Regenbogenbrücke

Sydney ist tot. Er durfte fünf Monate glücklich sein.

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11.08.2010: Wir erhielten eine Mail von Maria: Sydney musste heute eingeschläfert werden.

 

Mitte März wurde Sydney durch das Tierheim Patras vermittelt. Maria wusste nicht, an wen und es gab Anlass zur Befürchtung, dass Sydney ein Leben als Kettenhund führen musste.

Gestern erfuhr Maria, dass dem nicht so war. Sydney lebte bei einer Familie und wurde heiß und innig geliebt.

In den letzten beiden Wochen traten bei ihm neurologische Störungen auf, keine Behandlung schlug an und zum Schluss waren alle vier Beine gelähmt und Sydney fiel es schwer zu atmen.Die Familie meldete sich gestern bei Maria.

Heute sah Maria Sydney das erste Mal wieder .... die Familie hatte sie gebeten,  Sydney auf seinem  letzten schweren Weg zu begleiten.

Marias Mail:

Hallo,

ich sah heute wiedr nach lange zeit Sidney,

ich kan euch nicht mit worten beschreiben meine gefuelle

seine augen weit offen,alle 4 beinchen voellig gelaehmt

das war uebrig geblieben von den schoene streuner am strand von patras

ich habe ihn in errinerung laufen,springen,bei jeden mensch der am strand war

viele strand besucher liebten ihn,aber es gab menschen die drohten ,und ich habe ihn ins th gebracht um ihn zu beschuetzen

Sidney wurde vermittelt ,ich wuste nicht wo,aber jetzt sah ich ihn an seine ende Frauchen und beide tochter weinten,Sohn war weck er koente nicht sehen wie er abgeholt wurde

eine TOLLE FAMILIE selten hier in GR,sie sagten er ist bei uns wie ein kind behandelt

gehorsam stubenrein

Sidney ist jetzt ueber die bruecke,ich werde nie seine augen vergessen,das letze mall so lange sie offen waren

TG

MARIA



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Sydney – Schmusebär und Kinderfreund

2008 – männl.

Sydney ist ein Streuner, der am Strand der griechischen Stadt Patras lebt. Er ist ein verschmuster, lieber Kerl, der seine gesamte Kindheit und Jugend auf der Straße verbringen musste. Sydney ist jedoch keineswegs scheu, sondern geht freundlich auf die Menschen zu. 

 

 

Doch nicht nur das: Er bittet um seine Streicheleinheiten bei Erwachsenen und Kindern und er genießt diese menschliche Zuwendung. Bei allen Kindern am Strand ist er bekannt und beliebt. Auf eine überaus charmante Art gibt er Pfötchen

 

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Im April fraß Sydney Gift. Er konnte gerade noch rechtzeitig zum Tierarzt gebracht werden. Da es keine Möglichkeit gab, Sydney unterzubringen, wurde er wieder am Strand ausgesetzt. Wenig später war er spurlos verschwunden. Die Tierschützer machten sich natürlich riesige Sorgen um ihn und befürchteten, dass Sydney erneut Gift gefressen hatte und einen qualvollen Tod gestorben war.

 

Umso größer war die Erleichterung, als Sydney vor kurzem plötzlich wieder auftauchte. Doch in diese Erleichterung mischt sich wieder eine riesige Sorge, denn Sydney ist am Strand nicht sicher. Er ist jederzeit neuen Vergiftungsaktionen ausgesetzt.

Deshalb soll Sydney nun in einer Tierpension untergebracht werden. Doch die finanziellen Mittel lassen dies eigentlich gar nicht zu.

Wir suchen für Sydney deshalb ganz schnell ein Zuhause, gerne mit Kindern. Wie Sie auf den Fotos sehen, haben auch Straßenhunde Manieren und geben zur Begrüßung Pfötchen. Wenn Sie dieser süßen, wohl erzogenen Schmusebacke ein Zuhause für immer geben können und möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Sydney wurde wahrscheinlich zwischen Januar und Juni 2008 geboren.