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Stray

einsame Vierbeiner

Lynsey - hat eine Familie gefunden, die sie über alles liebt

10/2006 - kastr. - weibl.

21.08.2015: Post von Lynsey's Familie:

Hallo Petra,
schon so lange hatte ich mir vorgenommen von Lynsey wieder einmal nach langer Zeit zu erzählen.
Heute aber soll es gelingen, denn Lynsey hat uns gezeigt, dass es Zeit wird. So war die Situation: Endlich Sommerferien! Wir freuten uns. Endlich mehr Zeit für die Hunde, die Familie, den Garten usw. Dann aber geschah etwas Dramatisches.
Lynsey war immer fröhlich, sonnig und so lebensfroh. Sie war stets wissbegierig und neugierig. Wege mehrmals gehen? Wie langweilig. Eine offene Tür- klasse, da muss man schauen, was sich da verbirgt. Ein Bummel durch die Stadt? Es gibt nichts Spannenderes. Unbekannte Menschen, vor allem Kinder? Die müssen streicheln, denn zu Hause werde ich ja kaum gestreichelt und ja nicht aufhören.
Am 8. August aber hatten wir große Sorge, dass nun alles zu Ende wäre. Lynsey war in gewisser Weise schon immer unser "Sorgenkind". Ganz am Anfang, nach ihrer Ankunft aus Griechenland die Epilepsie. Nach einem halben Jahr aber konnten wir die Medikamente absetzen.
Vor drei Jahren erlitt sie einen Bandscheibenvorfall. Wir ließen sie operieren und sie rappelte sich wieder auf und konnte wieder laufen.
Ein Wunder! (Ein Appell: wer einen Hund übernimmt, sollte frühzeitig eine OP- Versicherung abschließen. Die kostet unter 20 € und ihr kommt nie in die Situation die OP- Kosten nicht bezahlen zu können. Die Alternative ist dann oft das Einschläfern) Immer wieder aber hatte sie dann mit steigendem Lebensalter mehr Schmerzen in den Gelenken und im Rücken: Lynsey hat Rücken. Aber: dabei war sie immer guter Laune und sehr positiv.
Im Laufe des Lebens stellte sich dann noch heraus, dass Lynsey eine Schilddrüsenunterfunktion und eine Allergie gegen Gräser und Hausstaubmilben hat. Nichts Schlimmes- aber immerhin. Schon in den Tagen vor dem 8.8. war Lynsey ruhiger, und es kam mir vor, als würde sie schlecht hören. Das Alter? Immerhin ist sie jetzt 9 Jahre alt. Besonders viel Spaß machte ihr immer das Baden und Schwimmen. Sie steckte sogar den Kopf unter Wasser und fand das Klasse. Also dachten wir: bei der Hitze ins Wasser, in den Kocher, denn wir waren gerade zu Besuch in Forchtenberg. Lynsey "wackelte" hinein, unsere anderen beiden auch- aber Lynsey fand nicht mehr alleine zurück. Nun war es gerade eine flache Stelle, und ich konnte sie problemlos zurückholen. Am Abend war sie sehr unruhig und wurde immer unruhiger. Sie konnte sich nicht hinlegen, um zu schlafen. Ständig lief sie umher, und dies wurde schlimmer und schlimmer. Ich vermutete, dass die Rückenschmerzen in den Bauchraum ausstrahlten und sie deshalb nicht liegen konnte. So war es schon einmal. Doch auch ein Schmerzmittel half nicht. Schließlich was es so, dass sie immer an den Wänden oder Möbeln entlanglief, um sich abzustützen. Das ging so die ganze Nacht. Am Morgen dann, am frühen Morgen konnte sie nicht mehr laufen und schwankte furchtbar. Es war schrecklich! Mein Mädchen!!! Glücklicherweise hatte meine Schwester von einer relativ nahen Tierklinik gehört, und der Tierarzt dort ging sofort ans Telefon. Wir machten uns also auf den Weg.
Mein Mann und ich befürchteten beide das Schlimmste, letztendlich, dass wir unsere Süße einschläfern lassen müssen. Ich denke, jeder weiß wie wir uns fühlten.
Dort wurde sie untersucht und sofort an eine Infusion gehängt. Der Tierarzt meinte sogar, dass wir sie vielleicht am Abend wieder holen könnten. Von Einschläfern war überhaupt keine Rede, das war ein kleiner Hoffnungsschimmer. Zu Hause recherchierte ich dann im Internet. Meine Laiendiagnose Schlaganfall bestätigte sich zwar in gewisser Weise, aber zum ersten Mal las ich von dem Vestibularsyndrom.
Nun keimte doch wieder mehr Hoffnung bei mir auf, dass die Lynsey wieder gesund werden könnte. Die folgenden Tage waren noch sehr schwer für die Lynsey und auch für uns. Es ging ihr noch sehr schlecht. Glücklicherweise wurden meine mehrmaligen Telefonanrufe am Tag stets geduldig entgegengenommen und meine Fragen beantwortet. Ab Dienstag dann ging es langsam aufwärts. Am Mittwoch dann konnte sie wieder laufen und beobachtete durch Glastüren das Geschehen in der Praxis. Als wir sie dann abholten, war sie zwar etwas beleidigt mit uns, aber wir waren so überglücklich. Unser Mädele war wieder da.
Und: sie ist wieder ganz unsere liebe, neugierige, fröhliche Lynsey. Es ist nichts zurückgeblieben. Gestern hat sie sogar mit einem Welpen gespielt, zeigte uns aber, wann es genug ist und ging dann einfach zur Gartentür. Jeder Tag ist nun wie ein Geschenk für uns, und wir freuen uns, dass sie mit uns in den Urlaub fahren kann zur mecklenburgischen Seenplatte. Das wird ihr, den anderen beiden und uns sicher Spaß machen.
Viele Grüße von uns allen an euch alle!
Elvira

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Lynsey wurde von ihrer Pflegefamilie adoptiert. Lesen Sie bitte was ihre neue Familie über sie schreibt.

Update September 2010:

- Lynsey ruht auf der Couch. Manchmal gesellt sich unser Rüde Chuck dazu, da kann ich, und zwar ich persönlich nur froh sein, dass wir einen zweiten Sessel haben (der erste ist der "Chefsessel) und dass wir auf die Design- Einrichtung verzichtet haben. Wie gut, dass ich keine schwäbische Hausfrau bin.

- Selbstverständlich gehen wir mit den Hunden auch viel raus. Sie sind unsere Personal Trainer, die dafür sorgen, dass wir nicht immer irgendwo rumsitzen oder rumstehen. Chuck ist ein begeisterter Schwimmer, Lynsey paddelt  wie eine Diva und entsteigt dann wieder dem erfrischenden Bade.

Lieber würde sie im Wald mal nachsehen, ob es  nicht möglich ist, den Speiseplan noch abwechslungsreicher zu gestalten. Eichhörnchen, Hasen ... das gibt es alles. Also, warum hat nur das Frauchen immer was dagegen und hält mich an der Schleppleine?

- Apropos schwäbische Hausfrau. Unsere Hunde kommen ins Bett. Lynsey schlief am Anfang immer bei uns, das konnte Chuck aber nicht auf sich beruhen lassen und legte sich quer auf mein Kopfende.
Glücklicherweise bin ich nur 1,60 m groß, es reichte also knapp noch, um die Beine auszustrecken.  Inzwischen haben wir uns darauf geeinigt, dass dies eine Möglichkeit ist bei einem kleinen Mittagsschlaf, aber in der Nacht habe ich gern mein Bett für mich bzw. unsere Betten für uns.

 

 

 

 

Neues von Lynsey. Mai 2010 

Jetzt noch eine lustige Geschichte vom Ostersamstag. Du kennst sicher nicht den Fluss Kocher - es ist ein Fluss kein Bächlein. An diesem Ostersamstag laufe ich alleine mit den beiden am Fluss entlang -Chuck will Ball spielen, aber der Ball fällt in den Fluss. Die Böschung ist steil- das Ufer ist steil. Ich versuche, Chuck vom Ball wegzulocken - aber Chuck will und will den Ball haben. Er rutscht die Böschung hinunter und fällt in den Fluss. Das war nicht schlimm, denn Chuck kann gut schwimmen. Und was macht Lynsey? Lynsey springt hinterher- in den Fluss. Ich sah sie nicht mehr - Chuck war unter einem Busch - neben ihm Lynsey wimmernd. So hatte sie sich das nicht vorgestellt. Was blieb mir übrig? Jacke ausziehen - die Böschung hinunter und plumps in den Fluss - jetzt waren wir alle drei drin. Wie aber wieder heraus? Ich schwamm voraus in voller Montur mit Ausnahme der Jacke, Chuck hinter mir her und Lynsey folgte Chuck. Glücklicherweise ragten da die Wurzeln eines großen Baumes ins Wasser. Ich schnappte also Chuck (38 kg) und hievte ihn nach oben, dann Lynsey (30 kg) und schließlich kletterte auch ich heraus. Alle drei nass bis auf die Haut und noch zwei Kilometer vor uns. Aber glücklicherweise kam mein Mann mit dem Auto. Er sagte nichts. Ich fragte: "Sag mal, siehst du nicht, dass wir alle patschnass sind?"Mein Mann meinte:" Ich habe mich schon gewundert!" Na, was sagt man dazu? Übrigens: diese Geschichte sorgte in Forchtenberg für einige Lacherfolge, denn meine Schwester erzählte das brühwarm weiter.

Viele Grüße Elvira

 

 

Am 26. Oktober kam sie zu uns- unsere Lynsey. Etwas bange war uns schon, meinem Mann und mir, ob unser 7jähriger Rüde die junge Hündin akzeptieren würde. Beim Spaziergang fand die erste Begegnung statt, dann im Garten und letztendlich lief Lynsey zwischen Haus und Garten ganz locker hin und her - natürlich an der Schleppleine. Chuck unser Rüde, war nicht begeistert, aber er akzeptierte sie. Wir waren sehr zufrieden mit diesem ersten Tag und wussten nicht, was auf uns, auf Lynsey noch zukommen sollte. Gut- sauber war sie noch nicht - wie sollte sie auch - für uns kein Problem.
Am frühen Morgen dann der Schock - Lynsey bekam epileptische Anfälle. Letztendlich musste sie dann in eine Tierklinik, um mögliche Ursachen auszuschließen. Nach drei Tagen holten wir sie wieder ab, aber die Sorge, dass wir es mit ihr nicht schaffen, war groß. Ganz wichtig war der telefonische Beistand von Frau Mohnes und Frau Ebert, die stets telefonischen Kontakt hielten, mit uns bangten, sich aber auch mit uns freuten, denn: Lynsey zeigte keinerlei Beeinträchtigungen. Sie war und ist ein fröhlicher, lebenslustiger und lernfreudiger Hund. Im großen und ganzen ist sie nun auch sauber, kann "Sitz" machen und kommt - meistens-, wenn man sie ruft. Sie liebt nun mal Käse.
Wir haben noch ein paar Probleme - oh ja. Lynsey ist noch etwas unsicher und meint, sie muss ihr neues Rudel schützen, daran müssen wir noch arbeiten. Die linke Schulter bereitet ihr Schmerzen - wir müssen abwarten, was die Röntgenuntersuchung bringt.
Für uns sind diese Probleme aber überschaubar und zu bewältigen. Letztendlich vergessen wir sie alle, wenn Lynsey freudig auf uns zuläuft und uns "anstrahlt".
Was auch kommt: Lynsey ist ein Teil unserer Familie.

 

 

Es werden dringend Spenden benötigt...

um uns bei der Finanzierung der 1.500 Euro teuren Untersuchungs- und Klinikkosten zu helfen. Éndlich hat das arme Hundemädchen ein Zuhause gefunden, da erkrankt es plötzlich völlig unerwartet an Epilepsie. Evtl. braucht Lynsey auch ein neues Zuhause ....

Lynsey hat soviele gute Eigenschaften und wurde dennoch obdachlos...

Lynsey ist eine junge deutsche Schäfermixhündin, geb. im Oktober 2006, die bisher wenig Glück in ihrem jungen Leben hatte.

Sie ist eine so liebe und anhängliche Hündin und wurde dennoch von einer griechischen Familie einfach abgegeben und litt sehr unter dem Verlust ihrer Menschen.

Sie ist voller Energie und liebt es, zu toben und lange Spaziergänge zu machen. Sie vergöttert Menschen, liebt es, Auto zu fahren und Spiele zu spielen.
Lynsey ist ein sehr sozialer und auch idealer Familienhund, da sie Kinder sehr liebt.

Lynsey ist kastriert. Gegen Herzwürmer und Leishmaniose wurde sie im März 2009 negativ getestet. Der Ehrlichiose Titer ist leicht erhöht. Sie wird gechipt und geimpft mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt.

Rosemarie Völker* vom Stray-Team freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre Email unter

089-46089494  oder 0171-5329061  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

oder:

Karin Ennulat*

04151-866563 oder 01511-7039543  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

*falls Sie niemanden erreichen*

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