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Stray

einsame Vierbeiner

Dukes Wunsch zu spielen, ein wenig übermütig zu sein, wird in "seiner Welt" mit dem Tod bestraft

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* ca. 01/16 - 65 cm - ca. 30 kg -  Athen / Liana

05.06.2017 Duke ist ein liebenswerter junger Hund, der unserer Tierschützerin Liana große Sorge bereitet. Ihm wird vorgeworfen  Besen, Fußmatten, Schuhe und Bälle aus den Gärten der Anwohner zu "entwenden", die keinerlei Verständnis für Dukes kindlichen Spieltrieb haben, sondern  alle herrenlosen Hunde in diesem Gebiet erbarmunslos "ausrotten", selbst die, die ihre Gärten nicht betreten. Und als fordert Duke mit seinem Übermut sein Schicksal nicht schon genug heraus, legt er sich zum Schlafen auch noch mitten auf die Fahrbahn ....  11.07.2017 Neue Fotos und ein Video von Duke, der von unseren Tierschützern liebevoll "Bebis" (Baby) genannt wird. Tatsächlich hört das "Riesenbaby" auch gerne auf diesen Namen ...

 Ansprechpartnerin: Petra Mohnes

Wenn Sie eine Patenschaft für Duke übernehmen möchten:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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Duke lebt nun in einer Hundepension, gemeinsam mit einer kastrierten Hündin und einem kastrierten Rüden

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Liana schreibt: He is not very lively. He is lively like a normal, very young dog. He is not a poodle to jump up and down. He likes to walk and run, and he likes to play with toys.

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Hier kann er endlich spielen, ohne dass wir um sein Leben fürchten müssen.

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05.06.2017

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Liana ist sich sicher, dass Duke in dieser Gegend ausgesetzt wurde, da Hunde in diesen Wäldern nicht zufällig erscheinen.  Er ist ein "ungewollter" Hund, der nicht nur von seinen eigenen Menschen vermutlich aus dem Auto geworfen wurde, sondern auch auf der Todesliste der dortigen Anwohner steht. In dieser Gegend werden Hunde das ganze Jahr über vergiftet, oder auch mal erschossen.

Und Duke ist den Menschen dort ein besonderer Dorn im Auge.

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Doch woher sollte Duke wissen, dass er - als Steuner - kein Anrecht darauf hat, zu spielen, mal einen Besen mit zu schleifen oder eine Fußmatte hinter sich her zu ziehen.

Er nöchte doch auch "nur spielen", so, wie unzählige andere Hundekinder auch, wo ihre Familien es lustig finden und darüber lachen, wenn ihr Hund so übermütig und "guter Dinge" ist.

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Straßenhunde dürfen nicht guter Dinge sein... am besten, sie verkriechen sich in einem Loch und warten auf den Tod. So jedenfalls würden es sich die Anwohner in Dukes Gegend wünschen.

Und das hat Duke auch schon zu spüren bekommen und seine Fröhlichkeit weicht immer mehr einem traurigen Begreifen, dass niemand hier ihn mag, ihm Spielzeug gönnt und über ihn lächelt.

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Wenn Straßenhunde das Licht der Welt erblicken, sind es erst einmal ganz normale Hundekinder. Sie haben die gleichen Bedürfnisse, wie alle Kinder auf dieser Welt. Sie wollen behütet und geliebt werden und sie möchten sorglos spielen. Im Gegensatz zu unseren  umsorgten Familienhunden, lernen sie aber sehr schnell, dass ihr Leben ganz anders verläuft... der kleine Bauch schmerzt vor Hunger, die Mutter selbst ist völlig ausgezehrt, oft wird sie vor den Augen der Welpen überfahren, erschlagen oder vergiftet, oft überlebt nur ein einziger Welpe und trauert um seine Familie, ist plötzlich ganz alleine und hat schon so viel Schreckliches gesehen.

Seine Ängste sind grenzenlos ...

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Dukes Kindheit wird ähnlich verlaufen sein. Irgendwer hat ihn vielleicht für kurze Zeit aufgenommen, um ihn dann später hier auszusetzen.

Hier, wo die Anwohner jetzt so wütend auf ihn sind, weil er Besen, Fußmatten und Schuhe entführt und darin einen lustigen Zeitvertreib sieht.

Aber die Anwohner wären auch so wütend  auf ihn, weil er nämlich einfach da ist, lebt und ihnen vermutlich die Luft weg atmet.

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Einer der Anwohner drohte jetzt, Duke mit seinem Jagdgewehr zu erschießen.

Liana schreibt uns, dass sie weiß, dass diese Geschichte ein schlechtes Ende nehmen wird. Im vergangenen Jahr haben die Tierschützer dort alle Hunde verloren, die sie gefüttert haben.

Einige von ihnen waren spurlos verschwunden, andere konnten sie begraben ...

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Eine junge Frau, die hier lebt, gibt ihm Futter und Wasser. mehr kann sie nicht für ihn tun, denn sie hat selbst drei Hunde und wird Griechenland im Sommer verlassen , um zu ihrem Verlobten nach Deutschland zu zeihen.

Ob Duke im Sommer überhaupt noch lebt, ist fraglich, aber wenn sie geht, ist niemand mehr da, zu dem er kommen kann.

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Unsere Tierschützerin schreibt, dass Duke ein lieber Hund mit Persönlichkeit und einem guten Charakter ist. Duke ist noch jung, er ist schlau und lernt schnell.

(Vielleicht könnte man ihm beibringen, wofür so ein Besen eigentlich gedacht ist .-)  )

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Liana schreibt, dass er es versteht, wenn die Menschen ihn lieben und positiv mit ihm umgehen. Er reagiert sehr liebevoll.

Doch außer Liana und der jungen Frau schlägt ihm dort nur Hass entgegen.

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Trotz all der traurigen Erfahrungen, ist Duke immer noch arglos und würde vermutlich völlig unbedarft auf die Menschen zugehen, die ihn töten wollen.

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Er fordert übermütig zum Spiel auf und tut keiner Fliege etwas zu Leide. Auch der Besen hat es überlebt ...

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Aus Langeweile hat er angefangen, Autos und Motorräder zu jagen. Auch sein "Bett auf der Fahrbahn" ist "der helle Wahnsinn". Dass er das bisher überlebt hat, ist vermutlich nur der Tatsache zu verdanken, dass ein Hund seiner Größe bei einem Zusammenprall einen erheblichen Schaden am Fahrzeug verursachen würde. Doch was, wenn der nächste Wagen ein LKW ist ...?

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Liana schreibt, dass Duke anderen Hunden freundlich begegnet. In seiner Nähe leben zwei Chihuahuas, ein Rüde und eine Hündin.

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Auch mit Kindern und Katzen zeigt er keinerlei negatives Verhalten.

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Am Anfang verhielt sich Duke Menschen gegenüber sehr vorsichtig, er mied sie. Liana: "Wie in den zwei Videos zu sehen, wollte er dir nahe kommen, aber er hat sich nicht getraut. Er ist nicht weggelaufen, aber er kam auch nicht näher. Das ist nicht erstaunlich, denn die Menschen schrien ihn an und bewarfen ihn. Wie können Hunde den Menschen unter diesen Umständen vertrauen?"

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Als Liana die Fotos machte, war Duke glücklich, denn er bekam Aufmerksamkeit und wurde gestreichelt.  Doch wie soll er sein Gleichgewicht finden, wenn andere Menschen ihn anschreien und mit Steinen bewerfen?

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Eine weitere "Bedrohung" in dieser Region sind die Parasiten. Liana schreibt, es ist ein Hochrisiko-Bereich, nicht weit entfernt von dem Sumpfgebiet, wo sie Amylee und die Welpen gefunden hat und auch Tomas, etwa 300 m entfernt.

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Wir wünschen uns für Duke ein Zuhause, wo er mit liebevoller Konsequenz seine Fähigkeiten richtig einzusetzen lernt, wo seine Intelligenz geschätzt und gefördert wird und wo man darüber lächelt, wenn mal eine Fußmatte ihren Platz wechselt. 

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Ganz dringend braucht Duke Paten, die ihm einen Pensionsplatz ermöglichen, bevor er seiner Nachbarschaft zum Opfer fällt.

Und das kann leider stündlch passieren.

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Dukes Schlafplatz vor dem Auto und oft auch mitten auf der Straße ....

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Zur Zeit ist die Situation besonders angespannt. Hier stehen nur wenige Häuser, ca. 50 km von Athen entfernt, im Winter ein eher verlassenes Fleckchen, doch jetzt fahren viele Besucher zum Strand.

Der Verkehr nimmt zu und die Besucher mögen keine großen, streunenden Hunde. Selbst wenn Duke sich freundlich nähert, weil er hofft, gestreichelt zu werden, schreien sie ihn an und verjagen ihn.

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Wenn diese junge Frau im Sommer nach Deutschland auswandert, ist dort niemand mehr, von dem er ein liebes Wort hört oder eine Schale Wasser bekommt.

Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass er bis zum Sommer überlebt ....

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