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Stray

einsame Vierbeiner

Schwedische Wölfe brauchen Ihre Hilfe

 

20.02.2010: Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

Heute schreibe ich Ihnen, um Sie zu bitten, sich gegen die grausame Wolfsjagd auszusprechen, die vor kurzem in Schweden stattfand, und eine Mail an den schwedischen Umweltminister zu schicken.
 


 

Sicherlich haben Sie von dieser Jagd gelesen oder gehört: über 12.000 Jäger ließen sich registrieren, um nur 27 Wölfe abschießen zu dürfen. Die Masse der Jäger ließ die Jagd in eine unkoordinierte und unprofessionelle Aktion ausarten, in deren Verlauf einige Wölfe nur verletzt, aber nicht getötet wurden – diese Wölfe mussten schrecklich leiden, bevor der Tod sie erlöste.

Dies erscheint um so unglaublicher vor dem Hintergrund, dass es nur ungefähr 230 Wölfe in Schweden gibt, darunter wenig mehr als 20 sich aktiv fortpflanzende Paare. Allein aus diesem Grunde hätte diese Jagd nie stattfinden dürfen. Tatsächlich steht der Wolf in Schweden auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

Die schwedische Regierung hat erklärt, sie plane bis 2014 ca. 20 neue, wildlebende Wölfe aus der finnisch-russischen Bestand in diese Region zu bringen. Das Ziel sei, den Genpool der Wolfspopulation zu vergrößern, um ihre Gesundheit zu verbessern. Bedauerlicherweise gibt es keine Garantie dafür, dass dieser Plan tatsächlich funktioniert. Für die schwedischen Wölfe läuft die Uhr ab!

Die schwedische Regierung sollte sich lieber dafür einsetzen, dass der Wolf konsequent geschützt wird. Dafür ist z.B. Öffentlichkeitsarbeit sinnvoll, die der schwedischen Bevölkerung klar machen, wie wichtig der Schutz von Wölfen ist.

Bitte ergreifen Sie die Initiative und senden Sie umgehend eine Protestmail an Minister Carlgren! Sagen Sie ihm, dass solche Abschuss-Aktionen grausam und absolut nicht wissenschaftlich begründet sind. Diese Wölfe müssen geschützt und nicht bejagt werden.

Klicken Sie hier, um Ihre Mail jetzt abzuschicken.

Klicken Sie hier, um mehr über die Arbeit des IFAW in Sachen Wolfsschutz in Deutschland und Polen zu erfahren.

Vielen Dank,

 
Dr. Ralf Sonntag
Direktor IFAW Deutschland

Fotos und Text copyright IFAW Deutschland 

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