Navajo - wurde mit seiner Mutter und 8 Geschwistern an einer Kirche ausgesetzt

20171020 Navajo Start

*September 2017 – Athen/Olga und Christina
15.11.2017 Unser kleiner Navajo ist heute in einer Tierklinik gestorben. Wir sind sehr traurig und auch seine zukünftige Familie, wo schon ein Körbchen auf ihn wartete.

17112017Navajo RIP

NAVAJO,
dein Leben war nur kurz und der Start war nicht so gut,
Du lebtest mit deiner Mutter und Geschwistern auf der Straße.
 
Aber liebe Menschen meinten es gut mit dir. Ihr alle wurdet gerettet.
 
Und es kam noch besser, du wurdest gesehen und du solltest ein Zuhause bekommen.
Du wurdest erwartet und auch schon aus der Ferne geliebt.
 
Im Geiste sah ich dich schon im Schnee springen,
und deine kalte Nase anschließend, dicht an deinen Menschen gekuschelt zu wärmen.
 
Und vielleicht hättest du schon einen Knochen unterm Weihnachtsbaum bekommen.
 
Aber das alles wirst du nicht mehr erleben.
Du wurdest krank und dein kleiner Körper hatte keine Kraft mehr zum Kämpfen.
 
Unsere Gedanken werden dich begleiten, auf deinem Weg über die Regenbogenbrücke
 
R.I.P. Navajo
 
Aber unsere Gedanken begleiten dich über die Regenbogenbrücke,
dort wo du keine Schmerzen mehr hast und unbekümmert
über die grünen Wiesen springen und frei und unbeschwert sein.

von Lore Bobe

 

Ansprechpartnerin Adoption: Lore Bobe

23.10.2017: War es ein Schutzengel, der Olga zu der zehnköpfigen Hundefamilie führte? Auf jeden Fall war es ein riesiges Glück für den Kleinen und seine Familie.

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Olga schreibt: Ich habe eine Hundefamilie gefunden: Eine Mutter mit Welpen, die Welpen sind noch nicht einmal einen Monat alt. Jemand hatte sie hinter einer Kirche ausgesetzt. 
Während ich mich um die Mutter und die acht Kleinen kümmerte, hörte ich plötzlich ein Weinen und Wimmern. Es war zuerst schwer auszumachen, woher es kam. Fast eine Stunde dauerte es, bis ich den weinenden, den neunten Welpen fand: Er hatte sich unter einem großen Stein verkrochen, steckte fest und  konnte sich selbst nicht befreien  Auch seine Mutter hätte ihm nicht helfen können.

Ich war froh, als ich ihn endlich entdeckte und befreien konnte.
Die Hundefamilie kann dort nicht bleiben, denn es wird nicht mehr lange dauern und die Kleinen werden ihrer Mutter folgen, wenn diese auf Futtersuche geht. Die Straße in der Nähe mit dem dichten Verkehr ist zu gefährlich…
Fast zwei Wochen ist dies nun her. Nikola und ihre Kinder sind bereits in einem Gehege untergebracht. Im Moment haben die Kleinen hier noch genügend Platz. Doch wenn sie größer werden, wird es eng….

 

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HIER geht es zum Beitrag von Navajos Mama Nikola.