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Dido – sanft und freundlich. Dido wartete in Rafina auf ein besseres Leben ... Dido ist tot

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*Dezember 2015 – männl. - ca. 27 kg – groß – Rafina/Poppy
13.02.2018: Als kleiner Welpe wird Dido in einem Karton vor einem Müllcontainer ausgesetzt. Es findet ihn jemand rechtzeitig und er kommt ins Rafina-Gehege. Hier wächst er auf, hier wartet er auf eine eigene Familie – seit mehr als zwei Jahren. 18.05.2018 Dido ist gestorben, seine Nieren haben nicht mehr gearbeitet. Er könnte noch Leben, hätte er ausreichend gegen Parasiten geschützt werden können. Er könnte noch leben, hätte er rechtzeitig ein Zuhause gefunden. Ganze zehn Minuten waren ihm Liebe und Nähe in seinem traurigen Leben vergönnt ... lesen Sie, was unsere Tierschützerin Poppy schreibt ...

 

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Poppy schreibt (von uns übersetzt):

In den Morgenstunden wurde Dido eingeschläfert. Seine Bluttest-Ergebnisse zeigten Nierenversagen (Kreatinin 6.7), Ehrilichiose, Leishmaniose, Anämie, Probleme in der Leber - ich sende die Ergebnisse in einer anderen E-Mail für Eure Unterlagen. Er war zwei Tage in der Klinik, hat zwei Tage Infusionen bekommen, jedoch ohne Erfolg.  Er erbrach sich die ganze Zeit, er konnte nicht einmal stehen. Der Tierarzt in der Klinik schlug vor, ihn einzuschläfern. Ich brachte ihn zu Dr. A. um eine zweite Meinung einzuholen, er schlug das gleiche vor. Es gab keine Hoffnung für Dido.

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In solchen Situationen bleibe ich bei dem Tier, bis es „eingeschlafen“ ist. Ich kenne Dido seit er als Welpe am Rafina Gehege ausgesetzt wurde. Als der Eingriff begann, legte der Tierarzt eine Infusion in seine Vene. Ich war in dem Raum neben ihm. Wir hatten ein Gespräch mit dem Tierarzt. Dido hob den Kopf und sah mich an. Wir hörten auf zu reden. Ich nahm ihn in meine Arme, streichelte ihn, küsste ihn und flüsterte ihm liebevolle Worte bis zu seinem letzten Atemzug zu.

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Ich dachte daran, wie lange Dido ein wirkliches Leben hatte, ein Leben, in dem er sich geliebt fühlte und seine Träume, seinen Menschen neben sich zu haben, wahr wurden, ein Leben, das einer sanften Seele wie ihm gebührt. Zehn Minuten. So lange war sein wirkliches Leben. Zehn Minuten, die der ganze Vorgang der Euthanasie dauerte. Er nahm sich, was er brauchte,  in der Zeit, während sich die Injektion mit der rosa Flüssigkeit füllte, die sein Herz aufhören lassen würde, zu schlagen . Er lebte ein richtiges Leben, während er starb.

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Ich habe immer noch seinen Geruch in meinen Kleidern. Der charakteristische Geruch der Hunde, die ihr ganzes Leben in einem Käfig verbracht haben, in dem sie ihre Geschäfte verrichten, wo sie daneben essen, und das einzige Bad, das sie haben, bringt der Regen.
Ich fühle mich wie in kleine blutige Stücke geschnitten. Es ist einer dieser Tage und Nächte, wo alles falsch scheint.
Ihr habt mich gebeten, Fotos vom Gehege zu schicken, um nach Spenden für  „Spot ons“ ( Parasitenschutz)  zu fragen. Ich denke, das ist das Beste, was ich senden konnte, denn im vergangenen  Jahr hatten die Hunde im Shelter nur zweimal Spot ons, während der Zeit, wo sie es monatlich gebraucht hätten.. Wahrscheinlich würde Dido jetzt noch am Leben sein, wenn er Schutz gehabt hätte. Ich beschuldige niemanden und wenn ich das tue, bin ich es selbst. Das Leben ist nicht fair, es gibt viele Seelen, die auf Hilfe warten, wir können sie nicht alle retten, ich weiß, aber das ist gerade jetzt nicht genug. Dido läuft jetzt frei und in ein paar Stunden muss ich bereit sein, kleine, manchmal sinnlose Kämpfe zu führen, um so viele Hunde zu retten, die noch leben.   

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Auch wir sind unendlich traurig, dass wir Dido nicht helfen konnten. Wie gerne hätten wir ihn glücklich in einer Familie gesehen. Es sind so viele Notfellchen, die sehnsüchtig auf ein Zuhause warten... es gibt zu viel Elend, zu viele Misshandlungen, Unfälle, Krankheiten, Hunger ... es ist einfach ein Kampf gegen die Windmühlen, immer neues Elend, neue Not, nie genügend Geld, um für um die 550 Hunde jeden Monat Parasitenschutz zu kaufen, der dringend benötigt würde.

Speziele Halsbänder bieten zwar länger Schutz, doch zerreißen sie schnell, wenn die Hunde sich anspringen.

Unsere Geldsorgen sind erdrückend, die Rechnungen, die wir für Tierärzte, Klinken und Medikamente nahezu täglich erhalten, eine unvorstellbare Belastung.

Wie gerne würden wir all diese einsamen, traurigen Geschöpfe, wenigstens vor den Parasiten schützen, die ihr furchtbares Leben noch unerträglicher machen, doch wir sind nicht in der finanziellen Lage, dies durchgehend zu gewährleisten.

 

Dino konnten die Ärzte nicht mehr helfen, vielleicht schaffen wir es gemeinsam, andere Notfellchen aus dem Rafina Gehege vor den Parasiten zu schützen.

Vielleicht mögen Sie Rafina-Pate werden? Hier finden Sie unseren Patenschaftsantrag, einfach "Rafina-Pate" einsetzen. Den Betrag bestimmen Sie selbst.

Oder etwas für Parasitenschutz, Impfungen und Blutbilder spenden? Hier finden Sie unser Spendenkonto. Verwendungszweck: Spende für Rafina

 

Dido können wir leider nicht mehr helfen, aber es leben dort so viele Hunde, wie Dido ... einsam, vergessen, krank und sie alle sehnen sich so sehr nach einem Zuhause.

Für Dido können wir nur von ganzem herzen hoffen, dass er jetzt in einer besseren Welt ist, wo er jeden Augenblick erfahren darf, wie es ist, geliebt zu werden.

 

13.02.2018

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Didos Welt wird begrenzt von den Gittern des Rafina-Geheges. Als kleiner Welpe kam er hierhin, gemeinsam mit sieben anderen Welpen. Damals war es die Rettung vor dem sicheren Tod. Doch heute ist es für den erwachsenen Dido ein trostloses und zugleich hartes Leben – ein Leben in einem Tierheim mit ca. 170 anderen Hunden.

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Dido hat ein sanftes und freundliches Wesen. Mit den anderen Hunden im Gehege verträgt er sich uneingeschränkt gut.

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Er mag Menschen. Fremden gegenüber ist er zu Beginn ein wenig schüchtern, aber wenn er merkt, dass sie es gut mit ihm meinen, dann fasst er Vertrauen.

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Dido ist Beethovens  und Ecos Bruder. Beethoven lebt bereits seit Mai 2016 als Familienhund in Deutschland. Eco ist, wie Dido, noch in Rafina.

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