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Stray

einsame Vierbeiner

2015 12 30 Jenny start

Geb. ca. 2010 - kastr. - bei Athen/Hertha

14.09.2016 Jennys (und Arianas) Familie möchte unseren Verein in der aktuellen, verzweifelten Situation mit einem ganz besonderen Glücks-Update unterstützen.

Stray rettet Hundeleben und vielleicht auch das ein oder andere Menschenherz?!

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Als wir auf den Verein aufmerksam geworden sind, hatten wir noch einen Familienhund (unsere Hündin war noch nicht Lage tot ) und waren nicht auf der Suche nach einem neuen. Uns haben die Leidenschaft und das große ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter jedoch sehr beeindruckt und die Schicksale der Hunde tief bewegt.
Immer wieder haben wir die Seite besucht und sind dabei auf die Geschichte von Ariana gestoßen. Die Hündin lebte mit ihren Welpen auf einer Verkehrsinsel in Athen. Den Helfern vor Ort fiel auf, wie liebevoll und fürsorglich sich Ariana um ihre Welpen kümmerte. Unsere Entscheidung fiel spontan. Wo ein Hund fröhlich lebt, ist auch wieder Platz für einen zweiten. ein Blick in ihre Augen, die einen so ruhig, wissend und traurig ansahen, war uns Ansporn genug, ihr die nötige Ruhe und Zeit für die Eingewöhnung in ihre neue Familie schenken zu wollen .

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Und wir wurden reich belohnt! Sie ist der neue Hütehund der Familie, eine selbstbewusste, zärtliche und verlässliche Hundedame ist aus ihr geworden. Sie ist kinderlieb und immer darauf bedacht, dass es all ihren Schützlingen gut geht. Sie ist für jeden Quatsch zu haben und lässt sich auch von Kindern mit Fingerfarben zum Indianerhund verzieren. Sie ist angekommen, in Deutschland, in unserer Familie und in unseren Herzen.
Nun hört das Elend der vielen Straßenhunde ja mit Arianas Happyend nicht auf. Die Berichte aus Griechenland bleiben erschreckend brutal. Erschütternd, mit welcher Grausamkeit Menschen sich an Tieren vergehen, mit welcher Achtlosigkeit Verletzungen der Tiere an Leib und Seele hingenommen werden.
Also beschlossen wir spontan, uns als Pflegestelle  zur Verfügung zu stellen. Diese Pflegestellen werden dringend benötigt, damit die Hunde eine zuverlässige Betreuung erfahren. Denn nicht alle Hunde werden von ihren eigenen Familien erwartet. Für Hunde aus Pensionen ist es ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg in eine sichere Zukunft .
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Und für Stray bedeutet jeder Hund in einer deutschen Pflegestelle monatlich zwischen 100.- und 150.- Euro weniger feste Kosten ! Denn genau diese drohen Stray im Moment zum Verhängnis zu werden

Unser erstes Notfellchen hieß Sharon, eine junge und sehr unsichere Hündin. Aus dieser kleinen Fledermaus ist eine selbstbewusste glückliche Hundedame geworden , die ihre Familie jeden Tag aufs Neue glücklich macht . Und wir freuen uns, ihr einen guten Start in ein glückliches Leben ermöglicht zu haben.
Dann wurde dringend eine Pflegestelle für Jenny gesucht ........ Wir bekamen eine erwachsene Hündin, vom Leben gezeichnet. Jenny hat sich sechs Jahre auf den Straßen Athens durchgeschlagen, wurde angefahren, mutwillig gequält und verletzt. Ihr Vertrauen gegenüber den Menschen wurde auf eine harte Probe gestellt. Sie nahm unsere Zuwendungen zwar dankbar entgegen, aber zog sich immer wieder für lange Phasen in sich zurück und zeigte wenig Reaktionen. Und doch hat sie sich mit ihrer anrührenden Empfindsamkeit in unsere Herzen geschlichen. Wir haben als Pflegestelle versagt, weil wir uns von Jenny einfach nicht mehr trennen möchten. Heute sieben Monate später, ist Jenny ein aufmerksamer und zufriedener Familienhund, sie zeigt Freude und genießt ihre Streicheleinheiten sichtlich. Sie hat sich gut in unser kleines Rudel integriert und von den alten Traumata ist nichts mehr zu spüren.

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Nun sind nicht alle Straßenhunde für Familien geeignet, nicht immer finden diese traurigen Geschöpfe wieder Vertrauen zum Menschen. Aber jedes einzelne Tier hat seine Chance auf Glück redlich verdient. Und nicht selten enden die Geschichten der Stray-Hunde eben auch so wie bei uns. ( siehe Glücksgeschichten )

Was diese Hunde benötigen ist vor allem Ruhe, stetige Zuwendung, Geduld und ein Quäntchen Langmut… Als die verunsicherte Jenny in unsere Familie kam, sagte meine kleine Nichte zu mir: „Jennys Herz hat Löcher, die müssen wir einfach stopfen!“

Unsere Hunde waren nicht alle in der ersten Woche stubenrein, unsere Abfalleimer mussten wir mit Natodraht sichern, denn die rochen ja so köstlich. Und auch Tabuzonen, wie unser Bett wurden nicht nach der ersten Ansage kampflos von den Hündinnen aufgegeben und akzeptiert… Vielleicht würden unsere beiden griechischen Damen nicht bei einer Gehorsamkeitsprüfung gewinnen, aber die Herzen all derer, denen sie hier begegnet sind, haben sie im Sturm erobert.

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Der Weg zum Züchter ist für viele Hundefreunde die erste Wahl. Man weiß, was man bekommt, kennt die Umstände der Tiere und die Besonderheiten der jeweiligen Rasse. Nun leben aber bereits so unglaublich viele heimatlose Tiere auf dieser Welt, dass der Gedanke erlaubt sein muss, ob es denn tatsächlich notwendig und sinnvoll ist, ein weiteres - nach der eigenen Bedürfnislage -  in die Welt zu setzen.
Der „Stray – einsame Vierbeiner Verein“ kämpft seit Jahren für lebenswerte Umstände von verwahrlosten und verletzten Tieren. Nun steht diese wertvolle Arbeit kurz vor dem Aus. Es werden dringend Spenden benötigt, wobei wirklich jeder Betrag hilfreich ist, dankbar entgegen genommen wird und vollständig für die Rettung der Tiere verwendet wird! Denn alle Mitarbeiter von Stray arbeiten ehrenamtlich. Was aber mindestens genauso dringen gebraucht wird , sind Menschen mit Herz und Verstand , die bereit sind, sich als Pflegestellen zu Verfügung zu stellen!
Die Hunde haben eine größere Chance " gesehen " und in den Pflegefamilien auf ein normales Hundeleben vorbereitet zu werden ....
Und der Verein spart jeden Monat große Summen und bekommt die Chance seine wunderbare Arbeit fortzuführen.


In den letzten acht Jahren hat Stray ca. 2400 Hunden den Weg in ein glückliches Leben ermöglicht. Wie viele im Moment in der Obhut von Stray sind , können wir alle auf der Stray Seite verfolgen ....es wäre so wundervoll , wenn wir alle es gemeinsam schaffen würden, „Stray – einsame Vierbeiner“ zu retten und damit auch ein wenig weniger Elend auf dieser Welt zu haben.
 
Wir sind glücklich zu sehen, dass es überall auf der Welt Menschen gibt, die bis zur Erschöpfung bereit sind, diesen Lebewesen zu helfen. Wir wurden reich belohnt für unser Mitwirken! Durch das gute Gefühl, etwas wirklich Sinnvolles zu tun, mit jeder einzelnen, erfolgreichen Vermittlungsgeschichte und nicht zuletzt durch die  unendlich große Bereicherung zweier neuer Familienmitglieder!


Die Hunde benötigen unser Hilfe. Hier und überall auf der Welt, wo sie durch Menschenhand in Not und Bedrängnis geraten. Das Leid kennt keine Grenzen, warum sollte das Mitleid sie kennen? Helfen Sie mit, dass die wirkungsvolle Arbeit vom Verein  „Stray – einsame Vierbeiner“ fortgeführt werden kann.

 

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15.06.2016: Nach sechs traurigen Jahren hat Jenny ihr Glück gefunden. Sie wird von ihrer Pflegefamilie adoptiert, denn ohne ihre "Pflegemama" würde für Jenny eine Welt zusammenbrechen. Vom ersten Augenblick stand fürJenny fest: "Hier will ich nie wieder fort!" Nun erfüllt sich ihr Wunsch und sie hat eine wunderbare zwei- und vierbeinige Familie gefunden.

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Ansprechpartnerin: Birgit Roepke

seit dem 12.03.2016 auf einer Pflegestelle in 22933 Hamburg

01.05.2016: Jenny genießt die Sonne..

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21.03.2016: Neue Fotos von Jenny!

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20.03.2016: Jenny im Garten...

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http://www.youtube.com/watch?v=jEBuJ-K7TTo

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12.03.2016: Jenny ist gut angekommen und schnuppert zum ersten Mal deutsche Luft...

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21.02.2016:  Neue Fotos:

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Unsere Tierschützerin Hertha schreibt:

"Der Beckenbruch von Jenny ist gut verheilt. Sie tobt ausgelassen herum und macht auch gerne lange Spaziergänge. Sie läuft völlig normal, nur wenn man sie genau von hinten beobachtet, kann man noch einen Nachhall des Beckenbruchs in ihrem Gangbild erkennen."

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30.12.2015:

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05.12.2015/ Sie haben sie absichtlich verletzt, zweimal wurde sie von einem Auto angefahren… Keiner hat sie eines Blickes gewürdigt. Sie sind an ihr vorbeigegangen, ohne ihre traurigen Augen zu spüren.. Jenny ist einzigartig, schreibt Hertha. Ihr Schicksal ebenso wie ihr Charakter. Doch dieses einzigartige Leben kann jeden Tag erlöschen…

Unterstützung für die sichere Unterbringung in einer Pension gesucht.

Hertha schreibt uns über Jenny und ihren Worten ist nichts hinzuzufügen, um jedes offene Herz zu treffen…

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Sie hat ihre besten Jahre, ihre Kindheit auf der Straße am Bahnhof verbracht. Manchmal haben die Menschen ihr etwas zu essen gegeben, einige haben sie verjagt. Doch viele, so viele Menschen sind an ihr vorbeigegangen und haben ihre traurige Augen einfach ignoriert. 

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Jenny ist einzigartig, eine starke Persönlichkeit. Am ganzen Körper trägt sie die Narben ihres Lebens. Am Ohr hat man ihr eine Verletzung zugefügt. Sie wurde von einem Auto angefahren. Ein Bein und ihr Becken wurden gebrochen. Vor einem Monat wurde sie erneut angefahren und am Hinterbein verletzt. Ich habe sie zum Arzt gebracht  und ihr Bein wurde verbunden. Zehn Tage durfte sie sich nicht viel bewegen und ich nahm sie in dieser Zeit zu mir nach Hause.

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Jenny ist eine Lady. Sie hatte keine Probleme mit meinen Hunden, sie war stubenrein, sie wartete jeden Tag geduldig bis ich nach Hause kam. Sie hat nicht einmal gebellt. Sie war einfach nur dankbar. Dankbar, dass sie ein Platz in einem Haus hatte.. und voller Hoffnung, dass sie einen Platz in meinem Herzen finden würde…

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Doch als ihre Verletzungen verheilt waren, musste ich sie zurück zum Bahnhof bringen. Denn dort wartete auch ihr Freund Hektor, der mit Jenny Tag und Nacht dort verbringt. „All die Zeit die Jenny fort war, hat er auf sie gewartet, fragend und traurig. Er ist mir ihr aufgewachsen und als sie sich wiedersehen sind sie aufeinander zugelaufen als wenn sie sich umarmen wollten. Es war rührend…

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Wir können Jenny nicht auf der Straße lassen und ebenso wenig Hektor. Jeden Tag besteht die Gefahr, dass Jenny wieder von einem Auto angefahren wird ... und diesmal weniger Glück hat als die beiden Male zuvor. 

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„Bitte helfen Sie Jenny von den Menschen wegzukommen, die sie jeden Tag jagen. Sechs Jahre auf der Straße sind genug.. Jenny ist so einzigartig und voller Dankbarkeit.“

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