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Erneut Unterstützung bei den Kosten für den Aufenthalt in der Tierklinik, für die medizinische Behandlung, Spezialfutter und Nahrungsergänzungsmittel benötigt. Spendenkonto - Betreff: Für Oma Laurie

*ca. 2010 - Athen/Ano Liosia

Oma Laurie ist am 23.06.2018 verstorben. - Rania schrieb uns: „Letzten Samstag kollabierte Laurie erneut. Ihr Zahnfleisch war innerhalb weniger Stunden weiß. Bis Sonntagabend hatte ich fast eine Standleitung mit dem Tierarzt. Laurie brauchte eine weitere Bluttransfusion, die einzige Alternative war sie einschläfern zu lassen.  Wir sind sehr traurig, sie war so eine wunderbare Hündin, die so gerne noch gelebt hätte .... sie hatte so ein liebes Wesen.

Ansprechpartnerin: Diana David

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Obwohl sie von mir Cortison und Vitamin B bekam, lag sie nur da und konnte sich nicht bewegen. Aber ihre Augen, sie waren voller Leben. Laurie wollte leben!
Also musste ich Erstens einen Blutspendehund finden.“ Doch weder bei Rania noch bei Poly gab es einen passenden Hund. Zum Glück passte ein Pensionshund von stray.gr, und seine Tierschützerin Ioanna war damit einverstanden. 
„Zweitens brauchte ich einen Tierarzt für die Bluttransfusion, denn der Montag war in Griechenland ein Feiertag. 
Ich hatte nochmals Glück. Denn Ioanna half mir erneut, indem sie zusätzlich zwei ihrer eigenen Hunde für die Transfusion anbot, falls dies notwendig sein sollte. Außerdem konnte ihr Tierarzt die Transfusion vornehmen (es war mein „alter“ Tierarzt, bei dem ich bis vor meinem Umzug vor mehreren Jahren auch war).
Also sind Laurie und ich heute Morgen 100 km zu diesem Tierarzt gefahren. Laurie bekam die Infusion und bis jetzt ist sie stabil.
300 € bekam der Tierarzt von mir, um ein Humanmedikament zu kaufen, dass Lauries Körper dabei helfen kann, wieder rote Blutzellen zu produzieren.“ Wir müssen die beiden nächsten Wochen abwarten. Lauries Rückenmark muss bis dahin wieder anfangen zu arbeiten …
„Ihr Blutwert liegt wieder bei 5 (35-47 ist der normale Wert) und die Farbe ihres Bluts ist so klar wie Wasser. Aber Laurie will leben – heute hat sie mich den ganzen Tag angeschaut: Sie weinte nicht, sie war geduldig und vor Allem wusste sie, dass wir da sind, um ihr zu helfen.
Ich konnte nicht eher schreiben, es tut mir Leid. Ich hatte nicht den Kopf dazu und auch nicht die Zeit. Seit Samstagabend war ich an Lauries Seite, weil ich befürchtete, dass sie sterben könnte und ich wollte sie nicht alleine lassen.
Ich drück die Daumen und ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Liebe Grüße,
Rania.


Neues am 12.05.2018: Seit Anfang März ist Oma Laurie in der Obhut unseres Vereins. Ihr altes, trauriges und einsames Leben auf der Straße liegt hinter. Und es war höchste Zeit, dass Oma Laurie (der Name tut ihr Unrecht, sie ist erst ca. acht Jahre alt) von der Straße gerettet wurde - denn ohne tierärztliche Versorgung wäre sie vor Kurzem gestorben:

Vor einigen Wochen ging es Laurie gesundheitlich plötzlich schlecht, sie bekam hohes Fieber. Sie fraß nicht und wollte nicht aus ihrem Hundehäuschen raus.
Rania brachte sie in die Tierklinik. 
Lauries Blutwerte waren schlecht, ihr Rückenmark ‚arbeitete‘ nicht. „Sie wurde von der Straße gerettet, aber es war für sie nicht zeitig genug“, schreibt Rania. 
Und sie schreibt weiter: „Laurie bekam sofort Infusionen und Medikamente, zwei Tage später eine Bluttransfusion. Doch nach vier Tagen gab es noch immer keine Besserung. Der Tierarzt sagte, dass Lauries Chancen gering seien, aber wir hatten keine andere Alternative als eine zweite Bluttransfusion. Diese bekam sie in der letzten Aprilwoche. Und es gab ein Wunder!! Der Hämatokritwert ist leicht angestiegen, Laurie frisst wieder normal und es ist ihr anzusehen, dass es ihr besser geht. Also kam sie wieder zurück nach Hause. Aber sie ist noch immer nicht außer Lebensgefahr. 
Sie bleibt in dem Raum, in dem eine Klimaanlage ist, sie ist den ganzen Tag unter Beobachtung (außer wenn ich schlafe) und sie wird weiter so behandelt, wie der Tierarzt es angeordnet hat. 
Als sie kollabierte, waren ihre Leber- und Nierenwerte hoch. Laurie bekommt daher nun Spezialfutter und Mariendistel. (…) Bitte drückt ihr die Daumen. Sie ist ein wundervoller Hund und sie möchte so gern leben.“


03.03.2018: Laurie ist bereits eine „Hundeoma“. Ihr bisheriges Leben liegt im Dunkeln – unbekannt, aber sicher nie auf der Sonnenseite. Wir haben Oma Laurie kennen gelernt als einen der Hunde von Ano Liosia (s.u.), die auf einem Busparkplatz Schutz gesucht haben und um einen wenigstens von oben geschützten Schlafplatz in der kalten zugigen Fahrzeughalle bettelten.

Doch einen mitleidigen Menschen unter den Busfahrern zu finden, der Oma Laurie die Bitte gewährte, war selten. Die Normalität war ein äußerst gefährliches Leben, bedroht von den schweren Bussen und von vielen Menschen, denen die Hunde dort ein Dorn im Auge sind.

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Trotzdem hat Oma Laurie nicht aufgegeben; sie hat, zusammen mit den drei Tierschützern dort auf dem Parkplatz, gekämpft um ihr Leben – in der Hoffnung, dass es doch noch irgendwann besser würde. Und sie hatte Recht – sie ist jetzt in unserer Obhut, wohnt in einer Pension, braucht sich keine Sorgen mehr machen um Futter, Wasser, einen warmen, weichen, geschützten Schlafplatz. Und so oft es die Zeit zulässt bei so vielen Hunden, gibt es Streicheleinheiten. Das ist viel für einen Hund wie Oma Laurie…

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… Aber es könnte noch besser werden. Dann nämlich, wenn Oma Laurie eine Familie finden würde. Oma Laurie ist eine genügsame, ruhige Hündin, freundlich zu allen Zweibeinern, ob jung oder alt, verträglich mit allen Artgenossen, ob groß oder klein. Oma Laurie ist der ideale Familienhund – wenn sie sich erst einmal eingelebt hat und die Tagesabläufe und Gewohnheiten ihrer Familie kennt, wird man sie kaum bemerken, denn sie stellt keine Ansprüche. Sie wird alles still genießen – vor allem die Liebe, die ihr ihre Menschen geben. 

Ano Liosia

Oma Laurie stammt aus Ano Liosia, einem Vorort im Norden Athens. Viele der „Menschen“, die in Ano Liosia wohnen, verdienen es nicht, Mensch genannt zu werden, so brutal ist ihre Tierquälerei. Bereits kleine Kinder lieben es hier, Tiere langsam zu Tode zu quälen – sie sehen und lernen es nicht anders. Hunde werden mit Draht, Seilen oder Ketten am Hals oder Bein angebunden, oft viel zu eng; sie werden mit Messern attackiert, an Bäumen aufgehängt, sie werden – wohl auch auf Anweisung der Behörden – vergiftet und erschossen. Manche Hunde können vor ihren Besitzern fliehen, drei (!) Tierschützer vor Ort haben an einem Busparkplatz Holzhütten für die Hunde errichtet und versorgen sie mit Futter und Wasser, lassen sie tiermedizinisch behandeln, impfen und kastrieren.

Als sich eine der drei Tierschützer mit einem verzweifelten Hilferuf an uns wandte, haben wir uns entschlossen, diesen Hilferuf auf unserer Website zu veröffentlichen und den geschundenen Seelen zu helfen – auch wenn unser Verein damit an seine Grenzen kommt. Das Leben dieser Hunde kann nur gerettet werden, wenn wir alle von ihrem Schicksal erfahren und sie ein Zuhause finden. Den ausführlichen Bericht über Ano Liosia können Sie HIER nachlesen.

 

 

 

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