Emma - leicht schrullige Shar Pei -Mix Knutschnase suchte "ihren" Menschen

ca. 45 cm - Athen/Joke

13.05.2019: Emma lebt nicht mehr. Sie hatte vor mehr als sechs Jahren ihr Zuhause bei Jokes Tochter gefunden. 


Rückblick - 30.12.2012: Emma - leicht schrullige Shar Pei -Mix Knutschnase suchte "ihren" Menschen... und sie fand ihren Menschen, der die ganze Zeit ganz nah bei ihr war.

Frauchen schreibt: „Es ist schwierig Emma zu beschreiben, da ich dafür unzählige positive Worte finden müsste. Es war die beste Entscheidung, Emma zu adoptieren. Ich habe sie in den zehn Monaten, in denen Sie bei mir lebte, kennen und lieben gelernt, sodass ich sie Letzen Endes nicht mehr gehen lassen konnte. Sie ist so ein loyaler, liebenswerter und lustiger Hund.

Anfangs wusste ich nicht viel über einen Shar Pei, habe aber nun erfahren, wie engagiert und beschützend sie ihrem Besitzer gegenüber sind. Das ist auch der Grund, warum ich sie nicht zur Adoption freigeben konnte. Wir lieben sie sehr und bekommen auch viel zurück von ihr.
Sie liebt es im Garten zu spielen und bringt uns alle immer wieder zum Lachen. Am liebsten schläft sie bei mir im Bett, zusammen mit meinem anderen Hund, den Podenco Boba.
Ich möchte Stray danken. Ich wünsche euch ein tolles Jahr 2013 und viel Kraft und Stärke, sodass ihr mit der tollen Arbeit weiter machen könnt.
Viele Küsse von der glücklichen Emma.“

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24.07.2012, Joke schreibt: Unsere süße Emma wird von unserer Tochter adoptiert. Die beiden haben eine ganz besondere Bindung.

Emma schläft im Schlafzimmer meiner Tochter und nachts krabbelt sie zu ihr ins Bett und schmiegt sich an sie. Sharpeis sind sehr sensible Hunde, die sich sehr eng an ihren Menschen anschließen. Meine Tochter und Emma gehören einfach zueinander.Nächsten Monat wird meine Tochter in ein eigenes Haus mit Garten ziehen, 5 Minuten vom Meer entfernt. Mit dem anderen Hund meiner Tochter, der kleinen Podenca Boba aus Spanien versteht sich Emma auch gut.


Rückblick auf griechische Zeiten:

13.05.2012:J oke schreibt: Emma ist eine besondere Hündin. Ich habe in meinem Leben bereits viele Hunde kennengelernt, aber keinen Hund, der so gehorsam, geduldig und liebevoll ist wie Emma.

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Sie muss bei uns sehr viel alleine bleiben – viel zu lange muss sie alleine bleiben  - und ist dann im Schlafzimmer meiner Tochter untergebracht. Doch sie beklagt sich nie, sie bellt nicht, sie macht nichts kaputt – sie wartet geduldig, bis ich komme um sie zum Spaziergang abzuholen. Wenn sie mich sieht, dann strahlt sie vor Glück über ihr Knautschgesicht und sie macht vor Freude verrückte Bewegungen.

Man muss sie einfach lieb haben, wenn man sie so sieht.

Es ist so traurig, dass wir ihr hier nicht die Aufmerksamkeit geben können, nach der sie sich sehnt.

Im Zusammenleben mit anderen Hunden klappt es zunehmend gut:

Es scheint, dass Emme kleine Hunde mag, wenn diese nicht dominant sind. Von Irini z.B. ist Emma begeistert und Irini darf machen was sie möchte, ohne dass Emma böse auf sie wird. Irini hat Emma sogr schon zweimal besonders leckere Leckerchen vor der Nase stibitzt …

Ich bin sicher, dass Emma in ihrer Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit dominanten Hunden machen musste.


17.02.2012: Emma ist inzwischen kastriert und das Geschwür am Gesäuge ist auch erfolgreich behandelt worden und verheilt. 

Betreffend ihre Verträglichkeit mit anderen Hunden macht sie kleine Fortschritte.

Ein netter, souveräner Rüde und Menschen mit viel Erfahrung wären Familienmitglieder, die wir uns für Emma gut vorstellen können.


07.12.2011: Emma ist eine sehr spezielle Hündin. Sie sieht nicht nur außergewöhnlich aus, sondern hat auch ein außergewöhnliches Wesen. „Eigenwillig“ oder "schrullig" könnte man sie liebevoll nennen.

Emma freut sich über menschliche Gesellschaft und die Freude ist ihr anzusehen.

Sie liebt es mit ihren Menschen zu spielen und es ist äußerst amüsant, ihr zuzuschauen. Denn wenn Emma spielt, dann tanzt sie, dann springt sie und dann vollführt sie aparte Bewegungen mit ihren Vorderbeinen.

Zur Zeit ist sie überwiegend im Schlafzimmer untergebracht, denn ihre beiden Kinder Chico und Chica haben sie mit ihren spitzen Zähnchen ständig gebissen und winzige Wunden in  Emmas Gesicht hinterlassen. Emma genießt das weiche Bett sichtlich …

In ihrem Zusammenleben mit Menschen zeigt sich Emma bisher pflegeleicht, und sie ist Kindern gegenüber sehr lieb.

Auf andere Tiere kann sie allerdings komplett verzichten. Katzen mag sie nicht und bei Spaziergängen knurrt sie andere Hunde an. Auch die anderen Hunde im Haus findet sie nicht sympathisch. Es kann natürlich sein, dass dies teilweise in ihrem mütterlichen Beschützerinstinkt begründet ist.

Eine Familie, in der sie das einzige tierische Familienmitglied sein darf, wäre für Emma perfekt. Wir schließen nicht aus, dass sie sich mit anderen Hunden verstehen würde bzw. dass sich ihr Verhalten mit viel Liebe, Konstanz und mit Training ändern kann.

Aber um auszuschließen, dass Emma ihr sehnsüchtig erwartetes Zuhause wieder verlieren könnte, weil sie andere tierische Mitbewohner nicht mag, ist ein Einzelplatz die einzig sinnvolle Lösung.

Wo gibt es also liebe Menschen, die sich in Emmas Knautschnase verlieben und ihre schrullige Art als Teil ihres Wesens schätzen? Von Vorteil wäre Hundeerfahrung bzw. die Bereitschaft, sich anfänglich beraten zu lassen (gerne von uns!) und evtl. eine Hundeschule zu besuchen, um Emma die Chance zu geben, lernen zu dürfen. Sie hatte diese Chance nämlich noch nie in ihrem Leben.


12.11.2011: Ein neues Foto von Emma ist da

Frisch gebadet und ab jetzt mit kuschelweichem Fell und wunderbar duftend: So fühlt sich Emma wohl!

Menschen mag Emma sehr, sowohl Erwachsene als auch Kinder. Wie sie sich mit ihren Artgenossen verträgt, wird noch herausgefunden.


01.11.2011: Emma - unsere Shar Pei -Dame ist eine menschenbezogene Knutschnase

Der Platz auf dem brachliegenden Firmengelände wurde zu unsicher. Emma und ihre beiden kleinen Wonneproppen-Kinder sind nun notdürftig in Jokes Badezimmer untergebracht. Ein winzig kleiner Platz, doch für Emma der Himmel auf Erden ...

Lange können sie hier nicht bleiben, denn Joke hat mit den dreien zur Zeit elf Hunde im Haus.

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Joke schreibt: Ich habe die Familie in mein Haus genommen, weil die Situation auf dem Firmengelände zu gefährlich für sie war.

Das Dach, unter dem Emma Zuflucht gesucht hatte, erwies sich als nicht aureichend vor dem Schutz vor Kälte und Nässe.

Es hatte heftig geregnet, und das Regenwasser floss in Strömen vom Dach auf den Boden und überschwemmte den überdachten Platz. Zudem war das Dach an einigen Stellen undicht  …

Da der Plastikkorb der Hundekinder Löcher hat, floss das Regenwasser auch in den Korb und die Papierunterlage sowie die Sägespäne sogen sich voll Wasser … die Kleinen saßen mittendrin, durchnässt und zitternd vor Kälte.

Als ich ein anderes Mal bei der Hundefamilie war, entdeckte ich die Hundekinder, wie sie neugierig durch die Halle liefen, irgendwie müssen sie aus dem Körbchen entwischt sein.

Es gab keine andere Lösung: Emma, Chica und Chico sind nun bei mir zu Hause, untergebracht in meinem Badezimmer.

Es ist der einzige Platz, den ich ihnen bieten kann, denn außer ihnen habe ich noch acht weitere Hunde bei mir im Haus. Emma hat eine Fleischwunde im Brustbereich, die regelmäßig versorgt werden muss, und ihre Ohren sind voller Milben.

Emma ist eine ganz besondere Hündin. Obwohl der Platz, den wir ihr bieten können, so winzig klein ist, ist sie glücklich. Sie ist glücklich, nicht frieren zu müssen und ihre Kinder und sich in Sicherheit zu wissen.

Sie muss nicht mehr nach Futter suchen, sie muss sich keine Sorgen mehr um ihre beiden Kinder machen.

Sie ist sehr darauf bedacht, ihren kleinen Zufluchtsplatz sauber zu halten. Und wenn ich ihr eine neue Decke hinlege, dann gibt sie mir Küsschen über Küsschen … sie ist so dankbar für ihre Rettung.

Ich bin bereits mehrere Male mit ihr spazieren gegangen. Aber die Spaziergänge dauern immer nur kurz, denn sobald sie ihre notwendigen Geschäftchen erledigt hat, möchte sie zurück ins Haus, zu ihren Kindern.

Sie ist sehr geduldig und hält still, wenn ich ihre Ohren und ihre Fleischwunde behandele. Ich schätze sie auf ca. ein Jahr, aber ich bin nicht sicher und werde in der Klinik nachfragen, wenn ich sie dort zur Kastration hinbringen werde.

Chica und Chico sehen auf den Fotos schon bezaubernd aus, aber in Wirklichkeit sind sie noch viel hübscher.

Ich bin so froh, dass ich sie nun in Sicherheit sehe und sie dabei beobachten darf, wie sie unbeschwert miteinander spielen. Die beiden fressen wie Scheunendrescher und schlagen sich ihre kleinen Bäuchlein voll mit allem, was sie in ihren Futternäpfchen vorfinden … egal ob es sich um Dosen- oder um Trockenfutter handelt.

Ich hoffe sehr, dass alle drei bald Pflegestellen oder Familien für immer finden. Bei mir können sie nicht lange bleiben, denn zehn Hunde kann ich wirklich nur für eine kurze Zeit beherbergen.


16.10.2011: Emma - eine fürsorgliche Shar Pei - Mama in Not ....

Vor ca. zwei Wochen entdeckte meine Tochter eine Shar Pei Hündin, die in den Mülltonnen nach Futter suchte. Ihr Gesäuge zeigte, dass sie Junge zu versorgen hatte.

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Einsam und verloren sah sie aus ... wie sollte sie ihre Jungen füttern, wenn sie selbst nicht genügend Essbares fand?

Meine Tochter folgte ihr und fand schließlich die Hundebabies: Drei kleine Würmer hatte die Hündin zur Welt gebracht.

Der Platz, den sie sich für ihre kleine Familie ausgesucht hatte, befindet sich auf einem verlassenen Firmengelände. Es liegt am Rand einer Durchgangsstraße, die zum Athener Flughafen führt.

Das Gelände ist überdacht, so dass die Familie nicht nass wird, und an einer Seite befindet sich ein Zaun. Aber ausgerechnet die Stelle, die auf die Durchgangsstraße führt, ist offen.

Es liegen viele alte Plastikkörbe auf dem Gelände, und die fürsorgliche Hundemutter hat ihre Babies in einen der Behälter gesetzt.

Wir haben mittlerweile den Behälter mit Holzwolle ausgelegt, damit es für die Kleinen ein wenig angenehmer und weicher ist.

Emma, so haben wir die liebe Hundemama genannt, hat wirklich den besten Platz für ihre Kinder ausgesucht, den sie finden konnte.

Doch was wird sein, wenn die Kleinen ein wenig größer sind und aus der Kiste krabbeln?

Wenn sie anfangen, über das Gelände zu toben und abenteuerlustig entdecken wollen, wie die Welt außerhalb des geschützten Platzes aussieht? Der einzige Weg vom Gelände führt auf die verkehrsreiche Durchgangsstraße.

Und auch in Griechenland werden die Abende und Nächte langsam kühler und gehen in den einstelligen Bereich über.

Einer der Welpen hat bereits eine Familie in Griechenland, die ihn adoptieren möchte, sobald er groß genug ist.

Doch die beiden anderen kleinen Würmchen und ihre Mama Emma suchen ebenfalls liebe Familien.

Es dauert noch eine Weile, bis alle ausreisen dürfen, und wir wissen noch nicht, wie wir bis dahin die Unterbringung und die medizinische Versorgung der kleinen Hundefamilie finanzieren sollen.

Emma ist eine verzweifelte Hundemama, die es alleine nicht schafft, ihre Kinder großzuziehen. Lassen sie uns ihr gemeinsam helfen!

Ansprechpartnerin Patenschaften: Manuela Wendt