So können Sie uns helfen
Von Geistesblitzen und Erleuchtungen .. in eigener Sache

Von Zeit zu Zeit, erhalten wir Anfragen, die sich auf unsere ehrenamtliche Tätigkeit und auf unsere Schützlinge - im Speziellen und im Allgemeinen - beziehen.
Alle Fragen findet man auf unserer Homepage beantwortet, doch geben wir hier gerne noch einmal ausführlich Auskunft und Einblick über Abläufe und Ereignisse, die trotz besseren Wissens und / oder schlechter Recherchen gerne falsch wiedergegeben werden.
Hier möchten wir "aufhellen"

Warum sind wir auf Spenden angewiesen?
Wie die meisten Freunde unseres Vereins und Besucher unserer Homepage wissen, unterstützen wir den Athener Verein Stray und andere Tierschützer in Griechenland.
Schon sehr oft haben wir über die schwierige Flugsituation für unsere Schützlinge, speziell ab Athen, hingewiesen. Der Boxenpreis liegt bei 100 Euro für kleine und 200 Euro für mittelgroße und große Hunde.
Wer unsere Arbeit kennt, weiß, dass wir sehr vielen großen und ausgewachsenen Hunden zu einem eigenen Zuhause oder vorab zu einer Pflegestelle verhelfen, die meist bis zu diesem Zeitpunkt schon ein schlimmes Schicksal ertragen mussten.
Bei einem Boxenpreis von 200 Euro, plus Kosten für Chippen, Impfen, Bluttests und Kastration, ist eigentlich jedem klar, dass die Schutzgebühr diese Kosten nicht komplett decken kann.
Die meisten unserer Schützlinge sind vor ihrer Vermittlung echte Notfälle, sei es, dass sie in einem erbärmlichen Zustand aufgefunden wurden (krank / verunfallt), oder dass sie nur untergebracht werden können, wenn es einen Pensionsplatz für sie gibt.
Doch wie sollen diese Kosten finanziert werden, wenn nicht über Spenden?
Wer auf die Homepage eines Tierschutzvereins geht, der weiß, dass hier (so sollte es sein), alles getan wird, um Elend zu lindern, weiteres Elend zu vermeiden und Leben zu retten. Was sonst sollte die Aufgabe eines Tierschutzvereins sein?
Um unseren griechischen Tierschützern die Möglichkeit zu geben, immer wieder neuen Notfällen helfen zu können, versuchen wir einen Teil der dort anfallenden Unterbringungskosten von hier, Dank Ihrer Spenden, zu finanzieren, aber auch mit unserer Hilfe, vielen Notfellchen einen Pflegeplatz hier zu ermöglichen.
So haben wir viele unserer gemeinsamen Schützlinge auf deutschen Pflegestellen und in Pensionen, was zwar die Tierschützer in Athen entlastet, uns aber oft extrem und bis an unsere Grenzen belastet.
Hunde auf Pflegestellen bedeuten eine große Verantwortung und oft anfallende medizinische Versorgung, denn in vielen Fällen ist es so, dass wir Hunde aufnehmen, die hier z.B. erst einmal behandelt werden müssen (z.B. auch Klinikaufenthalte).
Das Wohl unserer Schützlinge
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steht für uns absolut im Vordergrund, und unsere Sorge um deren Wohl endet nicht bei der Übergabe am Flughafen.
Zu jeder Zeit sind wir auch nach erfolgter Vermittlung noch für Sie und unser Hundekind da und versuchen immer mit Rat und Tat zu helfen, sollte es nötig sein.
Unsere Referenz sind unsere Glücksgeschichten. Hier kann man auch nach der Vermittlung noch das Schicksal unserer Notfellchen verfolgen, da wir auch die Glücksgeschichten immer wieder aktualisieren.
Fragen zu Maylos Transport und Spenden ….
In den letzten Wochen haben wir immer wieder Vorschläge hinsichtlich Maylos Transport erhalten. Leider waren sie zwar sicher gut gemeint, doch für eine Umsetzung nicht geeignet.
So wurde uns immer wieder ans Herz gelegt, uns doch über die Größe der genormten Flugboxen zu erkundigen, die größte Box wurde mehr als einmal als ausreichend erachtet. Abgesehen davon, dass wir, da unsere Hunde generell ausschließlich auf dem Luftweg nach Deutschland reisen, uns mit genormten Flugboxengrößen ausgezeichnet auskennen, würde diese Box mit einer Höhe von gerade einmal 100 cm Maylo gerade bis zur Brust reichen. In einem speziellen Einzelfall wurde uns mitgeteilt, dass das durchaus ausreichend sei, man selbst habe bereits einen viel größeren Hund mit einer solchen Box transportiert, es sei auch nicht erforderlich, dass ein Hund sich in seiner Transportbox aufrecht stellen könne.
Wir bitten Sie, sich aus tierschutzrechtlicher Sicht und im Hinblick auf geltende EU-Regularien selbst ein Urteil über solche "Hilfsangebot" / Vorschläge zu bilden.

Hier sehen Sie die Box, in der Maylo geflogen ist und die den Vorschriften entspricht.
Auch können Sie einem Tier dieser Größe keinen Autotransport zumuten, bei dem es alleine 20 Stunden auf der Fähre ausharren muss und das Fahrzeug ebenfalls keine ausreichende Größe hat.
Eine Verzögerung der Ausreise lag nicht in unseren Händen. Die Flugkosten wurden bereits bezahlt, angegebene Termine jedoch nicht eingehalten, weil kurzfristig ein anderer Maschinentyp eingesetzt wurde, der diese Box nicht transportierte. Hier hatten wir keinen Einfluss.
Schon seit einiger Zeit haben wir diese Infos veröffentlicht, sodass für die Leser unserer HP keine Veranlassung mehr bestand, weitere Spenden für Maylos Ausreise zu überweisen.
Die Rechnung über die Flugkosten haben wir in Maylos Beitrag veröffentlicht.
Die Spenden, die in 2010 für Maylo gesammelt wurden, sind u.a. für med. Betreuung und seine Unterbringung verwendet worden.
Seit seinem Auffinden ist er in einer griechischen Hundepension untergebracht, für die monatlich Kosten entstehen.
Mercy ….
Für Mercy wurden wir von einer selbständig, bzw. teilweise mit einem anderen Verein kooperierenden Tierschützerin um Hilfe gebeten. Ausgelöst wurden zahlreiche Hilfeersuchen an unseren Verein durch den glücklichen Verlauf der Behandlung / Operation von Agapios, der schon lange durch Griechenlands Foren und Facebook „geisterte“, ohne dass ihm jemand half.
Wir stimmten zu, Mercys Operationskosten zu finanzieren und ihr somit die gleiche Chance, wie Agapios zu geben.
Dass es uns hierbei nicht darum ging, Spenden einzunehmen, leitet sich allein aus der Tatsache ab, dass wir das Angebot eines großen europäischen Tierschutzvereins, OP-Kosten für Mercy zu übernehmen, ablehnten, weil wir die OP finanzieren konnten.
Leider verlief Mercys OP nicht erfolgreich und sie hatte nicht das Glück, wie Agapios, sich wieder auf eigenen Beinen bewegen zu können.
Sie wurde von der Tierschützerin, über die sie zu uns gekommen war, in der Klinik abgeholt, da bereits im Vorfeld geklärt war, dass Mercy nach der Behandlung wieder von ihr übernommen würde.
Mercy wurde von uns nicht „weitergereicht“, sondern lebte nahezu die ganze Zeit bei dieser Tierschützerin. Wir bezahlten einen Rollstuhl, eine Amputation und eine Kastration und hielten zudem regelmäßig Kontakt.
Lediglich die letzten Wochen ihres Lebens verbrachte Mercy für ca. 9 Tage auf einem Gnadenhof Nähe München, wo die Tierschützerin sie persönlich hinbrachte. Als diese den Hof verlassen hatte, brachte man Mercy in einem Zwinger unter.
Deshalb wurde Mercy dankenswerter Weise vom Tierheim Herzsprung aufgenommen, wo sie gemeinsam mit anderen Hunden und in der Familie leben durfte.
Wir wissen nicht, weshalb der Krebs, zumindest bei der Kastration, nicht erkannt wurde.
Dass das Schicksal von Mercy überaus traurig ist, ist gar keine Frage und macht jeden tief betroffen.
Operiert wurde Mercy mit der Absicht, ihr zu helfen und ihr die Chance auf ein vernünftiges Leben zu geben.
Zum Zeitpunkt unserer Zusage, die medizinischen Kosten zu übernehmen, war dieser traurige Verlauf nicht abzusehen.
Jeder, der unsere Arbeit aufmerksam verfolgt, weiß, dass wir uns in unserer tierschutzrechtlichen Tätigkeit in allererster Linie dem notleidenden Tier verpflichtet fühlen.
Wir halten es für einen unerträglichen Zynismus, einem gehandicapten oder in die Jahre gekommenen Hund das Recht auf ein lebenswertes Leben abzusprechen. Die Lebensqualität bleibt aber oberstes Kriterium.
Wir wurden darauf angesprochen, dass unsere „Regenbogenbrücke“ leider viele traurige Schicksale zeigt und der Vorwurf wurde an uns herangetragen, dass wir viele Hunde einführen, die keine Überlebenschance haben…
Zum Einen geben wir auch Hunden einen Platz auf diesen Seiten, die nicht bei uns, sondern im Ausland gestorben sind, um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, zum Anderen ist es leider nicht vermeidbar, dass schwerkranke Hunde, denen wir versuchen, zu helfen, auch sterben.
Sollen wir ihnen – weil wir diese Möglichkeit nicht ausschließen können – gar nicht erst eine Chance geben? Sollen wir sie sofort aufgeben, weil jemand den Eindruck haben könnte, es ginge uns um Spenden? Und Spenden wofür? Doch nicht für uns, die wir alle Tag für Tag, Woche für Woche unsere Freizeit dem Tierschutz widmen …
In letzter Zeit haben wir trauriger Weise zunehmend Anfragen nach Hilfe für verunfallte und teils gelähmte Hunde ablehnen müssen.
Leider haben wir die Erfahrung machen müssen, dass es eher die Ausnahme ist, einem gelähmten Hund helfen zu können und wir möchten keinesfalls Leiden verlängern. Leider sind auch gute Plätze für Rolli-Hunde kaum zu finden.
Dennoch fällt es jedes Mal schwer, "nein" zu sagen.
Dass es jedem in unserem Team darum geht, notleidenden Tieren zu einem besseren Leben zu verhelfen, ist selbstverständlich und beantwortet sich alleine dadurch, dass viele Stunden täglicher Arbeitszeit, unzählige Telefonate und oftmals Hunderte von Emails Tag für Tag beantwortet werden müssen und dies unter Verzicht auf Familienleben und Freizeit geschieht.
Selbstverständlich erbitten wir Spenden, denn wie sonst sollen wir die medizinischen und sonstigen Kosten finanzieren, denn wir sind ja ein Tierschutzverein und befassen uns naturgemäß (bei richtiger Arbeitsweise) ausschließlich mit der Linderung und Vermeidung von Elend. Ohne Spenden könnten wir nicht helfen… aber schließlich sammeln wir Spenden ja nicht, um unser Leben zu bereichern, sondern um Leben zu retten, wie man auf unserer Homepage sehr gut nachvollziehen kann.
Hier können wir allen Zweiflern immer wieder nur ans Herz legen, sich in unsere Glücksgeschichten zu vertiefen. Sie sind lesenswert und es kann keinen besseren Einblick in unsere Arbeit geben.
Besondere Notsituationen anderer Vereine oder schreckliches Tierleid anderer Länder, machen wir oft auf unserer Startseite, oder sogar als Startbeitrag publik, durchaus mit dem Wissen, dass über den Zeitraum dieser Veröffentlichung die meisten Spenden diesen Notfällen zukommen.
Wir sind sehr glücklich, dass unser Verein so viele Freunde hat, die uns, bzw. unsere Notfellchen nicht im Stich lassen und uns immer wieder helfen und uns signalisieren, wie Sie über unsere Arbeit denken und wie sehr sie unsere Tierschutzarbeit schätzen.
All diesen lieben Helfern möchten wir ganz herzlich danken und können dies auch nicht genug tun… ohne SIE wären alle Notfälle hier verloren…
Herzlichen Dank!
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01. September 2011
Von Pseudotierschützern, Berufsnörglern und unverantwortlichem Verhalten… - oder: Was stört es den Mond, wenn der Frosch quakt….
Nun ist es also auch uns passiert: wir wurden im Internet Opfer von Missgunst, Intoleranz, Neid und Dummheit … eigentlich hatten wir das schon lange erwartet, daher trifft es uns nicht annähernd so sehr, wie man es wohl gerne hätte.
Es gibt Dinge, die sollte man lieber unkommentiert lassen, weil es a) einen unnötigen, verschwenderischen Kraftaufwand bedeuten würde, auf Lügen, schlechte Recherche und Profilneurose zu reagieren - Kraft und Energie, die wir lieber dem Wohl notleidender Tiere zukommen lassen möchten; b) wissen wir, dass es für Ignoranz keine passende Antwort gibt.
Was will man auch von Menschen erwarten, denen man dezidiert auf Fragen antwortet, die aber ihren Lebensunterhalt damit verdienen, sich als (um Spendengelder bittende!) Sittenwächter aufzuspielen und Tierschützer zu diffamieren, die aktiv Not und Elend zu lindern versuchen, anstatt selbst etwas Sinnvolles auf die Beine zu stellen.
Wir werden nicht reagieren, weil wir davon ausgehen, dass all jene die uns und unsere Arbeitsweise kennen, die Hunde unserer griechischen Tierschutzkollegen adoptiert haben und hierbei erfuhren, dass und in welchem Maße wir verläßlich arbeiten, mit Spendengeldern umgehen und Verantwortung sowohl für Tiere als auch für Menschen tragen, die um die Transparenz unserer Arbeitsweise wissen und uns genau deshalb so liebevoll und hilfsbereit unterstützen, sich ein eigenes, unvoreingenommenes und differenziertes Bild von uns machen, bzw. gemacht haben.
Wie sagt man so schön: Nächste Woche treibt man eine andere Wutz durch´s Dorf… in diesem Sinne: Oink – wir arbeiten jetzt weiter!
Liebe Grüße
Ihr Stray Team
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