Zur Situation In Griechenland - Flugpaten Probleme - Einzelfälle durch Intervenierung?

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18.02.2015: Aktuelles zur Situation der Strafanzeigen gegen 3 Flugpaten und der Beschlagnahmung der mitgeführten Hunde. Ein Statement von der Rechtsanwältin `Christina Rhode`: Es scheint sich um einzelne Fälle durch üble Verleumdung einer `unbekannten`Person gehandelt zu haben...

16.02.2015 - "Seit einiger Zeit erreichen uns Nachrichten, dass Flugpaten vor dem Abflug an griechischen Flughäfen kontrolliert und misstrauisch behandelt werden. Wir hatten lange keine Probleme, Hunde mit nach Deutschland zu nehmen. Die Bestimmungen waren klar und die Dokumente wurden von allen Tierschützern sorgfältig eingeholt. An manchen Flughäfen gab es einen eigenen Check-In für Hunde/Katzen-Flüge...

...Zunächst hieß es, dass die griechische Regierung eine neue Verwaltungsvorschrift erlassen hat, die die Ausreise von Hunden nach Deutschland völlig versagen sollte. Nach unseren Recherchen, gab es eine solche Anweisung von offizieller Seite nicht. Es gibt auch keinen offiziellen Auftrag gegenüber den Polizei- und Zollbeamten, deutsche Hundebesitzer vermehrt zu überprüfen.

Das Tierschutzgesetz gibt nach wie vor dieselben Voraussetzungen für einen Flug mit einem oder mehreren Haustieren vor und die Bestimmungen müssen nach wie vor von uns allen eingehalten werden.

Bisher ist in dieser drastischen Weise - nach unserem Kenntnisstand - nur vereinzelt verfahren worden. Wir müssen also davon ausgehen, dass gezielt die drei derzeit betroffenen Personen angezeigt wurden und von unbekannter Seite interveniert wurde. Andere Flüge mit Tieren funktionierten in den letzten Tagen ohne Behinderung.

Bei der entsprechenden Recherche in den griechischen Medien fanden wir im Internet Artikel, den wir hier sinngemäß übersetzt haben:
Die Vorsitzende des Tierschutzvereines "Tierfreunde", Joannna Karagkouni, hat schon Anklage vor dem höchsten griechischen Gericht erhoben:

 "Es existiert eine illegale Bewegung und dafür ist das Agrarministerium verantwortlich, da es die Einhaltung der Gesetzgebung nicht überprüft, sowie die Tierärzte, die so schnell Tierpässe ausstellen und die Gemeinden, die sich auf Vereinbahrungen mit angeblichen Tierschutzorganisationen einlassen, um sich der Tiere zu entledigen, während diese Tiere dann, gegen eine Bezahlung ins Ausland verbracht werden, angeblich zur Adoption. In Wirklichkeit weiß keiner etwas über den Verbleib der Tiere"

Der Autor fährt fort:

Es wäre noch anzumerken, dass die in Deutschland ankommenden Tiere, wenn sie nicht innerhalb von 15 Tagen adoptiert werden, eingeschläfert werden.

Also eine alte Bekannte, die anscheinend eine nächste Welle von verleumdenden und behindernden Behauptungen veröffentlicht. Bereits vor etlichen Jahren hatte diese Dame (Joanna Karakgouni) auch unseren Verein im Visier und sorgte dafür, dass ein ganzer Hundetransport am Hafen in Piräus festgehalten wurde...

...Wer in diesem Zusammenhang Erkenntnisse hat oder Veröffentlichungen im Internet dazu findet, was alles über die ausländischen Tierschützer veröffentlicht wird, wendet sich bitte über meine E-Mail an mich - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! -, damit ich die Informationen auf Griechisch an den Kollegen weiterleiten kann..."

 

(Rechtsanwälte vor Ort und auch in Deutschland sind dabei diese Vorfälle zu klären und Strafanzeige zu erstellen - auch die Eurpäische Kommission wird dazu eingeschaltet werden) Hier geht es zu dem vollständigen Bericht: http://tieraerztepool.de/de/story/flugpaten-aktuell-februar-2015

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Text und Quellenangabe: http://tieraerztepool.de/de/story/flugpaten-aktuell-februar-2015