gar nicht möglich gewesen.
Doch wir haben auch so viele Kosten, für die wir gar keine Spenden bekommen, die wir aber dennoch aufbringen müssen.

19082016SOS Beitrag Kouki
Wir haben diese Kosten schon oft aufgezählt, allen voran unsere wahnsinnig hohen Tierarztkosten. Wir können sie gar nicht alle veröffentlichen, dann stünde kaum noch etwas anderes auf der Homepage.
Wenn wir Hunde finden, kommt es selten vor, dass sie keine Behandlung benötigen. Sie brauchen – abgesehen von Impfungen Bluttests und in deren Folge meist Behandlungen. Eine Ehrlichiose-Behandlung z. B. dauert in der Regel vier Wochen. Abgesehen von den Tierarztkosten, muss der Hund in dieser Zeit auch untergebracht werden, denn wer will einen Straßenhund täglich wiederfinden, um ihm sein Antibiotikum zu geben …? Und die Tabletten müssen regelmäßig genommen werden.

19082016SOS Beitrag Sam
Bevor ein Hund kastriert wird, sollte eine Blutuntersuchung gemacht werden. Stellt man hierbei fest, dass er nicht gesund ist, wird er zuerst behandelt. Viele Hunde sind verletzt, wurden angefahren, benötigen eine Operation. Manche Hunde sind traumatisiert.

19082016SOS Beitrag Nely
Auch unsere Pflege- und Langzeitpflegehunde benötigen oftmals teure Behandlungen.
Und uns war und ist es ganz besonders wichtig, gerade für die Hunde da zu sein, die krank und verletzt sind, die besondere Fürsorge benötigen, die durch Größe oder Alter, durch Behinderung oder Krankheit sonst keine Hilfe erfahren. Das ist der Tierschutz, den wir machen möchten, auch wenn er so viel aufwendiger ist!
Unter Tierschutz verstehen wir, da zu helfen, wo andere gerne weg schauen. Und über jede unserer Glücksgeschichten freuen wir uns unendlich.

19062016SOS Beitrag Nemo
Und wir verstehen unter Tierschutz, dass wir unsere Schützlinge nicht nur „unterbringen“, sondern alles dafür tun, dass sie ein glückliches und gesünderes Leben führen können.

Leider ist es uns auch nicht immer möglich, unsere Hunde mit Flugpaten zu senden, dann müssen wir zu den teuren „Hundeflügen“ auch noch die Personenflüge buchen. Hinzukommen nervenaufreibende Probleme mit Behörden, weil wir zwar unsere Hunde mit allen erforderlichen Informationen anmelden, nur lediglich oftmals hierfür einen anderen Übermittlungsweg wählen müssen, da unsere griechischen Tierschützer von kaum einer Gemeinde eine Traces-Anmeldung bekommen.
Und obwohl wir, bis auf den „Weg der Anmeldung“ alles vorschriftsmäßig machen, müssen wir dennoch leider oftmals Anwaltskosten aufbringen, um weiterarbeiten zu können. In diesem Beitrag geht es um unseren Verein.

Da wir unsere Hunde in Pensionen unterbringen müssen, entstehen auch hier monatlich hohe Kosten. Jeden Monat quält uns die Sorge, wie wir es wieder schaffen sollen, diese Summe aufzubringen, da viele Hunde keinen Paten haben.
Bisher haben wir es immer so gerade und mit großer Sorge geschafft, die offenen Pensionskosten aus freien Spenden aufzubringen. Doch wie sollen wir dann die anderen oben aufgezählten Rechnungen bezahlen, für die wir nie Spenden erhalten? 

19082016SOS Beitrag Nemo
Unsere Reserven gehen langsam zur Neige und die Sorge, was aus unseren Schützlingen werden soll, wenn wir unseren Verein nicht weiterführen können, ist nicht in Worte zu fassen.

Einige Notfellchen werden es wohl in den nächsten Tagen noch auf unsere Homepage schaffen, weil wir diese Hilfe schon vorher zugesagt haben, doch dann haben wir erstmals die für uns furchtbare Situation „Nein“ sagen zu müssen.

Natürlich haben uns auch in der Vergangenheit immer wieder Hilferufe aus anderen Städten und von anderen Tierschützern erreicht, und natürlich waren wir irgendwann an dem Punkt, wo wir gesagt haben: Das schaffen wir nicht mehr, obwohl wir immer geholfen haben, wenn es uns irgend mögich war,  aber noch nie haben wir zu „unseren“ Tierschützern sagen müssen, dass wir keine weiteren Hunde mehr aufnehmen können

Und das ist wirklich ein Albtraum für uns... sicher werden wir alles, was möglich ist, versuchen, um einem schwer verletzten Hund zu helfen, auch jetzt noch.

Doch was wird aus all den anderen, die zwar rein äußerlich keine Wunden haben, doch deren Seele eine einzige Wunde ist? Was wird aus denen, die für ein paar Streicheleinheiten und einem lieben Wort einem Auto Kilometer weit hinterher laufen würden.

19082016SOS Beitrag Sifis

Dürfen sie alle keine Hoffnung mehr haben?

Wer unsere Arbeit seit Jahren verfolgt, der kann ermessen, was das für uns bedeutet.

 

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06.07.2016: Das ist eine ganz schwere Entscheidung, besonders dann, wenn man auch noch in die Augen des Hundes schaut und weiß, dass er ohne unsere Hilfe so gut, wie keine Chance hat.
Und wie schrecklich für unsere Tierschützer, die dieses Leid unmittelbar vor Augen haben und nicht mehr helfen können.

Wir wissen nicht, wie lange wir noch in der Lage sind, zu helfen. In Folge unserer vielen Notfälle explodieren unsere Kosten für Pensionen, Tierärzte, Medikamente, Vor- und Nachsorge in beängstigender Weise. Es vergeht kein Tag, an dem nicht hohe Tierarztrechnungen eingehen, sei es für die vielen armen Notfellchen in Griechenland, aber auch für unsere Pensions- und Pflegehunde in Deutschland.

Unsere Langzeitpflegehunde in Deutschland bekommen in der Regel keine Spenden mehr, doch auch sie sind oftmals krank und benötigen teure Untersuchungen. Einige Beispiele aus der letzten Zeit: Tierarztkosten Opi = 201,32 €, Servas 325,40 €, Nadine 547,84 plus 135,52 €, ausserdem benötigt Nadine Goldimplantate, weil sie starke Schmerzen hat, Rocky 761,91 €.

Wir könnten beliebig fortfahren. Für aktuelle Blutbilder und Blutbildkontrollen geben wir ein "kleines Vermögen" aus.

Es sind so viele Ausgaben, für die wir keine Spenden erhalten. Die meisten Spenden beziehen sich auf die Versorgung / Behandlung eines bestimmten Hundes und seine Unterbringung,

Ein anderer Hund hat weniger Glück und findet keine "helfende Hand", doch er hat nicht weniger Schmerzen, sein Wunsch nach Geborgenheit ist nicht geringer, als der des Hundes, der großes Aufsehen erregt. Uns liegen alle Hunde gleichermaßen am Herzen. So müssen wir aus den immer weniger werdenden "allgemeinen" Spenden, die Notfellchen versorgen, für die sich niemand (mehr) interessiert. Neue kommen täglich hinzu. Jeden Monat belastet uns die erdrückende Sorge, ob die allgemeinen Spenden ausreichen, die offene, nicht durch Paten abgedeckte Summe für unsere Pensionshunde aufzubringen. Es wäre so ein Albtraum, wenn sie alle zurück auf die Straße müssten.  Sie würden kein Futter finden, sie würden überfahren oder vergiftet .. und sie würden nicht verstehen, was da gerade geschieht...

Diese fianzielle Belastung raubt uns oft jegliche Kraft... Kraft, die wir täglich brauchen, um diese wirklich viele Arbeit leisten zu können, von früh bis spät, auch am Wochenende.

Doch zur Zeit sieht es so aus, als ob wir diesen Kampf verlieren ....

Sonnenuntergang

Und wieder hoffen wir auf kleine und größere Wunder.
Wir wissen nicht mehr, wie wir es schaffen sollen, die Kosten für unsere Pensionshunde aufzubringen, die keine Paten haben.
Seit vielen Jahren sind wir nicht nur der rettende Strohhalm für verlassene, einsame und hoffnungslose Straßenhunde, sondern eben auch vor Allem für solche, die krank und verletzt sind.

Blutbilder, Medikamente, Tierarztkosten, Klinikaufenthalte steigen ins Unermessliche… eine unserer größten Sorgen: wohin mit all diesen armen Geschöpfen, die dringend behandelt werden müssen und die, um überleben zu können, Obdach benötigen.
Immer wieder sind wir darauf angewiesen, unsere Schützlinge in Pensionen unterzubringen.
Meist müssen solche Entscheidungen innerhalb weniger Stunden getroffen werden, denn es geht oft um Leben und Tod.
Wir können nicht sagen: Lasst den Hund an der Straßenecke liegen, die Welpen über die Fahrbahnen laufen, bis wir irgendwann wissen, ob wir Paten für sie finden. Und was, wenn drei Hunde einen Paten finden, die anderen beiden aber nicht.
Sagen wir dann: Ihr Drei bekommt eine Chance und Ihr Beide müsst sterben?
Nein, das sagen wir nicht…
Und deshalb brauchen wir wieder ein Wunder, wie auch schon einige Male zuvor, wo wir kaum noch ein und aus wußten.
Viele Kosten, die wir haben, sehen die Besucher unserer Homepage nicht. Da gehen innerhalb von wenigen Wochen vier Container Flugboxen nach Griechenland… Kosten von 1200 – 1600 Euro. Wer spendet schon für den Rücktransport von Flugboxen…
Und unsere Schutzgebühr deckt in der Regel nicht die Kosten, die für die Flüge, das Chippen, die Impfungen, die Bluttests, Kastrationen und ggf. erforderliche Behandlungen anfallen.
Und es gibt die entsetzlich traurigen Fälle, wo wir von Hunden erfahren, die furchtbar verunglückt sind, wir aber dennoch Untersuchungen bezahlen, um sicher zu sein, dass nicht mehr zu helfen ist… diese Untersuchungen sind teuer, aber sie erscheinen nicht auf der Homepage.
Wieder sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir nicht wissen, ob unsere Pensionshunde, die keine Paten haben, in den Pensionen bleiben können, wieder wissen wir nicht, wie wir das alles schaffen sollen, denn es wird immer mehr…
Wir haben viele liebe Paten und Spender, denen wir sehr dankbar sind. Ohne sie wäre das alles gar nicht möglich.
Wer unsere Arbeit verfolgt, weiß sicher gar nicht, welchem Notfall er vorrangig etwas zukommen lassen soll, denn es sind so viele…
Doch wo sollen all die Notfellchen hin, deren einzige Hoffnung unser Verein ist?
Noch wissen wir nicht, wie wir unsere Pensionshunde, die keine Paten haben, im August schützen können.
Und wir wissen auch nicht, wie die Ende Juli fällige Halbjahresmiete von rund 6.000 Euro für Furever Land bezahlt werden kann.
Das sind Sorgen, die erdrücken …
Wohin geht ein Pensionshund, der nur Misshandlung, Hunger und Verachtung erfahren hat, wenn auch die Pension ihn nicht mehr schützt und die Türen sich hinter ihm schließen….

HIER geht es zum Update vom 08.09.2016

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