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Stray

einsame Vierbeiner

Jakob – wurde von einem Auto angefahren und hilflos am Straßenrand zurück gelassen

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 *ca. Mai 2013 - ca. 20 kg  - 60 cm - kastriert- Elefsina

seit dem 14.12.2014 auf einer Pflegestelle in 47802 Krefeld (NRW)

22.08.2015 Eine "Glücksgeschichte" für Jakob ist etwas ganz besonderes. So oft haben wir mit ihm gelitten und gezittert, so viele Stunden haben unsere griechischen Tierschützer um sein Leben gekämpft und gebangt...

Zu wissen, dass er nun ein wunderbares Zuhause gefunden hat und es ihm gut geht, bedeutet uns sehr viel.

Jakob, heißt nun Jake und seine Familie schreibt:

Hallo ihr Lieben,

wie die meisten von euch wissen werden, ist Jake seit Dezember letzten Jahres als Pflegehund bei Ina. Mit Ina habe ich letztes Jahr auch das Gehege in Elefsina besucht und kurze Zeit danach zog Peach bei uns ein. Da ich mit Ina seit vielen Jahren eng befreundet bin, verbringen auch unsere Hunde viel Zeit miteinander.

So haben wir jetzt auch wieder im Sommer mit diesen zusammen Urlaub auf Ameland gemacht.

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Da Jake, wahrscheinlich auf Grund seiner gesundheitlichen Geschichte, denn ansonsten ist er einfach nur liebenswert, nun bisher kein neues zu Hause gefunden hat, habe ich mich entschlossen Jake für immer bei uns in die Familie aufzunehmen.

Von Anfang an verstehen sich Peach und Jake so, als wären Sie füreinander geschaffen.

Jake gibt der so unsicheren Peach durch seine Ruhe ein neues Selbstbewusstsein und fühlt sich bei uns pudelwohl :-). Die quirlige Peach haucht dem für sein Alter soooo ruhigen Jake immer wieder Temperament ein. Jeden Morgen wird ausgiebig „geknutscht“ und mit Frauchen geschmust bis der „Morgenmuffel“ Jake die Äuglein auf hat.

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Da Ina liebenswerter Weise mit ihren Hunden vor 10 Tagen bei uns zu Hause übers Wochenende Peach gehütet hat, da wir verreist waren, haben wir danach endgültig beschlossen, dass Jake bei uns bleiben soll und dies nun auch seitdem praktiziert. Dass die beiden gesundheitlich natürlich angeschlagen sind; Peach mit ihren desolaten Hüften/Auto-Immun Erkrankung & Jake durch seinen Beckenbruch und die genetische Vorbelastung; hat uns nur noch nach Ameland so lange überlegen lassen. Ich war zwischenzeitlich bei zwei Tierärzten die meine Bedenken entkräftet haben. Bei den Gesundheitsbildern „knochentechnisch“ kann bei jedem Spiel mit fremden Hunden auf einem Spaziergang auch etwas passieren.

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Ina hat vor ca. zwei Monaten die gleiche Tierheilpraktikerin für Jake aufgesucht bei der ich seit Anfang des Jahres mit Peach in Behandlung bin und ich habe nun für beide zwei neue große Blutbilder erstellen lassen und diese sind so hervorragend, das auch Jake nun auf jegliche Medikamente verzichten kann. Er wird nun auch seit einigen Wochen gebarft und der sonst so schlechte „Esser“ Jake kann es gar nicht abwarten, dass der Futternapf gefüllt wird und lässt keinen Krümel mehr über.

Bin im ständigen Kontakt mit der Heilpraktikerin für beide Hunde und mein Haustierarzt hat nun selbst gesagt, wenn nichts unvorhergesehenes Auftritt, eine Überprüfung der Werte erst wieder in 6 Monaten erforderlich ist. Ina und ich sind so glücklich auch Jakes Werte in den Griff bekommen zu haben ohne neuerlichen Eingriff, denn er hat ja nun wirklich genug Lebenszeit in Tierkliniken verbracht.

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Mein Ansinnen nach Elefsina war, Pflegehunde immer wieder bei uns aufzunehmen. Dies war bisher durch Peachs lange Monate der Krankheit mit SLE leider nicht möglich und dies hat sicherlich meine Entscheidung „pro“ Jake auch verzögert. Dennoch bin ich nun sehr froh Jake bei uns zu haben und ich hoffe, ihr seht dies genauso.

Wir hoffen, beide haben noch eine lange glückliche Zeit bei uns und Ina ist natürlich Patentante auf Lebenszeit. Darüber freut Ina sich sehr und Jake bleibt so gesehen auch in ihrer Familie. Inas Hund war Jake leider immer sehr egal, Polly ist ja auch schon über 10 Jahre alt. Eigentlich haben sich Peach und Jake entschieden zusammen zu bleiben, es sollte wohl so sein und wir Menschen sind auch happy, dass Jake nun auch ein Happy-End hat.

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Liebe Grüße an alle und sende euch im Anhang ein paar Fotos von Jake, dem Clown, und seiner neuen „Lebensgefährtin“ Peach. Ina hatte den Sonnenschirm noch nicht ganz aufgestellt, da lagen die beiden schon darunter und die Frauchen durften in der Sonne schmoren :-). Was tut man nicht alles für die Kötis….z. B. 2. Sonnenschirm kaufen :-).  Gleiches mit der Strandmuschel…..

Alexandra

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Ansprechpartnerin Brigitte Meschkat

19.04.2015: Jakob entwickelt sich zum Traumhund...

Seine Pflegefrauchen schreibt:

Jakob hat sich toll entwickelt. Er ist einfach nur lieb und mag alle Menschen- Männer findet er ganz toll-!
Er fährt gerne Auto und ist überhaupt nicht ängstlich. Er liebt es mit Hündinnen zu spielen, bei Rüden entscheidet die Symphatie.
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Die Tierärzte (ein neues Blutbild wurde gemacht) sind sehr zufrieden mit ihm. Seine Leberwerte sind normal, lediglich zwei Werte noch nicht ganz, aber alles auf einem positiven und guten Weg.
Jakobs Traum wäre eine Spielpartnerin, mit der er den ganzen Tag toben könnte, es reichen aber auch Menschen, die ihn den ganzen Tag knuddeln. Auf den Fotos sieht man, wie toll er jetzt aussieht und wie gut er sich erholt hat.
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31.01.2015: Es gibt gute Nachrichten für/von Jakob.
Am 27.01.2015 hatte er seine große Untersuchung. Seine Leber arbeitet zwar nicht normal aber er hat keinen Lebershunt, der operiert werden musste. Er bekommt jetzt eine Tablette täglich und in 2-3 Monaten wird ein neues Blutbild gemacht, um zu sehen, ob seine Leberfunktion dann wieder normal ist. Da er in Narkose lag, wurde er gleich kastriert. Er ist schon wieder fit und genießt seine Spaziergänge.

 

22.01.2014:

Jakob war gestern in der Klinik und es wurde ein Ultaschall gemacht. Seine Organe waren nicht gut zu erkennen und seine Leber arbeitet nicht normal. Das haben auch die anschließenden Blutuntersuchungen ergeben. In der kommenden Woche ist eine Untersuchung unter einem C-Bogen geplant und je nach Diagnose, wird Jakob gleich im Anschluß operiert.


Seine Pflegefamilie berichtet:

30.12.2014: Jakob hat sich zum Schmusebären entwickelt...

"Jakob ist jetzt zwei Wochen in Deutschland. Er benimmt sich, als wäre er schon immer da. Er ist ruhig im Haus und an der Leine geht er super. Er ist ein absoluter Schmusebär und will nur kuscheln. Auf dem Sofa relaxen, findet er toll.

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Am 16.1.15 geht es in die Klinik, er bekommt einen neuen Ultraschall und dann sehen wir, wie die Ärzte hier seine Krankheit beurteilen."

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14.12.2014: Jakob ist gut gelandet und fühlt sich in seiner Pflegestelle pudelwohl. Er schläft seelenruhig und schnarcht dabei sogar.

 

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26.10.2014 Jakob wurde erneut operiert. Ein Teil seiner Milz hatte sich in den Brustkorb verschoben. In ca. 14 Tagen wird ein erneuter Ultraschall gemacht und entschieden, wie es weitergeht. Ganz dringend benötigt Jakob aber einen liebevollen Pflegeplatz, wo er so lange bleiben darf, bis es ihm besser geht und wo auch eine weitere notwendige Operation - falls erforderlich -  mit ihm durchgestanden wird. Noch liegt ein weiter Weg vor dem armen Hundejungen und er braucht so dringend Hilfe.


19.10.2014: Jakobs Operation wurde auf Montag verlegt, der Chirurg wollte Jakob noch genauer beobachten. Seit Freitag ist Jakob in der Klinik und er folgte dem Chirurg auf dem Weg zur Untersuchung mit wedelnder Rute und gut gelaunt. Wir bangen mit unseren griechischen Kollegen um Jakob …


17.10.2014: Jakob wird morgen operiert.


17.08.2014: Jakob ist noch immer in der Tierklinik. Ungefähr zehn Tage nach seiner Operation wurde deutlich, dass etwas nicht stimmt.
Es wurde ein Ultraschall gemacht, und hierbei wurde festgestellt, dass Jakob seit seiner Geburt unter einem Portosystemischen Shunt (PSS) leidet. Das bedeutet, dass das Blut aus dem Darm die Leber umgeht und durch ein Gefäß („Shunt“) direkt zur Hauptvene geleitet wird. Das Blut kann somit nicht entgiftet werden. Der Portosystemische Shunt ist erblich bedingt und tritt bei bestimmten Rassen auf. Der Shunt kann nur durch eine Operation geschlossen werden, die Operation ist für Chirurgen keine Routinearbeit.
Zur Zeit wird Jakob aufgepäppelt, er bekommt Spezialfutter und Präparate, um seinen Organismus zu kräftigen.

Wir machen uns großen Sorgen um Jakob.


10.07.2014: Ein Video:

http://www.youtube.com/watch?v=9q1-MP7A4S0


08.07.2014: Nach Jakobs Operation schreibt Gary: Langsam kommt Jakob wieder auf die Beine. Er ist sehr sehr schwach, aber wenigstens hat er endlich wieder ein klein wenig gefressen … nicht so viel, wie wir es uns wünschen würden, aber er frisst.  

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Jakob slowly is getting back to his feet .
He is very very weak , but at least he has started eating a bit ...not as much as we would like too
but he eats.

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Unser arme Hundejunge muss ziemliche Schmerzen haben … er bewegt sich ganz langsam … aber jeden Tag wird es ein klein wenig besser.

Er schafft es jetzt schon, einmal um das Klinikgebäude zu gehen.

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Danke an Alle für eure Unterstützung.
Liebe Grüße
Gary.

Our poor boy must be in a lot of pain ..he walks very slow ...but every day is just a bit better...he is getting around the clinic

thank you for all your support to our Jakob.

Warm Regards

Gary

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Liebe Leser: Vor Jakob liegt noch ein langer Weg. Und es wird ein kostenintensiver Weg sein. Wir freuen uns über jede Unterstützung bei der FInazierung dieser Kosten. Spendenkonto - Betreff: Jakobs Weg zurück ins Leben


01.07.2014 Wir sind in großer Sorge um Jakob. Seit Sonntag hat er sein Futter nicht mehr angerührt und musste heute notfallmäßig in die Tierklinik gebracht werden. Vermutlich ist es eine Zwerchfellhernie, die sich in Folge des Autounfall entwickelt hat. Es ist eine sehr schwierige Situation, schreibt Gary und eine komplizierte, schmerzhafte Notfall-OP. Wir hoffen sehr, dass Jakob alles gut übersteht.  Über Hilfe bei den OP-Kosten wären wir dankbar.


09.02.2014: Unsere deutschsprachigen Tierschützer schreiben: Es war ein regnerischer Tag als wir von einem Hund erfuhren der von einem Auto angefahren wurde. Wie es in den meisten Fällen so ist, begann der Fahrer Fahrerflucht. Das einzige was die Anwesenden taten, war den Hund von der Strasse zu nehmen und auf die Seite zu legen damit er nicht den Verkehr behindert.

Einige Stunden nach dem Unfall entdeckte ihn Nikos (Mitglied unseres Teams), einige Meter vom Unfallort entfernt. Wir brachten ihn zum Tierarzt.

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Die Diagnose war nicht besonders gut. Wir wussten nicht ob er jemals wieder laufen könnte, ob er lebenslang inkontinent bleiben würde und ob er jemals ein normales Leben haben würde.

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Jakob ist ein Hundejunge, der in seinem kurzen Leben schon viele Schmerzen erleiden musste. Trotz allem ist er sehr kooperativ.

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Unser kleiner Held bewies viel Mut und einen starken Willen und kam bei diesem Kampf als Sieger hervor!

Inkontinenz ist kein Thema mehr und er kann wieder gehen, langsam ohne zu rennen. Es geht ihm von Tag zu Tag besser.

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Bald wird nichts mehr an seine schlimme Vergangenheit erinnern.

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Wegen seiner Beine darf er noch nicht frei herumspringen, dafür macht er aber täglich kleine Spaziergänge an der Leine. Jakob ist ein verschmuster, zutraulicher Bub mit grossem Lebenswillen. Er will wieder ein Leben ohne Einschränkungen haben. Rennen, toben und irgendwann mal eine eigene Familie haben … das wünscht sich Jakob.

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Einen Neuanfang mit der Hoffnung auf ein Leben, wie es sich jedes Streunerherz wünscht...
http://www.youtube.com/watch?v=eB7BEBX0MUU

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