Der Tierschutz begleitet mich, seit ich denken kann – schon in meiner Kindheit habe ich gespürt, dass Tiere meine Stimme brauchen.
Mit 17 Jahren begann ich als Gassigängerin im Tierheim. Dort adoptierte ich auch meinen ersten Tierschutzhund – eine verletzte Seele, die niemand wollte und die mir zeigte, was Vertrauen und Dankbarkeit wirklich bedeuten.
Später half ich einer Freundin in Spanien, die mir die grausame Realität der Jagdhunde näherbrachte. Diese Begegnung veränderte alles. Ich adoptierte einen Galgo und einen Podenco und öffnete mein Herz endgültig für Hunde, die viel zu oft übersehen werden.
2009 führte mich der Zufall dann zu Stray. Von dort zog Isis bei mir ein – eine behinderte Hündin, die mir trotz allem täglich Lebensfreude schenkte. Ihr folgten Thelos und Izoldi, die für immer einen Platz in meinem Herzen haben, auch wenn sie nicht mehr bei uns sind.
Heute leben unser Galgo, der Herdenschutzhund Bellas und Manju, eine behinderte Hündin, bei uns. Jeder einzelne von ihnen trägt eine traurige Geschichte in sich – und doch sind sie voller Liebe, Stärke und Vertrauen.
Sie sind nicht „nur Hunde“. Sie sind Familie, Seelentröster und ein fester Teil meines Lebens, aus dem ich mir diesen Teil nicht mehr wegdenken kann.
