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Stray

einsame Vierbeiner

Tracey-Lucy - ist neugierig auf ihr erstes Weihnachten ...

... und erzählt von ihrem neuen Leben:

Ich bin's, die Lucy.

Ich war Mrs. Elenis Nummer 10 und hieß dort noch Tracey.
Ich hatte Glück und Gaby und Gritta, meine neuen Frauchen, sind auf mich aufmerksam geworden, weil ich einem ihrer Hunde zum Verwechseln ähnlich sehe.

Sie haben auch nicht lange gezögert und so konnte ich schon bald darauf nach Deutschland reisen. Puh, das war aufregend, alles neu für mich, denn ich kannte ja gar nichts außer meinen 4 Zwingerwänden.

Gritta holte mich in der Nähe von Frankfurt ab und ab ging's in den schönen Vogelsberg auf den Bauernhof meiner neuen Familie. Das damals achtköpfige Hunderudel begrüßte mich freundlich, aber
ich hatte nur Augen für Gaby, deren Schatten ich auch heute noch bin.

Sie gab mir die Sicherheit, die ich in dem Moment am meisten gebraucht habe. Ich war völlig überfordert, mit Hunden, Frauchen, Umgebung, etc. Ich wußte gar nicht, was ich machen sollte und so legte ich mich erst mal an Gabys Füße. Ihre Hand fing an, mich zu streicheln und zu kraulen - und das hat mir so gut gefallen, dass ich mich mal versuchsweise auf den Rücken gedreht habe - und da hat mit das
Streicheln noch viel besser gefallen.

Am Abend sind alle Hunde mit den Frauchen nach oben gegangen. Doch da waren diese Treppen, die ich nicht kannte und über die ich mich nicht hoch traute. Gaby versuchte es mit Locken, aber ich hatte zu
viel Angst. Sie hat mich dann einfach hochgetragen - war ich froh. Sie zeigte mir auch mein Bett, das mir seitdem ganz alleine gehört und in das man sich so toll reinkuscheln kann :-). In dieser Nacht konnte ich prima schlafen.

Nach ein paar Tagen und viel geduldigem Üben mit meinen Frauchen konnte ich auch die Treppe alleine bewältigen, worüber sich Gaby besonders gefreut hat. Die ersten Tage, in denen ich Gaby auf Schritt und Tritt begleitet habe, denn ich hatte immer Angst, sie könnte plötzlich nicht mehr da sein, war ich so müde, dass ich im Sitzen eingeschlafen bin und umgefallen wäre, wenn mein Frauchen mich nicht jedes Mal aufgefangen hätte.

Mein erster Gassigang war auch sehr aufregend - so viele fremde Gerüche, Geräusche,... . Ich blieb lieber ganz dicht bei Gaby. Das war wohl richtig, denn nach ein paar Tagen machte sie die Leine ab. Ich merkte das erst gar nicht, aber dann genoss ich es doch, dass ich mal etwas länger schnüffeln konnte oder auch einen kleinen Bogen laufen. Weit entfernt habe ich mich aber nie.

Erst nach 3 Monaten habe ich mich getraut, auch mal ohne sie in den Garten zu gehen oder draußen mit den anderen Hunden zu flitzen.

 

 

Ich weiß jetzt, sie wird immer noch da sein, wenn ich wiederkomme :-). Aber am allerliebsten liege ich auf der Couch ganz dicht an sie gekuschelt und lasse mich kraulen.

 

 

In den letzten Tagen hat Gaby dann das Haus geschmückt und an den Baum vor dem Eingang Lichter befestigt. Sie sagt, es ist Advent und demnächst Weihnachten. Ich weiß nicht, was das ist, aber ich bin schon mächtig neugierig drauf.

Der erste Schnee hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen!

 

 

Und das Schönste ist, ich muss hier nie wieder weg!!!
Herzlichste Grüße und Frohe Weihnachten!


Eure Lucy mit ihren Frauchen und der ganzen Rasselbande

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