Hündinnen
Audrey – bitte, bitte, hol mich hier raus
*ca. 2008 – kastr. - Athen/Jenny
15.03.2012: Audrey wurde negativ auf Erlichiose und Leishmaniose getestet.
22.02.2012: Audrey ist ein Wirbelwind – sie steckt voller Energie und Kraft und es ist ihr anzusehen, dass sie nichts lieber täte, als sich einmal richtig austoben zu dürfen. Frei laufen dürfen, rennen, buddeln, toben … doch all das ist ihr verwehrt, seit zwei langen Jahren.
10.03.2012: Neues von Audrey, nach dem Weiterlesen-Link:
Ansprechpartnerin Adoption Nicole Poppendieker
Ansprechpartnerin Patenschaften Manuela Wendt
10.03.2012: Jenny hat Audrey mit anderen Hunden getestet: Mit Rüden versteht Audrey sich blendend – als Jenny Timo aus dem Zwinger holte, sprang Audrey vor Freude in die Höhe und spielte begeistert mit dem hübschen Rüden.
Jenny ist sich noch nicht sicher, ob sich Audrey mit Hündinnen versteht: Als der Pensionsinhaber Nina aus dem Zwinger holte und an der Leine hielt, wurde Audrey nervös und unruhig. Und als die beiden näher kamen, fing Audrey an zu knurren und ging rückwärts.
Doch Jenny ist sich nicht ganz sicher, ob Audrey nun wirklich Nina anknurrte oder den Pensionsinhaber. Diesen scheint sie nicht sehr zu mögen, das steht bereits fest. Jenny wird Audrey bei nächster Gelegenheit noch einmal testen. Das Ganze ist nicht einfach für Jenny, denn sie kümmert sich „nebenbei“ zusätzlich um diese 34 Hunde …
Weitere Neuigkeit: Audreys Blut wurde getestet.
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Es ist zu spüren, dass sie den Geruch frischer kalter Luft vermisst, dass sie sich danach sehnt, vom Morgentau nasses Gras unter ihren Pfoten zu spüren, dass sie es wunderbar fände, einen Ball zu fangen, den ein geliebter Mensch für sie geworfen hat - aber nein, all das wird ihr nicht erfüllt, es bleibt ein Traum.
Denn Audreys Realität ist ein kalter kleiner Zwinger … und manchmal mag ein elendiges Leben auf der Straße besser sein als das stumpfe Leiden hinter Gittern.
Zwei Jahre sitzt Audrey nun weggesperrt in einer griechischen Tierpension – gerettet wurde sie von der Tierschützerin Mrs Eleni. Audrey war ein Notfall, sie hätte in ihrem Zustand nicht alleine auf der Straße überleben können. Und nachdem Mrs Eleni das Hundemädchen aufgepäppelt hatte, suchte sie eine Unterkunft in einer Tierpension. Audrey wieder auf die Straße zu setzen und sie damit den Gefahren und dem Hunger erneut auszuliefern – nein, das brachte Mrs Eleni nicht über’s Herz.
Doch wie sollte die Zukunft für Audrey aussehen? Es gibt keine … niemand kommt hier jemals vorbei, um einen Hund zu adoptieren.
Und so blieb Audrey Schicksal zwei Jahre lang verborgen – ebenso wie das ihrer 33 Schicksalsgenossen. Mrs Eleni weiß nicht mehr, wie sie die Pensionskosten tragen soll, aber sie kann ihre Schützlinge auch nicht einfach wieder ihrem Schicksal überlassen und sie auf die Straße setzen. Es ist ein elendiger Kreislauf: Ein Zuhause in Griechenland wird Mrs Eleni für Audrey nicht finden können, doch auf die Straße zurück kann Audrey nach all der langen Zeit auch nicht.
Wir setzen auf diesen Text und auf Audreys Foto, es ist die einzige Möglichkeit für Audrey, dem Zwinger zu entkommen und es ist die einzige Möglichkeit für Mrs Eleni, die finanzielle Belastung wenigstens minimal zu reduzieren.
Wir hoffen für Audrey, dass sie die Chance auf ein lebenswertes Leben erhält. Sie hat sich ihre liebenswerte Art bewahrt. Sie ist zauberhaft zu Menschen und mag es, wenn man sie streichelt und knuddelt. Audrey ist nicht schüchtern oder ängstlich, sie sehnt sich einzig und allein danach, endlich leben zu dürfen. Als die griechische Tierschützerin Jenny sie besuchte, küsste Audrey ihr die Hände und in ihrem Blick war zu lesen: „Bitte, bitte, hol mich hier raus!“
Jenny möchte ihr diese Bitte so gern erfüllen …
Die Situation von Audrey und ihren 33 Schicksalgenossen bereitet uns große Sorge. Die Zwinger sind zu klein und unbeheizt, im Winter ist es in den Unterkünften entsetzlich kalt. Das Essen ist spärlich und von keiner guten Qualität. Hier fehlt es an allem ... Mrs Eleni weiß nicht mehr, wie sie die finanzielle Belastung weiterhin tragen soll.
Für Audrey und für die anderen Hunde suchen wir Paten. Auch jede noch so kleine Spende hilft.



