Regenbogenbrücke

Louky - kurz vor dem Hungertod ...

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

04. Januar 2012: Lucki (früher Louky)  ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Seine Nieren waren so sehr geschädigt, dass der Tod eine Erlösung war. Lucki starb Zuhause, dort, wo er fast zwei Jahre lang glücklich sein durfte.

 

**************************************

Rückblick:

16.02.2010: Louky hat sein eigenes Zuhause gefunden und die Herzen im Sturm erobert.

Louky bei der Ankunft am Flughafen:

 

 Brigitte, die Louky auf seiner Reise von Griechenland bis in sein neues Zuhause gebracht hat, berichtet:

 

So, ich bin frisch verliebt. So ein Schatz von Hund. Am liebsten hätte ich ihn selbst mit nach Hause genommen. Ich wollte mal kurz berichten, wie es bisher gelaufen ist.

   

 Die Fahrt war er ganz brav und ruhig. Bei Herrn Treml zu Hause dann hab ich die Box aufgemacht und er ist sofort rausgekommen, hat uns alle drei begrüßt und beschnuffelt, dann ganz neugierig und voller Tatendrang die Wohnung ausgekundschaftet.  

 

 

 

Dann haben wir ihn an die Leine genommen, sind ein paar Schritte vor die Tür, wo er sofort gepinkelt hat. Dann war er ziemlich übermütig und es hat ihn vor Glätte erstmal voll hingehauen. Er ist aber einfach wieder aufgestanden, kein Problem. Zurück ins Haus ist er auch ohne Probleme wieder, Treppen laufen kann er auch. Drinnen hat er sich dann weiter umgesehen, geschmust, Leckerchen genommen. Er ist ein aufgewecktes Kerlchen, ohne Scheu und nicht ängstlich. Und so eine Schmusebacke.

 


Hab vorhin angerufen, die Nacht verlief gut, haben beide geschlafen, heut morgen im Garten hat er sich furchtbar gefreut, beim Gassi gepinkelt, zu Hause dann aber ein Häufchen in die Wohnung gemacht, aber das wird schon. Es ist auf alle Fälle wieder Leben in der Bude.

Jedenfalls ist er ein toller Hund, ich denke, die beiden werden sehr viel Spaß miteinander haben und freue mich, dass alles so gut geklappt hat und hoffe, dass es weiterhin toll klappt.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie die Hunde das alles so wegstecken. Louky hat in den letzten 8 Jahren als Straßenhund in Griechenland sicher viel Schlimmes mitgemacht und ist trotzdem so ein Sonnenscheinchen. Da er auf seinen Namen hört, behält er ihn übrigens auch.

Morgen steht der erste TA-Termin an wegen des Schorfes und wegen seiner ausheilenden Ohrenentzündung.

 

Vielen herzlichen Dank noch mal Ihnen beiden, dass alles so toll geklappt hat. Ich freue mich sehr für Louky und auch für Herrn Treml, die beiden passen sehr gut zu einander. Eine Nachkontrolle kann jederzeit nach terminlicher Absprache erfolgen.

 

 

***************************************************************************************************************************

Und so suchten wir für Louky ein Zuhause.

 Louky - kurz vor dem Hungertod ...

ca. 2002 - männl


Es ist eine Szene, die einem die Kehle zusammenschnürt:

Gierig stürzt Louky sich auf das Trockenfutter mit Reis, das Vitaminpräparat und das Wasser, das unsere griechischen Kolleginnen Maria und Ada ihm hingestellt haben ... Vor Freude und Aufregung über die Aufmerksamkeit, die ihm geschenkt wird, wackelt seine Rute hin und her.

Louky ist nur noch Haut und Knochen, sein Körper ausgemergelt und von Sarkoptes-Milben gezeichnet.

Wann hat er sich wohl das letzte Mal satt fressen dürfen? Hat er überhaupt jemals in seinem Leben keinen Hunger spüren müssen?

Wir kennen Loukys Vergangenheit nicht. Ada und Maria fanden ihn am 11.12.2009 in Patras. Hätten sie ihn auf der Straße gelassen, dann wären seine Tage gezählt gewesen. Zu schwach war Louky: ausgezehrt vom Hunger und vom täglichen Überlebenskampf auf der Straße.

Er ist nun vorübergehend bei einer Tierärztin untergebracht. Hier werden seine Sarkoptes-Milben behandelt und eine Leishmaniose-Therapie begonnen. Louky hat einen niedrigen Leishmaniose-Titer, der gut zu händeln ist!
Doch wohin soll Louky, wenn er nicht mehr bei der Tierärztin bleiben kann? Zurück auf die Strasse? Er benötigt endlich ein Zuhause.
Zur Zeit wird Louky auf ca. 8 Jahre geschätzt. Doch es hat sich sehr oft gezeigt, dass Hunde mit einem ähnlichen Schicksal wie Louky zu Beginn zu alt geschätzt wurden und das Alter nach einiger Zeit nach unten revidiert wurde.
Das Leben auf der Straße lässt schneller altern. Doch wenn diese Hunde in einer liebevollen und fürsorglichen Umgebung sein dürfen, wenn sie regelmäßig hochwertiges Futter anstelle von spärlichen Essensresten oder Müll fressen und wenn sie sich sicher und aufgehoben fühlen: Dann kommt bei diesen Hunden das Prinzip "Jungbrunnen " zum Tragen.

Die Tierärztin schwärmt von Louky. Er ist so lieb wie ein Engel und er ist stubenrein.
Wenn Sie diesen Engel auf seinem Weg in ein normales Hundeleben begleiten möchten und wenn Sie seine Augen vor Freude, Glück und Liebe strahlen sehen möchten, dann ist Louky das richtige neue Familienmitglied für Sie.
Louky wird gechipt sowie geimpft mit einem Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt. *M*