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Stray

einsame Vierbeiner

Lilly – sie wurde als Welpe in den Bergen ausgesetzt

2015 06 14Lillystart

geb. Frühjahr 2014 - kastriert - ca. 49 cm - ca. 13 kg (Stand 06/15) - bei Thessaloniki

31.07.2016: Post von Lilly! Ihr habt mich in den Himmel auf Erden geflogen...

Hallo zusammen, ich bins, eure Lilly, lang, lang ists her.

Eigentlich hätte ich mich schon längst gemeldet, aber der Computer meiner Familie ist schon lange kaputt und so konnte ich euch keine Nachricht schicken. Jetzt hat aber mein Frauchen ne Notlösung gefunden, bis wir wieder ein Rechner haben.

 

Ihr habt mich in den Himmel auf Erden geflogen. Manchmal kann ich mein Glück kaum fassen, dann stehe ich einfach nur da und schaue meine Mama mit ganz viel Liebe an. Sie nimmt mich dann in Arm und sagt: Ja, mein kleines Mädchen, wir haben dich auch ganz dolle lieb.

Sie scheint sowieso jeden meiner Blicke genau zu verstehen. Wenn ich was unbedingt haben will, dann setze ich meinen Opossum Blick, wie mein kleines Herrchen immer sagt, auf und was soll ich sagen, der funktioniert fast immer, zumindest bei meinem Herrchen und kleinen Herrchen, meine Mama ist da oft eher etwas konsequenter.

Geht mir was gewaltig gegen den Strich, da gibt’s den langen“ bleib auf Abstand Blick „ oder auch kurz von meiner Mama Zicken-Blick genannt, den ich aber nur bei meinen Hundekumpels hier anwenden, wenn die mir zB meinen mit meinen Menschen-Kuschelplatz streitig machen wollen oder wenn mein kleiner Kater Pan Tau mich besucht und einer der beiden ihm zu nahe kommt. Einmal musste ich den aber auch bei einem Menschenkind anwenden. Wir haben da so einen kleinen Rabauken in der Nachbarschaft.

Der kann sich nicht benehmen und hat es gewagt auf meiner Mama rum zu trommeln. Da bin ich sofort vor sie gestanden und hab ihm klar gemacht, das geht gar nicht. Dann gibt’s noch den „ ich freu mich riesig Blick“ dabei lache ich auch und meine Menschen sind dann immer ganz verzückt, besonders dann, wenn ich dazu noch mein Freudentänzchen aufführe.

Neu ist jetzt mein , Wie jetzt, habt ihr da nicht zufällig was vergessen ? Blick. Denn Mama hat immer mal wieder was in unser Futter gemacht. Für unsere Gesundheit, sagt sie. War auch bisher ganz ok, wenn das nach ein paar Wochen gewechselt hat und dafür was neues kam.

Doch jetzt gabs was unheimlich leckeres. Kokosöl, nennen Menschen es. Boah da könnte ich mich rein legen. Cool ist, es ist weiß und ich sehe genau, wenn das fehlt. Und so wars dann eines Tages. Aber nicht mit mir. Ich stand da vor meinem Napf, blickte meine Mama an, wieder in den Napf, wieder zu meiner Mama, runzelte die Stirn, aber irgendwie schien sie es nicht zu kapieren. Da musste ich wirklich etwas deutlicher werden und untermalte meine Blicke mit kräftigen Worten. Endlich hat sie es verstanden. Sie hat es dann ein paar Tage später nochmal versucht. Diesmal reichte aber mein Stirnenrunzelnder Blick aus.

Angst habe ich jetzt keine mehr, im Gegenteil. Mama sagt ich bin fast zu selbstbewusst. Nur das Auto ist immer noch ein Kreuel für mich. Da wird es mir immer total übel und da hab ich auch noch Angst, obwohl wir eigentlich immer tolle Sachen machen, wenn wir mit dem Auto fahren. Aber hier gibt’s zu Fuss auch schöne Plätze, daher brauchts das Auto nicht, bin ich der Meinung.

Letztes Jahr mussten ich aber lange ins Auto. Meine Menschen nannten es Urlaub und jetzt reden die grade auch wieder davon. Ans Meer nach Südfrankreich soll es gehen. Ich werde euch dann davon berichten.

Mama sagt ich bin einfach nur toll. Das macht mich richtig stolz. Nur 2 Dinge mögen sie anscheinend nicht so. 1. Ich habe Geflügel zum Fressen gerne und 2. Ich schlabbere alles ab. Füsse, besonders die Käsefüße meines Herrchens, sind toll, aber auch Gesicht, Arme, Ohren…. Mama sagt dann immer: Lass dein Schlabberlappen drin und lacht. Dann kann es ja nicht so schlimm sein, wenn sie lacht.

Ich liebe hier einfach alles. Mein kleiner Hundekumpel Snoopy ist meine ganz große Liebe. Ohne ihn bin ich total traurig. Letztens sind Mama und die 2 Hundis ohne mich weg. Zum Impfen, sagte Mama und ich bräuchte nicht mit, da ich geimpft bin.

Das war aber ganz schlimm für mich und ich wartete immer mit dem Blick zur Tür auf meinen Snoopy. Gott sei Dank kam er wieder und dann passte ich auf, dass er nicht mehr verschwindet. Baghira hab ich aber auch lieb. Dem darf ich sogar das öhrchen abschlabbern. Das darf sonst keiner.

Wie ihr lesen könnt: Ihr habt mich in den Himmel auf Erden geflogen und hier möchte ich nimmer weg.

Ganz liebe Grüße

Eure Lilly

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07.10.2015: Ein rührender Bericht..."Wenn das Herz dir keine andere Wahl lässt"!!!

Als wir am 14.05.15 nach Frankfurt fuhren, um unser Pflegekind Lilly abzuholen, stand für uns ganz klar fest: Lilly wird geliebt, wie unsere eigenen Tiere, aber sie wird nicht bleiben. 2 Hunde und 5 Katzen sind mehr als genug Verantwortung. Karl-Heinz, der uns am Flughafen betreute fragte dort auch nochmal nach und von mir kam ein klares“ Nein, wir sind nur Pflegestelle!!! „

Als ich dann Lilly sah, so zart und zerbrechlich, viel zu dünn, mit ihren großen ängstlichen Augen, trieb es mir schier die Tränen in die Augen und ich versprach ihr, dass sie jetzt in eine glückliche Zukunft schauen kann und wir ihr ein wundervolles Zuhause suchen werden. Sie nie mehr Angst haben braucht und immer jemand für sie da sein wird.

Von Anfang an funktionierte es super mit meinen Hunden. Es dauerte nicht lange und die drei wurden zu einem richtigen Dream-Team. Als sich Lilly endlich traute mit Gassi zu gehen, war ich verwundert, wie super es auch draußen funktionierte. Baghira der eigentlich immer auf Spannung war, wenn andere Hunde in Sicht waren, war plötzlich viel entspannter und Snoopy der auch mal gerne seinen Terrier-Dickkopf durch setzte und beim Rufen auf Durchzug schaltete kam auf das erste „Hier! „

Es dauerte auch nicht lange und Lilly hatte eine Freundin von mir als Interessentin. Ich freute mich riesig, denn da wusste ich, Lilly wird dort den Himmel auf Erden haben und doch spürte ich einen riesen Schmerz, denn langsam aber sicher hatte sich die kleine Maus auch in mein Herz geschlichen. Trotzdem blieb ich dabei, alle Pflegis werden wieder gehen, egal wie schmerzhaft es auch sein wird.

Es stand ja noch eine Erlichiose Behandlung aus und Lilly musste noch etwas gepäppekt werden von daher blieb sie uns ja noch etwas erhalten. ( Schön, wenn man noch Argumente gegen einen Auszug hat)

Wir besuchten meine Freundin, um zu sehen, wie es mit ihren Hunden klappt. Mein Sohn war auch dabei und er war an diesem Tag richtig nervig. Zu Doris sagte er immer wieder: „Du bekommst die Lilly nicht, das ist mein Hund.“ Irgendwann wurde ich richtig sauer und wies ihn in seine Schranken, aber eigentlich sprach er nur das aus, was ich auch fühlte. Vielleicht hat es mich ja gerade deshalb so genervt.

Es folgten lange Gespräche mit Doris und auch Doris sagte immer wieder zu mir: „ Ich nehm die Lilly gerne und auch wenn ich jetzt gegen mich spreche, Ramona, Lilly ist dein Hund. Schaut euch doch mal an, mit wieviel Liebe Lilly euch anschaut und ihr sie. Ich kann euch den Hund nicht wegnehmen. „ Ich blieb aber stur und auch wenn mein Herz eine andere Sprache sprach, Lilly sollte zu Doris.

Mein Sohn weinte und das täglich, er schlief nur noch auf dem Sofa, um die letzten Tage bei seiner Lilly sein zu können. Ich glaube, wenn keine Ferien gewesen wären, hätte ich Mühe gehabt ihn in die Schule zu bewegen. Er wich nicht von ihrer Seite und bei jedem Telefonat, wo es um Pflegis ging( ich habe noch einige Katzenbabys auf Pflege) schreckte er auf und fragte geht Lilly jetzt!!! Kommt jemand und holt sie ab!!! Einmal sagte er sogar: Mama nur über meine Leiche!!!!

Als der Tag näher rückte, an dem Lilly nun doch bald ausziehen sollte, brach auch meine Mauer und es folgten lange Gespräche mit dem Familienoberhaupt, der aber ganz klar gegen einen dritten Hund war. Es war nichts zu bewegen und ich fand mich dann doch wieder langsam mit ab, aber dann wieder doch nicht. Lilly gehört zu uns. Also ein letzter Versuch und eine Antwort mit der ich nicht gerechnet hätte und wieder die Hoffnung aufflammen ließ. „Ich denke darüber nach und sag dir meine Entscheidung spätestens am Montag. „ Das war Freitagabend und Snoopy und Lilly lagen zusammen im Körbchen und kuschelten. Denke dieser Anblick war dann doch ein bisschen mit entscheidend. Mein Sohn dann auch gleich: Ja Papa bitte, Snoopy will auch, dass Lilly bleibt.

Samstagmorgen, mein Mann kommt aus der Nachtschicht und drückt mir ein Kuss auf die Wange: „Behalt die Maus, du hast Recht, sie gehört zu uns. „ Erstmal war ich wie gelähmt. Hatte ich richtig gehört. Lilly darf bleiben. Unter Tränen drückte ich erstmal meinen Mann und dann Lilly.

Du gehörst zu uns kleine Maus, ab heute hast du ein eigenes Zuhause und brauchst nie mehr weg!!!!

Ich weiß Lilly hatte tolle Interessenten und ich weiß jeder einzelne von ihnen hätte mit Sicherheit Lilly ein wundervolles Zuhause geschenkt, vielen Dank dafür, aber unsere Liebe zu ihr war einfach stärker und ihr wisst ja:

Wenn das Herz dir keine andere Wahl lässt!!!!

Liebe Grüße

Ramona, Markus, Baghira, Snoopy und Marvin mit seiner Lilly!!!

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http://www.youtube.com/watch?v=IIBT1HtGBsk

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http://www.youtube.com/watch?v=-YfMfIFJTi4

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21.09.2015: Lilly wird von ihrer Pflegefamilie adoptiert.

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Rückblick:

seit 14.05.2015 Pflegestelle in 79353 Bahlingen (BW)

hunde,- katzen- und pferdeverträglich - freundlich - fröhlich - pfiffig - lernfreudig

14.06.2015: Lilly's Pflegestelle schreibt:

Die kleine Lilly ist nun knapp über 4 Wochen bei uns und was soll ich sagen: Alle lieben Prinzessin Lilly Fee.

Was dieses kleine Wesen für einen Quantensprung vollbracht hat, ist unglaublich...

Ansprechpartnerin: Birgit Roepke

Aus dem schüchternen, ängstlichen Wesen ist eine kleine selbstbewusste Madmoiselle geworden. Sie ist inzwischen die erste, die an der Türe steht, wenn es heißt Gassi gehen. Die Freude ist ihr dann sichtlich ins Gesicht geschrieben. Mit aufrechter Haltung und erhobenen Schwänzchen stolziert sie an der Leine aus dem Tor.
Mit ihr Gassi gehen ist aber auch eine wahre Freude. Sie läuft super an der Leine, schaut immer darauf, dass das ganze Rudel beisammen ist und saugt regelrecht alles Schöne der Natur auf. Vor allem die Mäuse- Suche ist zu ihrem großen Hobby geworden. Sie ist so ein fröhliches, herzliches Wesen.
Nur bei älteren Männer in landwirtschaflicher Kluft hat sie Angst. Da bellt sie und geht zurück, ansonsten geht sie auf jeden freundlich zu und gibt auch gleich Küsschen.

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Fahrradfahrer und Jogger interessieren sie nicht.
Auch Hundebegegnungen sind für sie kein Problem. Große Hunde machen ihr zwar erstmal etwas Angst, was sie auch klar dem Hund kommuniziert, aber nach einem Weilchen funktioniert es einwandfrei.
Meine Jungs hier hat sie inzwischen total um den Finger gewickelt und das nicht nur die 4 beinigen.

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Die Pflegemama natürlich auch, aber die hat die Aufgabe der liebevollen konsequenten Erziehung übernommen, denn es wird jetzt auch so manches mal ausgetestet, was man darf und was nicht. Ein klares nein versteht sie aber gut und hört auch drauf.

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Lilly ist unheimlich lernwillig und inzwischen haben wir auch mit dem Hundeeinmaleins begonnen. Und auch da ist sie eine wahre Musterschülerin. Sitz klappt perfekt und Platz wird von Tag zu Tag sicherer. Auch der Rückruf an der Leine klappt inzwischen schon super, wenn da nicht gerade ein Mäuseloch auszuheben ist. Da Lilly sehr darauf achtet, dass das gesamte Rudel zusammen ist, werden wir jetzt dann auch mit Schleppleinen Training anfangen. So bekommt sie dann auch etwas mehr Bewegungsfreiheit, was sie auch braucht, auch wenn dieser nach 20m endet.
Inzwischen konnten wir auch die Katzenverträglichkeit ausgiebig testen.

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Alle meine Katzen laufen an ihr ohne Probleme vorbei, obwohl 4 von ihnen eigentlich Angst vor Hunden haben und lieber die Flucht ergreifen, da mein Baghira gerne Katzen jagt. Auch liegen Pan Tau und sie öfters gemeinsam im Garten dh Lilly kann gut in einen katzenhaushalt vermittelt werden.
Ich hatte hier noch nie ein so gut funktionierendes Rudel. Eigentlich müssten hier Kameras aufgestellt werden, denn die Kommunikation unter den Hunden ist unglaublich. Lilly tut meinen beiden Rüden richtig gut. Baghira ist durch sie viel ruhiger geworden, auch wenn da jetzt vorgestern mal kurz die Fronten geklärt werden mussten, denn Lilly hat es gewagt bei Baghira aufzusteigen und das fand er gar nicht so toll. Da wurde sie mal kurz in ihre Schranken gewiesen. Snoopy liebt sie sowieso. Die beiden spielen und toben ausgiebig im Garten miteinander. Gleichzeitig geben meine beiden Lilly Sicherheit und  sie kann viel von ihnen abschauen. Ein Ersthund in ihrer Familie wäre daher wirklich wünschenswert.

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Da wir vermuten, dass in Lilly ein kleiner Hütehund steckt (Australian Shepherd oder Border Collie) ist sie allerdings nichts für Couchpotatoes.
Lilly will arbeiten und lernen und sie kann unausgelastet schon mal so manchen Unsinn anstellen..sie stupst (mir hat sie schon in den Hintern gezwickt) einem auch an, wenn sie was tun will.
Ihr Spektrum ist dabei weit gefächert. Nasenarbeit, Hundesport ja sogar Dog dancing ... für Lilly ist alles möglich. Im Garten geht mit ihr so ab und an nämlich der Gaul durch. Da werden Drehungen gemacht, Rollen auf dem Rasen, gesprungen wie ein kleines Ziegenböckchen....
Leider ist da natürlich nie ne Kamera mit bei, was haben wir da schon gelacht.
Bei Begegnungen mit Pferden ist sie immer ganz hin und weg und will mitlaufen. Es scheint auch als kenne sie Pferde aus Griechenland und das müssen äußerst positive Erfahrungen gewesen sein.
Im Haus ist sie unheimlich ruhig, bellt nicht/ schlägt nicht an, wenn es klingelt, obwohl meine immer ein riesen Getöse veranstalten und sie kann auch alleine bleiben. Jeder Besuch wird herzlich begrüßt und erstmal abgeschlabbert.

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Alles in allem ist Lilly eine absolute Traumschnute. Jedoch kein Anfängerhund. Es wird uns mehr als schwer fallen die kleine Maus irgendwann gehen zu lassen.

Liebe Grüße
Ramona


17.05.2015: Der erste Bericht der Pflegestelle:

Hallo,
hier mal ein paar Bilderchen und ein kleiner Bericht für die Hompage.
Die Fahrt( 2,5 Std) vom Flughafen hat Lilly super gemeistert. Sie war ganz ruhig. Wir haben ja ne recht große Hundebox, die in 2 Abteile eingeteilt ist und anfänglich konnte sie sich noch nicht so ganz entscheiden, welche Seite ihr besser gefällt oder welcher meiner Hunde besser riecht ;-).

 

Zuhause angekommen holten wir unsere Hunde raus und ließen sie erstmal in der Box und durchs Gitter aneinander riechen. Lilly hatte allerdings große Angst vor Baghira (dem dunklen) Wir mussten sie dann in den Garten tragen. Meine beiden waren jedoch erstaunlich tiefen entspannt. Kein Gezicke, nichts.

Auch rein ins Haus musste die Kleine dann später getragen werden und wir legten sie dann in ihr Körbchen. Dort bewegte sie sich kein Milimeter.

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Baghira wollte immer mal hin, aber sie knurrte und fletschte die Zähne( pure Angst), was er ganz und gar nicht verstand und immer wieder fragend zu mir kam. Dann hat er sich halt in das Körbchen daneben gelegt und ließ sie erstmal in Ruhe. So wars dann auch gut und sie konnte zur Ruhe kommen.
Die Nacht selbst war dann äußerst ruhig. Sie war auch total fertig. Nur morgens war dann eine kleine Pfütze in der Küche, aber sie hat sich den Fliesenboden ausgesucht, braves Mädel ;-).

Als ich morgens ans Körbchen ging hat sie sich schon sehr gefreut und streckte mir auch ihr Bäuchlein zum kraulen hin, allerdings ihren sicheren Hafen, das Körbchen verliess sie nicht. So gings auch den ganzen Morgen.

Wir trugen sie in den Garten und blieben ne Weile draussen und trugen sie dann wieder rein.

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Auch trinken und füttern ging nur im Körbchen. Bis dann Spaghetti Bolognese auf den Tisch kam. Da stand sie plötzlich neben meinem Stuhl, der direkt neben dem Körbchen steht. Allerdings hat sie auch recht schnell kapiert, dass es nichts vom Tisch gibt und hat sich dann auch wieder hin gelegt. Seither gehts aber aufwärts und sie wird mutiger.
Gefressen hat sie gut.

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Da sie ein bisschen zunehmen muss, bekommt sie mehrmals kleine Portionen. Sie hat null Futterneid und ich kann alle drei Hunde nebeneinander aus der Hand füttern.
Da ich Mittags arbeiten musste, hat Freitag dann mein Mann das Hundesitting übernommen. Aber er musste sie immer noch raus tragen. Rein ging dann mit einer Futterspur. Aber ihr Körbchen wurde danach nicht verlassen. Erst als ich dann Abends heim kam, kam sie zu mir, ließ sich kraulen, gab Kussis und schmuste wie ne wilde.

Seither ist das Eis gebrochen. Auch zwischen ihr und Baghira. Sie hat ihm sogar das Ohr schon abgeschleckt (fand er jetzt nicht so prickelnd).

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Heute morgen jetzt ging sie mit mir raus in Garten und verrichtete ihr Geschäftchen( groß und klein), erkundete den Garten und den Hof und auch ohne Leckerlispur kam sie dann nach 40 min wieder mit rein.
Lilly ist ne ganz liebe, schüchterne und zarte Maus und wie Thalia geschrieben hat: Sie hat soviel Liebe in sich.

Wie man sieht sind Kinder auch kein Problem.

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Mit meinem Sohn (11) schmuste sie sofort. Und auch die erste Katzenbegegnung hatten wir schon. Unser Heiko stand vor der Tür und fauchte sie an. Sie zog es dann vor den Rückzug anzutreten. Also ich denke Katzen, die Hunde mögen, wären kein Problem. Teste ich aber irgendwann, wenn sie sicherer ist, mit unserem Pan Tau, der null Probleme hat mit Hunden.

Liebe Grüße

Ramona


Rückblick -  15.02.2015:

Wir haben zwei Videos von Lilly und Lenny erhalten. Lilly ist ein zartes und rundum liebenswertes Hundemädchen.

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http://www.youtube.com/watch?v=oSC27WkyMh4

http://www.youtube.com/watch?v=Jz71YOa-vUk

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18.12.2014/ Lilly ist ein winziges Fellknäuel, da wird sie zusammen mit ihren Schwestern und ihrer Mutter in den Bergen ausgesetzt... Lilly braucht Menschen, die ihr Zeit geben und ihr zeigen, dass die Welt auf sie gewartet hat: Auf ein wunderschönes, liebenswertes Hundemädchen.

Als die kleine Familie in den Bergen ausgesetzt wird, scheint ihr Schicksal besiegelt. Aber sie haben einen Schutzengel an ihrer Seite. Denn als der Besitzer die Hunde aussetzt, wird er von einer Frau beobachtet und schon am nächsten Tag macht sie sich wieder auf den Weg in die Berge, um nach der Familie zu schauen.

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Doch es soll noch Wochen dauern, bis die Hündin soviel Vertrauen fasst, um der Frau mit ihren Welpen nach Hause zu folgen. Die kleine Familie scheint sicher. Aber leider hat die Frau keine Möglichkeit, die Hündin und ihre vier Welpen aufzunehmen.

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Und so kommen Lilly und ihre Schwestern ins Gehege. Dort auf dem Gelände des ehemaligen Tierparks von Asprovalta versorgt die junge Studentin Iliana Straßenhunde, die nirgends mehr erwünscht sind. Doch für die kleine Lilly ist der Einzug ins Gehege beängstigend. Ohne den Schutz ihrer Mutter fühlt sie sich verloren.

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So oft es geht, versucht die Frau, die die kleine Familie gerettet hat, Lilly und ihre Schwestern ein wenig Geborgenheit zu schenken. Wann immer sie kann, nimmt sie eines der Hundekinder mit zu sich nach Hause.

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So lernt Lilly das Leben im Haus kennen, die Geräusche des Straßenverkehrs und wie es sich anfühlt, auf einem weichen Kissen zu liegen und im Arm gehalten zu werden. Doch immer wieder muss Lilly in den Zwinger zurückkehren. Eine Rückkehr, die jedes Mal schwieriger wird und ein trauriges Hundemädchen zurücklässt, das nicht versteht, warum Hoffnung und Vertrauen immer wieder in Scherben zerbrechen...



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