KI.DI.ZO
Ioannina


17.04.2026: Tierschutz ohne Pause: 32 Hunde warten auf ihre Chance
Unsere Partnerorganisation KI.DI.ZO Ioannina in Griechenland steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Aktuell versorgen die engagierten Tierschützer 32 Hunde in ihrer neuen, vorübergehenden Unterkunft – ein Ort, der eigentlich längst an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen ist. Jeder einzelne Hund bringt seine eigene Geschichte mit, viele von ihnen haben zuvor auf der Straße gelebt und mussten um ihr Überleben kämpfen. Trotz der schwierigen Bedingungen sorgt das Team täglich mit viel Einsatz dafür, dass alle Tiere Sicherheit, Futter, medizinische Versorgung und vor allem Zuwendung erhalten.
Auch während der Osterzeit gab es für die Helfer keine Pause. Während andernorts gefeiert wurde, bestand der Alltag weiterhin aus Versorgen, Reinigen, medizinischer Betreuung und ganz viel Zeit für die Hunde, damit sie Vertrauen fassen und sich nicht allein fühlen müssen. Gerade an Feiertagen wird deutlich, wie verlässlich und hingebungsvoll die Tierschützer für ihre Schützlinge da sind.
In der Umgebung des Shelters wurden kürzlich zwei Würfe Welpen entdeckt. Acht der kleinen Hunde konnten bereits in Sicherheit gebracht werden – es ist jedoch möglich, dass sich noch weitere Welpen dort befinden. Die Versorgung der sehr jungen Tiere ist besonders aufwendig und erfordert viel Aufmerksamkeit, Zeit und finanzielle Mittel, damit sie gesund aufwachsen können.


Parallel dazu arbeitet das Team gemeinsam mit einem lokalen Hundefänger daran, die Mutterhündinnen einzufangen. Diese haben vermutlich bereits mehrfach Welpen geboren und sind aufgrund ihrer Erfahrungen extrem ängstlich gegenüber Menschen. Die Sicherung der Hündinnen ist wichtig, um sie medizinisch versorgen zu können und weiteres unkontrolliertes Leid durch ständige Vermehrung zu verhindern.
Jeder Tag bringt neue Aufgaben – aber auch Hoffnung: wenn ein ängstlicher Hund Vertrauen fasst, ein Welpe sich gut entwickelt oder ein Tier die Chance auf ein Zuhause bekommt. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass die vorhandenen Kapazitäten langfristig nicht ausreichen. Eine Erweiterung der Unterbringungsmöglichkeiten ist dringend notwendig, damit auch künftig verantwortungsvoll geholfen werden kann.


Wir sind sehr dankbar für die unermüdliche Arbeit unserer Partner vor Ort und hoffen sehr, dass viele der Hunde – insbesondere die jüngsten Neuankömmlinge – bald ein liebevolles Zuhause finden, in dem sie endlich Sicherheit, Geborgenheit und Fürsorge erfahren dürfen. Jede Unterstützung hilft dabei, diese wichtige Arbeit fortzuführen. 🐾
ARCHIV
24.11.2025: Der November war für KI.DI.ZO und die Hunde unglaublich schwer