Sie leidet im Gehege, sie braucht unbedingt die menschliche Nähe

STECKBRIEF
Geboren: ca. 2019
Größe: ca. 50 cm
Gewicht: ca. 17 kg
Kastriert: ja
Ort: Kavala/Foteini
Ansprechpartner: Brigitte Meschkat
27.11.2025: Ein berührender und mutmachender Bericht der Familie über fünfzehn Monate mit Niobe, die in ihrer Familie Mira heißt:
„Mira/Niobe wurde im Frühjahr 2022 ausgesetzt gefunden, sie irrte schon 14 Tage durch ein Dorf, die Ohren voller Grannen … und da sie niemand vermisste, nahm Foteini sie auf, brachte sie direkt zu ihrem Tierarzt, der sie auf circa drei Jahre schätzte.
Für die schöne und sehr menschenbezogene Hündin gab es traurigerweise in der ganzen Zeit nicht eine einzige Anfrage …. War es die häufig zu hörende Hemmung, einen Jagdhund als Familienhund zu adoptieren? Oder zusätzlich, dass sie nicht mehr ganz jung und dann schon länger im Shelter war?
Nachdem im Juli 2023 der zauberhafte Mo (ehem. Morgan) von Foteini bei uns eingezogen war, entstand ein immer enger werdender Kontakt zu Foteini, wodurch wir mitbekamen, wie sehr Mira/Niobe darunter litt, im Shelter zu sein. So beschlossen wir im Februar 2024, dass sie auch bei uns einziehen darf. Auch wir hatten zunächst etwas Sorge, einem Jagdhund möglicherweise nicht ausreichend gerecht zu werden, kamen aber zu dem Schluss, dass für sie alles besser sein würde, als den Rest ihres Lebens im Shelter ohne eine eigene Familie verbringen zu müssen.
Und was soll ich sagen? Wir haben noch eine wunderbare treue Seele bekommen, eine so liebenswerte Persönlichkeit, ein wahres Geschenk.
Anfangs merkte man ihr – tagsüber noch unterschwellig, im Schlaf durch Albträume – den Stress vom Transport, die zwei Jahre Shelter, wo sie sicherlich nicht wirklich zur Ruhe kommen konnte, und leichte Unsicherheit fremden Männern (Vorgeschichte?) und einigen unbekannten Alltagsreizen gegenüber an. Da sie aber sehr neugierig ist, legte sich das sehr schnell, bis auf ihre leider bleibende Angst vor Knallgeräuschen.
Mittlerweile ist sie eine richtig „coole Socke“, auch gut abrufbar, und der Jagdtrieb ist sehr gut händelbar. Aber wegen ihrer Angst vor Knallerei und ähnlichen Geräuschen lasse ich sie nur in für sie sicheren Bereichen frei laufen.
Mit ihren Artgenossen ist sie super nett und sozial, mit Menschen total verschmust, sehr kinderlieb, mit unserer sehr alten mittlerweile leider verstorbenen Katze hatte sich eine wunderbare Freundschaft entwickelt. Geht es, egal ob 2- oder 4beiner, jemandem in unserer Familie nicht gut, weicht sie einem nicht von der Seite, egal, wie unbequem es für sie ist. Sie ist, wie auch die beiden anderen, total entspannt mit allem und jedem, hat aber auch schon tatsächlich mit sehr imposantem Auftreten einen Einbruchsversuch vereitelt. Einfach ein toller Hund, ein richtiger Schatz.
Sie ist so sehr insbesondere „ihren“ Menschen zugewandt, wie man es auch immer wieder von Jagdhundrassen hört, und ich hoffe sehr, mit diesem Bericht den einen oder anderen ermutigen zu können, einem Jagdhund aus dem Tierschutz ein Zuhause zu geben. Es sind so wundervolle Hunde!









04.04.2024: Niobe hat ein Zuhause gefunden.
Niobes Geschichte in Kürze: Niobe irrte im Juni 2022 durch die Straßen und schüttelte unentwegt mit dem Kopf. Alle schauten weg, nur eine Frau hatte Mitleid und brachte sie zu Foteini und bat um Hilfe…..
05.11.2023: Foteini schickt uns neue Bilder und ein Video von der liebenswerten Niobe. Sie ist so unglaublich menschenbezogen und leidet im Gehege. Wer hat ein großes Herz und schenkt Niobe ein Zuhause???
Foteini schreibt:“ Unsere liebenswerte, treue Seele Niobe leidet im Gehege, denn sie sehnt sich unglaublich nach menschlicher Nähe. Sie braucht viel Liebe und Streicheleinheiten – aber die können wir ihr bei den vielen Hunden hier leider nicht geben. Ich hoffe, dass es Menschen gibt, die ihr Herz öffnen und Niobe ein liebevolles Zuhause schenken. Sie geht bei den vielen Hunden hier im überfüllten Gehege unter. Außerdem läuft sie gut an der Leine. Darf Niobe hoffen????


22.07.2023: Es sind wunderschöne Bilder von Niobe angekommen. Sie träumt von ihren eigenen Menschen, aber leider meldet sich keiner…
Niobe ist eine ganz liebe, anhängliche Hündin, die schmusen und streicheln über alles liebt. Ihre wunderschönen Augen schauen einen direkt ins Herz. Sie braucht die menschliche Nähe, aber keiner fragt nach ihr. Sie würde zu gerne das überfüllte Gehege verlassen. Sie hatte bestimmt mal ein Zuhause, denn als sie ein paar Tage bei Foteini im Haus leben durfte, hat sie sich vorbildlich benommen. Wer hat ein großes Herz und holt Niobe zu sich nach Hause???
31.03.2023: Niobes Traum hat sich bis jetzt leider nicht erfüllt. Die liebenswerte Niobe träumt weiter und wartet auf ihre Menschen.
Die liebenswerte Niobe hatte noch nie eine Anfrage, dabei ist sie sehr lieb. Sie braucht die Menschen…sie braucht die menschliche Nähe. Wer schenkt ihr ein liebevolles Zuhause und die Streicheleinheiten, die sie hier im Gehege nur selten bekommt???


15.01.2023: Es sind neue Bilder von Niobe angekommen. Ihr Traum….ein Zuhause….hat sie eine Chance???
Viele Stunden am Tag sitzt Niobe im Zwinger. Zwei Mal am Tag darf sie ins Außengehege zu den anderen Hunden. Das ist natürlich nicht so lange, da die Hunde immer in Gruppen rauskommen. Niobe hat das Glück, dass sie wenn die Zeit es erlaubt, ausgeführt wird. Sie läuft sehr gut an der Leine, aber ihr fehlen die Menschen. Sie ist so lieb und anhänglich und sie braucht unbedingt die menschliche Nähe. Bei den vielen Hunden hier im Gehege fehlt Foteini die Zeit, denn sie macht alles so gut wie allein. Am Wochenende helfen Mann und Sohn….Wer schenkt Niobe ein Zuhause und holt sie aus dem überfüllten Gehege????
08.09.2022: Niobe wurde ausgesetzt und irrte im Juni 2022 durch die Straßen eines Nachbarortes. Sie war auf der Suche nach etwas Essbaren und nach Wasser. Niemand kümmerte sich um sie, obwohl ersichtlich war, dass sie Schmerzen hatte und unentwegt den Kopf schüttelte und schräg hielt.
Wahrscheinlich wurde sie deswegen ausgesetzt, weil der ehemalige Besitzer kein Geld für sie ausgeben wollte. Eine Bekannte von Foteini schaute nicht weg, nahm die freundliche Niobe mit und brachte sie zu Foteini und bat um Hilfe. Foteini fuhr am selben Tag mit Niobe zum Tierarzt und er fand einige Grannen im Ohr, die er direkt entfernte. Außerdem wurde sie kastriert. Da Niobe so anhänglich und menschenbezogen war, brachte Foteini es nicht übers Herz sie im Nachbarort wieder auszusetzen und so zog Niobe bei Foteini ein. Sie durfte ein paar Tage im Haus bleiben um sich von der Kastration zu erholen und zog dann ins Gehege.
Foteini scheibt:“ Niobe ist eine sehr liebe Hündin, menschenbezogen und verschmust. Mit anderen Hunden hat sie überhaupt keine Probleme, die Rüden liebt sie besonders und spielt gerne mit ihnen. Ich hoffe, dass Niobe bald hier wieder ausziehen kann und ein Zuhause findet.“