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Stray

einsame Vierbeiner

Hasenfüße und Angsthasen

Angsthunde

Unsere ängstlichen Hunde und Angsthunde sind oft in einem Teufelskreis gefangen, aus dem sie sich nie wieder selbst befreien können: Aus unterschiedlichen Gründen haben sie verinnerlicht, dass es das Beste und vielleicht sogar lebenswichtig ist, sich von Menschen fernzuhalten. Manchmal haben sie schlimme Erfahrungen mit Menschen gemacht – oft kennen wir die Geschichte der Hunde, manchmal lassen nur die Ergebnisse ärztlicher Untersuchungen Rückschlüsse zu, die uns den Atem nehmen. Oft ist es aber auch so, dass die Hunde die Menschen und „die Welt da draußen“ schlicht niemals kennengelernt haben. Es gibt Hunde, die als Welpen zu ihrer Sicherheit von der Straße aufgelesen und in ein Gehege für herrenlose Hunde gebracht wurden. Dort werden sie versorgt, aber die Zeit, sich intensiv mit ihnen zu beschäftigen, ihnen die Welt zu zeigen, die Welpen so unbedingt kennenlernen müssen, bleibt den Mitarbeitern vor Ort nicht. Die Hunde haben dann Kontakt zu Menschen, wenn sie ihnen ihr Futter bringen und wenn sie nicht zu denjenigen gehören, die mit den anderen Hunden um etwas Aufmerksamkeit konkurrieren, bleiben sie einfach allein. So verstärkt sich ihre Angst, denn es fehlen die positiven Erfahrungen. Und weil sie so „schwierig“ sind, keine Hunde, die man einfach an die Leine nehmen und mit ihnen losgehen kann (vielleicht sind sie sogar aggressiv, weil sie gelernt haben, dass es lebenswichtig ist, sich die Zweibeiner vom Hals zu halten) interessiert sich oftmals niemand für sie – und sie ziehen sich immer mehr zurück, während sie auf ihren zwei Quadratmetern älter werden. Für diese Hunde suchen wir die passenden Menschen, die ihnen zeigen, dass sie keine Angst haben müssen. Aber diese Menschen müssen ganz besondere Menschen sein: Damit diese Hunde glücklich werden, muss ihnen in winzigen Schritten und mit viel Geduld, Ruhe, Verständnis und Liebe die Welt noch einmal neu gezeigt werden. Vielleicht werden sie ihre Angst niemals ganz ablegen können, aber sie werden bis zu ihrem Lebensende dazu lernen – und es gibt nichts Schöneres, als zu beobachten, wie ein Angsthase langsam aus seinem Schneckenhaus kommt und seine ersten glücklichen Momente erlebt!

Und übrigens: Wenn Sie gerne einen unserer ängstlichen Hunde adoptieren möchten, lassen wir Sie nicht alleine: Unsere Kollegin Katja Herz hilft Ihnen gerne mit Tipps weiter, auf unserer Homepage finden Sie nützliche Ratschläge und in besonders schweren Fällen können wir unter Umständen eine Start-Therapie für Angsthunde in Deutschland vermitteln.

... und das sind sie, unsere "Hasenfüße", für die wir ganz besonders dringend "ganz besondere" Familien suchen:

Ralf Theodor – die Angst, in der er gefangen ist, verdammt ihn zu absoluter Einsamkeit

20160421 ralf startseite

geb. ca. Spätsommer 2012 - Athen/Hertha

Die Misshandlungen, die er als wenige Wochen alter Welpe erfahren musste, haben seine Angst vor Menschen so groß gemacht, dass er niemanden mehr an sich heran lässt – ein Problem, das ihn für Adoptanten unsichtbar werden lässt. Dabei hat gerade Ralf es nötig, dass er aus seinem Schneckenhaus geholt und so endlich aus seinem Leid und seiner Einsamkeit befreit wird.

Weiterlesen: Ralf Theodor – die Angst, in der...

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