Sylvia und Achim Santowski sind so glücklich mit ihrer Paula, dass sie weitere Glücksgeschichten wahr werden lassen möchten

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08.05.2018: Sylvia und Achim schreiben die Geschichten unserer Notfellchen auf und veröffentlichen und aktualisieren sie auf unserer Homepage. So können sich viele traurige Hundeschicksale zum Guten wenden. Von den "richtigen Menschen" entdeckt, hat schon so manche hoffnungslose Seele ein liebevolles Zuhause gefunden. Damit diese Wunder geschehen, sind Menschen wichtig, die auf sie aufmerksam machen.

Seit dem 27.12.2016 nur noch im Dreierpack anzutreffen:
Sylvia, Achim und Paula aus einer kleinen Stadt in Mittelhessen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen
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Ein Leben ohne Tiere ist für uns unvorstellbar. Wir hatten schon immer Hunde und Katzen und andere pelzige Vierbeiner, die unser Leben bereichert haben.
Zu Stray sind wir durch Zufall  Ende 2016 gekommen. Nachdem unsere Katze Lilly gestorben war, war das Haus so leer und wir so unglücklich, dass ganz schnell klar wurde, dass nur ein Vierbeiner die Zweibeiner wieder glücklich machen könnte.
Aber es sollte auf jeden Fall ein Tierschutzhund sein- ein Hund, der dringend ein sicheres und liebevolles Zuhause suchte. Bei der Suche nach dem geeigneten Hund sind wir dann schnell auf das Zergportal gekommen und über das Zergportal auf die Stray Seite.
Dort fiel uns sofort dieses Foto von Little Rose (heute Paula, Paulchen oder Komm genannt) auf:

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Wir waren sofort verliebt in die Kleine und konnten es kaum erwarten, ihr ein Zuhause geben zu können.
Paula war schon auf einer Pflegestelle in Deutschland, so dass wir sie vor ihrem Einzug bei uns kennenlernen durften. Sie war so ängstlich und unsicher bei unserer ersten Begegnung, dass wir sie nicht ansprechen, ansehen oder berühren durften, ohne dass sie in Panik geriet. Wir waren total aufgeregt, wie schwer es trotz unserer Hundeerfahrung werden würde, das Vertrauen von Paula zu gewinnen. Aber nach vielen kleinen Schritten vorwärts und einigen Schritten rückwärts ist Paula nun richtig zu Hause bei uns angekommen. Mit uns an ihrer Seite fühlt sie sich absolut sicher und geborgen.
Sie hat viele Aufgaben tagsüber zu erledigen: Bodyguard, wenn der Postbote klingelt, Fitness-und Lauf Trainer für die beiden älteren Herrschaften an ihrer Seite, Garten- Gestalter für die Löcher im Garten, Bürogehilfin beim Durchsuchen des Papierkorbs und vor allem Seelentrösterin in allen Lebenslagen.
Wir sind so glücklich, dass uns Paula anvertraut wurde und sie unser Leben jede Minute bereichert. Es ist zwar kaum vorstellbar, aber die gegenseitige Liebe wächst von Tag zu Tag mehr. Es macht einfach nur Freude mit anzusehen, wie aus diesem ängstlichen kleinen Mädchen in kurzer Zeit nun eine lebensfreudige erwachsene Hündin geworden ist.
Uns wurde sehr schnell bewusst, dass unsere ganz persönliche Glücksgeschichte nur mit der Hilfe eines großen Netzwerks von Menschen geschrieben werden konnte, die sich mit vollem Einsatz in ihrer Freizeit und ehrenamtlich um die Rettung von Paula gekümmert haben:
•    Xara, die Tierschützerin in Thessaloniki, die Paula als ausgesetzten und von großen Hunden fast zerfleischten Welpen aufgenommen hatte, sie in die Tierklinik gebracht hat, ihre Wunden gepflegt hat, für ihre Kastration und Impfung gesorgt hat, sie beim Bluttest  auf MMK begleitet hat und sie persönlich im Flugzeug auf ihre Pflegestelle in Deutschland begleitet hat. Sie hat entscheidend dafür gesorgt, dass Paula heute pumperl gesund ist, wie uns aktuell durch einen großen Gesundheitscheck auf Mittelmeerkrankheiten und Organcheck bestätigt wurde.
•    Der Verein Stray , der Paula als betreuten Strayhund aufgenommen hat , für sie Paten, Spenden und eine Pflegestelle in Deutschland gesucht hat.

•    Der liebe Mensch, der Paulas Geschichte auf der Stray Seite noch unter ihrem früheren Namen Little Rose so schön und einfühlsam geschrieben hat, dass wir schon ganz vertraut mit ihr waren, bevor wir sie überhaupt kennengelernt haben
•    Die Pflegestellenfamilie, die liebevoll, einfühlsam und mit  Fachkunde Paula in das Leben in einen deutschen Haushalt und in eine deutsche Stadt eingeführt hat und uns stets mit Rat zur Seite gestanden hat, wenn es mal die ein oder andere Frage gab
•    Diana David, die für uns zuständige Ansprechpartnerin bei der Vermittlung, die in einer unbeschreiblichen Geduld und stundenlangen Telefonaten auf unsere tausend Fragen  geantwortet hat
•    Mareike Reitz, die sich ganz viel Zeit für eine Vorkontrolle bei uns genommen hat und eine Empfehlung für eine Adoption ausgesprochen hat
•    die vielen anderen lieben Menschen, die wir nicht kennengelernt haben und die dazu beigetragen haben, dass Paula nun bei uns ist. Menschen, die Verträge entworfen und verwaltet haben, die Paula bei Tasso angemeldet haben, die ihre Bluttests verwaltet und kontrolliert haben, die eine Flugpatenschaft und eine Flug Box organisiert haben usw. usw.
Ja, soviel Arbeit von so vielen Menschen ist nötig, um einen Hund zu retten!!
Über Paula haben wir innerhalb kurzer Zeit viele tolle Menschen kennengelernt, die auch ein Rädchen in diesem Netzwerk von Stray sind und an vielen Glücksgeschichten beteiligt sind.
Menschen, die sich mit ganzem Herzen für jeden Hund einsetzen, der in Not ist. Menschen, die Spenden sammeln, für Paten werben, durch ihren Eifer andere motivieren, mitzumachen. Menschen, die in liebevoller Handarbeit Impfhüllen, Etuis, Kissen nähen oder so schöne Karten basteln und diese dann spenden. Menschen, die der Postbeamte am Schalter mittlerweile persönlich kennt, weil sie jeden Tag irgendwelche Spendenpakete verschicken ( dazu können wir uns mittlerweile auch mitzählen).
Menschen, die ihre neue Garderobe nicht mehr über Amazon oder Zalando bestellen, sondern sich über den Spenden-Stray Verkauf neu einkleiden, dessen Erlös dann einem Hund von  Stray zugutekommt.
Einfach Wahnsinn! Wir könnten hier stundenlang weiterschreiben, so begeistert sind wir von dem Engagement vieler Menschen hier im Verein. Ganz schnell kam in uns der Wunsch auf, etwas von unserem Glück mit Paula zurückzugeben, auch ein Rädchen in diesem Netzwerk von Menschen zu sein, die nicht wegsehen, sondern aktiv etwas für den Tierschutz und gegen das Leid der Tiere tun. Unser größter Respekt gilt den Tierschützern vor Ort in Griechenland und Bulgarien, die hautnah mit dem Leid konfrontiert werden. Sie brauchen unsere Hilfe und Unterstützung in vielerlei Hinsicht. Besonders freut uns, dass unsere ehemaligen Patenhunde Bootsmann und Triste inzwischen ein Zuhause gefunden haben. Jetzt wünschen wir unseren beiden anderen Patenkindern Pelle und Fortuna dasselbe Glück.
Es ist sehr traurig, deprimierend und oft wirklich frustrierend, dass nicht alle Hunde gerettet werden können, von deren Leid wir erfahren. Die Konsequenz daraus darf aber nicht sein, dann gar nichts zu tun. Die traurigen und oft sehr grausamen Schicksale der Hunde müssen öffentlich gemacht werden, die Helfer vor Ort müssen unterstützt werden, die Hunde müssen gesichert werden und oft genug dringend tierärztlich behandelt werden. Mit ganz viel Glück kann dann vielleicht die kleine Welt eines Hundes gerettet werden. Wir möchten dazu beitragen, dass noch mehr Leute sich zu einer Adoption eines Tierschutzhundes entscheiden oder Pflegestelle oder Paten werden und damit zum Glück einer solchen lieben Seele wie die da unten auf dem Foto beitragen.

Ein Zuhause soll für Immer sein!!

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Sylvia und Achim Sontowski mit Paulchen
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