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Stray

einsame Vierbeiner

Tsar - seine Welt hat sich schlagartig geändert. Nur ein eigenes Körbchen fehlte ihm noch

  alt

sibirischer Husky - Mischling -  ca. 2 Jahre - kastriert -

Tsar hat ganz großes Glück gehabt! Er wurde von seinen "Pflegeeltern" adoptiert, hat nun eine wunderbare Familie und darf mit Brunet zusammen bleiben! Wir freuen uns sehr für ihn!

Seit dem 12.07. in einer Pflegefamilie bei Duisburg

Tsar hat es fast geschafft: Seine Freundin Brunet wurde adoptiert und er darf ihr als Pflegehund Gesellschaft leisten. Nun fehlt noch eine eigene Familie und wieder einmal ist ein Wunder wahr geworden!

Hallo, Ihr da draußen am Bildschirm,

ich möchte mich endlich mal melden und erzählen wie es mir bisher ergangen ist.

Am 12.07.2010 sind ich und meine Freundin Brunet auf große Fahrt nach Deutschland gegangen.

Also, die Reise nach Frankfurt war ganz schön aufregend. Vor allen Dingen weil ich meine Freundin Brunet nicht mehr in meiner Nähe hatte. Ich war froh, als ich Brunet wieder gesehen und gerochen habe. Zwar waren wir noch eingesperrt in unseren Boxen, aber sie war wenigsten wieder da. Aber da waren auch noch so viele Menschen und Hände die versucht haben mich aus der Box zu locken.

Das machte mir ganz schön Angst. Aber Brunet stand auch schon außerhalb der Box und hat sich gefreut. Da dachte ich mir, schnell raus hier bevor die Tür wieder zugeht und Brunet wieder weg ist. Puuh, war das stressig.


 

Auf einmal streichelten mich so viele Hände und die Menschen sprachen mit ruhiger und warmer Stimme zu mir. Das klang schon irgendwie gut. Aber ich musste immer aufpassen, dass ich Brunet nicht aus den Augen verlier. Auf einmal lief Brunet mit einem Menschen am Ende der Leine los. Ich bin erst einmal hinterher. Da merkte ich, dass auch ich einen Menschen am Ende der Leine hinter mir hatte. Naja macht nichts, Hauptsache ich verlier Brunet nicht, dachte ich mir. Als wir durch die Ausgangtür gingen, waren so viele Autos um uns herum. So, hier hatte der Spaß nun ein Ende. Brunet hin oder her, Autos waren meine ärgsten Feinde und ich versuchte wieder zurück in die Halle zu gelangen. Da nahm mich eine andere Frau auf den Arm und hat mich über die Straße getragen. Was sollte ich da noch machen. Sie setzte mich neben Brunet, die schon auf der anderen Straßenseite auf mich gewartet hat, wieder ab. Ich dachte mir  O.K. was Solls, Augen zu und durch, einfach nur noch hinter Brunet her, sie wird schon wissen was gut für uns ist. Im Parkhaus hat Brunet mitten auf der Fahrstraße einen dicken Haufen gesetzt. Die fremden Menschen, meine Pflegefamilie hat das anstandslos weggemacht. Komisch, -habe ich mir gedacht- aber wenn das so ist, dann darf ich ja wohl auch. Ich hatte nämlich von der Aufregung ganz schön Durchfall. Mein Haufen war dementsprechend nicht dick, dafür aber ganz schön flüssig. Nachdem wir am Auto angekommen sind, -Brunet hat es im Übrigen von ganz alleine gefunden-, hat Brunet zu den Menschen gesagt: schnell, schnell mach auf. Das ist mein Taxi zum Glück.

Als der Kofferraum sich öffnete, ist sie sofort rein gesprungen. Das war mir nicht ganz geheuer. Meine Pflegemama hat mich dann hineingehoben. Ich bin wie paralysiert so schief wie sie mich abgesetzt hat sitzengeblieben.

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Das war schon ganz schön unbequem, aber ich war total verängstigt. War doch alles viel heute. Nach 10 Minuten habe ich versucht mich ganz unauffällig zu bewegen und mich bequemer hinzusetzen. Ich hörte meine Pflegeeltern vorne im Auto sprechen. Das klang beruhigend. Als wir dann nach 20 Minuten an einem einsamen Rastplatz angehalten haben, war ich schon besser drauf. Ich bin anstandslos ausgestiegen und bin mit Brunet auf die Wiese gegangen und haben erst mal die Gerüche getestet. Ich wurde gekrault und gestreichelt. Das war wunderbar. Dann sind wir nonstop nach Duisburg gefahren. Brunet und ich haben die ganze Zeit geschlafen. Nach 2,5 Std waren wir da und sind gleich ins Haus. Hier habe ich mich gleich sicherer gefühlt und war ganz locker. Sofort habe ich mir das Hundekissen gesichert.Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt.  

Dann ab in den Garten, alles inspizieren und pieseln. Nachdem wir was gefressen hatten waren wir nur noch müde. Wir durften uns aussuchen wo wir schlafen wollten. Leider hatte Brunet schon mein Kissen vereinnahmt. Aber da war ja noch ein anderes schönes großes Kissen. Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt.  

Am nächsten Morgen sind wir dann nach einer wunderbaren Begrüßung durch unser Frauchen Gassi gegangen. Das war ganz schön anstrengend, denn da waren wieder diese fahrenden Autos. Ich bin erst mal sicherheitshalber bei jedem Auto in die Büsche in Deckung gegangen. Wenn kein Busch in der Nähe war, habe ich mich hinter Frauchen und Brunet ganz klein geduckt so nach dem Motto, je kleiner desto unsichtbarer. Frauchen und Brunet haben immer geduldig gewartet. Beim Überqueren einer Straße habe ich immer einen Riesenabstand vom Gehwegrand gehalten, bis Frauchen gesagt hat, dass alles in Ordnung ist und wir rüber können. Ich bin dann immer ganz schnell über die Straße gerannt. Und dann auch noch die fremdem Menschen die uns zu Fuss oder auf Fahrrädern  entgegenkamen. Auch hier waren mir vorhandene Büsche und die Deckung bei Frauchen sehr willkommen. Noch schlimmer waren die Menschen, die hinter uns hergingen. Die anderen hatte ich ja immer im Blick, aber bei denen musste ich mich ja alle paar Sekunden umdrehen.

Brunet hat über all dieses gelacht und hat die Spaziergänge sichtlich genossen. Mein Frauchen hat mir dann eine 5-Meter Leine gekauft  und ich habe mit der Zeit gelernt, dass ich mich nicht verstecken brauchte, sondern einfach nur einen großen Bogen um die Gefahrenquellen machen brauchte.

Brunet hat über all dieses gelacht und hat die Spaziergänge sichtlich genossen. Mein Frauchen hat mir dann eine 5-Meter Leine gekauft  und ich habe mit der Zeit gelernt, dass ich mich nicht verstecken brauchte, sondern einfach nur einen großen Bogen um die Gefahrenquellen machen brauchte.

Heute lache ich auch über diese Angstsituationen, naja über die meisten jedenfalls, und habe gelernt, dass wenn mein Frauchen und Brunet keine Angst haben, dann brauch ich das auch nicht. Ich vertraue meinem Frauchen sosehr, dass ich sogar auf Kommando über die Straße laufe, obwohl da noch Autos kommen. Die wird schon wissen was sie macht. Und über am Gehwegrand vorbeifahrende  Autos mache ich mir keine Gedanken mehr. Ich bin auch schon so selbstsicher, dass ich mein Mädchen vor zu aufdringlichen Rüden versuche zu beschützen.

Was mir wohl noch Angst macht, ist wenn andere Menschen mich intensiv anschauen und mit den Augen fixieren. Das Problem ist aber, dass mich alle Menschen verzückt anschauen. Das liegt auch daran, dass ich ein braunes und ein wunderbar blaues Auge habe. Zu Brunet sagen sie „nur“: Die ist aber niedlich. Aber ich werde bewundert wie toll ich bin. Ich war innerhalb von 3 Tagen DAS GESPRÄCH im Viertel. Jeder wusste von mir wie schön ich bin und wie elegant ich mich bewege. Alle schwärmen von mir  und die Leute können einfach nicht ihre Blicke von mir lassen.

Desweiteren ist es mir und Brunet noch unangenehm, wenn der Staubsauger durchs Haus flitzt. Der hat uns noch nie was getan, aber der ist so furchtbar laut. Da flüchten wir immer in den Garten und warten ab.

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Brunet geht auf Nummer sicher und springt in den Strandkorb. 

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Am liebsten jage ich mit Brunet über die Rheinwiesen

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und buddel die Hasen- und Mauselöcher grösser, damit die Bewohner komfortabler hinein können (grins).

 

 Zum Leidwesen meines Frauchens, denn dabei lassen wir uns nicht zurückrufen und somit muss sie warten bis wir nicht mehr können und freiwillig zurückkommen. Manchmal vergessen wir die Zeit darüber und so kann es auch schon mal eine Stunde dauern. Danach macht es aber umso mehr Spaß im Rhein zu baden und sich abzukühlen.Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt.

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Ansonsten toben wir gerne im Garten.

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Mittlerweile trauen wir uns auch die Treppen nach oben. In der 1. Etage ist unter anderem das Schlafzimmer. In dem sehr großen Schlafzimmer lässt es sich auch toll toben und in Verbindung mit dem Garten ist das eine tolle Rennstrecke. Erst im Garten toben, dann Wettrennen die Treppe nach oben und dann aufs Bett und Kräfte messen wer als Erster vom Bett fällt und wieder runter in den Garten und wieder nach oben usw. In der 2. Etage liegt das Büro mit einem Riesenfenster welches bis zum Boden geht. Hier kann man ganz toll liegen und die Straße und Umgebung beobachten welche Hunde vorbeikommen. Also langweilig wird es uns nicht.

Seit ich die Treppen nach oben gehe, schlafe ich auch im Bett bei Frauchen am Fußende. Da ich aber nicht gerade klein bin, liege ich auch schon mal bis zu Mitte und mache es mir bequem. Gut dass das Bett Übergröße hat.

Mein Frauchen sagt, dass ich sehr gelehrig bin und schnell verstehe, was sie von mir möchte. Allerdings kommt mir mein jugendlicher Übermut manchmal dazwischen. Ich habe mittlerweile 2 Kilo zugenommen, die ich aber auch wirklich gebraucht habe und bin auch noch gewachsen. Mein Frauchen sagt, dass ich mit meinen 15 Monaten auch noch wachsen werde. Mir egal, Hauptsache ich kann das Leben weiter genießen. Ich wusste gar nicht wie herrlich schön das sein kann. Auf dem letzten Bild seht Ihr wie stolz und selbstbewusst ich nun immer meine Rute hoch trage. Genauso wie meine taffe Freundin Brunet. Wenn man uns so sieht, merkt man nicht, dass ich noch manchmal ein klein wenig unsicher bin. Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt.  
 

 

Meine Pflegemama sagt, dass ich mittlerweile fertig zur Weitervermittlung bin. Ich habe zwar noch nicht 100%tig angstfrei, aber mit geduldigen und liebevollen Leuten wird das schon klappen. Die Sache hat nur einen Haken: 

Meine Pflegeeltern wollen mich nicht mehr abgeben. Sie sind da ganz egoistisch und gönnen es keinem Anderen so schönen Moment mit mir zu erleben und das Zusammenleben zu genießen. 

Soll ich jetzt lachen oder weinen? Ich glaube, dass ich mich darüber sehr freue, denn so bleibe ich mit meiner Freundin Brunet zusammen.

Ich hoffe, dass Ihr meinen anderen Hundekumpels, die noch in Griechenland warten, auch noch die Gelegenheit gebt, so etwas Schönes zu erleben. 

Danke an das Stray-Team und Stella in Athen. Ich habe Euch und die ganze Welt lieb. 

Euer glücklicher Tsar

 

 

Unser Hilferuf für Tsar vom 27.06.2010:

 

 

Tsar ... so weit die Pfoten tragen.... er verfolgte verzweifelt ein davon fahrendes Fahrzeug

Athen/Stella: Seine Verzweiflung hätte nicht mehr größer sein können, zu viel körperlichen und seelischen Schmerz hat der junge Rüde schon ertragen müssen. Als seine Freundin Brunet vor einigen Tagen von den Tierschützern mitgenommen wurde,

ertrug er es nicht, zurück zu bleiben.

Tsars Geschichte handelt von Schmerzen und Einsamkeit,  von Verzweiflung und Trauer, aber auch von Freundschaft und tiefer Zuneigung...

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Seine Kindheit war tragisch, allein auf der Straße kämpfte er ums Überleben, wie unzählige andere Hundekinder auch.

Es gab keine Geborgenheit, keine Nestwärme, keine Mama, die für ihn sorgen konnte, denn sie war überfahren worden, Futter war ein Luxus, den man hier nicht kannte, vielleicht mal ein kleines Stück altes Brot aus einer Abfalltonne ...

Spielzeug - was war das.....  die Kehle war trocken, denn Wasser gab es kaum. Und dann kam der schreckliche Tag, an dem der kleinen Tsar von einem Auto erfaßt und überfahren wurde.

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Das war der Tag, an dem sich Tierschützer seiner annahmen und Tsar spürte trotz aller Schmerzen das erste Mal etwas, wie ein Zuhause-Gefühl, denn da war jemand, der sich um ihn kümmerte.

Der kleine Kerl mußte gleich zwei Mal operiert werden.  Die Operationen verliefen erfolgreich und es ging ihm wieder gut.

Weniger erfolgreich waren die Versuche gewesen, für den kleinen Burschen eine Bleibe, ein Zuhause zu finden. Niemand wollte ihn haben,  wirklich NIEMAND!

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Noch ahnte Tsar nicht, was das für ihn bedeutete, doch als der Tag kam, an dem man ihn wieder aussetzte, ihn erneut seinem Schicksal überließ, war das Leben kaum noch zu ertragen....

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Tsar stellte bald fest, dass er nicht alleine mit seinem traurigen Schicksal war, denn auch andere arme Streuner kämpften täglich um ihr Leben und schlossen sich zu einer kleinen Gruppe zusammen.

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Eine liebe Dame brachte die Streuner an einen weniger gefährlichen Platz und kam fast täglich vorbei, um sie zu füttern. 

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Vor einigen Tagen nun entschloß sich die Dame, Brunet, Tsars Freundin, mitzunehmen, in der Hoffnung, dass wir für sie ein Zuhause finden. Sie ist nun mit 28 Hunden notdürftig untergebracht, kann aber dort auf Dauer nicht bleiben.

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Als Tsar seine Freundin Brunet im Fahrzeug der Tierschützer davon fahren sah, gab es für ihn kein Halten mehr.

Er verfolgte das Fahrzeug, als liefe er um sein Leben und hätte wohl nicht aufgegeben, bis er zusammen gebrochen wäre...  nun auch noch Brunet zu verlieren, hätte er nicht ertragen.

Als die Tierschützer das sahen, entschlossen sie sich, ihn - zumindest vorübergehend - mitzunehmen. Das Foto zeigt 

Tsar und Brunet gemeinsam im Fahrzeug.

Wenn Sie Tsars Schicksal auch so sehr berührt und Sie ihm endlich Geborgenheit und Sicherheit schenken wollen,

rufen Sie uns an oder schreiben uns eine Mail. Wir wünschen uns für Tsar ein Zuhause mit Hundeerfahrung und Zeit, auch den Bedürfnissen eines jungen sibirischen Hsky-Mischlings gerecht zu werden.

Er könnte schon bald, gechipt, geimpft und kastriert  Ihr Heim mit Ihnen teilen und Ihr bester Freund und treuester Begleiter werden.

 

Petra Mohnes      02058 79294   oder   0177 433 1823     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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