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Stray

einsame Vierbeiner

Maria – mit zwei gebrochenen Beinen lag sie hilflos am Straßenrand. Erst nach vielen Stunden erbarmte sich jemand und kümmerte sich um sie

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*ca. Januar 2016 - Peloponnes/Liana

11.05.2017 Marias Familie hat uns ein wunderschönes "Glücks-Update" geschickt und wir freuen uns sehr, dass Maria ein so liebevolles Zuhause gefunden hat. An ihr trauriges Leben in Griechenland erinnert nur noch eine kleine Behinderung, für die ihre Familie eine perfekte Lösung gefunden hat. 

Liebe Strayler,

das letzte Mal hat ja Maria ausführlich über ihr Leben bei uns berichtet, jetzt ist das Frauchen wieder an der Reihe zu schreiben.

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Ich wollte in erster Linie über Marias Orthese berichten; vielleicht ist es ein Tipp für andere Hundeeltern mit gehandicapten Schützlingen.

Für diejenigen, die es noch nicht oder nicht mehr wissen: Als Maria von einem Auto angefahren wurde, beide linke Beine und das Becken gebrochen wurden, ist wohl an dem Hinterbein die Wachstumsfuge verletzt worden. Das Bein wuchs nicht mehr in dem Maße wie das rechte und ist jetzt ca. 6 cm kürzer. Durch die Schiefstellung des Beckens hat Maria laut Röntgenbild bereits Arthrose in der Hüfte, hat aber offenbar (noch) keine Schmerzen. Im Laufe der Zeit hat Maria die Schiefstellung des Beckens ausgeglichen, indem sie das linke Bein mehr gestreckt, das rechte Bein nach hinten gestellt und mehr gebeugt hat. Diese unnatürlichen Stellungen der Beine sind „Gift“ für die Kniegelenke. Also Pest UND Cholera …

Als Maria im März (wahrscheinlich/hoffentlich) ausgewachsen war, sind wir auf Anraten unserer Hunde-Physiotherapeutin nach Bad Wildungen gefahren und haben dort eine Orthese zur Korrektur des verkürzten Beines anfertigen lassen. Damit Maria das Bein „ganz natürlich“ bewegen kann, ist die Orthese mit einem Gelenk versehen.  Das sieht so aus:
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Am ersten Tag  war Maria noch recht unglücklich mit ihrem „Klumpfuß“, wie wir die Orthese scherzhaft nennen, und ließ sich gerne von „Schwester“ Dana trösten.
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Nach drei Tagen lief sie, als wäre sie damit geboren worden.
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Maria streckt nun, wenn sie die Orthese trägt, das rechte Hinterbein mehr. Nur wenn sie müde wird, fällt sie in die bislang gewohnte Stellung zurück, beugt das rechte Bein wieder mehr, und die Hüfte wird schief. Da müssen wir aufpassen, dass wir die Länge der Spaziergänge langsam steigern.  Wenn Maria sich noch weiter an die Orthese gewöhnt hat, werde ich sie ihr auch zum Toben im Hundeauslauf anziehen (ich kenne ja inzwischen, wann Maria  draußen toben oder nur kurz Pipi machen gehen will). Ich hoffe, mit der Orthese Kreuzbandschäden im Knie abwenden oder wenigstens hinauszögern zu können.
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Ansonsten ist aus dem knochigen Häuflein Hund, das ich am 1. August 2016 am Frankfurter Flughafen in Empfang nahm (mein Gott, das ist auch schon wieder neun Monate her!), eine stolze selbstbewusste junge Hundedame geworden.
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Na  ja, „Dame“ ist vielleicht nicht das richtige Wort. Aber Maria ist definitiv erwachsener  und auch etwas ruhiger geworden. Vor allem, wenn sie irgendwo fremd ist, benimmt sie sich vorbildlich! Auch auf Autofahrten, und seien es so lange Autofahrten wie nach Bad Wildungen (5 ½ Std. hin, 4 ½ Std. zurück an einem Tag), ist sie eine vorbildliche Beifahrerin. Sie meckert nicht über meinen Fahrstil, sondern schaut eine Weile aus dem Fenster, dann legt sie sich hin und schläft.

Trotzdem könnte Maria „eigentlich“ immer noch 24 Stunden am Tag spielen.
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Die restlichen 24 reichen doch fürs Spazierengehen, Essen und Schlafen. Sie ist sehr kreativ – quasi alles kann als Spielzeug dienen: Schuhe (oder deren Bestandteile), Socken, Handschuhe, Schals, Schnüre, Karton, Papier, Tannenzapfen, Handys, Geldbeutel, Korken, Terminkalender, Kugelschreiber,  Reißverschlüsse, Kerzen, Haselnusszweige, Luftpolsterfolien – die knacken beim Reinbeißen so schön. …  Ein Teil der aufgeführten Gegenstände ist wirklich IHR Eigentum, den Rest haben wir vergessen wegzuräumen. Besonders dekorativ sah die Wohnung aus nach ihrem Spiel mit einem mit Zirbenholzspänen und Schafwolle gefüllten Kissen.

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Maria macht aus allem ein Spiel, auch z. B. aus dem Bürsten. Ich kann und will es ihr nicht verwehren, sie hatte es schon schwer genug. Wenn sie jetzt meint, ihr Leben sei ein Ponyhof, dann ist es gut so.  

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Maria bringt uns mit ihren Spielideen und Spielaufforderungen täglich immer wieder zum Lachen – wer kann schon von sich behaupten, dass er täglich jemanden zum Lachen bringt? Manchmal kommt das Lachen erst nach dem Aufräumen, deshalb gibt es leider keine Fotos von dem Zirbenholzspäne-Schafwoll-Esszimmer.

Auch mit ihren Schlafstellungen bringt sie uns zum Lachen. Wir nennen sie dann oft unseren „Gummihund“, denn sie scheint statt einer Wirbelsäule ein Gummiseil zu haben. Wie schön und wie erstaunlich nach all ihren Verletzungen, inkl. Beckenbrüche!

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Selbst nachts überrascht sie mich immer wieder mit ihren Schlafstellungen. Oft schläft sie die ganze Nacht bei mir im Arm, so wie hier auf dem Foto bei einem unserer seltenen Mittagsschläfchen.

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Manchmal dreht sie sich anscheinend, und ich wache auf, weil ich vier Beine quer über meinem Gesicht liegen habe. Ich versuche, meine Nase dann  irgendwie zum Atmen frei zu bekommen und tastend herauszufinden, wie sie denn nun liegt. Über dieser „Aufgabe“ schlafe ich wieder ein, bevor ich das Rätsel gelöst habe .

Auf jeden Fall haben Sie Maria in die richtige Gegend vermittelt: Sie ist ein absolutes „Schneekind“.  

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Vom ersten Schnee an, der bei uns im November letzten Jahres fiel, war sie begeistert davon. Sie hatte Glück, hier lag vergangenen Winter acht Wochen lang tiefer Schnee, und ich stapfte tapfer jeden Tag hinter ihr her. Sie hätte „nie“ genug bekommen, aber da musste ich sie „ausbremsen“, weil sie sich sonst überanstrengt und gelahmt hätte.

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Und über den Schnee hier am 27. bis 30. April hat sich nur eine/r gefreut – Maria!

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Mit unseren anderen beiden Hunden, Chow-Husky-Mix Luna und dem rumänischen Ex-Straßenhund Dana versteht sich Maria – na ja, sagen wir mal „gut“. Seitens Luna und Dana ist es nicht die „große Liebe“, aber es gibt nie Streit, man respektiert sich. Luna stammt aus einer Beschlagnahmung wegen schlechter Haltung bei einer Messi-„Züchterin“, die ca. 70 Hunde, 20 Lamas und Katzen hielt. Danach hat sie zwei Jahre in einer Pflegestelle gelebt und viele Hunde kommen und gehen sehen (nur Luna wollte – für uns zum Glück! – niemand, bis wir kamen). Luna schließt deshalb nicht so schnell Freundschaft. Manchmal, wenn Maria spielt, verziehen sich Luna und Dana sogar mit indignierten Gesichtern in ein anderes Zimmer, um ihre Ruhe zu haben. Aber Maria ist hartnäckig, aber auch so was von hartnäckig und geduldig mit ihren Annäherungsversuchen.  Und so hat sie es immerhin geschafft, dass Luna sich inzwischen manchmal die Ohren von ihr waschen lässt und Dana manchmal mit ihr schmust.

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Einig sind sich alle drei bei Mauselöchern und wenn es darum geht, Frauchen oder Herrchen durch die Gegend zu ziehen.  Wenn dann noch Reh, Hase oder Fuchs gesichtet wird  … So ähnlich muss sich Kitesurfen anfühlen.

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Lustig ist auch jeden Morgen das Rinderohrenk(l)auen: Alle drei bekommen nach dem Frühstück eines. Maria ist als erste fertig und beobachtet dann ganz genau, wann Luna oder Dana ihre Ohren  unbeaufsichtigt lassen. Das tut meistens zunächst Luna, wenn die Muschel abgekaut ist, das restliche Ohr schmeckt wohl nicht so. Dann klaut Maria Lunas Ohr. Luna klaut daraufhin Danas Ohr, die dieses noch kaum benagt hat, weil es ihr zu hart ist. Nachdem Luna dann bei diesem Ohr die Muschel halb abgenagt hat, hat sie genug – Maria ist immer noch mit dem Rest von Lunas Ohr beschäftigt – DIE Gelegenheit für Dana, um sich ihr altes, aber nun von Luna bearbeitetes Ohr wieder zu holen.  Mit dem bereits angekauten Ohr kommt Dana dann auch klar. Wenn sie genug hat, bleibt auch dieser (klägliche) Rest für Maria.

Luna war eine sehr scheue Hündin; sie hat sehr an Selbstbewusstsein gewonnen, dadurch dass sie erst Dana, die weder ihren Namen noch überhaupt „Zivilisation“ kannte, und dann Maria in das Leben in einem Haus „einarbeiten“ musste. Ganz hat Maria Luna trotzdem noch nicht als Chefin anerkannt, möchte diese Stellung wohl selbst einnehmen, aber damit wäre sie überfordert. Vielleicht irgendwann …

Luna und Dana haben sich aber auch bei Maria schon einiges abgeschaut: Luna fängt z. B. an, nach Mäusen zu buddeln (siehe oben) und ihr Bettchen zurecht zu scharren.  Dana fängt an zu spielen, z. B. Karton zu zerreißen.

Maria vervollständigt unser kleines und, wie ich finde, sehr „individuelles“ Rudel.  
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Manchmal habe ich den Eindruck, dass Luna und Dana, im Gegensatz zu Herrchen und Frauchen, immer noch auf Maria verzichten könnten.  Aber Maria bleibt hartnäckig dran – und wer weiß, vielleicht wird es doch noch Liebe – irgendwann. Neun Monate sind ja schließlich noch keine Zeit.

Herzliche Grüße von

Maria, Luna, Dana, Frauchen und Herrchen

 

 

 

24.12.2016 Lesen Sie auch "Marias zauberhafte Weihnachtswünsche"

30.10.2016: Das Frauchen von Maria schickt einen Brief an Marias griechische Retterin und sendet Bilder.

Dear Brigitte Meschkat,

Dear Liana,
It has been a long time since my last update of Maria. I hope you still remember Maria. After the operation when the metal plate in her front leg was removed she has improved a lot: We have taken longer and longer walks from week to week, and six weeks after the operation she was allowed to walk on a flexi leash. She enjoys this very much. I can't put her off the leash, however, because she would be a passionate hunter :-). But one time, when she knows our weekend leasehold well enough, she will be allowed to run there free (It is a very large area, totally fenced in, though, but with two ponds, so she has to know where they are not to fall in, and she has to come back to us when we call her). 
But before that she, unfortunately, has to be operated on again. For about 10 days now she has been in heat, and last Tuesday I noticed that her outer genital organs were swollen very much. I went to the vet to check if that maybe is normal (I am not much experienced with uncastrated dogs), but the vet said that Maria had a vagina protrusion. The vet gave her a hormone injection to interrupt the heat. As soon as the injection will stop the heat Maria will have to be castrated. The castration would be easier three months after the heat, but in this case, we do not have a choice. 
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The vets are very good, and I am sure everything will go well and she will recover soon.
She SOMETIMES now behaves NEARLY like an adult dog. She has become much more quiet, also with our two other dogs, Luna and Dana, and she does not necessarily tear everything to pieces (even my mobile phone [the third after Maria!!!] and several cushions have survived when I forgot to take them away when Maria was left alone). Since she (after her left leg healed) has been allowed to come into bed in the early mornings we can sleep longer again ("longer" means 7/7:30 a.m.). She knows the commands "come", "sit", "lie down" and "stay" and nearly always obeys, she sits still when I put on her harness or when she is waiting for her breakfast or dinner; she accompanies us everywhere; she lies still when riding on a car; and she knows how to behave in restaurant. That is all a dog "has to" know when living with us (and if a dog, like little Dana e. g., does not do all these things, it does not matter either). Of course Maria sometimes forgets what she has learned, but still she is very young. I am very proud of her, though. And she has become a beauty (which is not really important, though); we are often addressed because of her beauty, especially her beautiful (and speaking) eyes. 
When she will not grow anymore (in January roughly) I will order an orthese with prolongation for her. It is a kind of bandage which will compensate for the 6 cm that her left hind leg is shorter than the right one (see one of the photographs). We do hope that this will postpone the need for an artificial hip joint. 
We wish you and "your" dogs all the best, and I will come back to you with news about Maria.
Kindest regards
Birgit and Maria

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25.08.2016: Maria ist schon ganz vorne mit dabei und passt auf.

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02.08.2016: Hunger, Schmerz und Elend sind vorbei: Maria kam gestern am Frankfurter Flughafen an.

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Maria ist noch sehr abgemagert und legte sich lieber zum neuen Frauchen, sie ist ein ganz sanftes hübsches Mädchen

und jetzt wird alles gut!

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03.07.2016: Marias Bruder Monti ist in Athen angekommen. In der Pension hat er bereits erste Kontakte geschlossen:

Ansprechpartnerin Adoption: Brigitte Meschkat

Werden Sie Marias Pate - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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18.06.2016: Es war früh am Morgen, als das wenige Monate alte Hundemädchen von einem Auto erfasst wurde. Beide linke Beine wurden ihr durch den Aufprall gebrochen, bewegungsunfähig lag sie am Straßenrand. Unzählige Menschen gingen an ihr vorbei, doch niemand half. Erst am späten Abend kümmerte sich jemand um sie. Dies war Ende Mai. Dank Ihrer Hilfe konnten wir es ermöglichen, dass Maria nach Athen gebracht und dort operiert wurde. Für die weitere Behandlung und die Unterkunft in der Pension braucht Maria weiterhin dringend unsere gemeinsame Unterstützung.

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Vor einigen Tagen durfte Maria die Tierklinik verlassen und ist nun in einer Tierpension untergebracht. Die Fotos zeigen sie vor der Fahrt zur Pension.

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„Es geht ihr gut und sie steht immer wieder auf, obwohl sie zwei gebrochene linke Beine und Beckenbrüche hat.

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Welpenknochen haben oft einen unglaublich schnellen Heilungsprozess.“, schreibt Liana.

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05.06.2016: Maria wurde operiert:

Am Dienstag wurde Maria gemeinsam mit den fünf anderen Peloponnes-Notfellchen nach Athen gebracht.

Maria vor der Operation:

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Am Mittwoch wurde sie operiert.
„Sie ist so winzig klein!“, war das Erste, was Liana dachte, als sie Maria in der Tierklinik sah. „Auf den Fotos wirken die Hunde immer viel größer und ich hatte vergessen, dass ich in der Klinik ein zartes, süßes, 16 Wochen altes Hundebaby sehen würde.“
Maria zwei Tage nach der Operation:

Die Operation war sehr schwierig, da die Knochen bereits begonnen hatten wieder zusammenzuwachsen. Vier Stunden lang wurde Maria an beiden Beinen operiert und im letzten Teil der OP war Marias Situation phasenweise sehr kritisch. Zudem verlor sie sehr viel Blut. Ein Blutspender-Hund, der am Vortag Blut für Maria gespendet hatte, rettete ihr vermutlich das Leben.

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Drei bis vier Wochen wird es nun dauern, bis Maria wieder aufstehen darf und kann. Dass beide gebrochenen Beine auf derselben Körperseite sind, macht das Ganze nicht einfacher.

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Während der Voruntersuchungen wurde eine weitere Verletzung entdeckt: Die Tierärzte bemerkten beim Abtasten des gebrochenen Hinterbeins ein leises Knirschen im Beckenbereich. Auf der daraufhin angefertigten Röntgenaufnahme waren mehrere kleine Frakturen des Beckens zu sehen.  
Die Tierärzte gehen bis jetzt davon aus, dass diese Frakturen nicht behandelt werden müssen und der Knochen wieder selber zusammenwächst. Eine der Frakturen wird jedoch noch weiter zu beobachten sein.
Maria ist zur Zeit noch in der Tierklinik untergebracht. Sie braucht intensive medizinische Betreuung, bis sie sich wieder bewegen darf.

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31.05.2016: Es war früh am Morgen, als ein Auto das 18 Wochen alte Hundemädchen erfasste. Ob der Fahrer nicht gemerkt hat, dass er mit seinem rechten Kotflügel ein weniges Kilogramm leichtes Lebewesen streifte? Ob die Menschen, die im Verlauf des Tages die Straße entlanggingen, den Welpen nicht sahen, der dort hilflos am Straßenrand mit zwei gebrochenen Beinen lag? Beides ist schwer vorstellbar. Maria hatte großes Glück, dass am späten Abend endlich jemand vorbei kam, der ihr half

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Es ist ein kleines Dort im Süden des Peloponnes, in dem das wenige Monate alte Hundemädchen gemeinsam mit seiner Schwester auf der Straße lebt. Die beiden Hundekinder sind hier bekannt. Dennoch hilft niemand der kleinen Maria, als sie von einem Auto angefahren wird  - bei dem Aufprall werden ihr beide linke Beine gebrochen. Maria liegt am Straßendrand, unfähig sich zu bewegen. Die anderen Wunden, die sie bei dem Unfall erlitten hat, wird sie nicht gespürt haben, die Schmerzen in den gebrochenen Beinen werden alles überlagert haben.

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Der Unfall passierte am Morgen. Doch die Anwohner gehen an dem hilflosen kleinen Körper vorbei. Erst am Abend kümmert sich eine Passantin um die verletzte Maria und bringt sie in die Tierklinik.

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Die Röntgenaufnahmen zeigen Brüche des linken Vorder- sowie des linken Hinterbeins.

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Maria muss dringend operiert werden, bevor die Knochen falsch zusammenwachsen: Das gebrochene Vorderbein muss mit einer Metallplatte fixiert, das Hinterbein wird zwei Nägeln versorgt werden, die den gebrochenen Knochen wieder verbinden sollen (Kosten für die Operation: ca. 650 €).

Anschließend darf Maria sich für mindestens drei Wochen so wenig wie möglich bewegen.

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Wir möchten Maria gerne in Athen operieren lassen und sie nach der Operation in einer kleinen Pension unterbringen, in der die Nachsorge gesichert ist. Vermutlich heute wird Maria mit den Hühnerhof-Hunden nach Athen gebracht.
Und ihre Schwester? Sie hat einen festen Platz auf der Straße und wird regelmäßig gefüttert.

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