*Sommer 2020 † 17.07.2026

Es kommt nicht darauf an,
dem Leben mehr Jahre zu geben,
sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carell (1873-1944)
Harley musste in seinen ersten Monaten sehr viel Leid erfahren: Mit sechs Monate, mitten im Winter, wurde er ausgesetzt (das vermuten wir, denn Harley war von Anfang an sehr zutraulich); durch einen Stein (oder ähnlichen Gegenstand), der nach ihm geworfen wurde, verlor er sein rechtes Auge. Eine tierliebe Dame fütterte ihn, aber als sie sah, dass er immer wieder von älteren Hunden vertrieben wurde, bat sie Foteini um Hilfe. In Foteinis Gehege erholte sich Harley und wuchs heran – versorgt, in Sicherheit. Ein lieber, liebebedürftiger, unkomplizierter, immer fröhlicher Hundejunge, der keinerlei Probleme mit seiner „Behinderung“ hatte.
Endlich, nach fast zwei Jahren, meldete sich eine Familie, die mit seiner „Behinderung“ ebenfalls kein Problem hatte. Im Gegenteil, Harley eroberte die Herzen seiner Menschen im Sturm.
Eine schwere Krankheit riss ihn nun aus dem Leben:
„Hallo Frau Meschkat,
vor vier Jahren kam Harley durch Ihre sensible Beratung zu uns. Wir hatten viel Freude mit ihm und eine tolle Zeit. Mein einäugiger Pirat. Leider wurde er sehr krank, und wir mussten ihn gehen lassen.
Als er zu uns kam, hat er gleich unsere Herzen erobert. Lustig, eigensinnig, sehr clever und anhänglich. Alle liebten ihn. Wir sind fassungslos, dass er nicht mehr da ist. Ich hör ihn noch trapsen. Er hinterlässt eine große Lücke.“
Wir trauern mit der Familie und hätten allen mehr glückliche Jahre gewünscht. Aber wir sind auch sehr dankbar, dass Harley nach seinem schweren Start ins Leben ein glückliches Leben als geliebter Familienhund führen durfte. Der Familie wünschen wir viel Kraft!
Das Team von Stray – einsame Vierbeiner e. V.

Wenn Sie Harleys ganze Geschichte lesen möchten, hier sein Beitrag auf unserer alten Website als PDF: