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Stray

einsame Vierbeiner

Poppy Klyronomou... eine mit ganzem Herzen engagierte Tierschützerin

03062014Poppy Start

Poppy schildert uns, wie sie zum Tierschutz fand, ergreifend, berührend und bwundernswert.

Ich wurde in den frühen „60ern“ geboren und in Athen aufgewachsen. Für meine Familie spielten Tiere keine Rolle.
In meiner Welt war es selbstverständlich, dass Katzen und Hunde Streuner waren, Junge bis zum Ende ihres Lebens bekamen, in den Straßen krank werden konnten und niemand ihnen half.

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Ein paar Leute, ganz wenige nur, die etwas dagegen taten, wurden als sonderbar angesehen.
Es war üblich, dass die Metzger die Schlachttiere in ihren Geschäften aufhängten und niemand interessierte sich dafür, wie sie lebten oder wie sie umgebracht wurden.
Ich erinnere mich nicht an irgendein Geschäft für Tiere und ich sah niemals jemanden, der mit seinem Hund spazieren gegangen wäre oder eine Katze im Haus hielt.
Die meisten Eltern erlaubten ihren Kindern niemals, ein Tier z streicheln oder sich ihm zu nähern.
Tiere wurden als etwas Schmutziges betrachtet, Überträger von Krankheiten und gefährlich.

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Wenn ich mit Freunden aus Nord- und Mitteleuropa gesprochen habe, habe ich festgestellt, dass Kinder in diesem Alter Lassie und Flipper im Fernsehen geschaut haben. In Griechenland gab es so etwas nicht. The truth is that the majority of the people were poor, very poor, not well educated or not educated at all.
Aber nach Stimmen in meinem Leben suchend, erinnere ich mich an meine Mutter, die mir sagte:
„Tiere haben ebenso Seelen, verletze sie niemals.“

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Ich hatte nicht gelernt, mit Tieren verbunden zu sein, es war kein Teil meiner Kultur, trotzdem hatte ich seit meiner Kindheit immer einen Weg gefunden, einem armen Streuner etwas zu Fressen zu geben.
Der erste Hund, den ich mit nach Hause nahm, hieß Solo. Ich war 26, verheiratet, Mutter eines 2 jährigen Sohnes, hatte bereits mein erstes Diplom und studierte, um ein weiteres zu bekommen.

Weder ich, noch sonst jemand in meiner Umgebung wusste, dass ein Hund auch noch etwas anderes, außer Futter und Wasser, brauchte.
Ich wusste gar nichts von den Bedürfnissen eines Hundes, wie spazieren zu gehen oder einen Tierarzt aufzusuchen.
Zurückschauend, hätte ich mir früher niemals vorstellen können, dass ich einmal so werde, wie ich heute bin.
Ich musste alles von Anfang an lernen. Heute bin ich Vegetarier.

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Der erste Hund, den ich mich traute, zu adoptieren, nachdem ich viel darüber gelesen hatte, war ein Labrador namens Rebel.

Wenn jemand ein Tier liebt, gibt es manchmal im Leben kein Zurück mehr.
Man wird anfangen, alle Tiere zu lieben und sich um sie zu sorgen.
Ich habe viele Stunden in meinem Leben nur in der Gesellschaft eines Hundes verbracht.
Ich verbrachte viele dunkle Tage in meinem Leben, wo menschliche Nähe undenkbar gewesen wäre, aber die freundliche Berührung eines Hundes oder einer Katze mich getröstet und mir den Willen und die Stärkegegeben haben, Hindernisse zu überwinden.

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Die Tiere haben mir eine neue Welt gezeigt, eine Welt ohne Worte, voller Gefühle, Energien und leise Kommunikation, wo ich lernte, was wahre Freundschaft, Vertrauen und Freude bedeutet.
Sie haben in mir die Sympathie, das Mitgefühl und die Geduld hervorgerufen, von denen ich denke, dass sie mich zu einem besseren Menschen gemacht haben.
Was bedeuten Tiere für mich?

Sie sind Hoffnung und Träume für die Zukunft, wunderschöne Erinnerungen der Vergangenheit und pure Freude in der Gegenwart.

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Reben wurde im Alter von 6 Jahren in meinem Auto vergiftet, als ich ihn dort mit halb geöffnetem Fenster für einen 15 minütigen Einkauf zurück gelassen hatte.
Das zeigte mir die andere Seite der Tierliebe, wo Schmerz. Leiden und Tod ist.
Ich durchlebte und durchlebe immer noch diesen Prozess von Schock, Trauer, Wut, Entsetzen Enttäuschung und Vieles mehr
.Möglicher Weise hat all das dazu geführt, dass ich ein Tierschützer geworden bin.

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Jedes Tier, das ich rette, muss ich ehrlich lieben, um ihm zu helfen. Da gibt es keinen anderen Weg und diese Liebe hört niemals auf.
Ich weiß, dass meine Seele manchmal voller Schmerz sein wird, weil ich es nicht schaffe, es zu retten.
Ich weiß, dass ich eines Tages Lebewohl zu diesem Geschöpf sagen muss.
Ich werde die anderen feuchten Nasen um mich herum knuddeln und wir werden es zusammen durchleben.
Ich weiß, dass ich in der Zukunft wieder traurig sein werde, aber ich mache weiter …

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Ich bin dankbar, weil andere Menschen niemals solchen Gefühlen begegnen, nicht mal in ihren Träumen.
Wenn der Tage zu Ende geht, wünsche ich mir immer, mehr Zeit zu haben, alles zu abzuschließen, was ich zu tun habe.
Ich muss die Zeit finden, einen Ausgleich zwischen einem anspruchsvollen Beruf und einer Menge Verpflichtungen zu finden.
Aber es gibt keinen Weg zurück.

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Für mich gibt es keine Grenzen, zu bewahren an was du glaubst, die Geschöpfe zu beschützen, wo du fühlst, dass sie in Not sind, sich gegen die zu wehren, die Deine Tage mit Furcht, Schuld und Elend füllen.
Ich werde es auf jede mir mögliche und bekannte Weise machen.
Ich werde protestieren, mit Situationen umgehen, Pflegestelle sein, schmutzige Käfige reinigen, unterstützend mit Kamera und Worten.
Herzliche Grüße
Poppy 

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Hallo Petra
" I was born in early '60s and grew up in Athens. For my family animals didn't play any role. In my world it was granted that dogs and cats are stray, give birth till the end of their lives, could be ill in the streets and noone did anything. Few people who were doing something, very few I imagine, were characterised as odd people. It was common the slaughtered animals for food to hang on butchers' shops without nobody caring how they lived or how they were killed. I don't remember any kind of "pet shops" and I never saw someone to take his/her dog for a walk or to have a cat inside the house. Most of the parents never allowed their children to touch or approach an animal. Animals were considered as something dirty, carrying diseases and dangerous.Talking with friends from northern and central Europe I've realised that at this age when children there watched "Lassie" and "Flipper" in TV, in Greece there was none like this. The truth is that the majority of the people were poor, very poor, not well educated or not educated at all.
But searching the voices of my life I remember my mother telling me " Animals have souls as well, don't ever harm them". I hadn't learnt how to be related with animals, it was not part of my culture, although since my childhood I was always finding a way to give a piece of food to a poor stray creature.
The first dog I took home, named Solo, I was at the age of 26, married, mother of a 2 years old son, having already my first diploma and studying for the next one. Neither me nor someone of my environment knew that a dog needs anything else except of food and water. I didn't know anything about the need of a dog like to go for a walk or to vist a vet.
Looking back on the path I followed till now, I can say that I never imagined that I'd be the person I'm today. I had to learn everything from the beginning. Today I'm a vegetarian.
The first dog I dared to adopt , a Lambrator named Rebel, was chosen after reading a lot of information.
When one loves an animal sometime in one's life there is no way back. One will start loving all the animals and caring for them. I spent a lot of hours in my life having as company just a dog. I spent a lot of dark days in my life when a human presence was unthinkable and the gentle touch of a dog or a cat gave me comfort, the will and the strength to overcome the obstacles. The animals brought me to a new world, a world without words, full of feelings, energies and quiet communication where I learnt what true friendship, trust and joy are. They brought out in me the sympathy, the compassion, the patience which I think made me a better person. What are animals for me? They are hope and dreams for the future, beautiful memories from the past and pure joy in the presence.
Rebel was poisoned inside my car at the age of 6 when I left him with the window half- opened for 15min to do some shopping. This showed me the other face of animal love where there is pain, suffering, grief and death. I went through and go through it still tasting a lot of times shock, sadness, anger, dismay, disappointment and much more.
All that probably made me to become an animal activist.
Every animal I rescue I have to love it truly in order to help it- there is no other way- and this love never ends. I know that sometimes my soul will be full of pain because I don't manage to rescue it. I know that one day I must say goobye to this creature. I'll hug the other wet noses around me and we'll get through this together. I know that I'll be sad again in the future but I go on... I'm grateful because other people never meet such feelings not even in their greams.
When the day ends almost always I wish to have more time to complete what must be done. I have to find the time and the balance between a demanding job and a lot of obligations. But there is no way back. For me there are no limits to defend what you believe, to defend the creatures you feel that are in need, to resist to those who want to fill your days with fear, guilt and misery. I'll do it in any way I can and I know. Protesting, handling situations, fostering, cleaning dirty cages, behind the camera, behind words"
Warm regards
Poppy

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