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Stray

einsame Vierbeiner

Bounty - ein Goldstück in jeder Hinsicht

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geb. September 2002 - ca. 55 cm

Im Mai 2011 stand Bounty aus dem Tierheim im französischen Monarc auf der Tötungsliste. Über unseren Verein fand er ein Zuhause. Im Juli 2017 musste seine Adoptantin ihn schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen... Abschied von Bounty:

Liebes Team von Stray, 

mein Schatz Bounty ist im Juli 2017 über die Regenbogenbrücke gegangen. Er wurde 14 Jahre und 10 Monate alt. Davon hat er 5 Jahre und 8 Monate mit mir geteilt. Als ich ihn bei Stray auf der Webseite entdeckte, wusste ich auf den ersten Blick, dass Bounty mein Hund ist. So war es auch und wir waren die schönen gemeinsamen Jahre unzertrennlich. 

Trotz seiner schlimmen Vorgeschichte, drei furchtbare Jahre im Hundelager von Mornac, hatte er immer viel Freude am Leben. Er war sehr kontaktfreudig, manchmal zu überschwänglich... Aber er hatte ja so viel nachzuholen und war neugierig auf die Welt. Er liebte es, neue Wege zu entdecken, neue Hundefreunde kennen zu lernen und seine größte Leidenschaft war das Schwimmen. Kein See, kein Bach, keine Pfütze war vor ihm sicher, Wasser war sein Element und er hatte soooo viel Spaß am Wasser. Jetzt ist er umgeben von Wasser, seine Urne trägt ein wundervolles Foto von einem See rundum. Ich bin sicher, das gefällt ihm. 

Bounty hat sich immer gut mit allen Hunden verstanden, er war sehr friedlich und ging Konflikten aus dem Weg. Für kleine Hündinnen hatte er eine besondere Vorliebe, eine kleine Mops-Hündin und ein Chihuahua-Weibchen waren seine liebsten Freundinnen. Da stürmte er immer schon los, wenn er sie von weitem sah. Und natürlich auch bei Menschen, von denen er wusste, dass sie Leckerchen für ihn in der Tasche hatten ;-)) 

Er war ein entspannter Hund, Lärm und Knallerei z.B. Sylvester machten ihm nichts aus, er zuckte noch nicht mal zusammen. Auch ein Jagdtrieb ging im völlig ab, im Krefelder Park hüpften in der Dämmerung immer Dutzende von Kaninchen über die Wiesen, da schaute er nur interessiert. Auch die Nachbarskatzen durften ungehindert seinen Garten durchqueren. Er liebte alle Tiere und auch alle Menschen. 

Für einen so großen Hund hat Bounty mit fast 15 Jahren ein biblisches Alter erreicht, trotzdem ist es immer viel zu früh und ich vermisse ihn sehr. Dank unserer lieben Tierärztin durfte er zuhause in meinen Armen ganz entspannt über die Regenbogenbrücke gehen. Am nächsten Tag bin ich mit ihm ins Tierkrematorium gefahren und durfte ihn nach 3 Stunden in seiner Urne wieder mit nach Hause nehmen. So war er immer begleitet und ist immer in meinem Herzen. 

Tausend Dank an Stray für eurer tolles Engagement und die Rettung von Bounty und so vieler anderer lieber Hunde.

Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Glück, Freude und Erfolg dabei. 

Viele liebe Herzensgrüße senden euch

Rosemarie und mein Engel Bounty


Rückblick - 29.12.2013: Bounty ist wirklich ein wundervoller Hund...

"Er schaut auch viel jünger aus als 11 Jahre, die meisten Leute schätzen ihn erst halb so alt. Nur am Gang merkt man über den Winter schon sein Alter und er hat für Minus-Temperaturen jetzt einen schicken warmen Mantel, damit die Muskeln nicht so steif werden. Nachdem wir im Sommer nach dem Umzug jeden Tag beim Schwimmen waren, war er gehüpft wie ein junges Reh.
Seit Mitte Oktober ist es leider zu kalt für Outdoor-Schwimmen. Wir versuchen jetzt, den Muskelstatus mit Unterwasserlaufband zu halten bis es endlich wieder warm genug für den See ist. Er würde ja auch bei Eiseskälte reinhüpfen, er ist ein absoluter Wasserfreak, aber wegen seiner Spondylose muss Frauchen die Spaßbremse ziehen....
 Bounty und ich wünschen Ihnen, dem ganzen Stray-Team und allen Hunden schöne Weihnachten und ein glückliches neues Jahr mit viel Glück, vielen erfolgreichen Vermittlungen und immer viel Unterstützung bei eurer wundervollen Arbeit für die Tiere. Auch wenn es meist schwer ist und viel Kraft kostet, der Blick in glückliche Hundeaugen belohnt für alles.
Herzliche Grüße von mir und viele dankbare Hundeküsse von Bounty,
Rosemarie“

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13.03.2013: Unser Teammitglied Manuela hat neue Fotos von Bounty und seinem Frauchen erhalten:

"Liebe Manuela,
das erste Jahr mit Bounty ist wie im Flug vergangen und er hat sich prima eingelebt. Er lernt schnell und kann sich gut auf Neues einstellen. Ich denke, durch seine Vorgeschichte braucht er aber auch noch viel Sicherheit. Er ist ziemlich auf mich fixiert. Solange ich dabei bin, macht er alles mit. Letzten Sommer waren wir drei Wochen in München in Urlaub, jeden Tag woanders, Biergarten, Seen, Stadt, viele neue Menschen, alles klappte prima.
Andererseits kann Bounty auch stur sein wie ein Esel... zuhause haben wir unsere "Rituale" und da achtet er auf die Einhaltung. Er hat z.B. eine innere Uhr für seine Essenszeiten und steht schon neben meinem Schreibtisch, wenn ich mal die Zeit vergesse. Kurzer Blick, umdrehen und sofort zur Küche laufen... Frauchen folgt ihm auf der Pfote und serviert ;-))
Auch bei den Spaziergängen liebt er seine Regelmäßigkeit. Pünktlich steht er an der Wohnungstür und guckt mich an... Er mag seine festen Routen, möglichst ohne große Umwege, damit er in Ruhe "Zeitung lesen" kann. Wenn wir dagegen mit dem Auto in eine andere Gegend fahren, läuft er auch problemlos überall hin mit. Er ist der ideale Autohund, auch für lange Strecken.
Letztes Frühjahr hat sich Bounty als wahrer Marathonschwimmer geoutet. Bei den ersten Sonnenstrahlen im März war er schon in den Teich in unserem Park gehüpft und ist geschwommen... und geschwommen.... und geschwommen... und ich habe gewartet... und gewartet... Mittlerweile habe ich aber die Tricks raus, wie ich ihn wieder rauslocken kann, denn bei Wasser ist er nicht zu bremsen, kein See, kein Tümpel, kein Bach ist vor ihm sicher.
Ich lasse ihn auch gerne schwimmen, das ist gut für seinen Rücken. Bei einer Röntgenaufnahme ist eine Spondylose der gesamten Wirbelsäule festgestellt worden. Er bekommt seither regelmäßig Physiotherapie und jetzt im Winter geht er statt in den See auf's Unterwasserlaufband. Bei Schmerzen helfen ihm seine homöopathischen Mittel sehr gut und ich hoffe, daß er noch lange so fit und beweglich bleibt.
Mit anderen Hunden versteht er sich gut und ich kann ihn überall frei laufen lassen. Wenn ihn mal ein anderer Hund anmacht, geht er einfach einen Bogen und allem Streit aus dem Weg. Eine besondere Vorliebe hat er für kleine Hunde und seine ganz besondere Freundin ist eine süsse Mopshündin, mit der er auch gerne spielt. Ansonsten interessiert er sich weniger für Spielen als für Spurenlesen... besonders zu Zeiten läufiger Hündinnen, da beschleckt er jeden Grashalm einzeln.
Seiner Pflegestelle möchte ich ein ganz großes Kompliment machen und herzlich Danke sagen! Ihr Bericht vom 5.9.2011 ist super treffend und toll beobachtet. Genau so ist Bounty!! Gelassen und geduldig mit anderen Hunden. Überhaupt nicht schreckhaft.. zweimal Sylvester hat er mit uns auf der Terrasse verbracht und bei Knallern im Park zuckt er nicht mal zusammen. Er hat keinerlei Jagdinstinkt, weder beim Schwimmen noch an Land interessieren ihn die Enten und die vielen Kaninchen im Park können auch gefahrlos vor ihm rumhüpfen.
Die Liebe zum Wasser hat sich bestätigt... ich habe ihm daheim extra noch ein Planschbecken aufgestellt. Der Blickkontakt, mit dem er zeigt, was er will... und auch die Beschreibung, wie er bei Freude den Kopf andrückt, dabei im Kreis springt und grunzt... so ist er! Das war total super beschrieben von seiner Pflegestelle. Es sieht immer aus, als wolle er Purzelbäume schlagen. Und ich bin froh, daß ich diejenige bin, die sich glücklich schätzen darf, "einen Bounty ihr eigen zu nennen".
Vielen Dank für diesen wundervollen Hund und herzliche Grüße von R. und Bounty ;-)))

 

 

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18.12.2011: Post von Bounty und seinem Frauchen.

Hallo liebe Nicole,
neben seinen ganzen Aktivitäten ist Bounty jetzt endlich dazu gekommen, seinen Bericht für Eure Webseite zu schreiben. Einige Fotos haben wir auch gefunden, die nicht verwackelt sind... und wo er gerade mal nicht aus dem
Bild läuft....
Wir beide danken Ihnen, seinen Pflegestellen, Stray und Frau B. von ganzem Herzen für die gute Zusammenarbeit
Bounty ist ein super Hund und ich bin glücklich, daß er bei mir ist. Ich glaube, er auch.
Alles Liebe und eine schöne Weihnachtszeit wünschen allen
Rosemarie und Bounty

Bountys Bericht:
Jaaaa, ich bin wirklich ein Goldstück, mein Frauchen sagt mir das jeden Tag. Seit sie mich vor 5 Wochen bei Erding abgeholt hat, habe ich ihr nur Freude gemacht. Tja, das hört man natürlich gerne als perfekter Hund ;-))
Schon auf unserer 700 km Autofahrt habe ich mich vorbildlich benommen, die ganze Zeit brav hinten in meinem kuscheligen Abteil geschlafen. Zuhause mußte ich erstmal die Wohnung inspizieren und zielstrebig habe ich mein
Hundebett in Beschlag genommen. Steht ja auch ganz strategisch günstig in der Wohnküche... direkt bei den Vorräten...
Ich hab hier viele Parks und bin dreimal täglich unterwegs, um alle Bäume und Büsche zu markieren und andere Hunde kennen zu lernen. Mit einigen habe ich mich schon angefreundet... besonders Hundedamen mag ich sehr...
die riechen zur Zeit auch soooo guuuut.
Weil ich immer so brav zurück komme, wenn ich gerufen werde, darf ich jetzt auch schon oft ohne Leine laufen. Dafür fahren wir aber meistens an einen See oder den Rhein. Ich bin ja sooo eine Wasserratte, aber wenn ich
nur die Pfote ins Wasser strecke, bremst sie mich schon aus.... Mist! 
In den Parks sind immer viele Kinder (da bin ich ganz sanft), Radler (ignoriere ich), Jogger (sind uninteressant) und alte Menschen (streicheln mich gerne und haben meistens Leckerli dabei...) unterwegs. Deshalb müssen Hunde hier an die Leine, auch wenn die so lieb sind wie ich.
Meine 9 Jahre merkt man mir nicht an, ich bin richtig fit. Wenn ich auf der Hundewiese rennen darf, flitze ich wie ein junger Hund. Ich spiele total gerne und renne mit den anderen um die Wette.... und ich bin soooo schnell....
Zuhause bin ich auch superbrav... und, man glaubt es kaum... ich belle nicht!!! Ja wirklich, wenn ich mal alleine bleiben muß, hört man keinen Mucks von mir. Mein Frauchen hat das ja anfangs nicht geglaubt und bei
Abwesenheit ständig ihr digitales Aufnahmegerät angemacht. Beim Abhören hat sie mich immer sehr gelobt, totale Ruhe!!!
Sogar wenn es klingelt, bin ich die Ruhe selbst. Wenn dann allerdings der Besuch zur Tür rein kommt, bin ich vor Begeisterung kaum zu bremsen. Da üben wir noch fleissig dran, demnächst gesittet die Pfote zu reichen.... Mit Leckerchen bin ich wirklich zu allem zu motivieren ;-)) 
Ansonsten gibt es aber fast nix zum Üben, eine gute Grunderziehung habe ich schon mitgebracht und das übrige lerne ich eifrig und schnell. Frauchen sagt immer, dass ich ein sehr neugieriger und intelligenter Hund bin. Na, so ein Lob tut mir gut und es macht mir auch viel Spaß, Neues zu entdecken und zu lernen. 
So, genug für heute von meinen ersten Wochen in Krefeld. Jetzt freue ich mich auf mein lecker Fressen. Die Küche hier ist wirklich empfehlenswert... leider wird das Futter abgewogen, damit ich nicht dick werde. Wenn es nach mir ginge... ich könnte ja ständig fressen. Naja, bei meinem lieb-treuen Hundeblick wird sie meistens schwach und rückt ein Leckerchen raus... An der Perfektionierung des Blicks übe ich auch täglich mehrere Stunden...
Ich häng euch mal ein paar Bilder an, damit ihr seht, wie gut es mir jetzt geht. Wenn sie verwackelt oder unscharf sind, dann liegt das daran, dass mich zu fotografieren nicht einfach ist, weil ich immer in Bewegung bin... muß ja die vielen Leckerchen auch abtrainieren...

Alle Entchen sind noch da ...

Auf der Hundewiese

Aufgepasst, wer kommt denn da?

Damenbesuch ...

Das ist mein Revier ...

Genug stillgesessen, da will ich jetzt hin

Hmmm, lecker

Herbstspaziergang

Hier relaxe ich nach einem entspannten Spaziergang

Ich liebe Quark

Alles Liebe, viele Grüße und tausend Dank an Nicole und alle Menschen von Stray für meine Rettung und mein neues Zuhause.

DANKE, Euer glücklicher
Bounty ;-)))

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Rückblick, 12.11.2011:

Bounty - ein Goldstück in jeder Hinsicht

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Dieses Goldstück wurde gefunden. Ab heute lebt Bounty in Krefeld.


 

Ansprechpartnerin Nicole Poppendieker
24.10.2011: Unser Goldstück sucht wieder ... verschiedene Umstände führen leider dazu, dass unser liebenswerter Senior aus der Tötungsstation sein Zuhause verliert.

Er hat soooooo vieles nachzuholen, nach all den Jahren in Monarc, wer will es ihn verübeln??? Alles was er braucht ist Sicherheit,Vertrauen und Liebe jetzt umso mehr!

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Er verliert sein Zuhause nur nach 4 Wochen!!!

Generell ist er wirklich ein toller Hund, der sich so nach Liebe sehnt und dafür alles tut, um diese zu bekommen. Er ist in keinem Punkt unsicher, völlig angstfrei und selbst Hasen oder Enten bringen ihn nicht aus der Ruhe. Für ihn ist die menschliche Nähe einfach nur wichtig.  

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Bounty zeigt auf seiner jetzigen Stelle ein zunehmendes einnehmendes Wesen, was Streitereien zwischen Bounty und den vorhandenen Rüden auslöst. Da Bounty auf der vorherigen Pflegestelle problemlos mit einem Rüden und einer Hündin zusammengelebt habt, ist er aber generell NICHT sozialunverträglich, er braucht definitiv eine konsequente Führung, die vorzugsweise Erfahrung mit „Rudelhaltung“ hat.
Auch zeigt Bounty erhebliche Verlustängste, die sich bei Abwesenheit der Bezugsperson durch erhebliches Bellen äußert. Dies war aber bei der vorherigen Pflegestelle nicht der Fall, so das es ebenfalls mit dem Auftreten der Bezugsperson und das auf ihn vermittelte Gefühl zusammenhängen könnte.
Das Ah und Oh bei Bounty wird Konsequenz sein!
Trotz seines Alters muss er dennoch ausgelastet werden, er ist eine absolute Wasserratte und liebt lange Spaziergänge.
Sein zukünftiges Zuhause sollte daher schon erfahren sein, fit sein und hinsichtlich des Bellens möglichst nicht in einem Mietshaus wohnen.


Aus Bountys kurzem Happy End:

Anfang  Oktober 2011: Bounty ist ganz liebevoll in seinem neuen Zuhause aufgenommen worden.

Lesen Sie bitte, was es zu berichten gibt:
Ich war vorhin mit Bounty unterwegs - am Wasser, das fand er ganz toll. Am liebsten hätte er mich gleich mit reingenommen ... war bissl blöd, weil er ja an der Leine war.Benji versucht, Bounty schon noch manchmal zu mobben, aber heute hatten wir erst 2 mal die Situation und ich habe es sofort unterbunden. Es entsteht eigentlich immer dann, wenn ich beteiligt bin. Ich habe heute ums Hauseck rum bei den Hasis sauber gemacht, da war alles ruhig und entspannt, Benji lag vor der Haustür, der Dicke drei Stufen drunter vor der Treppe.
Bounty hat seitdem nimmer markiert, aber ich habe gestern Abend entdeckt, dass er wohl einen Vorhautkatharr hat, es tropft gelbes Zeugs raus .. das hatte Benji auch, nach der Kastration war es gut. Ich werde schauen, dass ich gleich für den 31. Oktober einen Termin bekomme.
Aufdringlich ist er nimmer so, nur wenn es ums Essen geht - dieser Hund hat wirklich immer Hunger! Nein, nicht Hunger, er stirbt fast am Hungertod könnte man meinen ... :-)
Gestern Abend wars lustig, Benji lag neben mir im Bett, da kam Bounty auch dazu, hat sich umfallen lassen und seinen kopf auf Benjis Hinterteil abgelegt ... Benji hat total irritiert geguckt .. hihi.. so gemütlich der Dicke - wenn er liegt, dann liegt er :-)
Das hintere Stück vom Garten hab ich abgeteilt, sodass ich Benji besser im Auge habe und er hinten nimmer so langrasen kann! Bounty interessieren Benjis Temperamentsausbrüche am Gartenzaun nach wie vor nicht :-)
Die französischen Kommandos kennt er anscheinend nicht, habs getestet, wir werden dann einfach nach und nach alles auf Deutsch lernen! ;-)
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24.9.2011: Bounty ist heute nach Oberbayern gezogen

"Er ist überhaupt ein verdammt toller Kerl. So der  Partner/Kumpeltyp, auf den man sich absolut verlassen kann, der nicht  gleich bei der erstbesten Gelegenheit hochgeht, mit dem es nie  langweilig wird. Sehr gelehrig und darauf bedacht, es richtig zu machen."


05.09.2011: Bountys Pflegefamilie schreibt außerdem folgendes über Bounty: 

Bounty hat sich auf Anhieb gut mit  unseren beiden Hunden verstanden. Kurze Zickereien unserer Hündin hat er  gelassen übergangen, und die stundenlangen (!) Lefzenschleckattacken  von unserem kleinen Elvis hat er geduldig bis fliehend ertragen.

Wir haben diese ersten beiden Tage vergeblich auf ein  „Machtwort“ seinerseits gewartet. Überhaupt ist er die Gelassenheit in  Person/Hund. Als wir gestern in den Weinbergen spazieren waren, ging 20m  neben uns der Starenschreck los (explosionsartiges ohrenbetäubendes  Knallen). Ich bin erbärmlich zusammengezuckt, Bounty hat nicht mal den  Kopf gehoben. Ein wahrer Gemütskerl.

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Er strahlt eine große Ruhe aus, und  ist trotzdem ein sehr agiler und interessierter Hund. Und ein Traum zum  Spazierengehen. Er läuft gut an der Leine, ist interessiert an seiner  Umwelt, hat aber in keiner Weise Jagdinteresse bekundet. Zielstrebig ist  er in den kleinen Bach bei uns im Feld gelaufen. Ich denke, er ist ne  große Wasserratte, wenn er die Möglichkeit zum schwimmen hat. An den  heißen Tagen mochte er es, mit dem Gartenschlauch naßgespritzt zu  werden. Mit hocherhobenem Kopf hat er Kreise in unserem Hof gezogen und  ist durch den Wasserstrahl gesprungen.
Besonders erwähnenswert ist sein Blickkontakt, den  er schon am ersten Tag mit uns hielt. Er schaut immer nach einem und  weiß uns mit Blicken und Gesten zu sagen, was/wohin er gerne möchte.  Dafür, dass wir uns ja erst ein- zwei Tage kannten, fand ich das schon  ernorm.

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Er ist überhaupt ein verdammt toller Kerl. So der  Partner/Kumpeltyp, auf den man sich absolut verlassen kann, der nicht  gleich bei der erstbesten Gelegenheit hochgeht, mit dem es nie  langweilig wird. Sehr gelehrig und darauf bedacht, es richtig zu machen.

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Und ein großer Schmuser. Und immer wieder fällt  dann auf, wie sehr er unter den letzten Jahren gelitten haben muß. Wenn  wir ihn streichelten, dann wusste der große Kerl gar nicht, wohin mit  all der Freude und dem Glück, stieß grunzende Geräusche aus, drückte  ganz fest den Kopf an einen und sprang gleichzeitig im Kreis, versuchte  unter einen zu kriechen…jetzt lernt er, dass Liebe und Zuneigung etwas  „Alltägliches“ sind, und weiß seine Freunde besser zu dosieren.

Im  Moment liegt er draußen im Hof und genießt die Sonne, um dann hellwach  zu sein, wenn es heißt, unterwegs zu gehen und durch die Felder zu  streifen.

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 …….und wenn es ein Leckerli nicht schnell genug  gibt, dann kann es schon mal vorkommen, dass man eine schwarze Pfote  entgegengestreckt bekommt. Und mit etwas Glück macht er dann sogar  Männchen. Ob das ein Überbleibsel aus seiner Zeit vor dem Tierheim ist??
Bounty ist wirklich ein ganz besonderer Kerl. Und  ein verdammt hübscher noch dazu. Es kamen schon Komplimente von Leuten,  die mit Hunden nicht unbedingt so arg viel am Hut hatten.
Wenn wir nicht schon zwei Hunde hätten, würden wir ihn mit Kusshand behalten.

Ein neues und endgültiges Zuhause wäre für Bounty das Größte.
Wir hoffen ganz arg, dass sich bald jemand findet, der sich glücklich schätzen darf, "einen Bounty sein eigen zu nennen".

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Bounty ist hat sein Sonnenbad beendet und ist  gerade hochgekommen. Er hat ne Weile hinter mir auf dem Boden gelegen,  sich ne kurze Schmuseeinheit geholt (ohne völlig durchzudrehen) und  jetzt liegt er superbrav mit Fine im Bett. Keine Anstalten zu  "Dummheiten"...

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Rückblick auf Bountys Vergangenheit, April 2011: Bounty aus Monarc – er stand auf der Tötungsliste …

Fast drei Jahre harrte er im französischen Tierheim aus, er blieb voller Hoffnung. Doch dann stand er auf der Tötungsliste und es schien, als sei das Warten umsonst gewesen ...Bounty hatte den Tod vor Augen.


15.05.2011: Es gibt neue Fotos von Bounty.

Bountys Pflegefrauchen hat Fotos geschickt.  Sie zeigen einen Bounty, in dessen Augen ein Strahlen zu sehen ist:

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Von der Tötungsliste in eine sichere Unterkunft ... Bounty spürt, welche Wendung sein Leben genommen hat.

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13.05.2011: Vor noch nicht einmal zwei Wochen stand Bounty auf der Tötungsliste eines französischen Tierheims.

Zwei Fotos und eine kurze stichwortartige Beschreibung waren alles, womit er um sein Leben kämpfen konnte.

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Es war ein eigentlich aussichtloser Kampf für einen schwarzen älteren Hund, der fast drei Jahre lang Tag für Tag vergeblich hinter den Gittern seines Zwingers ausgeharrt und gewartet hatte …  immer mit diesem Hoffnungsschimmer in den Augen, dass sie doch endlich kommen müssten, die Menschen, die ihn lieben und ihm für immer ein Zuhause schenken möchten.

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Doch Bounty hatte all die Zeit vergeblich gewartet und gehofft. Und warum sollte sich nun etwas ändern, wenn er auf der Todesliste stand, als einer unter 50 anderen? Warum sollte er noch einmal eine Chance bekommen, Liebe, Sicherheit und Geborgenheit erfahren zu dürfen?

Sein Todesurteil schien besiegelt. Er würde Monarc lebend wohl nicht mehr verlassen dürfen. Doch nach zwei Wochen des Bangens geschah das kleine Wunder: Bounty durfte gemeinsam mit seinem Hundekumpel Budy Monarc hinter sich lassen und die Reise in eine lebenswerte Zukunft antreten.

Er wurde von einer Pflegestelle aufgenommen und hat sein Pflegefrauchen von der ersten Minute an zum Schwärmen gebracht … Es ist ein wunderbarer Schatz, der dort, hinter den Gittern des Tierheims Monarcs so geduldig und sehnsüchtig gewartet hatte: Bountys Schönheit wird auf den Fotos gar nicht deutlich. Er hat ein superdickes schwarzes Kuschelfell, wunderschön und so weich, dass man es unentwegt streicheln möchte. Und dieses Streicheln genießt Bounty unendlich, denn Kuscheln und Schmusen sind zwei Dinge auf der Welt, die er über alles liebt.

Er ist in keinster Weise ängstlich, und es dauerte nicht lange, bis er nach seiner Ankunft gelassen und sehr zufrieden an einem Büffelhautknochen kaute. In Bountys Impfpass ist als Geburtsdatum September 2002 angegeben, doch er hat sehr gute Zähne, so dass man ihn für viel jünger hält.

Bounty hat sich im Tierheim sein Selbstbewusstsein bewahrt. Kurz nach seiner Ankunft in der Pflegestelle versuchte er sofort die Führung im Hunderudel zu übernehmen. Dabei verhält er sich aber sehr verträglich mit den anderen Hunden.

Am 22. Mai 2008 wurde Bounty in das Tierheim von Monarc gebracht und am 10. Mai 2011 durfte er es wieder verlassen, dem Tod ist er dabei nur knapp entkommen.

Drei Jahre seines Lebens hat Bounty verloren, aber er hat sich seinen Stolz, seine Würde und seine Liebe zum Menschen nicht nehmen lassen. Er ist lieb, verspielt, verschmust, verträglich mit seinen Artgenossen und mit Katzen.

Er wartet sehnsüchtig darauf, dass all diese wunderbaren Eigenschaften endlich überzeugen. Er wartet darauf, wieder leben zu dürfen.

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