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*ca. 2016 - Athen/Ano Liosia/P

Chara zählt zu den Hunden, die nicht auf den ersten Blick auffallen: Ihre Farbe: weder blond noch braun, vielleicht die aktuelle Trendfarbe Aschblond oder „Maus-Grau-Braun“? Ihr Wesen: ruhig, sich im Hintergrund haltend. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um in Ano Liosia (s. u.) zu überleben.

**27.07.2018: Foto-Update von der verschmusten Chara

Ansprechpartnerin: Diana David

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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18.03.2018: In der Pension darf Chara endlich ihr verschmustes, zärtliches und menschenbezogenes Wesen zeigen.

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Katja schreibt: „Chara ist eine ganz ruhige, verschmust und menschenbezogene Hündin.

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Sie ist sehr gemütlich und liegt am liebsten einfach in der Sonne. Den Bauch darf man ihr natürlich auch gerne kraulen.“

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03.03.0218: Charas Leben in Ano Liosia, es ist zum Glück Vergangenheit: 

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„Irgendwie“ überlebt hat Chara, obwohl sie auf einem Busparkplatz in Ano Liosia lebte – und die wenigsten Busfahrer dort nehmen Rücksicht auf Hunde. Ein Hund überfahren? Verletzt? Am besten liegen lassen, das „Problem“ wird sich schon von alleine erledigen. Tot? Na und, einer weniger, nach dem Motto „nur ein toter Hund ist ein guter Hund“.

Doch auf dem Busparkplatz gibt es auch ein paar wenige Tierschützer, die sich um die Hunde kümmern, sie füttern, ihnen Schutzhütten hinstellen, sie wenn nötig zum Tierarzt bringen. Chara hatte also durchaus Glück, dass sie auf diesem Busparkplatz leben durfte. Denn Chara hatte das Sticker-Sarkom* und brauchte dringend medizinische Behandlung.

Und dann hatte sie noch mehr Glück: Die Tierschützer wandten sich schließlich verzweifelt an uns, wir machten auf das Elend der Hunde aufmerksam und suchten Paten, damit sie in Pensionen umziehen, in Sicherheit leben und sogar die Hoffnung auf ein eigenes Zuhause haben dürfen.

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Wie nicht anders erwartet, gehörte Chara nicht zu den ersten Hunden, die Paten gewinnen konnten. Aber jetzt lebt sie in einer Pension, die Behandlung des Sticker-Sarkoms hat angeschlagen, Chara hat den Krebs besiegt. Was Chara jetzt dringend bräuchte, sind Menschen, die ihr Liebe und Schutz geben, bei denen sie vergessen kann, dass sie bislang zu den Hunden gehört hatte, die verjagt und misshandelt werden.

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Chara wird sich, so wie es eben ihre Art ist, ruhig und gelassen in IHRE Familie einleben und einfügen – und die Aufmerksamkeit und Liebe genießen. Und dann wird aus dem Aschenputtel eine strahlende Prinzessin!

* Das Sticker-Sarkom ist der einzige ansteckende Krebs, allerdings ist er NUR ansteckend, SOLANGE die Tumore vorhanden/sichtbar sind. Mit Chemotherapie ist das Sticker-Sarkom in 90 % der Fälle vollkommen heilbar, und ein geheilter Hund ist gesund und ist nicht mehr ansteckend. Das Sticker-Sarkom metastasiert äußerst selten und wird nur von Hund zu Hund, nicht von Hund auf Mensch übertragen. Übertragen wird die Krankheit hauptsächlich durch einen Deckakt; durch Lecken oder anderen Kontakt kann der Tumor auch auf andere nicht-genitale Stellen wie z. B. das Gesicht übertragen werden. Die Erkrankung kommt weltweit vor, am häufigsten ist sie in warmen Gegenden, in denen es viele streunende Hunde gibt. 

Ano Liosia

Chara stammt aus Ano Liosia, einem Vorort im Norden Athens. Viele der „Menschen“, die in Ano Liosia wohnen, verdienen es nicht, Mensch genannt zu werden, so brutal ist ihre Tierquälerei. Bereits kleine Kinder lieben es hier, Tiere langsam zu Tode zu quälen – sie sehen und lernen es nicht anders. Hunde werden mit Draht, Seilen oder Ketten am Hals oder Bein angebunden, oft viel zu eng; sie werden mit Messern attackiert, an Bäumen aufgehängt, sie werden – wohl auch auf Anweisung der Behörden – vergiftet und erschossen. Manche Hunde können vor ihren Besitzern fliehen, drei (!) Tierschützer vor Ort haben an einem Busparkplatz Holzhütten für die Hunde errichtet und versorgen sie mit Futter und Wasser, lassen sie tiermedizinisch behandeln, impfen und kastrieren.

Als sich eine der drei Tierschützer mit einem verzweifelten Hilferuf an uns wandte, haben wir uns entschlossen, diesen Hilferuf auf unserer Website zu veröffentlichen und den geschundenen Seelen zu helfen – auch wenn unser Verein damit an seine Grenzen kommt. Das Leben dieser Hunde kann nur gerettet werden, wenn wir alle von ihrem Schicksal erfahren und sie ein Zuhause finden. Den ausführlichen Bericht über Ano Liosia können Sie HIER nachlesen.

 

 

 

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