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Stray

einsame Vierbeiner

2016 07 20Leandrosstart

geb. ca. 2008 - 58 cm - 21 kg - kastriert - bei Athen/Christina

25.10.2017: Wir freuen uns sehr, mal wieder Neuigkeiten von Leandros zu erhalten.

 

22.10.2017: wie versprochen ein paar Bilder von Leandros: Er geht auch zweimal in der Woche für ein paar Stunden in die HUTA, damit er auch Kontakt mit anderen Hunden hat.
Die Tagesmutti sagt, dass er immer mehr auftaut und auch anfängt, mit anderen Hunden zu spielen. Sonst geht es ihm sehr gut. Er hat richtig dickes Fell bekommen
und wiegt 22 kg. Ich denke, durch die Leishmaniose ist es schwierig, mehr Gewicht zu bekommen.
Liebe Grüße von uns.
Christina

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07.10.2016: Post von Leandros' Familie:

Hallo Frau Roepke, erste Grüße von Leandros. Er ist ein unendlich liebes und freundliches Kerlchen und sicher kein Gnadenbrothund. Im Moment ist er noch vorsichtig, aber wir freuen uns schon auf das tolpatschige Energiebündel, wenn er richtig angekommen ist.

Ganz liebe Grüße von allen Zwei- und Vierbeiner.

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Ansprechpartnerin: Birgit Roepke

hunde-u. katzenverträglich - verschmust -lieb - stubenrein - fährt gerne im Auto mit - leinenführig

seit dem 22.01.2016 in Deutschland, seit dem 29.01.2016 auf einer Pflegestelle in Wuppertal


25.09.2016: Die Pflegestelle schreibt: Abschiedsworte zu finden ist nicht leicht.

Auch wenn es ein Abschied in ein neues Familienleben ist...

Leandros war acht Monate Teil meiner Fellgang. Zu Beginn müde, traurig, struppig, verschlossen und misstrauisch. Zum Schluss lebendig, lustig, seidenweich, offen und das Leben liebend. Ein wenig Unsicherheit ist noch da. Wird ihn wohl auch noch eine Weile begleiten, genauso wie seine Träume, in denen er das Erlebte verarbeitet, die guten Abenteuer über Tag, das Schlimme aus der Vergangenheit. Nicht immer gut zu ertragen, als Mensch, danebenstehend, ihn aus der Traumhölle weckend. Aber ich bin mir sicher, er wird das überwinden. Denn - er hat nun Menschen an seiner Seite, die kompetent, liebevoll, sympathisch und erfahren sind.

Leandros ist in sein eigenes Zuhause gezogen. Vertrauensvoll ist er in mein Auto gesprungen, zum letzten Mal zu einem gemeinsamen Spaziergang mit Lilly. Offen hat er die Menschen begrüßt, die uns begleitet haben, nicht ahnend, dass diese Menschen nun sein Zuhause sind. Voller Leben hat er sich gezeigt, ist gerannt, hat die Sonne genossen, das Leben überhaupt. Beinahe hätte er meine Aussage "Leandros geht nicht schwimmen" als Lüge bestraft, aber ich bin noch mal davon gekommen =), Leandros hat sich gut davon abbringen lassen, in die versiegenden Pfützen zu laufen.

Vertrauensvoll hat er sich dann in das Auto der Anderen befehlen lassen, mich offen ansehend, wo denn Lilly bleibt. Ich kam mir vor wie eine Verräterin, als wir die Kofferraumtüre ohne Lilly geschlossen haben. Dann musste alles schnell gehen, ich kann nicht gut Abschied nehmen. Es ging alles schnell, so schnell, dass ich noch nicht mal ein Abschiedsfoto gemacht habe. Es wird neue Bilder von Leans Menschen geben, darauf freue ich mich schon.

Trotzdem hatte und habe ich Tränen in den Augen, wenn ich an den schwarzen Kuschelbären denke. Ich habe viel von ihm gelernt, bin mit ihm gewachsen, durfte teilhaben an seiner Entwicklung und am Erwachen seiner Lebenslust. Leandros ist kein Hund mehr, der einen Gnadenbrotplatz brauchte, "um ihm noch eine schöne Zeit zu schenken". Nein, er brauchte Menschen, die ihn mit dem neuen Lebensmut, der Freude, dem "Verrücktsein", dem Zärtlichen offen annehmen, denn er hat noch viel vor.... ein wenig zunehmen, die Welt erkunden, neue Freundschaften schliessen (mit der Katze des Hauses schon geschehen), vielleich SITZ und PLATZ ;o), auf jeden Fall das Leben geniessen...

Und DAS zu erleben, ist der Grund, warum ich immer wieder in den schmerzhaften Abschied und der darauffolgenden Trauer gehe, leide und mich frage, ob mein Pflegie nicht doch hätte bleiben sollen und ihn dann doch gehen lasse - was ist mein Traurigsein für wenige Tage gegen einen glücklichen lebensfrohen Hund, der dadurch leben durfte....

Leandros, machs gut, Du Grobmotoriker, Du Schmuser, Du verrückter Kerl. Behalte Dir Deine Lebensfreude, stell die Welt in Frage, verteile Deine Liebe.... und wenn es sein kann, sehen wir uns wieder.

Ich vermisse und liebe Dich, mein Schwarzer, Dein Pflegefrauchen

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06.09.2016:

Ein Spaziergang mit Arbeitskollegin Brigitte und Hündin Sammy:

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http://www.youtube.com/watch?v=wZkfJHx0Jfk

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http://www.youtube.com/watch?v=7xY-EhAb3Sk

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03.08.2016: Ein unerwartet freier Nachmittag mit schönem Wetter - und schon gibt es neue Fotos

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25.07.2016: Ein toller neuer Bericht von Leandros!

Äusserlich ist nichts mehr von dem Hund zu sehen, der von Christina in ihr Shelter aufgenommen wurde.

Leandros' Fell ist wunderschön nachgewachsen: seidig glänzend, tiefschwarz mit weissem Stichelhaar durchsetzt, weich fallend und sauber. Menschen, die ihn kurz nach dem Einzug hier kennen gelernt haben, fragen mich, ob das wirklich der Hund ist, der seit Ende Januar bei uns wohnt - ja, er ist es und ich bin sogar kurz davor, ihn scheren zu lassen, damit er die Wärme besser verkraftet. Er könnte noch ein wenig schwerer werden, daran arbeiten wir resp. er noch.

Nur in seiner Seele ist er noch nicht ganz gesund. Er hat immer noch schreckliche Alpträume, in denen er rennt und knurrt und schreit und weint und aus denen er nur schwer zu wecken ist. Er ist immer noch überempfindlich, wenn er unvermittelt von mir angefasst wird und schreit auch da.

Sein Kummer scheint noch sehr tief zu sitzen. Schritte daraus sind sehr sehr klein und es erfordert wohl noch eine Menge Geduld und Zeit, bis er auch da vollständig genesen ist.

Draussen ist er nach wie vor freundlich zu allen, ja manchmal sogar unterwürfig. Manche Hunde machen ihm Angst, er wendet sich ab, beschwichtigt, "übersieht" sie. Anderen begegnet er offen und liebenswürdig, neugierig und staunend. Schlimm ist es dann, wenn unangeleinte grosse Hunde ohne auf ihre Halter zu achten, auf uns zugestürmt kommen und erst kurz vor uns abbremsen oder uns sogar umkreisen. Auch mir bleibt dann oft das Herz stehen und ich kann es nicht nachvollziehen, dass es den Hundehaltern fast immer egal ist, dass ich mit einer kleinen Hündin und einem großen dann sehr ängstlichen Rüden unterwegs bin. Einsicht findet sich dann äusserst selten.

Leandros liebt Menschen. Egal ob gross oder klein, Mann oder Frau, solange sie ihm nicht negativ gegenüber stehen. Menschenzwerge fand er am Anfang sehr interessant, konnte sie wohl nicht einordnen, jetzt schaut er hin und dann sind sie auch schon wieder vergessen. Krähen, die aufreizend langsam vor uns herspazieren, sind dann schon sehr viel spannender.

An der kurzen Leine läuft er immer noch gut, meistens hängt sie durch, er unterscheidet gut zwischen Schleppleine mit größerem Radius und der fest in meiner Hand gehaltenen Stadtleine. Und passt sein Verhalten dem an. Laufen ist sein Ding, Selbstentscheiden, wann und wo wie lange man schnuppern kann. Da klappt dann auch der Rückruf nicht immer so gut. Mit trockenen Leckerchen lässt er sich nicht wirklich locken, Fleischwurst oder Käse sind da schon besser, äussert "angenehm" bei diesen Temperaturen im Handling.

Rausgehen ist toll. Woran er erkennt, dass er resp. er und Lilly nicht mitdürfen, hab ich noch nicht rausgefunden. Scheinbar liest er mich so gut, dass er es dann erst gar nicht probiert und auf der Decke liegen bleibt.

Einen Garten, den er eigenständig aufsuchen kann - wenn das Wetter es zulässt - fände er bestimmt toll.

Ein Zweithund ist kein Muss, hier entscheidet eindeutig, wie sich das Gegenüber verhält. Vielleicht ein wenig standfester als meine kleine Hündin =).


17.07.2016:Neue Fotos von Leandros!

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24.05.2016: Neues vom Hundebär!
Naja, soviel Hundebär ist da gar nicht mehr.
Leandros hat - vermutlich aufgrund der Futteränderung und meines doch ein wenig permanenten Bürstens - sein Fell entsorgt. Wochenlang sah es in meiner Wohnung aus, als wäre die Erfindung des Staubsaugers ohne Wahrnehmung meinerseits an mir vorbeigerauscht und das, obwohl ich zwei von diesen Monstern besitze. Einmal pro Tag saugen nutzte nicht viel, denn ein paar Minuten später hatten meine Teppiche wieder so einen leichten Grau- nein Schwarzschleier von Haaren.
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Das ist nun aber vorbei und Leandros präsentiert sich im Sommerlook, fast glattes, sehr seidiges Fell, durchzogen von weissem Stichelhaar. Nur ein Teil der Rute ist noch struppig, das wird wohl auch bleiben, Rutenkämmen ist gruselig, also warten wir da auf den natürlichen Schwund.
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Auch die Kopfmähne hat ein Abspecken hinter sich, nun kann man Leans Augen besser erkennen und er wirkt auch nicht mehr so wuchtig. Zugenommen hat er auch, wenngleich er noch ein bis mehrere Kilos vertragen könnte. Dabei erhält er weiterhin drei volle Mahlzeiten pro Tag. Das Leben hier scheint aber noch sehr kräftezehrend zu sein und so wird er halt nach wie vor gepäppelt.
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Draussensein ist - neben Fressen und Schlafen - eins seiner Highlights. Sobald es nur den Anschein macht, dass wir rausgehen könnten, ist er auf und wartet gespannt, ob er mit darf. An der normalen Leine vergisst er manchmal seine bisherigen Erfolge von Nicht-Ziehen, aber die meiste Zeit ist er super leinenführig. Wenn er aber den Wechsel zur Schleppleine bemerkt, dann kommt der junge, der lebendige, der alles-nachholen-muss-Hund durch. Dann werden Kreise gezogen, hier geschnüffelt, dorthin gesprintet, dann ist pure Lebensfreude am anderen Ende der langen gelben Leine. Das kann man ja auch sehr gut in den Videos erkennen und sollte ich mal die Gelegenheit erhalten, ihn ohne Leine laufen lassen zu können, weil wir uns auf einem gut gesicherten Grundstück befinden, werde ich wohl das Glitzern in die Augen bekommen und sein Glitzern in den Augen sehen, wenn er frei laufen kann.
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Wasser von unten meidet er. Pfützen werden sorgsam umlaufen und in einen Teich oder Bach freiwillig zu steigen, habe ich bei ihm noch nicht erlebt. Er steht völlig entgeistert da, wenn Lilly ins Wasser rennt und verzweifelt an mir, wenn ich nicht über eine Brücke gehe, sondern einen Bach durchquere und er mitgehen muss. Regen stört ihn weniger, aufgrund seines Felles wird er wohl auch nicht wirklich richtig nass.


Lean hat in der Zwischenzeit entdeckt, dass er ein Junge ist =). Ja, er weiss nun, dass man auf drei Beinen pieseln kann, wenn er auch nicht immer den richtigen Stand findet, mehrfach Anstalten macht und manchmal dann doch aufgibt und sich eine neue Stelle sucht oder doch im Vierfüßerstand pullert. Auch gibt er nicht mehr alles in einem Pieseln her, nein, nun wird markiert und am liebsten da, wo Lilly vorher war oder sie eine tolle Stelle dafür gefunden hat.

In den Begegnungen mit anderen - fremden - Hunden wird er immer sicherer. Er sucht ihre Nähe, wenn sie ruhig auf ihn zukommen oder ihn sogar ignorieren. Ist einer stürmisch oder sogar aggressiv, dann meidet er den anderen oder sucht sogar fluchtartig das Weite. Er scheint keine guten Erfahrungen mit offen agierenden Hunden gemacht zu haben.
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Menschen findet er toll. Jeder wird von ihm freudestrahlend begrüßt, Menschen, die ihn ignorieren, verwirren ihn und er will ihnen hinterher. Er macht keinen Unterschied, ob gross oder klein, Kind oder Erwachsener. "Schlimmstenfalls" lässt er sie links liegen, weil grad was Besseres in seiner Welt geschieht.
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An der Strasse bleibt er auf Zuruf stehen, er kennt "Warte" (an der Strasse, vor dem vollen Fressnapf), "Langsam" (von mir gebrüllt, wenn er in vollem Gallop in die Schleppleine brettert), "Komm" und den Unterschied zwischen "Lean" und "Leandros" =). Letzteres bedeutet immer "Vorsicht, hier könnte Ärger drinstecken".

Mit meinen Katzen kommt er hervorragend klar. Er will zwar nach wie vor nicht von Xenia geputzt werden - ein leichtes Knurren seinerseits und sie zieht entweder beleidigt ab oder legt sich aufreizend nah an ihn-, aber er akzeptiert z.B. Maya in unmittelbarer Nähe, selbst wenn sie über ihn krabbelt oder wie letztes knapp neben seinem Kopf Halt macht, während er eine Rinderkehle frisst :O. Diese Situation war nicht herbeigeführt. Ich hatte nur kurz die Küche verlassen, um das Bad aufzusuchen. Die Katzen waren bereits gefüttert und komplett versorgt. Maya hat sich aber noch mal auf den Weg gemacht und landete so in Leans Nähe. Ich habe natürlich die Samtpfote natürlich schnell entfernt, aber es zeigte mir schon, dass Lean viel gelernt hat. Er muss sein Fressen nicht mehr verteidigen, denn es ist immer genug und immer wieder welches da. Natürlich würde ich es nie provozieren, dass er es verteidigen müßte...
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Lilly mag er sehr. Er will mit ihr spielen und fordert sie lautstark auf. Sie lässt sich manchmal darauf ein, ist ja ein Stück wendiger und entwischt ihm dann doch. Aber ab und an ist er schneller, sei es mit der Pfote oder dass er sie einfach nur umrennt, dann gibt sie doch Fersengeld, er ist halt ein anderes Kaliber als sie und in manchen Bewegungen arg tollpatschig, da stimmen die Relationen nicht. Hier wäre ein adäquater Spielgefährte in seiner Größe besser. Also falls er Zweithund werden sollte, dann sollte der Ersthund aus seiner Gewichtsklasse kommen.

Autofahren macht ihm immer noch Spass. Selten liegt er während der Fahrt (da muss der Spaziergang schon sehr anstrengend gewesen sein), meistens steht er und schaut aus dem Fenster. Kurz alleine im Auto bleiben ist kein Problem, da kann es sogar sein, dass er in kürzester Zeit eingeschlafen ist.

Apropos Schlaf: Er fällt von jetzt auf gleich in den Schlaf. Der ist aber nicht immer entspannend für ihn. Keiner weiss, was er alles erlebt hat, aber er durchlebt es immer und immer wieder. Er träumt extrem heftig. Ich kenne das Schlaflaufen von Hunden, wenn sie - vermeintlich - hinter etwas herrennen oder den Tag noch mal erleben. Leandros toppt das aber bei weitem. Wenn er im Traum rennt, ist man besser nicht in unmittelbarer Nähe. Zu Beginn dachte ich ja sogar, er hätte einen Anfall, aber nein, er träumt so intensiv, so dass er sogar schon Dinge in der Reichweite seiner Beine zum Umfallen gebracht hat. Wenn man ihn anspricht oder anfasst, muss man schon sehr vehement sein, er wacht sich sofort auf. Und je nachdem in welchem Traum er sich befindet, schreit er wie am Spiess, wenn er angefasst wird.  Aus der Sorge, dass er sich in so einem Traum verletzt, weil er wo anstäßt oder etwas umwirft, schläft er des Nachts in der Küche, die dann durch das Kindergitter vom Rest der Wohnung getrennt ist. Dort ist die Verletzungsgefahr mininmiert, dafür verrückt er dann den Tisch =) oder Lillys Körbchen.

Leandros ist ein freier Geist. Ich habe es bisher nicht geschafft, ihm "Sitz", "Platz" oder "Pfötchen geben" beizubringen. Er sieht wohl die Notwendigkeit darin nicht ein und selbst das tollste Leckerchen bringt ihn nicht dazu, dann verzichtet er lieber. Wer also keinen Hund will, der alles tun würde, um seinem Herrchen oder Frauchen zu gefallen, sondern einen Hund mit einem eigenen Kopf, mit Charakter, der ist mit Leandros auf der richtigen Seite.

Und dass er schon das hohe Alter von 10 haben soll, ist ja wohl spätestens nach Sicht der Videos widerlegt. Menschen, die ihn in seiner jetzigen Verfassung kennen lernen, schätzen ihn auf 3-6 Jahre, manche meinen sogar, er sei unter einem Jahr, weil er sich manchmal wie ein zu groß geratener Welpe benimmt. Meine Schätzung geht eher gegen 5 Jahre, also im besten Alter, dafür würde auch der Zustand seiner Zähne sprechen. Er war halt beim Auffinden völligst verwahrlost und sehr krank. Jetzt aber ist kaum noch was von diesem Hund zu sehen.
Er wäre bereit für das eigene Zuhause...

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27.04.2016: Lebensfreude pur...

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http://www.youtube.com/watch?v=frWHsLuWJj4

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http://www.youtube.com/watch?v=ZZmmhcVJBL0

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http://www.youtube.com/watch?v=_fDsK6BCH0s

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http://www.youtube.com/watch?v=NhBtqZvwtm0

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http://www.youtube.com/watch?v=i1yuy7qchGI

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16.04.2016: Ein neues Video von Leandros!

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http://www.youtube.com/watch?v=w5DV6ogN1cA

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04.04.2016: Leandros hat Tommy besucht:

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12.03.2016: Leandros unterwegs...

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http://www.youtube.com/watch?v=ENOIaH9MBDs

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22.02.2016: Neues von Leandros!

Nachdem Rex Timber beschlossen hatte, das Pflegefrauchen in Deutschland nicht mit Leandros zu teilen, brauchte dieser eine Alternative. Nach einem kurzen Zwischenstopp ist Leandros dann bei Lilly und der Katzengang gelandet.
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Und nach knapp 3 Wochen soll es jetzt mal ein paar Infos vom Flusenbär geben.

Leandros ist bei der Übergabe ganz selbstverständlich in mein Auto geklettert, hat sich sichern lassen und die Reise in seine Zukunft angetreten. Er fährt gerne Auto, steht die erste Zeit und schaut aus dem Fenster. Er schult so sein Gleichgewicht und nutzt unterschiedliche Muskeln, die er immer  noch nicht so hat. Deswegen lass ich ihn auch so starten, im Laufe der Fahrt legt er sich hin. Muss er mit Lilly mal kurz im Auto bleiben, ist das kein Problem für ihn, er schläft. Umsomehr freut er sich, wenn ich wieder da bin, er staubt mit Lilly sein Warte-Lecker ab und dann kann es weitergehen.
Mittlerweile muss er nicht mehr ins Auto klettern, jetzt springt er ganz selbstverständlich nach Lilly an seinen Platz und es kann losgehen. Egal wohin, ob ins Auslaufgebiet, zum TA oder zur Vorkontrolle für Barbara, er ist ein vorbildlicher Beifahrer.

Beim Fressen hat er direkt am ersten Tag klar gemacht, was er möchte. Netterweise habe ich den angefangenen Trockenfuttersack mitbekommen und in meiner manchmal doch vorhandenen Naivität habe ich ihm nach dem Eintreffen zuhause direkt eine Schüssel gefüllt und angeboten. Pustekuchen! Noch nicht mal angesehen hat er sich das. Okay! Ich habe für solche Situation immer Dosenfutter da. Also den nächsten Napf gefüllt und angeboten. Wieder kein Erfolg. Mönsch, dieser Kerlemann muss doch fressen. Auch wenn er einen guten Eindruck macht, was sein Äußeres angeht, ist er unter dem Flusenfell nur Knochen, keine Muskeln geschweige denn Speck auf den Rippen. Zum Glück hatte ich noch die Sonntagsmahlzeit (BARF) von Lilly im Kühlschrank und ein letzter Versuch: Bingo! Herr Leandros möchte also auch Rohfutter. DAS fand er gut und er hätte gerne Nachschlag gehabt. Gabs nicht mehr, denn alle ist alle. Für den Abend hat er sich dann auch mit dem normalen Abendbrot von Trockenware zufrieden gegeben: ein Schweineohr.
Mittlerweile bekommt er dreimal am Tag eine volle Schüssel mit Rohfutter und als Abendsnack zusätzlich etwas zu Knabbern. Kannte er am Anfang weder Ochsenziemer, Rindersehne u.ä., knabbert er jetzt voller Inbrunst die Schweineohren, Kopfhaut und Pansen. Sonntagessen liebt er am meisten: Hühnerschenkel, Rinderkehle oder wie heute ein Putenunterbein.
Damit er endlich ein wenig zunimmt (beim TA gestern hatte er nach wie vor seine 21 kg) peppe ich sein Futter mit dem TroFu auf, er verträgt es gut, es macht noch mal satter und es sind zusätzliche Kalorien. Mal sehen, wie lange es dauert, bis zum Streicheln nicht nur Knochen zu spüren sind.
PS. Die angefangene Dose hat Lilly dann nach und nach geleert, war das doch etwas, was sie sonst aufgrund ihrer Nierenproblematik nicht bekommt. Und das Verbotene schmeckt auch einem Hund immer noch am besten =)!

Wie üblich sind meine Pflegehunde zu Beginn bei mir dreifach gesichert:
Sie tragen ein Geschirr und wenn möglich ein Kettenhalsband. Mein Jogginggurt und eine feste Leine sind im Geschirr eingehängt, eine weitere Leine im Halsband. Das mit dem Kettenhalsband musste ich relativ schnell drangeben, durch das dichte Fell hat es sich nur einmal zu- aber dann nicht mehr aufgezogen und Dauerwürgen ist nicht angenehm. Also bin ich da auf ein normales Halsband gewechselt und es geht gut. In der Zwischenzeit ist der Jogginggurt nicht mehr notwendig, im Freilaufgebiet läuft Lean (auf die Abkürzung hört er sehr gut) an der Gurtflexi, im Wohngebiet nun noch über Geschirr und Halsband gesichert. Wenn das Wetter besser wird, werden wir auf Scharpenacken die Schleppleine testen, ich möchte nur nicht jetzt bei dem Regenwetter von Lean über die Wiesen gezogen werden, wenn er merkt, dass sich sein Radius geweitet hat.
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Er ist gut leinenführig, aber auch sehr selbständig. Einfach nur stehenbleiben und warten, dass er vielleicht von alleine zurückkommt, wenn er vorher gezogen hat, ist ein Trugschluss. Er steht dann halt auch, aber eben nur am anderen Ende der Leine und wartet. Und ich bin mir sicher, er hätte mehr Ausdauer, während mir irgendwann kalt werden würde und Lilly bestimmt an meinem Verstand zweifeln würde. Also bleibe ich erst stehen, gebe ihm die Gelegenheit zu erkennen, dass Ziehen nicht angebracht ist, sehe in sein erstauntes Gesicht, warte ein paar Minuten und da sich von Leans Seite her nix tut, drehe ich um und gehe in die Richtung zurück, aus der wir gekommen sind. Dann folgt er und wir können früher oder später unseren ursprünglichen Weg fortsetzen. Wenn ich ihn rufe, kommt er sofort.
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Am Anfang ist er nur stur geradeaus gelaufen, ohne Ziel und Sinn. Nun wird geschnüffelt und "zeitung gelesen", anderen Hunden hinterhergesehen oder  !!! Lilly zum Spielen aufgefordert !!! Sie kann das dann schlecht einschätzen, vor allem weil Lean auch noch sehr tief dabei brummt und es im ersten Moment eher wie ein Angriff als ein Spiel rüberkommt. Aber beide sind lernfähig und so kommt es immer öfter vor, dass sie sich beim normalen spazieren Nasenküsschen geben.
Gepieselt und gehäufelt wird nach wie vor nur einmal pro Tag, die flüssige Menge ist enorm, das Häufchen eher klein, wenn man bedenkt, was er Tag für Tag frisst. Er verbraucht wohl  noch sehr viel und ich finde es auch nicht schlimm, dass ein Kotbeutel voll ausreichend ist. Nebenbei: Er ist völlig stubenrein, selbst bei Durchfall - da hat er solange sich gemeldet und gebellt, bis ich verstanden habe, was er wollte. Wieviel Not muss er im Zwinger gehabt haben, dass er diesen verschmutzen musste und nicht wegkonnte =(. Für seine Geschäfte sucht er deshalb (?) immer Stellen, an denen es Zäune gibt, da läuft er dann zigmal daran auf und ab, bis er endlich sich hinhockt. Pieseln tut er (noch) wie ein Mädchen, ob es an fehlender Kraft liegt und er es beizeiten auch im Dreibein macht, sei dahin gestellt.
 

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In der Wohnung ist er top, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung waren (sind?), welche Plätze ausschliesslich mir und den Katzen gehören, ein Sofa und ein Bett seien halt nun mal noch schöner als das beste Hundekissen, die weicheste Deckenburg und das stabilste Hundekörbchen, aber ich bin da ganz hartnäckig und Lean hat es (vorerst) eingesehen: meine Couch gehört mir und mein Bett gehört mir. Gut, dass ich nicht weiss, was hier passiert, wenn ich arbeiten bin...
2016 02 22Leandros 8
Apropos Arbeiten: Lean bleibt mit Lilly und der Katzengang alleine, ohne Probleme. Er schläft viel, hat wohl noch so einiges nachzuholen, er träumt mehr als nur intensiv, strampelt, rennt, wufft, knurrt und ist völlig aus dem Häuschen. Wenn er dann mal ganz ruhig liegt, sieht man, dass er in der Hinterhand und auch im Maulbereich ein leichtes Zucken hat, ihn beeinträchtigt es nicht, weder im Schlafzustand noch wenn er irgendwo ruhig steht. Mich hat es zu Anfang leicht irritiert, aber jetzt bemerke ich es schon gar nicht mehr. Damit er für diese Nervensache genug Input bekommt, füttere ich ihm zusätzlich ein Vit-B-Präperat.
Um noch mal auf das Arbeiten zurück zu kommen: er ist kein Beller und zeigt auch keine Verlustängste. Ich habe regelmässige Arbeitszeiten und an die haben sich alle Fellis gut gewöhnt, auch Lean.
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Bellen - das kann er und zwar sehr tief und auch beeindruckend. Zu Beginn meinte mein griechischer Kater, er könne mal eben nachsehen, was Lean denn so Gutes zu futtern hätte. Konnte er nicht und Lean hat klar gemacht, dass das sein Fressen ist und geknurrt und gebellt. Hat sich Whisper gemerkt und es war kein zweites Mal notwendig. Lean frisst ein wenig abseits auf seiner Decke und muss nur immer mal wieder überzeugt werden, dass meine Bodenkatzen auch alleine futtern möchten.
Wenn es Remmidemmi unter den Katern gibt - egal ob meine oder die im TV - dann will Lean schlichten und sucht die Kontrahenden und dann bellt er auch sehr ausdauernd. Und "ärgerlicher" Lärm im Hausflur wird auch kommentiert. Er lässt sich aber gut beruhigen und stellt das Bellen dann ein, wenn ich ihm die Verantwortung nehme.

Das ist sowieso sehr wichtig bei ihm. Hat er ja genug selbst entscheiden müssen, muss er jetzt so nach und nach lernen, dass das nicht mehr notwendig ist. Das fängt bei den Spaziergängen an, wo er entscheiden will, wohin wir laufen und hört bei den Hundebegegnungen auf, bei denen er mittlerweile einen zweiten Kontakt eines fremden Rüden zu mir nicht mehr dulden will und den anderen knurrend verwarnt.  Er zeigt hier eindeutig, dass ich zu ihm gehöre wenn nicht sogar, dass ich ihm gehöre. Und das sieht er doch ein wenig falsch. Korrigierend eingreifend lässt er auch wieder ab. Ansonsten sind die Hundebegnungen ganz entspannt und freundlich. Bestimmte Männertypen machen ihm Angst und ihn unsicher. Der junge Mann in der VK wurde von ihm jedoch angespielt, den fand er toll!

Zu Begegnungen mit Kindern kann ich noch nichts sagen, wir haben noch keine so getroffen, dass eine Aussage wirklich bedeutend wäre.

Sein zuerst geschätztes Alter ( * 2005) würde ich nach unten korrigieren. So wie er sich nach und nach draussen beninnt, geht meine Tendenz zwischen 5 und 8 Jahre, die der TÄ so ab 7 Jahre. Egal, wie alt er nun wirklich ist, er holt viel nach und manches erinnert mehr an einen Welpen oder Junghund als an einen Senior =).
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Mal sehen, was sich noch so in Zukunft zeigen wird.


24.01.2016: Hallo liebe neue Familie! Ich bin bereit. Der Shelter-Dreck wurde abgewaschen und mein Fell ist jetzt noch flauschiger. Ich bin ein Kuschelbär zum verlieben, der nicht viele Ansprüche stellt...

Leckeres Futter, ein paar Spaziergänge (müssen nicht so lang sein), ein warmes Plätzchen und vor allem ganz viele Streicheleinheiten. Egal wie groß oder klein Eure Familie ist, ich mag Euch alle (bis jetzt mochte ich auch alle die mir begegnet sind).
Ich hoffe ihr habt keinen Sauberkeitsfimmel, denn geduscht wurde ich oft genug in meinem Leben, das brauche ich nicht um glücklich zu sein (und trotzdem war ich super brav).
Mein einziges "Problem" ist mein Alter. Aber mal ehrlich, niemand wird jünger. Oder?
Also ruft ganz schell bei Stray an und fragt nach mir.
Ich bin schon in Deutschland und wohne vielleicht gar nicht so weit weg. In der Nähe von Köln sagte man mir (kenne ich nicht, aber hauptsache ihr könnt was damit anfangen).
Ich freue mich auf Euch
Bis bald
Euer Leo Leandros Kuschelbär
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23.01.2016: Die erste Nacht in Deutschland! Leandros fühlt sich auf seiner Pflegestelle sehr wohl und schreibt...
Hallo Ihr Lieben!
Ich hab vielleicht gut geschlafen. Ich hatte zwar auch wilde Träume, in denen ich knurren und rennen musste, aber ich wurde sofort gestreichelt und lieb angesprochen und konnte ganz ruhig weiterschlafen (trocken und warm!).
Heute morgen gab es dann gleich wieder einen vollen Napf mit leckerem Futter. Super! Dann durfte ich die neue Umgebung kennenlernen, weite Felder, viel zu schnuppern, nette Hunde und Menschen getroffen. Ich mag sie alle, egal ob mit oder ohne Leine, egal ob Rüde oder Hünden, egal ob klein oder groß.
Irgendwie schien es den Menschen wichtig zu sein, wie groß und wie schwer ich bin. Auch wenn ich nicht so aussehe, ich bin noch ziemlich dünn. Aber wenn es jetzt weiter regelmäßig so tolles Futter gibt, wird sich das bestimmt bald ändern. Also ich bin ca 58cm groß und wiege 21kg (geht doch, oder?)
Liebe Menschen da draußen: Ich heiße Leandros, bin ein toller Kuschelbär, der es sich auf seine alten Tage nochmal so richtig gut gehen lassen möchte. Wer hat ein gemütliches Plätzchen und kraulende Hände für mich? Wer kann meinem treuen Blick nicht wiederstehen? Ich warte auf Euch!
Bis bald Euer Leandros Kuschelbär
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22.01.2016: Leandros ist da!

Hallo Ihr Lieben!
Heute war glaube ich der verrückteste Tag meines Lebens.
Erst lag ich in einer Box in einem Flugzeug. Dann wurde ich von sehr lieben Großen und kleinen Menschen in die Arme genommen, begrüßt und gekuschelt. -Ich liiiiebe kuscheln!!!- Dann nochmal in eine Box, diesmal in ein Auto (Gott sei dank nicht so lange).
 Als ich da raus kam hatte ich erstmal riesigen Durst, den ich auch sofort stillen durfte. Ich sage Euch, so viele liebe Menschen auf einmal habe ich noch nicht erlebt.
Kinder sind toll und Futter ist toll und Kauknochen sind toll und die anderen Hunde sind toll und alles riecht so toll und und und - mein Schwanz hört gar nicht mehr auf zu wedeln. Ich bin so müde von diesem aufregenden Tag, aber ich kann noch nicht schlafen, weil die, die mich streicheln immer noch da sind. Ich habe Angst, daß sie weg sind wenn ich jetzt fest einschlafe und dann wieder wach werde.
Danke! Danke! Danke! an Alle lieben Menschen die mir dieses tolle Gefühl ermöglicht haben.
Hoffentlich finde ich jetzt noch die Menschen, bei denen ich für immer bleiben darf.
Euer Leandros
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Rückblick auf Griechenland:

08.10.2015: Leandros ist geschätzte zehn Jahre alt, aber seine Augen sind so wund von dem Leben, das hinter ihm liegt. Als die Tierschützer ihn finden, ist er bereit zu sterben. Sie retten ihm das Leben. Aber Leandros sitzt im Elend eines Shelters, das für viele Hunde dort die Endstation aller Hoffnung ist.

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24.11.2015/ Leandros ist ein ganz besonderer Hund, schreibt Joke. Nicht nur, weil seine langen Beine irgendwie nicht zu seinem Körper passen wollen. „Er ist irgendwie ein mittelgroßer Hund auf den langen Beinen eines großen Hundes….“

Leandros ist vor allem deshalb so besonders, weil er durch all das Elend hindurch strahlt. „Er ist wirklich ein Clown, so wie er auf einen zukommt, wie er einen anstrahlt… Er ist so dankbar für alles und er ist ein verträglicher lieber Kerl, der sich sowohl mit den Rüden als auch mit den Hündinnen im Shelter versteht.

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Und er isst für sein Leben gerne. Manchmal muss man aufpassen, dass er die eigenen Finger nicht mit den Leckerchen verwechselt;) 
… wir hoffen, dass Leandros den nahenden Winter nicht im Shelter verbringen muss. “Wenn  Leandros endlich ein warmes Zuhause finden würde, ein Bett und viel Liebe, dann wird er sicherlich auch wieder besser aussehen, sein Fell wieder glänzen..“, schreibt Joke.
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08.10.2015/ Als Leandros gefunden wird, war er dem Tod so nahe, wie es ein Hund nur sein kann. Eine Frau bringt ihn zum Tierarzt und dieser Tierarzt und seine Frau haben Mitleid mit dem abgemagerten Hund, der kaum noch Leben in sich hat. Sechs Monate lang bleibt Leandros in der Tierklinik. 

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Jeden Tag muss Leandros Haut gebadet werden and Leandros wimmert vor Schmerzen. „Er war so fragil, jede Berührung hat ihm furchtbare Schmerzen bereitet und auch heute noch ist er ein sehr empfindsamer Hund. Als wir ihn aus der Klinik holten, weil niemand sonst ihn nehmen wollte, haben wir seine Behandlung fortgeführt. Zweimal täglich bekam er Injektionen. Es war eine schlimme Zeit für Leandros." 

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Als wir von Leandros erfahren, und sehen, in welchem Elend er leben muss, in einem Shelter, das überfüllt und so marode ist, dass er Boden an vielen Stellen weggesackt ist, wissen wir nicht wie wir helfen können. Denn so elend die Zustände sind, die Hunde sitzen oft zu zweit oder zu dritt zusammen. Sie zu trennen, nur um sie in anderen Pensionen unterzubringen, wäre für viele dieser Hunde nur eine weitere traurige Station. Abgesehen von den Kosten, die wir nicht mehr tragen können. Alles was helfen kann, ist ein Zuhause für diese Hunde. 

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Und auch Leandros soll diese Chance bekommen. Auch wenn sie noch so kleine ist, auch wenn wir wissen, dass Leandros alt ist und vielleicht nicht mehr viele Jahre haben wird. Aber der Tierarzt hat Leandros noch einmal vollständig untersucht und nach seiner Einschätzung kann Leandros auch einen Flug verkraften - wenn, wenn wir für Leandros ein Zuhause finden. 

Joke schreibt uns: Christina took him to the clinic for a health check and Leandros was so happy to see the practice, because it was his home for at least six month. And the good part: Leandros ist able to travel, when we find a family or a fosterplace.“ 

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Leandros hat so viel Elend hinter sich und noch immer ist sein Leben voller Trostlosigkeit und ohne Hoffnung. „Aber jedes Mal, wenn ich ihn sehe, strahlt er mich an. Er ist so süß, wenn er sich um einen herum bewegt, wie ein Clown. So dankbar, dass da Menschen sind, die sich um ihn kümmern - auch wenn es noch so wenig ist, was sie tun können.“ 

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Joke vermutet, dass Leandros ausgesetzt wurde, als seine Besitzer bemerkten, dass er krank ist. „Keiner weiß, wie lange er schon auf der Straße gelebt hat, aber er hat keine Angst vor Menschen. Wahrscheinlich hatte er einmal eine Familie.“

Leandros ist verträglich mit Hündinnen und mit Rüden. Nur beim Essen möchte er keinen in seiner Nähe haben. Zu lange hat jeder Bissen Futter wohl sein blankes Überleben bedeutet. „Ich hoffe so sehr, dass da irgendwo Menschen sind, die Leandros ein Zuhause schenken….“ Ein Leben schenken... 

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