Was wir alle wissen sollten
Das Elend in Elefsina

Das Gehege ist unterteilt in eine „gute“ und eine „schlechte“ Seite. Die Hunde auf der „schlechten“ Seite werden nicht versorgt.
Wenn es regnet, wird der Platz überflutet. Die Hunde haben keine Möglichkeit zu flüchten. Sie leben zwischen ihrem Dreck, Unrat ... Sie sterben an Krankheiten oder beißen sich geseitig zu Tode. Ein Leben auf der Straße wäre diesem Elend vorzuziehen.

Anna, die vier Jahre in Athen gelebt hat, schreibt:
dies ist übrigens das Gehege, von dem ich dir erzählt habe. Die arme Franzi (ist auch auf der stray Seite) verbringt dort jetzt schon ihren zweiten Sommer, der in Athen fast unerträglich heiß ist ;-((
Das Gehege ist ca. 1 Std. vom Athener Flughafen entfernt in Elefsina. Ich war nur ab und an dort, weil ich ja in Athen gelebt habe und dort auch so viel Elend herrscht, dass ich nicht so oft helfen konnte. Naja, ich habe schon einige Hunde von dort vermittelt und das hat auch geholfen.
Wie so oft, ist das Gehege unterteilt. Eine "gute" und eine "schlechte" Seite. Ich habe dir glaube ich schon davon erzählt. Auf der schlechten Seite werden die Hunde gesammelt und nicht versorgt. Sie töten sich dort gegenseitig oder sterben an Krankheiten. Die gute Seite kommt nicht an die anderen Hunde ran und es gibt immer Streit. Die "gute" Seite, dass sind Ria, Sofia, Gina.
Lieben Gruß
Anna
Die folgende Mail stammt vom letzten Oktober. Die griechische Tierschützerin, die sich um die Hunde in der "guten" Seite kümmert, schreibt an Anna:
-------- Original-Nachricht --------
|
Betreff: |
Das Elend in Elefsina |
|
Datum: |
Tue, 19 Oct 2010 18:03:33 +0200 |
|
|
|
|
An: |
Anna Vandersanden < Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. > |
Liebe Anna
Heute ist das Fass uebergelaufen,du kannst dir nicht das Elend vorstellen...Es reichte nicht dass es so lange geregnet hat nun musste das heute auch noch passieren...Ich war wie schon ewaehnt fast den ganzen Sonntag dort und habe alle Vorbereitungen getroffen.
Heute kam dann die grosse Sinnflut, alles war unter Wasser, die armen Hunde.
Anfangs wollte ich alle Gehege aufsperren damit sie endlich ihre Freiheit haben ...
aber es sind nicht meine Hunde, du verstehst was ich meine...
Ich bin koerpelich und seelisch am Ende, wie sollen 2 Leute dies alles schaffen.
Ich bin richtig froh dass Alehandro weg fliegen darf..Nun bleibt der arme Roberto mit seiner Mama da.Hoffentlich haben die 2 auch Glueck
und finden was.
Anschliessend werde ich zum Tierarzt fahren um alles fertig zu machen und um die
Resultaten der
Blutprobe von meinem neuen Schuetzlich zu erfahren...Vielen Dank nochmals fuer deine wertvolle Hilfe..LGGina Das Wasser wird auch dieses Jahr wieder kommen ...
.jpg)



