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Stray

einsame Vierbeiner

Sotos - er will leben. Und er wird leben!

geb. zwischen 2006 und 2008 - Athen

27.11.2011:  Sotos fand über einen anderen Verein ein Zuhause. Er kam gestern wohlbehalten in Hamburg an und wurde direkt von seiner Familie in Empfang genommen.

 

Zuhause angekommen ...

 

Seine neue Familie schickte natürlich auch Fotos an stray.gr

Für manche Hunde ist ein Happy End etwas ganz Besonderes. Sotos ist einer dieser Hunde. Er bedeutet unseren griechischen Kollegen sehr viel, da sie um sein Leben gekämpft haben.

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Rückblick:

Ansprechpartnerin Adoption: Simone Haeger

Ansprechpartnerin für Patenschaften: Manuela Wendt

 

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05.11.2011: Sotos wurde operiert und es geht ihm gut. Es sieht außerdem ganz so aus, als ob er bald zu einer eigenen Familie darf. Wahrscheinlich wird Sotos über einen anderen Verein nach Deutschland vermittelt.

17.08.2011: Am Wochenende haben wir Sotos aus der Klinik abgeholt und zu der Pension gebracht, in der er bleiben soll. Vor etwas über einer Woche dachten wir, dass der Tierarzt ihn einschläfern wird. Aber dieser Hund hat einen unbesiegbaren Lebenswillen.

Dennoch ist er noch sehr schwach auf den Beinen. Auf den Fotos ist zu sehen, dass es ihm Probleme macht, nicht mit den Hinterbeinen wegzuknicken und auch die Geschwülste sind natürlich noch alle vorhanden …

 

 

Auch um die aufgeplatzte Geschwulst an der Wange machen wir uns Sorgen.

 

 

Ende der Woche werden wir noch einmal mit ihm Tierarzt fahren.

Auf dem Weg zur Pension haben wir einen kleinen Zwischenstopp bei Rania gemacht, dort sind auch die Fotos entstanden.

Mit Ranias Hündinnen schien sich Sotos gut zu verstehen. Mit Rüden haben wir ihn noch nicht getestet. Am besten fand Sotos die Leckerchen, die er bekommen hat … er hat sich bei uns allen mit vielen Küsschen bedankt.

 

 

Sotos kann übrigens an der Leine gehen. Vermutlich hat ihm das seine Familie beigebracht, bevor sie in dieser gottverlassenen Gegend anhielten, Sotos aus dem Auto warfen und einfach weiterfuhren …

Wir jedenfalls sind sehr sehr stolz auf Sotos. Schaut euch die Fotos an und ihr versteht, warum!

Er nimmt seine Medikamente auf jeden Fall noch bis Ende August. Danach wird ein erneuter Bluttest durchgeführt, um den Hämatokritwert und die Bluttplättchenanzahl festzustellen.

 

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15.08.: Sotos wurde am Wochenende von der Intensivstation entlassen und konnte tatsächlich sofort in einer besonders guten Tierpension untergebracht werden. Dieser Hund verkörpert den puren Überlebenswillen!

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10.08.2011: Er hat einen unglaublichen Lebenswillen ... Sotos beeindruckt uns sehr.

 

Aristea schreibt: Die letzten Neuigkeiten sind ziemlich gut.

Nachdem Sotos in die Klinik gebracht worden war, bekam er sofort eine Bluttransfusion. Sein Organismus hat auf das Blut reagiert.

Der zweite Bluttest ergab, dass der Hämatokritwert von 16 auf 27 gestiegen ist. Das ist zwar noch nicht der normale Wert, aber es ist eine gute Entwicklung.  Auch die Anzahl der Bluttplättchen ist gestiegen, d.h.  dass die Cortisonbehandlung Wirkung zeigt. Es ist ein Anfang, aber es ist noch ein langer Weg für Sotos.

 

 

Sotos hat einen Riesenappetit! Das ist sehr sehr gut. Außerdem ist er ziemlich munter. Ich habe ihn gestern besucht und mit ihm einen kurzen Spaziergang auf dem Klinikgelände unternommen. Sotos ist ein süßer Kerl und er war die ganze Zeit damit beschäftigt, Küsschen zu geben.

 

 

Natürlich ist er noch immer schwach und es liegt noch ein langer und aufwendiger Heilungsprozess vor ihm, bevor er wieder ein gesunder Hund ist.

 

 

Wir erwarten die Ergebnisse des Leishmaniose-Tests diese Woche.

Wir glauben, dass keine Lebensgefahr mehr besteht, wenn die Dinge sich weiter so gut entwickeln wie bisher.

 

 

Sotos ist ein wahrer Kämpfer, es ist sagenhaft, wie er um sein Leben kämpft. Er stand wirklich kurz vor dem Tod, aber er hat nicht aufgegeben. Ich sende mit meiner Mail ein paar Fotos von unserem kleinen Helden!

 

 

Wenn wir Hunden wie Sotos begegnen, dann verändern sie unser Leben. Wir sind nachher nicht mehr dieselben Menschen wie zuvor. Der unbändige Lebenswille dieses Hundes ist beeindruckend.

Möge für Sotos bitte alles so gut weiterlaufen … wir hoffen so sehr, dass wir ihn eines Tages über Wiesen und Felder rennen sehen dürfen. Er hat es verdient.

Vor Sotos und unseren griechischen Kollegen liegt noch ein langer und aufwendiger Weg. Und es wird auch ein kostenintensiver Weg sein:

Es stehen diverse Blutuntersuchungen an, die teilweise wiederholt durchgeführt werden müssen. Die Erlichiose- und Cortisontherapie wird weitergeführt. Die Wunden und Geschwülste müssen weiterhin versorgt werden. Zudem steht Sotos die Operation der Geschwulst am Hals bevor. Er bekommt spezielle teure Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel usw. usw. Und: Seine Unterbringung muss bezahlt werden. Sotos braucht Sie und uns! Bitte helfen Sie ihm auf seinem Weg, den er so tapfer geht.

Wir sind dankbar, dass eine liebe Spenderin die Tagesgebühr (25 €) für Sotos Zeit auf der Intensivstation übernimmt.


 

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09.08.2011: Sotos geht es besser. Die Therapie schlägt an, und Sotos beweist seinen Überlebenswillen durch seinen Hunger!!! Er hat einen unglaublichen Appetit. Er frisst und frisst und frisst ... So viel hat er nachzuholen ... und Sotos' Hunger kann durchaus sinnbildlich verstanden werden: Es ist auch ein Hunger nach Leben. Wir freuen uns für unseren kleinen Scheunendrescher und sind unendlich erleichtert.

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07.08.2011: Sotos ... einem schleichenden und qualvollen Tod ausgeliefert:

Electra, eine griechische Teamkollegin, schrieb uns heute Mittag eine erschütternde Mail. Durch Zufall fanden sie und Kollegen einen Hund, übersät mit offenen und blutenden Wunden … bedeckt von Zecken und Fliegen. Sotos stand kurz vor dem Tod. Die nächsten 24 Stunden werden zeigen, ob er überleben wird.

Electra schreibt:

Hallo, gestern war einer der schlimmsten und schwierigsten Tage für uns.

 

 

Am Freitag, als wir einige Welpen in einem Industriegebiet außerhalb Athens fotografieren und entwurmen wollten, entdeckten wir diesen Hund (ein reinrassiger Dobermann) auf der anderen Straßenseite.

Es ist eine heruntergekommene und verdreckte Gegend, voller Müll und Mäuse.

Der Hund bewegte sich nicht, aus seiner Nase floss Blut und sein gesamter Körper war bedeckt mit tiefen und infizierten Wunden. Er war übersät mit Zecken und  Fliegen, vor allem in den blutenden Wunden.

Die kleinen Welpen, wegen derer wir gekommen waren, saßen bei ihm. Sie gruben Löcher in den Erdboden, damit sie es ein klein wenig kühler hatten. Der Dobermann saß in den Erdkuhlen. Es war Mittag und zur Zeit ist die Hitze bei uns in Athen unerträglich.

Gestern, am Samstag morgen, sind wir wieder zu dem Platz gegangen und es ist uns zu dritt gelungen, den Hund zu fangen. Obwohl er erschöpft und völlig kraftlos war, wussten wir nicht, wie wir ihn überhaupt berühren und ins Auto tragen sollten: Er hatte so viele Wunden, vor allem um den Hals herum. Er bestand nur aus blutendem, rohem Fleisch und Knochen. Schließlich hüllten wir ihn in ein Handtuch und hoben ihn hoch.

Wir waren bei fast allen Notfalltierärzten in ganz Athen, bevor wir endlich eine Tierklinik gefunden haben, die geöffnet hatte.

Um ehrlich zu sein, hatte ich inzwischen die Hoffnung völlig verloren. Ich dachte, er würde während der Fahrt im Auto sterben, er verlor so viel Blut (wir hatten das Gefühl, dass er uns sprichwörtlich unter unseren Händen verblutet) und er atmete nur noch ganz schwach. Ich ging davon aus, dass der Tierarzt ihn einschläfern würde.

 

 

Er wurde notversorgt. Der Tierarzt entfernte mehr als 50 große Zecken von seinem Körper (von den Beinen, vom Bauch, vom Nacken).

 

 

Sotos, so nannten wir den Hund, hat Geschwülste, verteilt über seinen ganzen Körper.

 

 

Der Tierarzt geht davon aus, dass es sich dabei um infizierte und geschwollene Wunden handelt, die geöffnet und gesäubert werden müssen. Sotos hat eine besonders große Geschwulst an einer Wange: Sie ist aufgeplatzt. Diese Wunde muss auf jeden Fall operativ behandelt werden.

 

 

Aber zur Zeit ist dies nicht möglich, denn Sotos würde eine Narkose in seinem Zustand nicht überleben.

 

 

Die Ergebnisse der Untersuchung sind verheerend: Sotos’ Hämatokrit-Wert ist sehr niedrig (er liegt bei 16 statt bei 37); er wäre auf jeden Fall innerhalb der nächsten Tage gestorben, wenn er in dem Industriegebiet geblieben wäre … und dabei ist er erst 3 bis 5 Jahre alt …

 

 

Er ist zur Zeit noch in einer kritischen Lage, er kämpft um sein Leben. Er bekam Bluttransfusionen, Cortison und starke Antibiotika. Außerdem wurde mit der Behandlung gegen Erlichiose begonnen (er bekommt Vibramycin und Imizol-Injektionen), damit die Blutungen nachlassen und aufhören.

 

 

Das Gute ist, dass seine Leber und seine Nieren in einem sehr guten Zustand sind. Dies hat uns Hoffnung gegeben.

Wenn er überlebt, muss er mindestens 10 bis 15 Tage auf der Intensivstation bleiben. Ich wollte eigentlich nicht über die Kosten sprechen … bis jetzt sind es 270 €, jeder Tag dort kostet 25 €. Ein Albtraum für unser Team …

 

Hier ist Sotos auf unserer Facebook-Seite zu sehen:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.265375396822493.88884.162879137072120

Es ist schrecklich und grausam zu sehen, wie ein eigentlich stolzer Hund wie Sotos zu einem langsamen und schleichenden Tod verdammt ist. Wir werden ihn jeden Tag besuchen und ihm zeigen, dass wir für ihn da sind.


 

Die nächsten 24 Stunden werden zeigen, ob er es schaffen wird, auf die Medikamente zu reagieren. Wir wünschen von ganzem Herzen, dass er es schafft.

Grüße

Electra.

Liebe Leser, auch wir sind mit unseren Gedanken bei Sotos und wünschen ihm die Kraft, die er benötigt, um um sein Leben zu kämpfen. Den Willen hat er, man sieht es seinen Augen an. Wenn Sie Sotos zur Seite stehen und ihm helfen möchten, dann freuen wir uns über Patenschaften oder Spenden. Sotos braucht unsere Unterstützung und unseren Beistand.

Ansprechpartnerin für Patenschaften ist Manuela Wendt

 

Electras Mail im Original:

 

 

Hello,
Yesterday it was one of
the most difficult days.

http://www.stray.gr/index.php?option=com_content&view=article&id=2580:2011-08-07-06-08-34&catid=28&Itemid=243

On Friday, when going to take photos and de-worm some puppies in an industrial area outside
Athens, we took notice of this dog (doberman-pure breed), in the other side of the alley.
It's a filthy area, full of mice and rubbish.
the dog was not moving, his nose was bleeding and all his body was covered with extended and infected wounds. Flies and ticks were covering all his body, especially the bleeding areas.

The little puppies were sitting with him, actually they were digging holes in the ground to feel cooler and he sat inside the holes.It was
midday and the heat is terrible these days over here. It was hell for us watching this situation

We went on Saturday morning to the same place and we -3 people- together managed to catch him. Although he was exhausted and he didn't have any strength, he was so wounded, especially around the neck, that we didn't know how to touch him and put him in the car. Just bleeding flesh and bones. We covered him with a towel and lifted him.
 
We managed to find an open clinic, after we run almost in every emergency vet all over Athens.
to tell you the truth, i had completely lost hope, i thought he would die inside the car, he lost so much blood (he was literally bleeding on our hands) and he was hardly breathing.  I thought that the doctor would just make him "sleep" for ever.

 
He had first aids, the doctor removed more than 50 huge ticks from his body (legs, belly, neck). He has tumors in different parts of his body. the doctor thinks they are infected and swollen wounds that have to be opened and cleared later on. He has a very big one on his cheek - a broken and rotten that will need to be operated. This cannot be now, as he will not make it through the narcosis.

the result of his clinical examination is disastrous. His hematocrit is very low (16 instead of 37 -he would definitely die in a couple of days if he stayed there...and he's only 3-4 years old...

He is now in a very critical condition, fighting for his life. He had blood transfusion with cortisone and strong antibiotics. He started vibramicyn and imizol injections for erlichiosis, so the bleeding will gradually stop. the good thing is that the liver and kidneys are in very good situation, that gave us a hope.

 
He will need to stay in the emergency room, if he survives for at least 10-15 days. I wouldn't want to talk about the costs... until now the cost is 270 and each day there costs 25 euros. nightmare for us... and then?

this is him on our facebook page

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.265375396822493.88884.162879137072120

 
So devastating to watch a proud dog dooming into slow death like this. We will go every day to visit him and give him courage.
the next 24 hours will show if he will manage to respond to the treatment .

we wish with all our hearts that he will.

regards
Electra

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