Regenbogenbrücke

Samira - Nachruf

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Am 31.12.2011 fuhren Ria und Sofia auf der Autobahn. Sie entdeckten ein kleines Hündchen, welches panisch auf und ab rannte. Die beiden versuchten, den Hund einzufangen aber es gelang ihnen nicht.

 

 

Zuhause angekommen, hatte die Mutter vom Balkon alles beobachtet und sah, dass die Hündin auf die Gegenfahrbahn geriet. Als die Mädels das hörten, sind sie gleich nochmals los und sie fanden den kleinen Hund tatsächlich auf der Gegenfahrbahn liegen, er hob den Kopf aber konnte sich sonst nicht bewegen. Vermutlich wurde er von einem Auto erfasst und schwer verletzt.

Die beiden hielten an, packen das Hündchen ins Auto und nahmen es mit nach Hause. Dort, in Rias Zimmer, verstarb das Hündchen nach nur ein paar Stunden.

 

 

Nachdem über Neujahr kein Tierarzt offen hat und man sehen wollte, ob der Hund vielleicht gechipt war, wurde sie ins Auto gelegt (die Temperaturen waren gerade sehr niedrig). Dort verbrachte sie zwei Tage. Der Tierarzt konnte tatsächlich einen Chip finden und man mag es nicht glauben, was zu diese Nummer gefunden wurde: Der Hund wurde im November als gestohlen gemeldet!!

Sofia setzte sich mit der Besitzerin in Kontakt. Diese erzählte, dass man im November bei ihr eingebrochen hätte und alles - inkl. Hund - geklaut hätte. Das Hündchen hieß Samira und wurde nur 6 Jahre alt. Die Besitzerin holte Samira nach am gleichen Tag bei Sofia ab und beerdigte sie bei sich im Garten.

Was mag Samira nur erlebt haben. Wie wurde sie behandelt. Wollte man Geld mit ihr machen oder warum hat man sie wie Diebesgut mitgenommen? Man weiß nicht, was die Kleine die letzten beiden Monate erlebt hat. Aber mit Sicherheit hat sie ihr Zuhause und ihr Frauchen vermisst. Was mag sie nur für Ängste ausgestanden haben, bei so gefühllosen Typen wie den Einbrechern.