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Stray

einsame Vierbeiner

Leinenführigkeit

16052016Leinenbeitrag Titel

Da die meisten unserer Hunde in ihrem bisherigen Leben entweder auf der Straße oder in einem Zwinger gelebt haben, kennen sie es nicht an der Leine zu laufen. Die wenigsten von ihnen waren jemals Gassi oder haben gelernt an der Leine zu gehen. Daher brauchen Sie etwas Geduld und Zeit, um Ihrem neuen Hund die Leinenführigkeit beizubringen.

Es kann vorkommen, dass Ihr Hund gleich losläuft und beginnt an der Leine zu ziehen. Er versteht natürlich noch nicht, warum er plötzlich eingeschränkt ist und nicht mehr dahin gehen kann, wohin er möchte. Daher versucht er dann durch das Ziehen an der Leine dorthin zu kommen, wo er hin möchte. Wenn Sie nun nachgeben und dem Hund folgen bzw. sich „mitziehen“ lassen, dann lernt er nur, dass er mit seiner Zieherei Erfolg hat.

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Die einfachste Methode, um dem Hund das Ziehen abzugewöhnen, ist es „Baum“ zu spielen, das heißt: sobald der Hund anfängt zu ziehen, bleiben Sie stehen. Dabei beachten Sie den Hund nicht und sprechen ihn auch erst einmal nicht an. Ihr Hund wird wahrscheinlich etwas verwundert sein, da sie sonst ja immer mitgekommen sind, wenn er losgezogen hat. Wahrscheinlich wird er sich früher oder später nach Ihnen umsehen oder sogar einen Schritt in Ihre Richtung machen. Sobald die Leine locker ist, laufen Sie weiter. Fängt der Hund wieder an zu ziehen,  bleiben Sie einfach wieder stehen.

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Dieses Spielchen müssen Sie eine Weile lang durchhalten, bis Ihr Hund versteht, was Sie von ihm möchten. Manche Hunde verstehen ziemlich schnell, dass sie durch Ziehen nicht mehr an ihr Ziel kommen werden. Andere sind ziemlich hartnäckig und hier ist dann Geduld und Ausdauer Ihrerseits gefragt.
Wenn Ihr Hund permanent zieht und nicht auf Sie reagiert, wenn Sie stehen bleiben, dann drehen Sie einfach um und gehen in die Gegenrichtung. Nehmen Sie Ihren Hund mit. Sobald er wieder an Ihnen vorbei nach vorne will oder anfängt, erneut zu ziehen, drehen Sie wieder um oder wechseln die Richtung.

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Dabei nicht ruckartig ziehen, sondern den Hund sozusagen mitnehmen. Der Hund soll lernen, dass er mehr auf Sie achten und sich an Ihnen orientieren soll. Diese Übung können Sie auch mit einer Schleppleine machen. Ziehen Sie dem Hund hierzu bitte immer ein Geschirr an, an dem Sie die Leine befestigen. Rennt der Hund in  die Leine, kann das zu schweren Verletzungen im Nacken-/ Halsbereich führen, wenn die Leine am Halsband des Hundes befestigt ist. Auch hier das gleiche Spiel. Sie laufen in eine Richtung. Die Schleppleine halten Sie nur am Ende fest, der Rest ist am Boden. Läuft der Hund an Ihnen vorbei, drehen Sie um. Immer wenn Ihre Hund neben Ihnen läuft oder nicht zieht, dann sollten Sie ihn natürlich auch immer loben, damit er weiß, welches Verhalten richtig ist.

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Wenn Sie konsequent und ruhig bleiben, sollte Ihr Hund innerhalb kurzer Zeit verstehen, was Sie von ihm möchten und Sie können zukünftig entspannt an der Leine zusammen spazieren gehen.

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