Paulino – so gerne möchte der schüchterne Paulino die Welt hinter dem Zaun des Geheges kennen lernen

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*April 2016 – ca 22kg - Rafina

08.05.2019: Und wieder ist ein weiteres Jahr verstrichen...ein Jahr eines trostlosen und traurigen Hundelebens. Des Lebens von Paulino. Dieses verbrachte er bisher nur im Gehege. Die Angst und die Unsicherheit, die er verspürt kann man in seinen Augen sehen. Poppy hat uns ein paar Zeilen über Paulino geschrieben und ein paar Fotos geschickt. Wir hoffen, dass es Menschen gibt, die sich ihm annehmen, ihn lieben, ihm die schönen Seiten des Lebens zeigen und seine Seele heilen.

10.06.2018: Paulino ist nun kein Welpe mehr - seine Chancen eine Familie zu finden sinken mit jedem Lebensjahr. Er sendet uns neue Fotos in der Hoffnung, dass sich seine Menschen in ihn verlieben werden

10.09.2017: Voller Hoffnung, dass ihn nur endlich seine Familie nach Hause holt und seine zerbrochene Seele heilt schickt und Paulino neue Fotos...

18.02.2017: Paulino kennt nichts auf der Welt als das Leben im Gehege. Er ist daher schüchtern und zaghaft im Umgang mit Menschen. Aber seine Augen zeigen, wie sehr er sich danach sehnt, ein anderes Leben zu führen.

Ansprechpartnerin: Viviane Kreft

Wenn Sie eine Patenschaft für Paulino übernehmen möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wenn Sie Paulino ein Zuhause geben möchten, finden Sie hier unseren Selbstauskunftsbogen-Adoption, den Sie gleich online am PC ausfüllen und absenden können.

 

Poppy schreibt:

Als die Welpen von Filoumena ins Gehege kamen, waren sie nur wenige Tage alt und hatten ihre Augen noch geschlossen. Inzwischen sind sie drei Jahre alt und sind alle sehr ängstlich. Nur Tinkerbell und die Mutter Filoumena wurden adoptiert, der Rest der Familie sind feste Bewohner des Rafina Geheges. Paulino ist der ängstlichste Hund.
Die meisten Fotos von Paulino, die ich schicke, sind aus der Nähe aufgenommen. Seine Seele zeichnet sich in seinen Augen ab. Angst macht Paulino zu einem Zufluchtsort des Lebens, immer abhängig von dieser Angst, die ihn vom Leben abhält und das wird ewig dauern, es sei denn, es geschieht ein Wunder und jemand tritt in seinem Leben, entschlossen genug, ihm zu helfen, Brücken zur Welt zu bauen. Ich fühle mich so traurig, wenn ich Hunde sehe-Tiere, die von Natur aus in der Lage sind, tief und ewig zu lieben-, die so sehr verängstigt sind, dass sie vielleicht nie die Chance haben werden, das zu erfüllen, was sie sein und tun sollen. 

 Wir hoffen alle, dass Paulino seine Chance bekommen wird.

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Man sagt, die Augen sind der Spiegel der Seele...in Paulinos Augen kann man Unsicherheit, Ängstlichkeit und tiefe Traurigkeit sehen. Aber auch einen kleinen Funken Hoffnung. Hoffnung auf ein Leben, in dem er ein glücklicher Hund sein darf. Dazu fehlen noch die Menschen, die ihm Sicherheit geben, die sich die Zeit nehmen, die Paulino braucht, um seine Ängste und seine Unsicherheit zu überwinden.

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Vorsichtig und lieber auf Abstand....

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Ein Blick in Paulinos schöne Augen...wie wunderbar wäre es für ihn eine Glücksgeschichte schreiben zu dürfen.


10.06.2018 / Paulino lebt nun schon zwei Jahre im Rafina-Gehege. Als er zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern hier her kam war er erst wenige Tage alt.

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Ein sorgenfreies und unbeschwertes Leben kennt er nicht. Nie wurde er als Welpe in den Arm genommen, nie hat jemand mit ihm getobt und nie konnte er einfach ein spielender Welpe sein. Er kennt nur die Kälte der Gitterstäbe, die seine Welt eingrenzen. Einzig sein Bruder Teddy Filou, mit dem er zusammen in einem Gehege lebt gibt ihm Halt.

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Sein Blick wirkt verloren - die Hoffnung auf ein Leben in einer Familie, die ihm Zeit gibt um der Hund zu werden der er gern sein würde scheint gestorben. Sein Körper scheint müde - er hat niemals ein warmes Körbchen gehabt oder jemanden der ihn streichelt, niemanden mit dem er spazieren gehen oder herumtollen kann. Paulino braucht dringend einen Menschen, der ihm das Vertrauen in die Menschen zurück bringt. Seine Seele schreit nach Liebe, doch hat er zur Zeit noch zu.

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Die Familie, die dem eingeschüchterten Paulino eine Chance geben möchte, sollte daran denken, dass sie viel Geduld mit ihm haben muss. Paulino hat viel zu geben, aber der Weg den Menschen zu vertrauen und sein Herz zu öffnen, scheint noch etwas steinig zu sein.

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10.09.2017/ kleiner Rückblick: Filoumena bekam ihre 8 Babys vor 17 Monaten. Das erste was ihre Welpen sahen waren die Gitterstäbe hinter denen sie leben. Im Mai 2016 wurden alle Babys ernsthaft krank und wurden in die Klinik gebracht. Nur fünf von ihnen kamen zurück zu ihrer Mutter, die sehnsüchtig auf Ihre kleinen wartete. Einer von ihnen war . . . Tinkerbell, Fine, Maya, Paulino und Teddy Filou. Tinkerbell fand schnell eine neue Familie, die Geschwister warten bis heute.

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Als sie noch kleine süße Welpen waren, waren ihre Chancen eine eigene Familie zu finden groß. Doch diese Zeiten sind vorbei - sie sind keine Welpen mehr und somit schrumpft von Tag zu Tag die Chance auf eine eigene Familie. Poppy schreibt uns "Jedes Mal, wenn ich ihnen zu ihnen gehe, jedes Mal, wenn ich an sie denke, blutet mein Herz, weil sie in ihrem Leben noch nichts kennen lernen durften - sie haben so große Angst vor der unbekannten Welt.

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Es tut mir so leid, dass sie nur in ihrem Schneckenhaus leben dürfen - sie brauchen so sehr eine eigene Familie! Diese Einsamkeit ist darf kein Dauerzustand." Es zerreißt einem das Herz wenn man bedenkt, dass diese vier schönen Hunde nicht wissen was es heißt, geliebt zu werden - von einem Menschen geliebt zu werden!

Aber wir hoffen weiter. Hoffen, dass sie irgendwann - und mag die Chancen noch so gering sein - sie eines Tages ein Leben als geliebter Familienhund leben dürfen.

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18.02.2017/ Als Paulino das erste Mal seine Augen öffnete, sah er das Rafina-Gehege. Seine Mutter Filoumena hatte hier gemeinsam mit ihm und seinen Geschwistern Zuflucht gefunden.

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Fast auf den Tag genau zehn Monate ist dies nun her und Paulino ist gemeinsam mit seinen Geschwistern im Rafina-Gehege aufgewachsen. Er hatte und hat hier Schutz vor der Witterung, er bekommt zu fressen und zu trinken, wird medizinisch versorgt und hat Artgenossen zum Spielen.

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Doch das Zusammensein mit Menschen gehört hier nicht zum Alltag. Es sind zu viele Hunde, die Vasilis versorgen muss, um jedem Welpen die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

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Und so ist Paulino zwar neugierig auf die Menschen, kommt an den Zaun, lässt sich streicheln und leckt einem die Hand; doch wenn man seinen Zwinger betritt, dann ist er unsicher.

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Wer möchte Paulino die Welt außerhalb des Geheges zeigen, ihn ganz behutsam an diese neue Welt heranführen und ihm für immer Liebe und Geborgenheit schenken?

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23.07.2016 - Paulino ist das Kind einer Straßenhündin, und wenn es nicht besorgte und fürsorgliche Menschen gäbe, dann hätten wir vermutlich nie von ihm erfahren.

Paulino ist eins der fünf überlebenden Kinder von Filoumena.

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Als Straßenhündin war das Leben für Filoumena nicht leicht, doch sie hatte das große Glück, in einer Gegend zu leben, in der es tierliebe Menschen gibt. Meist hielt sie sich vor einer Schule auf und wurde dort von Nachbarn und Schülern gefüttert.

Für die Geburt ihrer Kinder aber wählte sich Filoumena einen Platz hinter einem Wohnblock aus. Nachdem sie mehrere Tage nicht vor der Schule gesehen wurde, machten sich Schüler und Anwohner auf die Suche nach der Hündin. Sie fanden sie schließlich und außer ihr auch acht kleine Hundebabies, gerade einmal zwei Tage alt. Sieben der Babies hatten helles Fell mit braunen oder schwarzen Flecken, nur ein Baby hatte komplett braunes Fell – dieses Baby war Paulino.

Auf sämtlichen Gruppenfotos, die in der Folgezeit von den Geschwistern aufgenommen wurden, ist der kleine Paulino daher auf den ersten Blick zu erkennen.

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Auf der Straße konnte die Hundefamilie nicht bleiben, zu gering waren die Überlebenschancen für die Kleinen und zu kräftezehrend ihre Versorgung für die Mutter.
Also wurden Paulino, seine sieben Geschwister und ihre Mama Filoumena ins Rafina-Gehege gebracht.

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Die nächsten sechs Wochen entwickelten sich die Kleinen sehr gut und Filoumena kümmerte sich rührend um sie.

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Doch dann erkrankten alle Geschwister schwer und mussten mit blutigem Durchfall in eine Tierklinik gebracht werden. Eine schwere Zeit für ihre Mutter, die alleine im Rafina-Gehege zurückblieb …. und eine schwere Zeit auch für ihre acht Babies, die in der Tierklinik um ihr Leben kämpften.

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Drei von ihnen starben. Paulino, seine Schwestern Maya, Tinkerbell und Fine sowie sein Bruder Teddy Filou überlebten und wurden von ihrer besorgten Mama im Rafina-Gehege wieder in Empfang genommen.
Paulino hat im Rafina-Gehege genügend Spielgefährten und langweilig wird ihm hier nicht.

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Er genießt die Liebe und Zuwendung seiner Mama, die zur Zeit noch mit Argusaugen über ihre Kinder wacht.

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Doch es wird bald der Zeitpunkt kommen, an dem Paulino eine eigene Familie braucht und seine Mutter spüren wird, dass ihre Kinder ohne sie zurecht kommen.

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Wir wünschen Paulino daher, dass sich möglichst bald Menschen melden, die ihm für immer ein liebevolles Zuhause schenken und ihm alles bieten, was ein Hundeleben lebenswert macht.

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