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Stray

einsame Vierbeiner

Emilia - ihre Freundin Eliana stand ihr in schweren Zeiten zur Seite

weibl. - geb. ca. 02/09 - kastr. - Athen

Pflegestelle in 83313 Siegsdorf

28.04.2014/ Emilia – wann findet Sie ihr Zuhause? Fast drei Jahre wartet Emilia auf ihrer Pflegestelle und es scheint, als wenn sie damit unsichtbar würde: Für die richtigen Menschen, die Emilias Hundeglück wahr werden lassen könnten.  

 Ansprechpartnerin  Birgit Roepke

Eine Pflegestelle ist etwas Wunderbares. Hunde wie Emilia lernen wieder zu vertrauen. Die Hündin, die angekettet auf dem Grundstück eines Hundesammlers schlimmes erlebt hat.
Es war ein kleines Wunder, dass sie gemeinsam mit ihrer Schwester dieser Hölle entkommen dürfte und eine Pflegestelle fand.
Aber eine Pflegestelle ist auch immer nur der erste Schritt zum Glück. Und oft geraten Schicksale wie das von Emilia damit in Vergessenheit. Doch Emilia hat ebenso wie all die anderen Notfälle, mit denen wir täglich konfrontiert werden, ein eigenes Zuhause verdient.

EmiliaNEUSTART
Emilia, die Schöne. Emilia, die kleine Diva und große Schmusebacke sucht ihre Menschen!

Rückblick: 30.07.2012: Seit über einem Jahr leben die Hündinnen in einer Pflegefamilie. Davor waren Eliana und Emilia unter unvorstellbaren Bedingungen auf dem Grundstück eines Hundesammlers weggesperrt und kannten nur Hunger und Vernachlässigung.

In dieser harten Zeit haben sich die beiden angefreundet und waren unzertrennlich. (Ihre Schwester Eliana fand Ende 2012 eine Familie. Aber sie starb kurz darauf bei einem Autounfall).

 Umso größer war die Freude, als sie zusammen auf eine liebevolle Pflegestelle einziehen konnten.

 Die wunderschöne Emilia, 3,5 Jahre alt, liebt die Menschen und schmust für ihr Leben gern. Allerdings ist sie sehr wählerisch was ihre Artgenossen angeht. Katzen und andere Kleintiere hat sie leider auch `zum Fressen gern`.

Für Emilia wäre eine Familie mit etwas Hundeerfahrung, gern auch mit größeren Kindern perfekt, um die ihr noch fehlende Sicherheit zu erlernen.

Sie ist eine forsche und lebhafte Hündin, die ihre Hundekumpels für Streicheleinheiten gern nach hinten schiebt. Emilia benötigt noch etwas Erziehung um zu erkennen, dass die Leine nicht nur zum Ziehen da ist. In Hundegesellschaft kann man sie gut ein paar Stunden alleine lassen.

Für Emilia und ihre Freundin Eliana  wäre Nasen- bzw. Fährtenarbeit sicher eine sehr sinnvolle Beschäftigung.

Emilia ist kastriert. Sie würde sich über ein gemeinsames Zuhause mit Eliana freuen. Aber auch ohne Eliana wäre sie eine glückliche Hündin und eine wunderbare Gefährtin, wenn sie liebe Menschen an ihrer Seite hat. 

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Sie sind neugierig geworden und möchten noch mehr über Emilia erfahren und über die Entwicklung, die sie in ihrer Pflegestelle gemacht hat?

Dann lesen Sie bitte hier weiter:

Emilia - ein Leben, das aus Hunger und Hoffnungslosigkeit bestand

24.03.2012: Rückblick auf den Winter - Schneefotos von Emilia und Emiliana.

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Emilia braucht noch einige Erziehung, zieht leider immer noch furchtbar an der Leine.  Ebenso wie Eliana ist sie aber ein ganz lieber Hund. Sie ist nicht mehr so auf Eliana fixiert wie anfangs, wenn sie eine menschliche Bezugsperson hat. Sie liebt es aber mit anderen Hunden zuspielen.

Katzen sollten nach wie vor nicht in Sichtweite kommen.

Anbei Fotos von Emilia und Emilianna - im Schnee:

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24.11.2011: Emilia hatte in den vergangenen Wochen auf ihrer liebevollen Pflegestelle die Möglichkeit, ihre eigene Persönlichkeit in Ruhe zu entfalten.

Nach wie vor ist sie sehr menschenbezogen und fordert ungeniert Streicheleinheiten und Zuwendung ein. Dabei konzentriert sie sich nicht nur auf einen speziellen Menschen und wendet sich inzwischen nicht mehr nur ihrer Pflegemama zu sondern nimmt auch gerne die „Kontaktbemühungen“ anderer Menschen entgegen.

In Hundedingen und – kontakten ist sie wählerisch, verträglich mit anderen Hunden ist sie gemäß ihrem eigenen Sympathieempfinden und dies sowohl bei Hündinnen als auch bei Rüden. Während der Spaziergänge kann sie auch schon mal sehr deutlich zu verstehen geben, dass ihr der entgegenkommende Hund gerade gar nicht sympathisch ist. Hier ist noch erheblicher Erziehungsbedarf.

Wenn Emilia als Zweithund adoptiert werden sollte, müsste die Verträglichkeit mit dem Ersthund gut getestet werden.

 

Katzen sollten nach wie vor auf gar keinen Fall in der neuen Familie sein, weil sie ganz sicher jagdliches Interesse auf sich ziehen würden. Überhaupt gibt es auch auf Spaziergängen nichts Interessanteres als leckere Gerüche… das führt manchesmal dazu, dass sie andere Wege gehen möchte als der Mensch am anderen der Leine. Fährtenarbeit wäre daher sicher eine sinnvolle Maßnahme, um Emilias Jagdinstinkte sinnvoll umzulenken und zu kanalisieren.

 

 

Entgegen üblichen Labrador-Eigenschaften ist Emilia gar kein „Wasserhund“, im Gegenteil ist es wohl eher so, dass sie das nasse Element ein wenig unheimlich findet.

 

 

Dafür ist aber Autofahren überhaupt kein Problem für sie, im Gegenteil, sie fährt sehr gerne mit…

Obwohl Emilia in vielen Dingen noch ein wenig ängstlich ist, ist sie doch die dominantere des Duos Emilia und Eliana.

So spielt sie z.B. selbst nicht so gerne, reagiert aber eifersüchtig, wenn die anderen Hunde mit der Pflegemama spielen.

Im Haus zeigt sie sich wachsam, während Eliana gar nicht bellt, schließt Emilia  sich dem souveränen Erstrüden an, wenn dieser Fremde meldet…

 

 

 

Emilia braucht also auf alle Fälle erfahrene Menschen, die ihr Sicherheit geben, auf der anderen Seite aber auch ihre dominante Seite kanalisieren und weiterhin an ihrer Erziehung arbeiten… dann aber hätte diese Familie eine wundervoll verschmuste menschenfreundliche Hündin für alle Lebenslagen.

 

 

 

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06.07.2011: Neues und Erstaunenswertes von Emilia:

Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 Aus Emilia ist in der Zwischenzeit eine richtige Schönheit geworden. Ihr Fell ist nach knapp drei Wochen bei der Pflegemama wunderbar weich und glänzt herrlich. 

 

 

Sie ist die forschere und lebhaftere der beiden. Sie ist diejenige, die sich zum Schmusen nach vorne drängt und dafür schon auch mal ihre Hundekumpels nach hinten schiebt. Sie hat schnell eine Bindung zu ihrer Pflegemama aufgebaut und wenn ihr Dinge unheimlich sind, sucht sie sofort Schutz bei ihr.

 

 

Noch ist sie stürmisch an der Leine, möchte alles erkunden und zieht noch gewaltig, aber auch das wird sie sicher bald lernen.

Obwohl Emilia ganz sicher eine gehörige Portion Labrador "intus" hat, ist Wasser ihr manches mal noch unheimlich. Neulich ist sie bei dem Versuch zu trinken in die Traun gefallen und hat dann erst einmal festgestellt, dass wildes Paddeln mit den Füßen einen über Wasser halten kann und man im Zweifelsfalle damit sogar vorwärts kommt ... Sie hat aber seitdem nicht etwa mehr Angst vor Wasser, sondern geht sogar richtig gerne auch in den Bach, der in der Nähe der Pflegestelle fließt...

Sie spielt gerne und stürmisch und hat in dem großen Rüden ihrer Pflegemama den idealen Spielkameraden gefunden. Emilia ist gesellig, verträglich mit anderen Hunden, egal ob Mädchen oder Junge ... Sie könnte gut zu einem Ersthund vermittelt werden, braucht ihn aber nicht unbedingt.

Am wichtigsten sind ihr immer die Menschen.
Emilias zukünftige Familie darf ruhig eine Familie mit Kindern sein, die aber schon ein bisschen größer, weil standfester sein sollten. Generell wäre es gut, wenn die Familie schon über Hundeerfahrung verfügt, denn Emilia braucht trotz ihres forschen Wesens Menschen, die ihr Sicherheit vermitteln und sie weiter stabilisieren können.

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18. Juni 2011: Es ist wie ein kleines Geschenk des Himmels, dass Emilia gemeinsam mit ihrer Freundin Elliana bei einer Pflegefamilie einziehen durfte.

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15.04.: Das Leiden ist vorbei. Emilia ist gemeinsam mit Elliana in einer Hundepension untergebracht. Der erste Schritt auf dem Weg in ein neues Leben.

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10.03.: Sie fragen sich, warum Emilia dieses Halsband aus Plastiktüten trägt? Der Hundesammler hat noch immer Zugang zum Grundstück. Und er legt den Hunden immer wieder diese Plastiktüten um, die unsere griechischen Kollegen zuvor entfernt hatten. Die Tüten könnten einfach weggeworfen werden ... aber dann würde der Hundesammler den Tierschützern vermutlich den Zutritt zum Gelände verbieten ...  und die Hunde wären erneut ihrem Elend überlassen. Die einzige Lösung für diese  Hunde ist: Weg von diesem Platz!!!

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07.03.:

Dieses Leben ist nicht lebenswert ... Emilia muss dringend von diesem Platz weg ...

Ihr Körper ist ausgemergelt und ausgezehrt, monatelang musste sie angebunden an einem Baum ausharren. Sie brachte hier ihre Welpen zur Welt und säugte sie.

Es gab keinen Schutz vor Regen und vor Kälte, es gab nicht genügend Futter, um den Strapazen der Mutterschaft wirklich gewachsen zu sein …

 

 

Emilia war eines der Opfer eines Hundesammlers. Inzwischen sind die Hunde (außer Emilia waren ca. 20 Hunde auf dem Grundstück untergebracht) in der Obhut unserer griechischen Teamkollegen. Doch aus Mangel an Pflegestellen und aus Mangel an Geld für Tierpensionen müssen Emilia und ihre Leidensgenossen weiterhin auf dem Gelände des Hundesammlers ein armseliges Dasein fristen.

 

 

Emilia wird nun regelmäßig gefüttert und wenn die Tierschützer ausreichend Zeit haben (das Grundstück liegt außerhalb Athens), dann wird Emilia abgeleint und darf ein wenig Freiheit genießen.

 

 

Emilia hat auf dem Grundstück eine beste Freundin, sie heißt Ellianna. Elliana ist ein wenig älter als Emilia und wenn die Hunde abgeleint sind, dann sitzt Elliana immer in Emilias Nähe. Es scheint, als wolle sie Emilia beschützen.

 

 

Sie fragen sich sicher, warum es nötig ist, dass Emilia weiterhin an einem Baum angebunden bleibt, wenn die Tierschützer nicht auf dem Gelände sind?

Nach Aussage des Hundesammlers soll Emilia unverträglich sein.

 

 

Unsere griechischen Kollegen haben Emilia und Elliana jedoch niemals in Kämpfe mit anderen Hunden verwickelt gesehen. Sie scheinen sich selbst genug und spielen noch nicht einmal mit den anderen Hunden.

Wahrscheinlich ist Emilia gar nicht unverträglich … aber die Tierschützer vor Ort möchten nicht riskieren, dass es zu Beißereien kommt, wenn die Hunde sich selbst überlassen sind. Wer weiß, vielleicht war Emilia früher sogar das Opfer der anderen Hunde??? Und Elliana möchte sie deshalb beschützen?

Noch immer stehen die Hunde unter großer Anspannung, die gesamte Situation ist für sie sehr stressbelastet und bietet keine Möglichkeit, die Hunde entspannt miteinander zu testen.

Vielleicht verhält es sich bei Emilia auch einfach nur ähnlich wie bei Tree: Tree ist verträglich mit allen Artgenossen, aber seine Vergangenheit beim Hundesammler hat ihn futterneidisch werden lassen. Daher war auch Tree angebunden.

Näheres über Emilias Wesen wird man erst erfahren können, wenn sie in einer Pflegestelle oder in einer Tierpension untergebracht wird.

Emilia benötigt dringend Paten, die ihr helfen, dieses Gelände zu verlassen und ein Leben in Würde führen zu können. Ihre Welpen haben bereits Familien in Griechenland gefunden. Wir wünschen Emilia, ihrer Freundin Elliana und all den anderen Leidensgenossen dieses Glück ebenfalls.

HIER können Sie mehr über die Situation auf dem Gelände des Hundesammlers lesen

Ansprechpartnerin für Patenschaften ist Manuela Wendt:

Tel. 02506 / 303243       Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hier finden Sie unser Spendenkonto.

Und hier das Spendenkonto unserer griechischen Teamkollegen:

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IBAN: GR9001100590000005929600954
SWIFT BANK (BIC): ETHNGRAA

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