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S.O.S. – bitte retten Sie diese Hunde, es bleibt keine Zeit mehr!

20151111 shelter peloponnes 1

Update und Hilferuf 11.11.2015: Die Lage in dem Shelter auf dem Südpeloponnes spitzt sich täglich zu – und nach wie vor gibt es keine Lösung für die verbliebenen Hunde. Die nächsten vier Wochen entscheiden im wahrsten Sinne über Leben und Tod – deshalb bitten wir sehr, sehr dringend um Hilfe!***23.12.2015: Ein weiterer Transport nach Athen hat stattgefunden:

Spendenkonto: Betreff: Mona und ihre Freunde

Ansprechpartnerin Patenschaften: Manuela Wendt

… und jeder Hund sucht natürlich auch eine eigene Familie!

Luca, Lara und Roza sind nun ebenfalls in Athen in einer Pension. Es gibt zwei Videos, die sie bei ihrer Ankunft zeigen.
Zacharias, das verletzte Notfellchen, konnte auch mitreisen.

http://www.youtube.com/watch?v=JZzqZZfW1u4

http://www.youtube.com/watch?v=juRoaREAZUg

Liebe Leser: Dass die Hunde aus dem Peloponnes-Shelter in Sicherheit gebracht werden konnten und nun eine Zukunft haben werden, ist nur Dank Ihrer Hilfe möglich gewesen!

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***15.12.2015: Weitere Hunde konnten am Wochenende nach Athen gebracht werden.

Nestor Senior, Elmo und Sara sind nun auch in einer Pension in Athen untergebracht. Luca, Lara und Roza sind zur Zeit noch im Shelter. Zudem ist ein verletzter Notfallhund hinzugekommen, von dem wir in Kürze berichten.

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06.12.2015: Es gibt Neuigkeiten von den Shelter-Hunden:  

Bonnie M. ist vorgestern zu ihrer Familie nach Deutschland gereist. Sie ist nach Zorro der zweite Shelter-Hund, der eine Familie gefunden hat. Auch Nestor Senior hat bereits Menschen, die auf ihn warten. Wir hoffen, dass auch er bald ausreisen kann.

Gestern Abend erhielten wir eine Mail von Liana: Odysseas und Taco sind in der Nacht auf Samstag aus dem Süden der Peloponnes nach Athen gebracht worden. Sie sind nun in einer Pension.
Odysseas lebte zwar seit einiger Zeit nicht mehr im Shelter, aber sein Pflegefrauchen musste ihr Haus räumen, so dass Odysseas obdachlos geworden war.
Auch Edison ist seit einigen Tagen in Athen. Der Umzug macht ihm zu schaffen, er ist sehr angespannt und nervös.
Carmelito ist endlich in tierärztlicher Behandlung – da in Griechenland mehrere Medikamente zur Zeit sehr schwer zu erhalten sind, hat sich der Beginn der Behandlung leider verzögert. Carmelito zeigt sich als sehr liebenswerter Geselle.
Liana hofft, dass die anderen Hunde aus dem Peloponnes-Shelter bis zum 20. Dezember nach Athen umziehen können.
Dass Liana zur Zeit in ihrem Haus kein Internet hat, vereinfacht die gesamte Situation nicht gerade … Sie hat zwar Fotos, Videos und auch die Ergebnisse der Blutuntersuchungen verschiedener Shelter-Hunde. Doch sie kann nur zeitlich eingeschränkt an einem anderen PC mit Internetanschluss arbeiten. 

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Wichtige Update-Info 01.12.2015:

Herzlichen Dank für Ihre Anteilnahme und Unterstützung. Unser Verein hat "grünes Licht" gegeben, alle Hunde nach Athen und in Pensionen unterzubringen. Die Umsetzung ist nicht so einfach, da es vor Ort nur eine Tierschützerin gibt. Liana, unsere Tierschützerin aus Athen,  ist dabei, alles zu organisieren.

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11.11.2015: Der Countdown läuft und nach wie vor ist keine Lösung für die verbliebenen Hunde in dem Shelter auf dem Südpeloponnes gefunden. Und dabei verschlechtert sich die Lage täglich. Nicht nur, dass wir noch immer nicht wissen, was aus den Hunde werden soll, nachdem die Tierschützerin, die sich um sie kümmert, weggezogen ist, Nestor setzt das einsetzende Winterwetter sehr zu, auch die kleinen Notfellchen Sara, Taco und Elmo benötigten trotz der ohnehin schon auswegslosen Situation das Shelter dringend noch als Unterschlupf und auch Edison bleiben nur noch wenige Wochen, in denen er versorgt und vor den umherstreunenden Hunderudeln und den Hirtenhunden der Gegend geschützt ist.

Die Tierschützerin verzweifelt an ihrer Situation – eine Situation, wie sie für uns wohl nur schwer vorstellbar ist: Sie hat „ihre“ Hunde vor dem Tod gerettet, sie hat so viel auf sich genommen, um sie versorgen zu können, notdürftig nur, aber immerhin so, dass sie am Leben bleiben. Und nun sieht sie nur noch den Zeitpunkt unaufhaltsam näher rücken, an dem sie nicht nur nichts mehr für sie tun kann, sie muss sie sogar dem Tod überlassen – denn es gibt keine Lösung. Nicht nur, dass dann alle Mühen und die Rettung der Hunde umsonst waren, es ist eine unvorstellbare Situation, die Tiere, die man lieb hat, die einem vertrauen, dankbar sind und so große Hoffnungen in einen setzen, so enttäuschen und ausliefern zu müssen.

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Fast täglich telefoniert sie mit „unserer“ Tierschützerin Liana, sie ist absolut verzweifelt und inzwischen schon panisch, denn das, was sie jeden Tag aushalten muss, wenn sie zum Shelter kommt, Nestors gesundheitlicher Zustand, das Wissen darum, dass die Hunde immer wieder „Besuch“ von Menschen bekommen, die ihnen Böses wollen und dabei die Blicke ihrer Schützlinge, die noch nicht ahnen, was ihnen passieren wird, lässt es kaum zu, dass sie ruhig bleibt.

Auch der fürchterliche Leidensweg der kleinen Louisa, die an Dysplasie litt, der die Tierschützerin aufgrund der schwierigen äußeren Umstände um das Shelter nicht die dringend benötigte Behandlung ermöglichen konnte und die schließlich verstorben ist, hat die Tierschützerin sehr belastet.

Dann ist da der gute alte Nestor, der zum Schutz vor den Menschen, die sein Leben mit ihren Quälereien zerstört haben, in diesem Gehege ausharren muss. Die Tierschützerin ist sich nicht sicher, ob er den kommenden Winter überhaupt überstehen wird. Die Kälte bereitet ihm schon jetzt starke Schmerzen in seinen Hinterbeinen. Er braucht dringend einen warmen, trockenen Ort und Ruhe.

Und auch um Edison macht sich die Tierschützerin große Sorgen: Noch lebt er bei der bulgarischen Familie, die ihn füttert und ihm die großen, freilaufenen Nachbarhunde und ein verwildertes Hunderudel vom Leib hält, die ihn bereits zweimal angegriffen und ernsthaft verletzt haben. Sie scheinen nur auf ihn zu warten, denn Edison ist für sie nach wie vor ein Konkurrent, der ausgeschaltet werden muss.

agrimia

Doch die Familie muss bald zurück nach Bulgarien ziehen und dann ist Edison ganz allein. Und nicht nur, dass er sich allein auf der Straße durchschlagen und etwas zu Fressen finden muss, dass er direkt in den Winter geraten wird – die anderen Hunde werden ihn bei der ersten Gelegenheit wieder angreifen. Edison bleiben drei oder vier Wochen, dann ist er ihnen völlig ausgeliefert.

Und schließlich konnte die Tierschützerin nicht anders, als auch die drei kleinen "Neuzugänge" Sara, Elmo und Taco in letzter Minute noch in das Shelter zu holen, denn sie wären in der Situation, in der sie sich befanden, elend zu Tode gekommen: Sara, die von ihrem Besitzer ohne Futter und Wasser eingesperrt in einem Haus zurückgelassen wurde, Taco, auf den die Bewohner des Dorfes, in dem er lebte, mit Schaufeln Jagd machten, weil er krank war und Elmo, der wie seine Schwester auf einer Müllkippe verhungert wäre, hätte die Tierschützerin ihn nicht gerettet.

Und für alle Hunde besteht ständig große Gefahr: Sie sind 23 Stunden des Tages allein in ihrem Shelter, den Menschen der Gegend wehrlos ausgesetzt. Im Sommer wurde bereits ein Hund getötet, ein anderer schwer verletzt. Weil der Tierschützerin immer wieder Dinge auffallen, die darauf hindeuten, dass die Hunde in ihrer Abwesenheit „Besuch“ bekommen, hat sie zum Test Gegenstände in dem Shelter ausgelegt – die sich am nächsten Tag nicht mehr am selben Platz befanden. Sie ist sich nun sicher, dass in ihrer Abwesenheit immer wieder jemand dort ist und sie darf nicht darüber nachdenken.

… ebenso wie es für sie nicht vorstellbar ist, was erst passieren wird, wenn sie sich endgültig nicht mehr um die Hunde kümmern kann.

Mitte Dezember wird es soweit sein. Wenn wir den Hunden bis dahin nicht helfen konnten, wird das ihr Todesurteil sein. Und deshalb bitten wir Sie, liebe Leser, Unterstützer und Freunde inständig, helfen Sie uns sehr, sehr dringend, diese Hunde zu retten!

Wir benötigen dringend die Mittel, um die Hunde von diesem Ort wegbringen und sicher unterbringen bzw. in die Tierklinik bringen zu können. Einige der Hunde brauchen dringend eine medizinische Behandlung. Wir suchen Paten, die sich jeweils einer der Hunde annehmen, Pflegestellen oder Adoptanten ... wir sind für jede Hilfe dankbar!


18.10.2015: Bei Carmelito wurden Herzwürmer festgestellt. Bei allen Hunden, die sich im und vor dem Gehege befinden, muss nun schnellstmöglich ein Bluttest erfolgen. Wir freuen uns über jede Unterstützung bei den Kosten.


10.10.2015: Die Tierschützerin, die die Hunde in dem kleinen, provisorischen Shelter auf dem Peloponnes versorgt, muss die Gegend verlassen. Damit ihre Schützlinge nicht wieder genau dorthin zurück müssen, wo ihr Leben bedroht war und woher sie die Tierschützerin gerettet hat, suchen wir ganz dringend Paten und bitten um Spenden für ihre Unterbringung in einer Pension!

 

Es ist soweit: Monate lang haben wir uns um die Hunde in dem kleinen improvisierten Shelter auf dem Peloponnes gesorgt, ein Shelter, das seinen Namen nicht verdient, in dem die Hunde in ständiger Lebensgefahr waren und das dennoch die einzige Zuflucht für Mona und ihre Freunde war, ihre Rettung. Doch jetzt kommt alles noch einmal ganz anders als wir befürchtet hatten – und ist dennoch eine Katastrophe für die neun verbliebenen Hunde, die auf das Shelter und die Versorgung durch ihre Tierschützerin angewiesen sind:

Es gibt nur eine Person, die die Hunde regelmäßig und verlässlich verorgt. Seit drei Jahren lebt sie in einem kleinen Dorf im Süden des Peloponnes, wo sie für eine Firma gearbeitet hat. Am 10.11. muss sie nun zurück in ihre Heimatstadt Athen ziehen, weil ihr Arbeitsvertrag mit der Firma ausläuft. Für die Hunde dieser Gegend ist das eine absolute Katastrophe. Eine unserer Tierschützerinnen schreibt: Im Umkreis von vielen Kilometern ist sie die einzige, die den Straßenhunden wirklich hilft. Sie ist diejenige, die alle Tierfreunde in dieser Gegend vernetzt und sie dazu bringt, zusammen zu arbeiten. Wenn sie geht, bricht alles zusammen. Es gibt keine verlässliche Person, die die Arbeit übernimmt. Und für das Shelter fühlt sich erstrecht niemand verantwortlich: Alle sagen, diese Tierschützerin sei es gewesen, die all diese Hunde in das Shelter gebracht habe, deshalb läge es auch nicht in ihrer Verantwortung, was nun mit den Hunden geschieht.

Es sind aber auch die äußeren Faktoren, die es so unmöglich machen, jemanden zu finden, der diese anstrengende Arbeit weiterführt, die die Tierschützerin begonnen hat. Sie hat fast Unmögliches geleistet, um die Hunde in dem kleinen Shelter zu versorgen und sie vor dem grausamen Leben, vor allem aber auch vor dem Tod auf der Straße zu bewahren:

20151010 shelter peloponnes 1

Nach einem langen Arbeitstag von 11 Stunden ist es ein weiter Weg in diese abgelegene Gegend. Jetzt, im Oktober, werden die Tage kürzer, zwischen 18 und 19 Uhr wird es dunkel. Es gibt dort draußen keinen Strom oder Licht. Es bleibt also kaum Zeit, um alle Arbeiten zu erledigen. Außerdem ist es in der Einsamkeit nicht ganz ungefährlich und dass dort skrupel- und gewissenlose Menschen unterwegs sind, hat die Vergangenheit bereits gezeigt.

Und so reicht die Zeit der Tierschützerin oft nur, um das Nötigste zu erledigen, den Hunden Futter und Wasser hinzustellen. Doch die Hunde warten jeden Tag sehnlichst auf die Tierschützerin, nicht nur, dass sie ihnen ihr Futter bringt – das Wichtigste ist für sie der menschliche Kontakt, die Streicheleinheiten und beruhigenden Worte. Für die Tierschützerin ist es umso belastender, wenn ihr keine Zeit für all das bleibt. Und dann ist da noch die Anspannung, die ständige Angst, davor, am Abend wieder ein verletztes Tier zu finden – von den Angriffen auf die eingesperrten Tiere, die den ganzen Tag sich selbst und den Menschen der Umgebung, die sie hassen, überlassen sind, haben wir bereits berichtet ...

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Kurzum: Wenn die Tierschützein die Gegend verlässt, gibt es für das Shelter keine Zukunft mehr und für die Hunde kein Zuhause … Seit Wochen überlegt die Tierschützerin, wie sie die Hunde retten kann und sie sucht Familien oder Unterkünfte für sie. Doch es scheint keine Lösung zu geben. Und so muss sie, bevor sie sich nach Athen aufmacht, die Hunde frei lassen – zurück in ihr altes Leben, genau in die Situation, aus der sie sie ursprünglich retten musste.

Die Tierschützerin schreibt über die Rettung „ihrer“ Hunde: „Es gibt hunderte Streuner hier und jeden Tag treffe ich neue Hunde. Ich tue mein Bestes, aber ich kann nicht allen helfen.“ Und so hat die Tierschützerin nur die „Fälle“ in das Shelter gebracht, die unmittelbar in einer lebensbedrohlichen Situation waren und ohne Hilfe verloren gewesen wären. Jeder dieser Hunde hat eine eigene, traurige Geschichte. (Mehr über jede einzelne Geschichte und die Schicksale der Hunde lesen Sie in den Beiträgen der einzelnen Hunde.)

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„Wie kann ich einen neun Jahre alten Hund auf die Straße setzen, der drei Tage lang auf der Hauptstraße lag, weil er sich nach einer Attacke durch Menschen nicht mehr bewegen konnte? Wie kann ich einen Hund zurück auf die Straße setzen, der bereits einmal ausgesetzt wurde und zwei Tage an einer vielbefahrenen Straße angebunden in der brütend heißen Sonne ausharren musste? Wie kann ich einen nur neun Monate alten Welpen auf die Straße setzen, der krank ist und noch dazu niemals wirklich auf der Straße gelebt hat?"

Der größte Wunsch der Tierschützerin ist es, wenigstens den Hunden aus ihrem Shelter dieses Elend auf der Straße zu ersparen.

Und auch wir möchten Nestor Senior, Luca, Lara, Roza, Carmelito, Zorro, Bonnie, Edison, Sara, Taco und Elmo vor diesem Schicksal bewahren. Deshalb suchen wir ganz dringend Paten und bitten um Spenden für ihre Unterbringung in einer Pension! Bitte helfen Sie uns, Nestor Senior, Luca, Lara, Roza, Carmelito, Zorro, Bonnie, Sara, Elmo, Taco und Edison zu retten!

Nestor Senior

*06.12.2015: er wird bald zu seiner Familie reisen*

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Luca:

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Lara:

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Roza:

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Carmelito:

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Zorro:

*Zorro ist seit dem 21.11.2015 bei seiner Familie in Deutschland*

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Bonnie M:

*Bonnie M. reiste am 04.12.2015 zu ihrer Familie nach Deutschland*

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Edison:

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Sara:

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Taco:

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Elmo:

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Update: 20.09.2015: Mona ist in einer Pension bei Athen untergebracht und hat eine Familie, die auf sie wartet. Gina-Sofia hat seit dem 05.09. eine eigene Familie***Sam wartet in derselben Pension noch immer auf das Glück, adoptiert zu werden***Odysseas ist vorübergehend bei einer griechischen Tierschützerin untergekommen***Nestor Senior, Luca, Louisa und Lara harren weiterhin in dem Gehege aus.

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Update - 28.06.2015: Wir wir vor kurzem erfahren haben, handelt es sich nicht nur um vier Hunde. Kurz vor dem Brand nahmen die Tierschützer noch weitere Hunde auf, darunter verletzte und misshandelte Hunde.***Update - 19.06.2015: Das Feuer ist gelöscht, und es besteht keine Gefahr, dass es noch Brandherde gibt, da es regnet und die Temperaturen gefallen sind. Die Gefahr durch Menschen besteht natürlich weiterhin.***

14.06.2015 - In ihrem kleinen provisorischem Gehege sind Mona, Luca, Lara sowie ein Welpe, dessen Namen wir noch nicht kennen, jedem Angriff hilflos ausgesetzt: Im Mai erschoss ein Unbekannter mit einem Jagdgewehr einen ihrer Hundefreunde, ein anderer wurde durch Schusswunden verletzt. Dies kann jederzeit wieder passieren. Gestern geriet auf der Müllkippe in der Nähe ein Feuer außer Kontrolle.

Bis in die Nacht blieben die Tierschützer im Shelter, um sicher zu sein, dass durch das Feuer keine Gefahr für die vier Hunde droht. Doch die Realität ist: Diese vier Hundeseelen sind jede einzelne Sekunde ihres Lebens jeder erdenklichen Gefahr ausgesetzt.

Denn sie sind nur durch einen Zaun vor der Außenwelt geschützt. Das englische Wort „Shelter“ („Schutz“) für „Gehege“ trifft hier nicht zu. Die Hunde sind den Gefahren hilflos ausgeliefert.
Besteht etwa die einzige Möglichkeit sie zu schützen, darin, sie wieder auf die Straße zu setzen?

Es geht um Luca,

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der bereits zweimal von anderen Hunden attackiert wurde.

 

Es geht um Mona, (*Mona hat seit dem 21.10. ein Zuhause)

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die gemeinsam mit ihrem Sohn Sam ins Gehege gebracht wurde, weil Sam am Bein verletzt war. Nachdem Sam operiert wurde und nun in einer Pension ist, brachten die Tierschützer es nicht übers Herz, seine Mama Mona ganz alleine wieder auf die Straße zu setzen.

 

Es geht um Lara,

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die mit einer schlimmen Hautkrankheit gefunden und von den Tierschützern gesund gepflegt wurde. Auch Laras Hoffnung, das Leben auf der Straße endlich hinter sich gelassen zu haben, konnten die Tierschützer nicht enttäuschen. Also blieb Lara im Gehege.

 

Es geht um den alten Nestor Senior,

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der friedlich in den Bergen lebte, bis in Camper misshandelten und seine Welt für immer zerstörten.

 

Es geht um Odysseas,

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der schwer krank gefunden wurde und dringend eine Unterkunft braucht, in der er adäquat behandelt und versorgt werden kann.

 

Und es geht um drei Welpen:

Taco

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Elmo

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Und Gina-Sofia *hat seit dem 05.09. ein Zuhause*

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Wir möchten diesen Hunden unbedingt helfen und so schnell wie möglich eine sichere Unterkunft für sie suchen; doch diese wird auf jeden Fall kostenpflichtig sein.

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Zum Hintergrund der Notsituation: Heute erhielten wir von Liana diese Mail:

Gestern brach ein großes Feuer in der Nähe von Monas, Lucas und Laras Shelter aus.

Yesterday a massive fire broke out near the place where Mona, Luca and Lara's shelter is.


Es gibt dort eine Müllkippe, auf der die Menschen alles entsorgen, was sie nicht mehr brauchen – auch Tiere werden dort ausgesetzt. Diese Müllkippen sind illegal und durch europäische Gesetzgebung verboten. Aber dennoch gibt es Tausende von ihnen in ganz Griechenland, denn es gibt hier kein wirklich gutes System der Müllentsorgung.
There is a landfill nearby, where people throw all kinds of unwanted things - including live animals. Such landfills are illegal and forbidden by European legislation.
But there are thousands of them all over Greece because there is not a well-organised system of waste treatment in this country.

 

Was die Müllkippe in der Nähe des Shelters betrifft:
Die Anwohner verbrennen den Müll einmal wöchentlich, um die Menge des Mülls irgendwie zu reduzieren. Aber gestern geriet das Feuer durch starken Wind außer Kontrolle. Soweit ich weiß, leben einige erwachsene Hunde und auch Welpen auf der Müllkippe, weil die Chance, dort etwas Fressbares zu finden, größer ist. Die Tierschützer sagten mir, dass die erwachsenen Hunde dem Feuer eventuell entkommen sein könnten. Die Welpen aber waren zu jung, um rechtzeitig reagieren und weglaufen zu zu können. Sie sind höchstwahrscheinlich verbrannt.  
Local people burn the rubbish at the landfill near the shelter every week to reduce the bulk (quantity) of waste. But yesterday, the fire strated to spread all over the area because of strong winds. From what I know, there were a few adult dogs and puppies at the landfill because it is easier to find food there. The volunteers told me that the adults may have escaped. The puppies were too young to react and were certainly burned.

 

Das Feuer stoppte einen Kilometer vom kleinen Gehege entfernt, weil die Windrichtung sich änderte. Die Tierschützer blieben bis Mitternacht im Gehege um sicherzugehen, dass für die Hunde dort keine Gefahr besteht.
The fire stopped at about one kilometre from the shelter. This happened because the wind changed direction and the fire did not continue towards the direction of the shelter. The volunteers stayed there until midnight to make sure that there is no danger for the dogs at the shelter.

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Das Feuer ist jetzt unter Kontrolle, denn Hubschrauber der Feuerwehr kamen zum Einsatz. Hubschrauber spielen bei solchen Bränden die wichtigste Rolle. Dennoch sind alle noch immer in Alarmbereitschaft.
The fire is now under control because a fire service helicopter came to help. Helicopters always play the most important role. However, everyone is still on the alert.
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Und auch in der Vergangenheit gab es Zwischenfälle, die das Leben der Hunde bedrohten - Liana schreibt: 

Im Mai gab es zwei Angriffe auf die Hunde im Gehege:

Jemand (vielleicht auch mehrere Personen) schossen auf die Hunde. Ein Hund wurde getötet, ein anderer verletzt.
Die Person, die auf die Hunde schoss, verwendete dabei ein Jagdgewehr. Dem Hund, der überlebt hat, wurde mehrere Male in den Bauch geschossen. Der Hund, der an den Verletzungen verstarb, hatte am ganzen Körper Schusswunden. Ob die beiden Hunde als Objekte einer Schießübung missbraucht wurden?
 In May 2015 there were two incidents of attack/abuse against dogs from outsiders. Someone (one or more persons) shot the dogs in the shelter; he killed one and injured another. The person who attacked the dogs used a hunting gun. He shot the dog which survived multiple times on the belly. The dead dog was shot all over the body. Did he use the dogs as shooting practice..?

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Nachdem die Tierschützer überall um Hilfe gebeten hatten, konnten sie den verletzten Hund endlich in einem anderen, sicheren Gehege unterbringen. Er wird dort bleiben.
Obwohl die Tierschützer das kleine Gehege jeden Tag besuchen, sind die Hunde jeder nur erdenklichen Gefahr von außen ausgesetzt, weil sie 99.9% der Zeit alleine sind, nur geschützt durch einen Zaun.

After lots of requests for help, the injured dog was transferred to another, safe shelter and will remain there.
The conclusion is that although one of the volunteers visits the small shelter every day, the dogs are exposed to all kinds of danger because they spend 99.9% of their time alone, protected only by a fence.

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Liebe Leser: Wenn wir diese Hunde nicht ihrem traurigen Schicksal überlassen wollen, dann werden Unterbringungskosten entstehen. Eine andere Lösung gibt es nicht - denn gäbe es sie, hätten Monas, Lucas und Laras Tierschützer diese Lösung schon längst gewählt.

Wir warten auf Neuigkeiten aus Griechenland und hoffen, dass sich schnell Alternativen zu dem "Shelter" ergeben.

Wenn Sie helfen möchten, dann freuen sich die griechischen Tierschützer, die vier Hundeseelen und wir über jeden Euro.

Spendenkonto - Betreff: Mona und ihre Freunde

Ansprechpartnerin Patenschaften: Manuela Wendt

Ganz besonders freuen wir uns auch, wenn Sie einen der Hunde als Familienmitglied aufnehmen möchten.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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