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Stray

einsame Vierbeiner

„Rettungsschirmchen für unsere Schützlinge“: Wir möchten weiterhin für unsere Schützlinge da sein

                                                                       02102017Die weiße Feder Poppy

10.10.2017  Wir haben in den letzten Wochen sehr viel Zuspruch, Anteilnahme und Anerkennung für unsere Arbeit erfahren.
Daraus schöpfen wir Hoffnung, denn wir lesen und hören, wie viele Menschen sich Sorgen um das Schicksal unserer Schützlinge machen und mit uns überlegen, wie wir auch diese schlimme Zeit überstehen können. Das berührt uns sehr und natürlich kämpfen auch wir um unseren Verein, der im nächsten Jahr bereits zehn Jahre bestehen würde.  Zusammen mit Ihnen haben wir schon so viel geschafft…                                                 

Viele treue Unterstützer unseres Vereins werden noch wissen, wie wir um die Hunde in Elefsina gebangt haben und wie es uns dank Ihrer Spenden und Patenschaften gelungen ist, „Fureverland“ zu schaffen, welches heute um die 80 Hunde beherbergt.
Wir haben unzählige Hunde gerettet, die ohne Ihre und unsere Hilfe nicht mehr leben würden.
In den letzten Wochen werden wir oft gefragt: welche Summe denn fehlt?
Eine Frage, die wir nicht beantworten können.
Unser Problem stellt sich ganz anders… wir haben um die 450 Schützlinge, plus Hunde im Rafina Shelter, die wir mit Impfungen und notwendigen Behandlungen versorgen, die Hunde im „Fureverland“ können diese Zuflucht nur behalten, wenn wir die jährliche Pacht aufbringen.
Zusätzlich haben wir viele Hunde in Pensionen, die wir  krank oder verletzt gefunden haben.
All diese Hunde brauchen mehr oder weniger, die meisten aber mehr, medizinische Versorgung.
Es ist nicht damit getan, dass sie eine Wurmkur oder eine Impfung benötigen (die sowieso), sondern sie brauchen oft sehr teure Medikamente.
Und viele Hunde müssen operiert werden.
Es ist nicht möglich, einem Hund, der beispielsweise einen Tumor am Bein hat, zu sagen: „Bleib‘ auf der Straße, bis wir irgendwann einmal Geld haben, Dich einem Arzt vorzustellen ….“
Die Folge wäre, dass das Beinchen nekrotisch werden würde und irgendwann amputiert werden müsste und wenn auch dafür das Geld nicht da wäre, würde der Hund ganz elendig sterben.
Es gibt diesen Hund mit dem Tumor am Bein…es ist ein alter, lieber Rüde, der seit vielen Jahren auf der Straße lebt.
10102017Hund mit Tumor1
Die Notfälle, die fast täglich durch unsere Tierschützer gefunden werden, brauchen sofort Hilfe.
Der Hund, der dringend eine OP benötigt, hätte vielleicht nach 33 oder 47 Tagen genug Spenden für seine Operation erhalten, aber würde er dann noch leben?
Und wenn er gar keine oder wenige Spenden bekommt, müssen wir hoffen, es aus neutralen Spenden bezahlen zu können.
Manchmal – zum Glück selten - hören wir: dann müsst Ihr anders arbeiten… solche Aussagen „helfen besonders“, vor Allem, weil wir alle hier Tag für Tag viele Stunden arbeiten, jeder versucht, sein Bestes zu geben und Freizeit nur noch sehr eingeschränkt stattfindet.
Denn mit anders arbeiten, ist gemeint: wirtschaftlicher!
Wir sind ein Tierschutzverein, kein Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht.
Unser Gewinn ist ein gerettetes Leben, ein glücklicher Hund. Unser Gewinn sind unsere Glücksgeschichten!
Wir bringen es nicht fertig, einem verletzten Hund zu sagen: "Schlepp‘ Dich weiter, wir können Dir mit Deinem gebrochenen Bein, Deinem Tumor oder Deiner schweren Krankheit nicht helfen…"

„Gibt es eine Chance, dass wir drei Welpen und einen kleineren kranken Hund aufnehmen können …“  mit dieser Frage erfuhren wir jetzt von Hunden, die am Rande einer Autobahn lebten, ständig in Gefahr, überfahren zu werden. Im Mailverlauf stellte sich dann heraus, dass ein Hund kaum noch Fell hatte und an Räude erkrankt war. Auch gab es noch die Mutter, die sich am Rande der Straße aufhielt…
Sehr dankbar waren wir, als wir hörten, dass eine Pension, mit der wir schon Jahre zusammenarbeiten, anbot einen Zwinger ohne Berechnung  für die Tiere zur Verfügung zu stellen. Wir hätten nicht gewusst, wie wir die Unterbringung in der augenblicklichen Situation hätten finanzieren können, zumal ja auch alle medizinisch versorgt werden müssen.
Bei der Abholung erwartete unsere Tierschützer und natürlich auch uns, dann die „große Überraschung“…
Auszug aus einer Mail von heute:
„Wir konnten die Mutter

10102017Mutter von Welpen

und zwei mittelgroße Welpen und den kranken Hund

10102017Räude Notfall Autobahn

sichern.
Und dann waren da noch sechs ganz kleine Welpen, die wahrscheinlich von irgendjemand dort ausgesetzt wurden. Als wir dort ankamen, saßen sie mitten auf der Fahrbahn und wir mussten einen LKW ausbremsen, der sie sonst einfach überfahren hätte.
Natürlich konnten wir die Kleinen nicht zurück lassen. Also sind sie auch hier.“

10102017Autobahn Welpen1
Und da sind sie nun, die sechs kleinen „Glückspilze“ und hoffen auf Paten, Spenden und ein Zuhause.
Sie können nicht ahnen, was für ein grauenhaftes Schicksal ihnen durch unsere Tierschützer erspart blieb.
Ganz sicher vermissen sie ihre Mutter, die nicht bei ihnen war. Es ist anzunehmen, dass jemand die Kleinen auf der Autobahn ausgesetzt hat, um sich „dieses Problems“ auf diese Weise zu entledigen.
Zur selben Zeit findet unsere bulgarische Tierschützerin ebenfalls einen Wurf Hundekinder mit Mutter.
10102017Welpen Aysel
Das Foto vom toten Vater, der neben den Welpen lag, möchten wir Ihnen nicht zumuten.

10102017Welpen Aysel2

Und so haben wir in Nullkommanichts fast 20 Fellnäschen mehr, an die wir vor ein paar Tagen noch gar nicht dachten...

Was sollen wir da auf die Frage antworten, welche Summe fehlt….
Unsere Schützlinge sind täglich auf Spenden und Patenschaften angewiesen, denn kein Tag ist wie der andere, jeden Tag stehen wir vor neuem Elend, vor neuen Herausforderungen.
Unsere Tierarztkosten gehen in die Tausende… und die Hoffnung, dass wir mit weniger Elend konfrontiert werden, hat sich in den letzten bald zehn Jahren nicht erfüllt.
Unsere Schützlinge brauchen Sie immer an ihrer Seite…
Und was könnten wir an unserer Arbeit ändern? Unsere Arbeit ist „fremdbestimmt“ von der Qual und dem Leid hilfloser Geschöpfe, die nichts haben, außer die Hoffnung, dass wir ihnen helfen.
Und würden wir sie zurückweisen, müssten wir mit der enormen Belastung leben, zu wissen, dass sie sterben würden“… das kann niemand von uns erwarten und dann wäre dies auch nicht mehr „unser Verein", so, wie Sie ihn seit fast zehn Jahren kennen.
Es ist erdrückend genug, sich Tag für Tag mit diesem Elend auseinandersetzen zu müssen, noch schlimmer ist es für unsere Tierschützer vor Ort, die oftmals ihr Leben riskieren um Tiere von Autobahnen zu retten.  
Nur der Gedanke, helfen zu können, etwas für jedes einzelne gerettete Notfellchen bewirkt zu haben, gibt uns täglich die Kraft zu dieser Arbeit. Hilflose, verletzte und kranke Tiere zurückweisen zu müssen, wäre eine unerträgliche Vorstellung.
Und wer uns fragt, wie es kommt, dass wir uns immer wieder in derartigen finanziellen Notlagen befinden, der hat keine Vorstellung davon, was es bedeutet, einem Wesen, dessen einzige und letzte Hoffnung man ist,  Hilfe zu verwehren.

Noch wissen wir nicht, wohin der Weg führt, aber wir geben nicht auf.
Und wenn wir es auch dieses Mal schaffen sollten, können wir jetzt schon sagen, dass wir vermutlich immer wieder in solche und ähnliche Notlagen kommen werden … denn wenn nicht, dann hätten wir als Tierschutzverein etwas falsch gemacht ...

 

 

02.10.2017 Gedanken von Poppy (Originaltext am Ende des Beitrags):

Die weiße Feder
Das Ende naht. Dass „Stray Einsame Vierbeiner“ im Jahr 2018 nicht mehr existiert, ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern fast eine Sicherheit. Es ist schwer, allein nur an die Konsequenzen einer solchen Perspektive zu denken. Wir finden keine Ruhe in diesen Zeiten.  Am Ende dieses Weges werden unsere vierbeinigen Kinder Waisen sein.
Eine große Last tragend, frage ich mich, was ich tun kann, um denen zu helfen, die uns helfen. Ich mag nicht mutig, stark oder klug sein, aber mein Herz weiß, dass Wunder geschehen können.

Ich suchte in meinen Fotodateien, um Aufnahmen zu finden, die ausdrücken, welche Wunder der Verein all die Jahre für die armen, einsamen Seelen hat wahr werden lassen, die vergessen, ungeliebt und ohne Hoffnung waren.  Mit jeder Faser empfinde ich Erinnerungen und bittersüße Gefühle werden wieder lebendig.

Ich erinnerte mich, wie ich mich fühlte, als ich Teammitglieder Adoptanten und Hunde zum ersten Mal auf dem Sommerfest traf.  Ich fühlte mich zu Hause, als all diese Leute an meiner Seite waren. Seit Jahren muss ich dieser Welt nicht mehr alleine ins Auge sehen.

Als ich die Fotos von Hunderten von Hunden ansah, wurde mein Blick von einem Foto gefangen, das ich vor einiger Zeit in meine Alben gelegt hatte.

Da ist ein Stein mit einem Holzstück darauf, auf dem  zwei Objekte liegen, auf jeder Seite eins und das Holz ist im Gleichgewicht, aber auf der rechten Seite liegt ein Stein und auf der linken Seite eine weiße Feder.
Für mich zeigt dieses Foto: auf der rechten Seite das harte Gesicht unserer Welt, wo nur Ausgaben zählen, die Schmerzen verursachen, Schuld, Elend, Ungerechtigkeit, Misshandlung, Angst und auf der linken Seite ist die Feder eines Engels, eines Schutzengels, eine metaphysische Gegenwart der den Geschöpfen Gottes Schutz, Hoffnung, Liebe, Glaube, Sicherheit, Glück gibt.

Unsere Welt wird immer kleiner und kleiner und jeder von uns braucht alle anderen mehr denn je, aber die Leute haben aufgehört, einander in den Augen zu sehen.
Wir sind uns so nah, aber wir können es nicht realisieren. Wir tragen unseren Stein jeden Tag von Furcht und Sorgen gequält und wir stellen uns vor, dass unser Schutzengel an unserer Seite ist, um den Mut zu fassen, das verborgene Paradies zu entdecken, nicht nur für uns, sondern für die Schwachen, die nicht für sich selbst sprechen können .

Diese Welt hat uns nicht geschaffen, um allein zu sein. Wir brauchen unsere Schutzengel, um unsere Hoffnungen und Träume auf ihre Flügel zu legen und die Dunkelheit in Licht zu verwandeln.  Ich glaube an Engel.
In meinem Schlüsselbund, hängt ein schützender Engel. Das Wort „Stray“ ist eingraviert. Die Flügel unserer Schutzengel sind verletzt, es ist eine Frage der Zeit, dass diese Flügel brechen und  sich ihre weißen Federn überall verteilen. Auf dem Foto würde es keine Feder mehr geben, nur diesen schweren Stein. Werden wir es zulassen, dass diese weiße Feder aus dem Foto verschwindet und nur der schweren Stein übrig bleibt?

 

21092017SOS Weide

 

21.09.2017 Wir sind verzweifelt, denn so sehr wir auch kämpfen, unsere Ausgaben sind auf Dauer nicht von den eingehenden Spenden zu decken. Wir sind sehr dankbar über Patenschaften, die einem Teil unserer Pensionshunde ihren Verbleib in der Pension ermöglichen, doch die Pensionskosten sind nur die „Spitze des Eisbergs“... und viele Hunde haben noch keine Paten. Doch nicht allein die Pensionskosten scheinen uns zum Aufgeben zwingen zu wollen... unsere Kosten für unsere kranken und verletzten Notfellchen gehen in die Tausende, mehr, als unsere Schützlinge an Spenden erhalten.

 

Hunde, die von uns untergebracht werden, sind in der Regel Notfälle und deshalb meist  mit hohen Kosten verbunden. Gerade vorhin erhielten wir wieder einen  Notruf. Die damit verbundenen Fotos wollen wir Ihnen aber jetzt in diesem Beitrag nicht zumuten, denn der arme Kerl, der hier auf unsere Hilfe hofft, hat vermutlich einen Tumor am Darmausgang. 
Solche Notfälle erreichen uns  täglich und manchmal mehr als einer. Die Ausgaben für die medizinische Versorgung unserer Schützlinge zehren auch unsere letzten Reserven auf.
Manche Behandlungen dauern Monate, und es gibt viele Hunde, die keine Spenden erhalten, doch auch wenn,  decken die Spenden oft nicht die Behandlungskosten. Hunde, die überhaupt keine Spenden bekommen, leiden ncht weniger und benötigen ebenso dringend Hilfe.
Wir können nicht sagen, wir zahlen nur eine halbe OP, oder nur die Hälfte der benötigten Infusionen, oder wir überlassen einen Hund seinen Schmerzen und vermutlich dem sicheren Tod, in dem wir abwarten, ob er irgendwann eine Spende bekommt.

Es ist ein Teufelskreis, der sich immer wieder um uns schließt. Wir haben keinen Einfluss darauf, welche Notfälle täglich unsere Hilfe erflehen und wir machen keine Unterschiede, ob ein Tier alt oder jung, groß oder klein ist, ob die späteren Chancen, eine Familie zu finden, für das jeweilige Notfellchen besser oder schlechter stehen oder ob wir es vielleicht Jahre in unserer Obhut haben.
Sie alle brauchen unsere Hilfe und wir wissen gar nicht, was aus all unseren Fellnäschen werden soll, wenn es uns nicht mehr gibt….

21092017SantoGabi1
Und was wird aus all den verletzten und kranken Hunden, die wir jetzt noch gar nicht kennen? Die irgendwann angefahren oder misshandelt werden, schwer krank sind oder traumatisiert? Wohin sollen sie gehen, wenn es uns nicht mehr gibt?

Wir bitten ganz dringend um Hilfe, nicht für uns, sondern für all die, die sich nicht selbst helfen können und für deren Leben es kaum Hoffnung gäbe, wenn unser Verein seine Türen schließen müsste ….

 

Unser Verein benötigt einen Rettungsschirm, mehr denn je, denn die Situation ist ernst und unendlich traurig.

 

 

Spendenkonto - Betreff: Rettungsschirmchen für unsere Schützlinge Rettungsschirm Winzig

Für Patenschaften: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

08.08.2017: Unsere Schützlinge brauchen Rettungsschirmchen…und zwar ganz viele.

04.09.2017: Auch Jenny schickt uns ein Notfellchen (Lovely, sie hat hier ihren eigenen Beitrag):

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Lovely, die voller Hoffnung bei den Besuchern einer Taverne um Hilfe bat, aber beschimpft und verjagt wurde.
Lovely hatte blutende Wunden an ihren Ohren, und immer, wenn sie ihren Kopf schüttelte, dann spritzte das Blut über ihren ganzen Körper.

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Ihr Fell war verfilzt, voller Dornen und Dreck, und es gab auch Stellen an ihrem Körper, da war die pure Haut zu sehen, ohne Fell... nur wundgekratzte, schmerzende Haut.
Lovely bat in dieser Taverne um Hilfe…sie wurde verjagt. Doch Jenny war an diesem Abend ebenfalls in dieser Taverne und nahm das kleine, um Hilfe bittende Geschöpf bei sich auf. Jenny hat der kleinen Hündin damit wahrscheinlich das Leben gerettet, denn Lovely muss dringend medizinisch behandelt werden.
Wir möchten Jenny dabei helfen, Lovely zu helfen.

Für Lovely - Spendenkonto

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***04.09.2017: Zena und Eirini kümmern sich um einen Notfall: Logan (HIER geht es zu seinem Beitrag) hatte eine Familie, doch auf der Straße als Streuner wäre es ihm vermutlich besser ergangen als in seinem Zuhause.

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Erst als Logan dem Tod näher als dem Leben ist, überlässt seine Familie ihn endlich den Tierschützern – wir hoffen, dass dies noch rechtzeitig war, denn es war eine Rettung aus einem Zuhause voller Vernachlässigung. „Sein Gesundheitszustand ist alles andere als gut.“, schreibt Zena. „Er ist so sehr abgemagert, dass er bereits Wunden hat, wo die Knochen hervorstehen. Er wiegt nur 19 kg.

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Er kann sich nicht selber auf seinen vier Beinen halten, er trinkt nicht und er frisst nur sehr sehr wenig. Wir haben den Eindruck, dass er taub ist.

Die ersten Blutergebnisse haben einen äußerst niedrigen Hämatokritwert ergeben. Wir werden es die nächsten Tage mit hochwertigem Futter und Medikamenten versuchen, aber wenn sein Hämatokritwert nicht steigt, dann wird evtl. eine Bluttransfusion notwendig sein.
Er ist noch so jung, ungefähr drei Jahre alt, und wir möchten gemeinsam mit ihm um sein Leben kämpfen.

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Der erste Tierarztbesuch wurde bereits bezahlt, von Eirini und mir.

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Was denkt ihr, könnt ihr wieder an unserer Seite sein?“, schreibt Zena.
Bitte lassen Sie uns gemeinsam an Logans Seite sein.
Spendenkonto – Betreff: Für Logan
Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

***29.08.2017: Neue Notfellchen haben bei uns um Hilfe gebeten: Zwei kleine Welpen am Strand, ohne Mama, im Süden des Peloponnes… Unzählige Hundekinder gibt es, die auf sich alleine gestellt sind, unbemerkt. Doch diese beiden laufen einer jungen deutschen Touristin am Strand zu, in ihren großen runden Welpenaugen ist naive Hoffnung zu lesen, die zuversichtliche Bitte um Hilfe.

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Die Touristin sucht nach Tierschutzorganisationen in der Nähe. Doch vergeblich ist diese Suche, denn niemand hat die Möglichkeit, die beiden aufzunehmen.
Die zwei Hundekinder wissen nicht um die Ausweglosigkeit ihrer Situation, sie spüren nur, dass da endlich jemand ist, der ihnen zur Seite stehen möchte.

 

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Und dieses Gefühl der Zuversicht zieht einige Tage später einen dritten Welpen an. Plötzlich taucht er am Strand auf, als die Touristin dort mit ihren beiden Schützlingen sitzt – und er bleibt….

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Unser Teammitglied Doreen erfährt ebenfalls von den Welpen und versucht, von Deutschland aus zu helfen – über griechische Tierschützer unseres Vereins. Es gäbe inzwischen eine Pension, die die drei aufnehmen kann - es gäbe ein Pet-Taxi, das sie abholen kann – es gäbe Tierschützer, die sich um die drei kümmern würden. Doch es gibt keine finanzielle Absicherung. Denn nach wie vor können wir keine neuen Notfälle aufnehmen, da wir zur Zeit die laufenden Kosten für unsere Schützlinge nicht decken können.
Wir hoffen auf Ihre Hilfe….gemeinsam könnten wir es vielleicht schaffen, diesen drei Hundekindern eine Zukunft zu schenken. In einer Pension können wir sie nur dann unterbringen, wenn ihre Unterkunft durch Patenschaften gesichert ist - das ist das, was uns die allergrößte Sorge bereitet und uns davon abhielt, spontan „Ja“ sagen zu können.  
Jeder noch so kleine Beitrag kann dabei helfen, damit die Zuversicht in den Augen der Welpen nicht der Verzweiflung weichen muss, denn viele kleine Beiträge ergeben das große Ganze.

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Wenn Sie helfen möchten zu retten - Patenschaftsantrag oder: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Spendenkonto: Rettungsschirmchen für Rudi, Kito und Nino.

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***25.08.2017: Dank Ihrer Hilfe könnnen wir die medizinische Erstversorgung übernehmen, Lexi braucht aber weiterhin Unterstützung. Sie hat nun ihren eigenen Beitrag.**19.08.2017:  In der Nacht zu heute erhielten wir aus Griechenland eine Mail mit einem weiteren Notfall, einer von so vielen:

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Dieses winzig kleine Geschöpf muss dringend über einen längeren Zeitraum in der Tierklinik stationär versorgt werden. Ihre Blutwerte sind sehr schlecht, sie hat Fieber und ihr Körper ist ausgetrocknet, voller Zecken, Flöhe und Würmer…

Wir würden hier so gerne helfen, doch wir können ihren Rettern – unseren griechischen Tierschützern – vorab keine Kostenzusage machen. Unsere finanzielle Situation hat sich so zugespitzt, dass wir nicht mehrere Hundert Euro für einen neuen Notfall zusagen können, so schwer es uns auch fällt.

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Dieses 3600 Gramm zarte Lebewesen braucht dringend Hilfe. Noch nie in den fast zehn Jahren, die unser Verein bisher besteht, mussten wir sagen: „Nein, tut uns leid, wir wissen nicht, ob und wie wir diese Kosten stemmen können.“ Doch zu hoch sind die finanziellen Verpflichtungen für die rund 500 Hundeseelen, die in unserer Obhut sind. 

Diesem kleinen Hundekind, das ca. 18 Wochen alt ist, können nur IHRE Rettungsschirmchen helfen. Rettungsschirm WinzigWir brauchen IHRE Hilfe, um hier helfen zu können. Lexi ist ihr Name, das bedeutet im Griechischen „Wort“... Wir würden ihr so gerne das Wort geben, für sie da zu sein.

Lexi steht für so viele andere Hunde in Not, bei denen wir befürchten, nicht mehr helfen zu können, weil wir es finanziell nicht mehr schaffen.

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Spendenkonto - Betreff: Rettungsschirmchen für Lexi

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08.08.2017: Jeden Tag, jede Stunde, wohin sie schauen, begegnet unseren Tierschützern grenzenloses Elend. Sie sehen schlimme Verletzungen, Hunde, die nur noch Fell und Knochen sind, Notfellchen, die sich vor Schwäche kaum noch auf den Beinen halten können, kranke oder völlig vereinsamte Geschöpfe, die alles für ein liebes Wort und eine streichelnde Hand geben würden. Es war uns immer wichtig, für alle da zu sein, ganz besonders für die, die sonst niemand wahrnimmt, denen niemand hilft ... zu krank, zu groß, zu alt ... Jetzt brauchen wir Hilfe, um weiter helfen zu können.

Wenn kein Wunder geschieht, sieht alles danach aus, dass die ungedeckten Pensionskosten von meist mehreren tausend Euro pro Monat, es uns  unmöglich machen, unsere Schützllinge weiterhin in Pensionen zu belassen. Davon betroffen sind in erster Linie die Hunde, deren Pensionskosten nicht durch Paten gedeckt sind und deren medizinische Notfallversorgung abgeschlossen ist.
Wir möchten dies auf keinen Fall, es ist für uns eine entsetzliche Vorstellung, aber was sollen / können wir machen, wenn wir die Pensionskosten nicht mehr bezahlen können?
Jeder, der unsere Arbeit kennt, weiß, wie sehr wir darunter leiden werden. Aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was unsere Schützlinge dann erleben, die sich plötzlich wieder völlig allein und „zu allen weiteren Qualen freigegeben“ auf der Straße wiederfinden.

04082017RettungsschirnSH2a
Eine kurze Zeit waren sie behütet, waren sie etwas wert, hatten keinen quälenden Hunger und keinen furchtbaren Durst.
Doch da wir absehen können, dass es für uns nicht zu schaffen ist, diese Kosten weiter aufzubringen, sehen wir keine andere Möglichkeit. Der Gedanke, dass sie vor den Pensionen warten und auf Einlass hoffen, ist entsetzlich.


Zur Zeit werden die ungedeckten Pensionskosten (im Juli hatten wir eine Unterdeckung von rund 4.500 Euro) aus neutralen Spenden finanziert. Wir haben jedoch zu viele verletzte und kranke Hunde, deren oftmals teure Operationen und Behandlungen mehr kosten als dieser jeweilige Hund an Spenden bekommt – diese Kosten müssen ebenfalls aus neutralen Spenden finanziert werden. Doch wir haben jeden Euro nur einmal – wir können ihn entweder für medizinische Notfälle oder für ungedeckte Pensionskosten verwenden. Der Notfall, der Hund mit Schmerzen, muss hier vorgehen.
Auch hier wissen wir allerdings nicht, wie lange wir diese Versorgung noch aufrecht erhalten können.


Es sind einfach zu viele traurige Schicksale, die Tierarztkosten in einer derartigen Höhe verursachen, sodass wir in der augenblicklichen Situation gar nicht wissen, wie lange wir unsere Arbeit in dieser Form überhaupt noch aufrechterhalten können.
Wenn die Tierarzt- und Unterbringungskosten die Einnahmen der Spenden übersteigen, ist dies das Aus für unsere Arbeit…  ein Drama für unsere Schützlinge und die Straßenhunde rund um Athen.
Wir alle hier tun unser Möglichstes, hier schaut niemand auf die Uhr, oft wurde schon das Unmögliche möglich gemacht. Doch wenn die Not so groß ist, dass wir die Behandlungen nicht mehr aufbringen können, können wir nicht mehr helfen.


Weiter unten in diesem Beitrag haben wir dargelegt, warum dies so ist und warum eine Situation wie diese nicht vermeidbar ist.
Wenn diese Notfellchen (derzeit um die 500) zu uns finden, brauchen sie unsere Hilfe. Und damit ist nicht nur gemeint, dass wir versuchen, ihnen eine glückliche Zukunft zu ermöglichen. Am Anfang steht in der Regel immer der Check beim Tierarzt, ein Blutbild, eine Behandlung, ein Kontrollblutbild oder auch Operationen, Goldtransplantationen gegen Schmerzen usw.
Und wenn wir das alles mit unseren Schützlingen durchgestanden haben, ist es fast unvorstellbar, sie wieder der Hölle auszusetzen, aus der sie gekommen sind…
Und wie sollen sie verstehen, weshalb sie plötzlich wieder alleine auf der Straße stehen, von Menschen, denen sie jetzt vertrauen, wieder gejagt und geschlagen werden und von Autos schwer verletzt ... und niemand, der ihnen hilft.


Vor einigen Tagen beschrieb uns unsere Tierschützerin Liana das Schicksal von Mica. 

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Sie ist eine von unzähligen Straßenhunden, die nicht verstehen, warum niemand sie liebt, niemand sie auch nur in der Nähe duldet.
Mica hat es gewagt, in ein Café zu gehen und sich ein Plätzchen auf dem Sofa zu ergattern. Sie fand nichts dabei, suchte die Nähe von Menschen und einen gemütlichen Platz. Der Hass auf Straßenhunde und die Empörung über ihre Existenz entluden sich auf die unschuldige Hündin und sie durfte sich nicht mehr auch nur in der Nähe aufhalten, um etwas Futter und Wasser zu bekommen.

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Wenn es unseren Verein nicht mehr gibt, haben Hunde, wie Mica keine Stimme mehr, niemand, der ihnen helfen kann, denn ohne unseren Verein haben auch unsere griechischen Tierschützer keine Möglichkeiten mehr, den Hunden die Qualen zu erleichtern.
Viele Hunde, die auf der Straße leben, werden mit Futter und Medikamenten versorgt. Auch für sie wird das Elend immer unerträglicher, wenn ihnen dieser kleine Tropfen Hilfe genommen wird.

Wir möchten nicht aufgeben. Wir möchten weiter helfen.
Doch dafür benötigen unsere Schützlinge und die vielen Straßenhunde, die von unseren Tierschützern versorgt werden, Rettungsschirmchen…
Bitte helfen Sie und schenken Sie unseren Hunden Schutz.

schirm
HIER finden Sie unsere Pensionshunde, deren Kosten nicht gesichert sind. Für sie suchen wir dringend Rettungsschirmchenpatenschaften. Jede Patenschaft, jedes Rettungsschirmchen zählt…denn gemeinsam ergeben viele kleine Schirmchen einen zuverlässigen großen Schutz.
Wenn dieses Bildchen unter dem Foto eines Pensionshundes erscheint 

http://www.stray-einsame-vierbeiner.de/images/Sonderbeitr%C3%A4ge/Warum_wir_so_dankbar_f%C3%BCr_jede_Hilfe_sind_/rettungsschirm/stray_rettungsschirm2.png

dann ist ein Stück des Weges geschafft, dann sind die Pensionskosten für diesen Hund sicher…
Natürlich können Sie auch ein einmaliges  „Rettungsschirmchen für unsere Schützlinge“ spenden, z.B. mit einem Verwendungszweck "Medikamente", "Futter", "Wo die Not am Größten ist", oder auch ohne Verwendungszweck.

Egal wofür sie spenden -  jeder Euro hilft und kommt auf jeden Fall bei unseren Schützlingen an, denn wir arbeiten alle ehrenamtlich. Bitte helfen Sie, damit aus vielen kleinen Rettungsschirmchen eine sichere Zukunft für alle Stray-Schützlinge wird – auch für diejenigen, die jetzt noch hilflos auf der Straße sind und uns demnächst hinter den „Büroklammern“ in unseren Mails anschauen.

 

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten, klicken Sie bitte HIER 

oder schreiben Sie an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gerne können Sie auch eine Vereinspatenschaft übernehmen.

Wenn Sie einmalig ein Rettungsschirmchen spenden möchten, dann ist HIER unser Spendenkonto - Betreff: "Rettungsschirmchen für unsere Schützlinge" (evtl. plus Verwendungszweck).

 

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24.07.2017 Leider holen uns die Geldsorgen immer wieder ein.
Not ist nicht kalkulierbar und kann auch nicht „verschoben werden“ und wir haben auch keine Möglichkeit, uns dagegen zu schützen…
Sie kommt einfach rein… über Mails mit Fotos und der erschütternden Schilderung, direkt in unsere Wohnräume.
Und da ist sie nun, die große Not.

Sie schaut uns mit verängstigten, mit kranken, mit gequälten Augen an,voller Hoffnungslosigkeit oder voller Hoffnung

20072017Notfall Drama7
Wir könnten die Mails einfach löschen, oder sie erst gar nicht öffnen, aber  wir wissen ja, hinter jeder "Büroklammer" verbirgt sich ein Schicksal (oder mehrere) .

Also öffnen wir sie und die Not hat uns wieder mal  „im Griff“.
Und das schafft sie jeden Tag!
Wir haben noch keine Möglichkeit gefunden, die Not auszusperren. Einmal auf das "Elend" geschaut, ist es da, auch wenn man die Augen schließt. Es geht sogar mit ins Bett...

20072017Notfall Drama2

Viele Menschen fragen uns: Wie haltet ihr das nur aus? Ich könnte das nicht ....

Und hin und wieder kommt man über solche Fragen ins Grübeln und stellt sie sich schließlich selbst. Die Antwort ist sicher nicht, weil wir weniger empfinden, weil uns die Schicksale nicht so berühren, oder wir uns daran gewöhnt haben.

Es gibt Vorkommnisse im Leben, an die gwöhnt man sich nie. Und würden uns all diese furchtbaren Geschichten, die sich hinter den Büroklammern verbergen, nicht so sehr berühren, würden wir nicht mit ihnen aufstehen und mit ihnen zu Bett gehen.

Doch mit jedem traurigen Schicksal, das den Weg zu uns findet, gibt uns die Hoffnung Kraft, es auch irgendwann in unseren Glücksgeschichten wiederzufinden

20122016Alma1

so, wie Alma.

 

Doch bis es soweit ist, liegt meist ein langer Weg vor uns, verbunden mit hohen Kosten für Untersuchungen, Behandlungen, Unterbringungen ....

 

Wir sind keine Manager, die ein Unternehmen leiten. Wir sitzen hier nicht mit dem Rotstift und überlegen, wo wir Ausgaben streichen und Leistungen kürzen können.
Streichung von Ausgaben würde bedeuten, es trifft die, die als Notfall an unsere Türe klopfen…
es gäbe keine Untersuchungen mehr, keine Medikamente, keine Operationen und natürlich auch keine Unterbringung.

Wir haben mittlerweile um die 500 Schützlinge, denen unser Verein Hoffnung gibt, die von uns medizinisch versorgt und / oder untergebracht werden.
Das bedeutet 500 x Chippen, Impfen, Blutbilder, Kastrationen, Behandlungen.

Darüberhinaus unterstützen wir auch bei der Fütterung und Behandlung von noch frei lebenden Straßenhunden.

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Es grenzt fast an ein Wunder, wenn ein aufgenommener Hund keine medizinische Versorgung benötigt. Viele sind schon länger auf der Straße, hatten nie die Möglichkeit, in eine Apotheke zu gehen und nach Parasitenschutz zu fragen.
Sie sind ein gefundenes Fressen für alle Zecken und Mücken…

Und wenn sie in diesem Zustand „zu uns kommen“, müssen sie behandelt werden.

2017 07 17 jonathan 1
Da es nicht möglich ist, morgens erst alle umliegenden Straßen nach den vierbeinigen Patienten abzusuchen, in der Hoffnung, sie wiederzufinden, wird eine Unterkunft benötigt. Es fallen häufig Kosten für eine Hundepension an. Derzeit haben wir rund 100 Hunde in kostenpflichtigen Pensionen. Alleine von diesen Kosten sind ca. 4500 Euro monatlich nicht durch Paten gedeckt.  Das bedeutet, dass wir ständig Angst haben, die bereits behandelten Hunde wieder ihrem Schicksal "in den Straßen" überlassen zu müssen.

Hinzukommt, dass wir auch die Miete (ca. 12.000 Euro pro Jahr) und sonstige Kosten für die Notfellchen im Furever Land aufbringen müssen, welches dank Ihrer Spenden errichtet werden konnte.
Auch hier werden durchgehend 80 – 90 Hunde versorgt und behandelt. Die Hoffnung der Rafina-Hunde lastet ebenfalls auf unseren Schultern. Auch hier wollen Notfellchen gechipt, geimpft und medizinisch versorgt werden. Auch sie wünschen sich so sehr ein eigenes Zuhause.

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Den Behandlungen vorausgehen, muss ein Bluttest (Kosten um die 100 Euro). Je nach benötigtem (Notfall-) Medikament kann die Behandlung sehr teuer werden.
Ist die Behandlung abgeschlossen, kann der Patient kastriert werden, nach einiger Zeit muss eine Kontrolle erfolgen, d.h. wieder ein Blutbild gemacht (und bezahlt) werden.

Und wenn das alles überstanden ist, wer will dann den Hund wieder aussetzen, ihm sagen: Jetzt gehst Du wieder zurück auf die Straße und kommst wieder, wenn Du erneut krank oder schwer verletzt bist?
Wie soll er verstehen, dass er plötzlich draußen steht und kein Futter und Wasser mehr bekommt…?
Wir bringen das nicht übers Herz. Doch gerade im Moment sieht es so aus, als ob wir bald keine andere Wahl mehr haben ...

Jeden Monat fehlen ja um die 4500 Euro Pensionskosten. Das lässt uns kaum noch schlafen…

 

Und wenn wir diese Mails öffnen, die uns jeden Tag neues Elend direkt in unsere Wohnräume bringen, wissen wir zwar nicht mehr, wie wir das noch schaffen sollen, aber wir wissen, dass unsere Absage für die meisten Hunde einem Todesurteil gleichkommt.

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Die flehenden Augen, die abgemagerten Körper… sie sind uns immer gegenwärtig.

 

Das ist der Grund, weshalb wir auch jetzt wieder an einem Punkt angelangt sind, wo wir nicht mehr wissen, wie wir in Kürze noch die ganzen Behandlungen und Operationen bezahlen können. Ein erneuter Aufnahmestopp wäre eine Katastrophe für viele verletzte und kranke Hunde.

Unsere monatlichen Tierarztkosten betragen meist mehrere tausend Euro.

Alle Hunde, die Sie im ersten Teil unseres Beitrags (weiter unten) sehen, hätten ohne die Hilfe unserer Tierschützer, Ihrer Patenschaften und Spenden nicht überleben können.
Doch nicht nur für diese Hunde hätte es ein qualvolles Ende bedeutet, sondern für fast alle Hunde, die Sie auf unserer Homepage sehen.


In den Sommermonaten ist es für uns besonders schwer, unsere Hilfen aufrecht zu erhalten, denn das Leben spielt sich meist draußen und nicht vor dem PC ab. Unsere Homepage hat in den Sommermonaten meist weitaus weniger Besucher und in den meisten Fällen gehen auch für besonders kostenintensive Notfälle kaum Spenden ein.

 

2017 02 17 asterias

Asterias leidet unter einem Plattenepithelkarzinom. Schon mehrfach wurde er operiert. Die Tumore kamen bisher immer wieder. Eine Strahlentherapie könnte ihm helfen, zu überleben. Doch sie kostet voraussichtlich 2500 - 3000 Euro.

Wie sollen wir das bezahlen?

Asterias griech. Tierschützerin und seine Pflegefamilie beschreiben ihn als einen ganz besonderen Hund. Er ist glücklich und dankbar, aufgenommen worden zu sein. Er ist ein wundervoller, lieber kleiner Kerl.  Doch woher soll das Geld für seine Bestrahlung kommen?

 

07072017Charlie2

Charlie ist einer von vielen Hunden, die in Deutschland operiert wurden. Durch Mangelernährung im frühen Welpenalter waren seine hinteren Beine deformiert, ausserdem mussten beide Knie wegen einer stark ausgeprägten Patellaluxation operiert werden. Im Anschluß bekam Charlie Goldimplantate, um ihm ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

Auch seine beiden Schwestern bekamen auf Grund der Fehlstellung Goldimplantate.

Die Liste der Hunde, die wir in Deutschland haben operieren lassen, ist lang, ebenso die Liste der Hunde, die auf diese Hilfen noch dringend warten.

 

Tierschutzarbeit bedeutet nicht "nur" täglich mit großem Elend umzugehen, sondern auch Angst davor zu haben, alle Notfellchen wieder ihrem Schicksal überlassen zu müssen.

Joy 2017 07 22 21
Die Verantwortung für all diese Hunde, die schon so viel Furchtbares erlebt haben, oder für die Hundekinder, die noch ein Leben vor sich haben möchten, ist schwer zu tragen.

Würden wir unsere Arbeit einstellen müssen, würde dies nicht nur bedeuten, dass fast alle unsere Schützlinge plötzlich wieder hilflos mitten im tobenden Straßenverkehr stünden, sondern auch erneut Vergiftungsaktionen und Misshandlungen ausgesetzt wären.

Simba6

Hunger und Durst kämen hinzu und völlige Verzweiflung und Ohnmacht. Viele von ihnen wurden bereits ein- oder mehrmals ausgesetzt.

Und ganz egal, wieviel wir hier arbeiten, wie sehr wir versuchen, unser Bestes zu geben, es wird nie genug sein. Immer wieder kommen sie rein, die Mails mit den Büroklammern und den unendlich traurigen Schicksalen, die uns erneut in die Situation bringen, nicht mehr zu wissen, wie wir das alles noch schaffen sollen.

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Viele Hundefamilien bitten um unsere Hilfe. Die Wenigsten von ihnen haben eine Überlebenschance. Namenlos werden sie überfahren, ertränkt, erschlagen, zu Tode gequält, sitzen verstört neben ihren überfahrenen Geschwistern oder Hundemütter halten trauernd Wache neben ihren toten Welpen.

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Und wenn wir jetzt erneut um Ihre Hilfe bitten, weil wir nicht wissen, wie lange wir unsere Arbeit noch fortsetzen können, weil die Ausgaben für Medikamente, für Tierarztbehandlungen, Operationen, Kastrationen, Klinikaufenthalte und Pensionen unsere Spendeneinnahmen übersteigen, ist dies eine traurige Folge der sich nicht verändernden Gesellschaft im Umgang mit ihren Schutzbefohlenen.

Uns berühren diese Schicksale viel zu sehr, als dass wir ihnen unsere Hilfe verweigern können ... doch wie lange wir noch in der Lage sind, zu helfen, wissen wir nicht.

2017 07 13 arianna undglaukos

Im Namen unserer Schützlinge sind wir dankbar für jede Spende und Patenschaft.

 

 

05. Juli 2017

2017Allegro und Zenia

Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen - liebe Paten, Spender und Unterstützer unserer Schützlinge - zeigen, wie – Dank Ihrer Hilfe – Elend und Schmerzen gelindert, Leben gerettet und Leben wieder lebenswert werden kann. 

Wir haben eine kleine Auswahl an Fotos zusammengestellt, die Einblick in die tägliche Tierschutzarbeit unseres Vereins geben. 

Scheuen Sie sich nicht, die vlt. manchmal erschreckenden Fotos anzuschauen und anschließend auf den Link unter dem Foto zu klicken.
Sie werden berührt sein, welche Chance Sie durch Ihre Spenden, durch Ihre Patenschaft dem kleinen Patienten gegeben haben.

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Patrick

Die hier abgebildeten Hunde befinden alle noch in unserer Obhut, das heißt, nichts würde sie glücklicher machen, als ein Zuhause zu finden. Sie haben gelitten, sie haben gekämpft, sie haben sich nicht aufgegeben. Jetzt möchten sie geliebt werden und das Leben von einer schönen und behüteten Seite kennenlernen dürfen, vertrauen und Liebe erwidern.
Sie haben diese Chance so sehr verdient… einige warten schon Jahre.

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Zacharias

Diese Fotos zeigen nur wenige unserer Schützlinge, denn derzeit betreuen wir fast 500 Hunde in Griechenland, Bulgarien und auf unseren Pflegestellen.
Sie alle brauchen unsere Hilfe.

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Daedalus

In südlichen Ländern sind die Tiere den zahlreichen Parasiten hilflos ausgeliefert. Da ist niemand, der sie schützt, wenn Zecken und Mücken sich rund um die Uhr von ihrem Blut ernähren.

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Janosch

Für Tierschützer bedeutet dies, aufgefundene Tiere ärztlich untersuchen zu lassen, Tests zu machen, meist teure Behandlungen zu bezahlen und erneute Kontrolluntersuchungen zu ermöglichen. Ein schier unglaublicher Kostenfaktor.

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Nahia

Liebe Paten, liebe Spender und Unterstützer, bitte, vergessen Sie unsere Schützlinge auch in den Sommermonaten nicht.

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Sirius Black

Es vergeht nahezu kein Tag, an dem wir nicht mit einem oder mehreren neuen Notfällen konfrontiert werden.

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Blackbird

Und so oft wissen wir nicht, woher nehmen…

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Mark

Aber jeder Hund braucht Hilfe, auch unsere Langzeit-Pflegehunde benötigen oft Behandlungen oder Operationen.

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Osiris

Die Pensionskosten müssen bezahlt werden, auch wenn nicht jeder Hund einen Paten hat … 

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Tomas

All unsere Notfellchen müssen untergebracht werden, denn auf der Straße können sie nicht behandelt werden.

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Andaman

Und wer würde es fertigbringen, sie nach abgeschlossener Behandlung, Wundversorgung, Operation wieder auszusetzen...?

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Wilson

 

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Frida

 

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Jonathan

 

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Sotirakis

 

 

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Kastro

 

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Sascha

 

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Toffi

 

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Franzl

 

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Emilia

 

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Tomas

 

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Nemo

 

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Nelson

 

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Sunyata

 

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Victor

 

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Leonora

 

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Oliver-Joel

 

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Scott

 

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Simba-Leon

 

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Simba Ben

 

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So viele Hundekinder überleben mur mit Ihrer Hilfe ...  so viele Operationen und Behandlungen können nur Dank Ihrer Unterstützung ermöglicht werden.

201706 05 sylvias welpen 3

 

 

Bitte, vergessen Sie sie nicht.

 

 

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Allegro und Zenia

 

Allegro wartet dringend auf einen Pflegeplatz in Deutschland, damit er hier operiert werden kann.

Die Trennung von seiner ihm Sicherheit gebenden Freundin wird ihm "das Herz brechen", doch wer nimmt sie zusammen auf?

 

 

Originaltext von Poppy "Die weiße Feder"

The white feather
The end is drawning near. Stray Einsame Vierbeiner  not to exist in 2018, is not just a possibility but almost a certainty . It's hard even to think the consequences of such a prospective. There is no peace for us this period.  Orphanhood  for our four legged children is at the end of this path. Carrying a big burden, I wonder what to do to help those who help us.  I may not be brave, or strong, or clever but my heart knows  that  miracles can happen.
I searched my photo files to find images proving what the association has offered to poor, lonely souls all these years, creating so many miracles to the life of creatures forgotten, unloved with no hope. Memories seep from every  fiber of mine and bittersweet feelings become alive again.  I remember how I was feeling  after the first time I met stray members, adoptants, dogs in the first Sommerfest  I was present. I felt being  home when all these people were beside me. For years now I don't have  to face this world alone.
 When I was looking at the  hundreds of photos  with dogs,  my glimpse was caught by a photo I had put in my files some time ago. There is a stone with a piece of wood on it where there are two objects on both sides and the wood is in balance  but on the right side is a stone and on the left one a white feather.  For me this photo shows:  on the right side the hard face of our world where only numbers matter creating pain, guilty, misery, injustice, mistreatment, fear and on the left side is the feather of an angel, a guarding angel  a metaphysic presence who gives to God's creatures protection, hope, love, faith, security, happiness .  Our world is getting smaller and smaller and each of us needs all the others more than ever but people have stopped looking each other in the eyes. We are so close but we cannot realize it. We carry our stone every day being tortured by fear and worries and we imagine our guarding angel  being at our side to take the courage to discover the  hidden Paradise, not only for us but for  the ones who are weak, not able to speak for themselves. This world was not created us to be alone. We need our guarding angels to put our hopes and dreams on their wings and to see the dark turning into light. I believe in angels.
 In the set of my keys, a guarding angel is hanging. It is incised on it the word Stray. Our guarding angels'  wings are injured, it is a matter of time these wings to break and them to fall, spreading their white feathers around. On the photo there would not be a feather anymore, only this heavy stone. Will we allow this white feather to disappear from the photo and leave only the heavy stone?

 

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