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Stray

einsame Vierbeiner

Kati ist tot!

Gestern ist sie gestorben. 3 Wochen hat sie noch durchgehalten, nachdem sie aus ihrem Elend bereit worden war.

Von ihren vielleicht 30 möglichen Lebensjahren hat sie nur eines leben dürfen, wenn man es denn Leben nennen will, in einer dunklen Wellblechhütte, in den eigenen Fäkalien stehend, einsam dahin zu vegetieren. Niemand hat gewusst, dass dort ein Lebewesen bitter misshandelt wurde - wirklich niemand?

Die Hilfe kam zu spät. Wind, Sonnenlicht, eine Koppel, Menschen die sich um sie gesorgt haben - all das hatte sie nur drei Wochen lang. Wenn es überhaupt einen Trost gibt für die Tierfreunde, die versucht haben ihr

junges Leben zu retten, dann ist es dieser: Sie durfte in Liebe gehen.

 

Mich tröstet es nur sehr geringfügig. Ich muss mich wieder einmal damit abfinden dass ein Lebensrecht mit Füßen getreten wurde und dass der Barbar, der es zu verantworten hat, vermutlich mit ziemlich heiler Haut

davon kommen wird; wahrscheinlich wird man ihn nicht einmal für die Tierarztkosten heranziehen können - und das dürfte wohl das einzige sein, was ihn und seinesgleichen beeindrucken könnte.

Denn ein Gewissen haben solche Kreaturen nicht.

Hannelore Rodrian, 26.04.2009

Kati hatte eine schwere Anämie und Nierenversagen. Wenn sie nur vier Wochen früher entdeckt und befreit worden wäre, vielleicht hätte man ihr noch helfen können. 

 So fanden Renate  und ihre Bekannte das Pony:

Eine dunkle, verdreckte Wellblechhütte ohne Fenster. Ein Gestank, dass es einem den Atem raubte. Es war der Geruch von Eiter und Verwesung.

Inmitten dieses Drecks und Gestanks stand Kati, ein einjähriges Haflinger-Fohlen.Dieser verdreckte, fensterlose Wellblechverschlag war ihr Zuhause. Hier vegetierte sie vor sich hin – wahrscheinlich bereits seit Monaten. Doch nun sollte ihr Elend ein Ende haben – Kati sollte zum Schlachter. Unser Teammitglied Renate und eine Freundin wußten lediglich: ein einjähriges Fohlen soll geschlachtet werden. Sie kauften es frei; quasi in letzter Sekunde, ohne das Fohlen vorher gesehen zu haben; die Sache eilte – sie mußten „blind“ zusagen, sonst wäre das Fohlen auf dem Weg zum Schlachthof gewesen!

Als Kati aus dem fensterlosen Schuppen geführt wurde, wurde deutlich, wie schlimm es um sie steht: Überall hat sie kahle Stellen, der ganze Kopf ist nur rosa Haut, schuppig, zum Teil blutend. Das, was am Körper noch an Fell übrig ist, lebt: Krabbeltiere ohne Ende: Haarlinge, Läuse, unidentifizierbare Parasiten. Die Gelenke sind geschwollen, Kati kann kaum laufen. Offensichtlich hat sie schon seit langem hohes Fieber und Durchfall.

 

 

Die beiden Tierschützerinnen waren schockiert: Sie haben schon viele Pferde vor dem Schlachter gerettet oder aus schlimmer Haltung befreit. Aber so viel Elend haben sie noch nicht gesehen; so etwas lag außerhalb ihrer Vorstellungskraft.

Als sie von dem Fohlen erfuhren, hatten sie bei einer tierfreundlichen Familie in der näheren Umgebung nachgefragt, ob diese das Fohlen aufnehmen würde. Ohne zu zögern hatte die Familie „Ja“ gesagt. 

Doch natürlich war keiner darauf vorbereitet, dass Kati sich in solch einem Zustand befand; dass sie nicht zu den anderen Tierschutz-Ponys, die dort leben, auf die Koppel gebracht werden konnte, sondern wegen der Ansteckungsgefahr getrennt gehalten werden muss.

Ebenso wenig war jemand auf die enorm hohen Tierarztkosten und intensive Betreuung gefasst. Bereits jetzt sind Tierarztkosten in Höhe von 1300 € entstanden. Da der Tierarzt nun jeden zweiten Tag auf den Hof kommt, werden die Kosten ständig höher.

Noch ist nicht klar, was Kati genau hat. Die Familie würde Kati deshalb gerne röntgen lassen und Blutuntersuchungen veranlassen. Doch allein die Kosten für die Röntgenuntersuchung betragen mehrere Hundert Euro.

Kati wird liebevoll umsorgt, und es wird alles getan, damit dieses Fohlen leben kann. Es wäre schlimm, wenn dies an fehlendem Geld scheitern müsste.

Die Pflegefamilie ist für Kati da und steckt jeden Euro in Katis Behandlung. Doch wir können sie natürlich nicht auf den Kosten sitzen lassen. Daher bitten wir alle, die ein paar Euro übrig haben, für Katis Behandlung zu spenden. Die Familie hat bereits eine Menge Tierschutztiere, für die sie sorgen muss.

Kati will und soll leben!

Ihre Augen sollen eines Tages vor Glück strahlen und sie soll unbekümmert über die Koppel springen können – sprühend vor purer Lebensfreude.

Bitte helfen Sie, damit dies Wirklichkeit werden kann! Jeder Euro zählt! 

Kati und wir sagen Danke!!!

 

Bankverbindung

Stray - einsame Vierbeiner e.V.
KSK Düsseldorf
Kto. Nr. 2038438 

BLZ 30150200

Verwendungszweck: Kati

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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