Regenbogenbrücke

Henry ist tot

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Henry ist am Montagmorgen (11.06.2012) in der Tierklinik verstorben. Seine Nierenwerte waren um mehr als das Neunfache erhöht. Wir haben ihm so sehr gewünscht, dass er die schönen Seiten des Lebens kennen lernen darf.

Unsere Hilfe kam zu spät.

 

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*ca. 3 Jahre – ca. 60 cm – ca. 30 kg – Athen/Jenny

Paten für Tumorbehandlung und Leishmaniosetherapie (Milteforan-Behandlung) gesucht.

06.06.2012 (nachmittags)  Wir haben soeben von unseren griech. Tierschützern erfahren, dass Henry nicht mehr essen mag und sein Futter ablehnt. Sie bringen ihn in eine Klinik. Wir haben große Angst um ihn.

Ansprechpartnerin Adoption Simone Haeger

Ansprechpartnerin Patenschaften Manuela Wendt

06.06.2012 (morgens) Henry darf ins Tierheim Herzsprung reisen.... jetzt suchen wir dringend einen Flug, denn für ihn zählt jeder Tag!

04.06.2012: Die schlechten Nachrichten hören nicht auf. Zwar sind Henrys Leberwerte ok, aber seine Nierenwerte sind schlecht.

Das Nierendiätfutter, das Olga mühsam aufgetrieben hatte (die Pension befindet sich abseits von Athen), mochte Henry leider nicht. Er wird nun erst einmal aufgepäppelt und umsorgt, damit er wieder zu Kräften kommt ... und ein Ernährungsplan wird aufgestellt.

 

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02.06.2012: Gestern früh wurde Henry zum Tierarzt gebracht und anschließend in eine bessere Pension. Es war dringend notwendig, dass Henry die alte Pension verlassen konnte, denn der Tierarzt diagnostizierte bei Henry einen Tumor am Penis.


Henry ist nun in einer Pension, in der er persönliche Ansprache und Zuwendung bekommt. Seine Medikamente erhält er ab jetzt auch zuverlässig. Es stehen nun weitere Untersuchungen an, um herauszufinden, wie der Tumor zu behandeln ist.

Henry muss es schaffen, in seinen Augen ist neben den Schmerzen auch ein Funken Hoffnung zu lesen.

 

Henry auf dem Weg von seiner alten Pension zum Tierarzt:

 

 

 

Beim Tierarzt: Die Diagnose Tumor ...

 

 

So schnell geben wir nicht auf.

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31.05.2012: Joke schrieb uns heute, dass Henry sehr krank und abgemagert aussieht. Henry ist erlichiose- und leishmaniosepositiv. Er muss zuverlässig seine Medikamente gegen die Erlichiose bekommen, dies ist für ihn lebenswichtig.

Jenny, Joke und auch wir befürchten, dass der Pensionsbesitzer Henry nicht die Medikamente gibt ... Es kann Henry das Leben kosten.

Wir waren so froh, dass Mike nun in Sicherheit ist und seine festgestellte Erlichiose zuverlässig behandelt wird. Doch die Erleichterung war kurz, denn Henry ist ein neues Sorgenfellchen in dieser Tierpension.

Henry kann erst nach der Erlichiosetherapie gegen die Leishmaniose behandelt werden - und auch dann wird es lebenswichtig sein, dass er seine Medikamente zuverlässig erhält.  In einer anderen Pension wäre dies sicher gestellt.

Man sieht Henry an, wie schlecht es ihm geht.

Wenn wir ihm nicht helfen, hat er keine Chance.... und er hat doch noch nie richtig leben dürfen .....

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15.03.2012: Henry - der kleine 3 jährige Welpe im Bärenkostüm

Er trägt die Nr. 32 von Mrs Elenis 34 Hunden, die verzweifelt auf ein Zuhause, IHR Zuhause warten.
Henry ist ca. 3 Jahre alt und sein bisheriges Leben war geprägt von Angst, Verachtung und Schmerz.

 



Haben die kleinen niedlichen Hündchen auf den Straßen Griechenlands vielleicht noch eine klitzekleine Chance auf Beachtung, wird ein Hund wie Henry dort behandelt wie ein Monster.

Wir wissen nicht, wie oft er versucht hat sich einem Menschen anzuschließen, hinter ihm her schlich, um eine kleine Berührung erhaschen zu können oder zumindest etwas Futter zu bekommen. Sicher ist, dass es zu seinem Alltag gehörte von den Menschen verscheucht, verabscheut und mit Steinen beworfen zu werden.
Dabei ist unser Henry nur ein kleiner Welpe in einem bereits erwachsenen Hundekörper.

 



Sein Charakter und wie er sich bewegt, lassen einen glauben, dass dieser 3 jährige sanfte Riese wirklich noch ein Kind ist. Er scheint wohl selbst zu glauben, dass er ein kleiner Hund ist, um den sich doch irgendjemand scheren würde. Umso schmerzlicher muss es für ihn Tag für Tag gewesen sein, als die Menschen vor seinem Anblick, seiner Größe erschraken und ihn anschrieen, mit den Füßen in seinen armen Körper traten, ihm deutlich machten: "Du bist nicht liebenswert, verschwinde!"

 


So streunte er Jahre lang umher, immer auf der Suche nach Zuwendung, nach Schutz, nach SEINEM Herrchen...
Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis ihm jemand vergiftetes Futter hinwerfen würde, um diese Kreatur zu entsorgen, oder bis ihn einer anfahren oder sonst wie beseitigen würde...


… bis seine sanftmütigen Augen den Blick von Mrs. Eleni kreuzten. Sie öffnete Ihre Arme und zum ersten Mal in seinem Leben durfte Henry erfahren, was es heißt "etwas wert zu sein"! Sie nahm sich seiner an und bot ihm, wie es ihre Mittel zuließen, eine Bleibe. 


In dieser Zwingeranlage fand Henry zwar Schutz und Futter, doch auch hier wartet er bislang vergeblich auf Liebe und Geborgenheit. Selbst diesen Ort, der ihn von der Außenwelt wegsperren musste um sein Leben zu schützen, gibt es bald nicht mehr, da Mrs Eleni die Mittel nicht mehr aufbringen kann.

 



Was passiert nun mit Henry? Zurück auf die Straße würde dies über kurz oder lang seinen sicheren Tod bedeuten. Bislang hatte er keine Chance - wie sehr er sich auch anstrengte, niemand gab ihm ein warmes, weiches Körbchen, streichelte seinen hungernden Körper oder gab ihm das Gefühl zu Hause zu sein. 

 


Als Jenny ihn besuchte, schlich er scheu aus seiner Hütte hinaus und sah sie mit seinem sanften und hoffnungslosen Blick an. Er konnte nicht glauben, dass da jemand kam, der ihn nicht schlug, sondern streichelte. Jemand der ihn ansah, der sich um ihn sorgte. So sehr genoss er jene Berührungen von Jenny und endlich einen kurzen Hauch von Aufmerksamkeit - nur für ihn! 

 


Auch Henry ist mit seinen 30 kg und 60cm ein zugegeben "großes" Überraschungsei, welches sich aber nicht weniger nach Zuwendung und Geborgenheit sehnt als seine kleineren Artgenossen.
Es ist daher ungewiss, wie er sich anfangs verhalten wird. Ein Haus und eine Leine kennt er nicht. Wir suchen daher Menschen mit Geduld und Verständnis, die ihm zunächst einmal alles Neue zeigen müssen - wie einem Welpen. 

 

 

Er ist mit Rüden und Hündinnen verträglich und wartet jeden Tag und jede Nacht sehnsüchtig auf SEINE Familie! Er möchte keine Nr. 32 mehr sein, er möchte sein altes, schreckliches Leben hinter sich lassen und Henry sein, ein Hund der gewollt und geliebt wird!

Henry und Beauty: