Kinderstube bis 12 Monate

Lucie – sie wird von den anderen Hunden ausgestoßen

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*Winter 2011/2012 - Athen

10.03.2013 - Neues von Lucie, die das große Glück hatte, bei genau diesen Menschen ankommen zu dürfen:

 

 


Nun ist Lucie ein halbes Jahr bei uns und uns schon sehr ans Herz gewachsen, obwohl sie draußen noch in sehr vielen Situationen ängstlich bis panisch ist.

Auf den Gassirunden in reizarmen Gegenden kann sie schon an langer Schleppleine laufen und genießt es offensichtlich. Dabei springt und rennt sie immer öfters mal verrückt um uns herum und fordert uns zum Spielen auf.




Zuhause sucht sie, insbesondere abends immer öfter den Körperkontakt zu uns und fordert uns auch zum Spielen auf.
Inzwischen hat sie auch ihr erstes Kommando gelernt (sitz!).


Anderen Hunden gegenüber ist sie zurückhaltend, wenn der andere Vierbeiner sie nicht bedrängt nimmt sie auch schon mal interessiert Kontakt von sich aus auf.

Lucie ist ein Teil unseres Lebens geworden und wir hoffen, dass Lucie weiterhin Fortschritte macht.

Liebe Grüße
Sibylle und Kurt

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05.12.2012: Es erreicht uns eine kurze Impressionen von Lucie:

Nun, sag mal, können Hunde Fussfetischisten sein? :) Dass Lucie Socken klaut wussten wir ja schon seit der zweiten Nacht, die sie bei uns ist. Dass sie an unseren Waden geschnuppert hat beim Spazierengehen, ist uns auch schon aufgefallen, ist ja schließlich auf ihrer Nasenhöhe....

Gestern Abend saßen wir auf dem Sofa und haben beide die Beine von uns gestreckt. Sie kam dann von ihrem Platz und hat zuerst meine (Sibylle) Füße in den dicken Socken beschnuppert. Ging dann wieder zu ihrem Platz. Kurt hat dann auch mal mit den Füßen gewackelt, Lucie kam und hat auch seine Füße beschnuppert.... Zurück an ihren Platz. Ich habe dann mal die Socken ausgezogen und mit den Zehen gewackelt und siehe da: Lucie kam und hat mit ihrer kalten Nase intensiv meine Zehen in direktem Körperkontakt beschnuppert. Nein, ich hab weder Fußpilz noch Schweißfüße, nur bin ich extrem kitzelig und musste total lachen...Lucie zurück und das gleiche Spiel mit Kurt...Wir saßen beide laut lachend da und Lucie nur etwas irritiert! Wir haben sie natürlich fürs einfach so kommen super gelobt.

So gekommen zu mir (Sibylle) ist sie allerdings nicht das erste mal. Sie kam schon, wenn ich auch dem Sofa lag, hat das Buch in meiner Hand beschnuppert sich streicheln lassen und sich hingesetzt und sich an meine andere Hand gelehnt und sich weiter streicheln lassen. Abrufbar ist das nicht.

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November 2012

Liebes Strayteam in Griechenland und Deutschland, liebe Spenderinnen und Spender,

nun ist Lucie schon 7 Wochen bei uns und wir wollen Euch mal berichten wie es Ihr geht und welche Fortschritte sie macht.

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Wir haben ziemlich bald den Rat einer Hundetrainerin in Anspruch genommen, da wir zwar nicht hundeunerfahren sind, doch mit den Problemen Lucies überfordert waren.

Als erstes steht nun der Aufbau einer Bindung zwischen uns auf dem Programm. Lucie macht Fortschritte. Sie wird ausschließlich aus der Hand gefüttert mit dem Ziel, dass sie dabei nach und nach auch ihren Platz verlässt. In der Zwischenzeit holt sie sich auch schon mal ein Leckerchen (getrocknete Fischchen und noch besser getrockneter Pansen) von uns ab, auch wenn sie dazu aufstehen und ihren Platz ein bis zwei Meter verlassen muss.

 

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Natürlich gehören auch andere Übungen dazu und wir sehen immer wieder kleine Fortschritte. Sie bewegt sich in der Zwischenzeit auch mal durch die Wohnung, wenn wir wach sind und flüchtet nicht direkt auf ihren Platz im Wohnzimmer. Allerdings hat sie bislang die Wohnung noch nicht erkundet…Schon bald kam sie nachts in ihren Korb im Schlafzimmer neben unserem Bett. Anfangs hat sie nachts, wenn wir schliefen, immer mal wieder Socken „geklaut“, das hat sie nun schon länger nicht mehr, obwohl extra welche parat liegen…..nachts entstehen immer mal wieder kleine Löcher in den Decken, auf denen sie liegt. Neulich wachten wir in einer kleinen Wolke aus Daunen auf, da im Korb unten zur Polsterung eine Daunendecke liegt. Kleine Ansätze zum Spielen mit uns sind manchmal erkennbar.

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In der Wohnung selbst hat Lucie mit Geräuschen und ähnlichem kaum Probleme (Ausnahme: der Staubsauger, welch Höllengerät und wir werden sie erst langsam und später daran gewöhnen).

Die Wohnung verlassen ist nach wie vor nicht einfach. Manchmal kommt sie an der Leine mit zur Wohnungstür. Öfters noch müssen wir sie allerdings dorthin tragen, leider. Dann lässt sie sich allerdings ihr Sicherheitsgeschirr (ein weniger einengendes ist in Arbeit) problemlos anziehen und der Schwanz ist dabei in der Zwischenzeit nicht mehr am Bauch und sie zittert dabei auch nicht mehr am ganzen Körper. Wenn alles angezogen ist läuft sie mit raus, dort will sie sich auch nicht mehr unter dem nächsten Busch im Hof verstecken, sondern läuft mit zum Auto und springt in ihre Box. Wohlgemerkt sie geht da selbst hin und wir müssen sie nicht hintragen und der andere Fortschritt, sie schmeißt sich nicht in die Box und kauert sich zusammen, sondern springt rein und setzt sich erst mal. Das Autofahren an sich macht sie recht gut. Für die täglichen Runden fahren wir nur wenige Minuten, bei der ein oder anderen längeren Strecke, wo wir sie schon dabei hatten, hat sie sich abgelegt.

Spaziergang: Lucie geht draußen wohl noch längere Zeit nur  mit einem Sicherheitsgeschirr, da sie Panikattacken hat und dabei nur noch weg möchte. Aus diesem Grund gehen wir momentan noch in möglichst reizarmer Umgebung  spazieren und können auch noch nicht viel üben. Doch auch hier sind Fortschritte zu beobachten. Panikattacken wegen uns und der Leine werden seltener. Lucie findet auch mal Zeit die „Hundezeitung“ zu lesen (siehe Bild).

 

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Viele Dinge draußen machen ihr einfach Angst, Fahrradfahrer geht in der Zwischenzeit mit ein paar Metern Abstand und Ruhe.

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Es gäbe natürlich noch weitere Einzelheiten zu berichten, aber das Wichtigste ist eigentlich, dass sie kleine Fortschritte macht und wir uns weiter bemühen, dass Lucie irgendwann ihr Leben wieder genießen kann, nachdem ihr so viele Menschen am Anfang ihres traurigen Lebens geholfen haben.

Bis zum nächsten Bericht
Sibylle und Kurt

 Ab und zu schaut Lucie  schon zu uns „auf“, sogar wenn wir ihren Namen „säuseln“.

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15.09.2012: Lucies Frauchen und Herrchen schreiben von ihrer Ankunft in ihrem Zuhause:

Ja, wir sind gut in Freiburg angekommen. Wir mussten Lucie allerdings reintragen, wir haben sie vors Auto gestellt, sie stand zwar kurz, hat sich dann aber auf das kalte Pflaster gelegt.

Bis gestern Nacht hat sie ihr Plätzchen nicht verlassen, hat sich jedoch streicheln lassen und noch in der ersten Nacht auch Leckerlis/Futter aus der Hand genommen. Gestern Nacht sind wir dann von einem durch die Wohnung flitzendem, hüpfendem Wesen “erwacht”, das wohl dringend sein Geschäft erledigen musste (wir sind natürlich zu spät aufgewacht..), zuvor hat sie schon Socken “geklaut” und auf ihren Platz gebracht. Als wir aufgestanden waren ist sie blitzschnell wieder auf ihren Platz gelegen, den sie bislang nicht wieder verlassen hat und sich momentan die Sonne auf den Pelz scheinen lässt. Sie lauscht aufmerksam den Geräuschen in und außerhalb der Wohnung. Der Schwanz hat schon zweimal minimal gewackelt, als ich zu ihr hin bin. Sie schläft und schläft und schläft. Auch wenn wir am Tisch sitzen und essen, ich telefoniere und nur zwei drei Meter entfernt sitze, liegt sie entspannt da, blinzelt mal, um zu schauen und macht dann die Augen wieder zu. Sie frisst aus der Hand oder aus der Schüssel, wenn wir sie ihr hinhalten, nimmt ihre bitteren Antibiotika mit nem Leckerchen zusammen ohne Probleme.

Ich werde ihr nachher wieder die lange Leine anhängen, mich auf die Terrasse/Garten setzen und mal abwarten, ob sie sich schon raus traut .... alles ebenerdig, sie muss nicht mal Stufen bewältigen..

Mal schauen wie lange sie braucht...sie hat alle Zeit der Welt....

Wir sind so froh und glücklich, dass Lucie da ist!

LG aus Freiburg

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13.09.2012: Lucie und Liza Kefala kamen gestern zusammen in Frankfurt an und wurde freudig von ihren Familien in Empfang genommen.

Ansprechpartnerin Adoption: Yvonne Konietzko

Ansprechpartnerin Patenschaft: Manuela Wendt

Ihre zarte Seele leidet …

21.08.2012: Fotini schreibt zu Lucie: Lucie ist eine scheue und schüchterne Hündin. Sie kommt nicht zu uns, um sich kraulen zu lassen.

Sie braucht Menschen, die mit ihr trainieren und an ihrer Sozialisierung arbeiten. Zeit, Geduld, Einfühlungsvermögen und Training – das braucht die Familie, die Lucie adoptieren möchte.

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Fotini schreibt: Das ist Lucie, drei Monate nach ihrer Operation.  Medizinisch scheint alles in Ordnung zu sein, und ihr Darm arbeitet gut.

Aber dieses kleine Hundemädchen wirkt immer noch so, als ob es leidet.

 

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Ich verstehe nicht warum, aber sie scheint die Neigung zu haben, ein wenig einsam und ein wenig traurig zu sein und die Umstände hier bei mir zu Hause sind dafür denkbar ungünstig.

Einige meiner Hunde jagen ihr Angst ein und zudem scheint Lucie sich selbst fremd vorzukommen.

Sie liebt es mit den Welpen und ihrem Bruder Kosma zu spielen. Aber ich sehe auch oft, dass sie ganz alleine im Garten ist und mit einem Stofftier spielt.

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Sie versucht, zum Rudel dazu zu gehören, aber die anderen Hunde mögen sie nicht und das deprimiert sie.

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Als sie zu uns kam, war sie so freundlich und zugewandt. Aber jetzt beginnt sie sich zurückzuziehen.

Sie kommt nur zu mir, wenn ich ein Leckerchen habe – ansonsten traut sie sich nicht.

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Es ist leider so, dass wir mit mittlerweile 16 Hunden keine Zeit haben, dieses zarte Wesen zu sozialisieren und ihm die Zuwendung zu schenken, die es braucht um glücklich zu sein.

Dass sie hier bei mir ist, das hilft ihrer Psyche überhaupt nicht. Ich hoffe so sehr für sie, dass sie bald eine Familie finden wird, bei der sie wieder Selbstvertrauen fassen kann.

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18.05.2012: Lucie - ohne Hilfe wäre sie qualvoll gestorben

Neues von Lucie - ja, sie ist es tatsächlich! Die Kleine ist kaum wieder zu erkennen.

Zwischen diesen beiden Fotos liegen gerade einmal zwei Monate:

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Sie rennt und spielt und tobt fröhlich durch die Wohnung. Sie genießt das Leben und hat keine Schmerzen mehr. Inzwischen muss sie keine Medikamente mehr einnehmen und kann ganz normales Futter fressen (qualitativ sehr hochwertiges Trockenfutter).

 

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Lucie hat prägnante Gesichtszüge und lange schlaksige Beine – sie ist eine ganz besondere Hündin und wir sind sehr erleichtert, dass sie geschafft hat. Wir hatten so sehr um ihr Leben gebangt und mit ihr gelitten.

Jetzt fehlt nur noch eine Familie, bei der sie glücklich sein darf.

 

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25.04.2012

Luci geht es sehr gut und ihr Darm funktioniert auch wieder. Nun wird es Zeit eine Familie für sie zu finden.

Lucy sollte zu Menschen die schon einen Hund haben, denn sie ist nicht gern allein und deshalb sollte sie in Gesellschaft eines Hundes oder Menschen sein. Grundsätzlich ist sie ein normal aktiver Welpe. Die meiste Zeit geniesst sie es, auf ihrer Decke zu ruhen und ihre Umgebung zu beobachten. Sie spielt auch, aber am liebsten ruht sie sich aus.

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20.04.2012 Hier ist eine Zusammenfassung von Lucies Krankheitsverlauf: 

Lucie war am 23.02.2012 beim Tierarzt und es wurde ein Darmvorfall mit unbekannter Ursache diagnostiziert.

Die Untersuchung führte zu folgenden Ergebnissen:
1) Ödeme im Darm,
2) die Schleimhäute waren in diesem Teil aktiv,
3) der Hund hatte schlecht riechenden Durchfall, aber ohne Blut oder Schleim,
4) nach dem Abtasten des Bauches wurde keine Darmeinstülpung festgestellt,
Lucie wurde in Narkose gelegt, um den Teil des Darms, der außerhalb von Lucies Körper war, zurückzulegen.

Bei der Operation wurde versucht, den Darm mit sanften Mitteln nach innen zu setzen, am Schluss wurde es vernäht.

Nach der Operation wurde sie mit Spezialfutter (Gastrointenstinal Junior Royal Canin Trockenfutter) und Dosenfutter gefüttert und hat Synulox und Drontal bekommen. Aber es wurde wieder schlechter und der Darm kam wieder heraus und eine neue Operation wurde nötig.

Bei der zweiten Operation wurde ein Bauchschnitt gemacht und der gesamte Darm untersucht. Es bestätigte sich, dass es sich nicht um eine Darmeinstülpung handelt, der Darm wurde wieder zurückgelegt und die Wunde vernäht. Sie bekam eine Woche lang die Medikamente Panacur und Synulox sowie ein spezielles Trockenfutter.

Leider wurde es wieder schlechter und der Tierarzt wiederholte die erste Operation, gab ihr danach aber andere Medizin (dies war die dritte OP). Lucie bekam dann schließlich für 10 Tage Flagyl, Drontal und wieder ein spezielles Trockenfutter. Nach der letzten Kombination von Medizin und Futter begann Lucies Kot wieder normal zu werden und es ging ihr wieder besser.

Sie kam am 17.04.2012 aus der Klinik und muss nun keine weiteren Medikamente bekommen.

Für einige Zeit muss sie noch spezielles Futter bekommen und dann wird sie nach und nach wieder  normal fressen können, wie andere Hunde.

 

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17.04.2012:  Lucie wurde von Fotini aufgenommen, damit sie während ihrer Genesung betreut werden kann. Lesen Sie, wie es Lucie geht:

Fotini schreibt: Klein Lucie lebt seit heute in meinem Haus. Sie ist sehr süss und lieb.

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Sie will alles kennenlernen, sie hat mit grosser Freude alle Hunde und Familienmitglieder begrüsst. Sie freut sich sichtlich über die ganze Aufmerksamkeit.

 

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Sie hat wundervolle Augen, die Dankbarkeit und Lebensfreude ausstrahlen. Sie ist voller Energie und es geht ihr gesundheitlich schon viel besser. In den nächsten Tagen werden wir ausführlich über die erfolgten Operationen berichten, sobald uns die Ergebnisse vorliegen.

 

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Lucie muss zum Glück erstmal keine Medizin mehr nehmen, dafür muss sie aber mit einem Spezialfutter ernährt werden.
 

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Wir freuen uns sehr, dass es Lucie augenscheinlich den Umständen entsprechend sehr gut geht.

 

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12.04.2012:

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Leider kam es zu Missverständnissen im griechisch-deutschen Mailverkehr - allerdings freuen uns diese Missverständnisse für die kleine Lucie: Sie wurde insgesamt "nur" zweimal operiert. Die letzten beiden Mails unserer griechischen Kollegen bezogen sich stets auf diese zweite Operation und meinten keine neuen OPs. Die folgenden Informationen sind entsprechend korrigiert.

 

 

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10.04.2012 Fotini schreibt Neuigkeiten über Lucie und ihre Familie:

Wir haben letzten Sonntag einen männlichen Welpen gefunden und nahmen ihn mit, er wohnt momentan bei mir. Nun müssen wir noch die restlichen drei Welpen finden."

04.04.2012: Die kleine Lucie musste ein zweites Mal operiert werden.

Die erste Operation schien zunächst gut verlaufen zu sein und Lucie sollte Ende dieser Woche zu Fotini ziehen. Doch am 01.04.  war eine erneute Operation notwendig, weil der Darm sich wieder nach außen gestülpt hatte. Lucie steht nun unter strenger Beobachtung des Tierarztes.

Zu ihren Geschwistern: Ein Brüderchen (das schwarz-braune) hat eine Familie gefunden. Die anderen Welpen werden voraussichtlich Ende der Woche von ihrem Platz, einem Feld, in Sicherheit gebracht.

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29.03.2012: Fotini schreibt: Hallo, dies sind die ersten Fotos von Lucie nach ihrer Operation.

(Anmerkung, die Datumseinstellung der Kamera stimmt nicht)

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Der Tierarzt gibt ihr ein sehr starkes Antibiotikum und ein sehr gutes Spezialfutter. Lucie wurde außerdem entwurmt, so dass der Verdauungstrakt völlig „sauber“ ist.

Lucies Darm arbeitet jeden Tag ein bisschen besser, aber der Tierarzt wird Lucie so lange in der Tierklinik behalten, bis er sicher ist, dass keine Gefahr mehr besteht. Dann wird Lucie vorübergehend bei mir untergebracht.

Sie hat einen Riesenappetit, sie ist in guter Stimmung und sie hat sich gefreut, als wir sie besucht haben.

Wir werden uns strikt an die  Anweisungen des Tierarztes halten und wir glauben daran, dass für die kleine Lucie alles gut werden wird.

 

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Heute wurde einer von Lucies Brüdern adoptiert, er ist bereits bei seiner Familie eingezogen. Jetzt haben wir aus dieser Hundefamilie noch Lucie und ihre vier Geschwister, für die wir Familien finden müssen.

 

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27.03.2012: Sie heißt nun Lucie und ist damit kein namenloser Welpe mehr. Gestern besuchten unsere griechischen Kollegen die kleine Lucie. Es geht ihr ein wenig besser und ihr Verdauungstrakt beginnt sich zu regenerieren. Heute Abend wollen die Tierschützer Lucies Geschwister einfangen.

 

 

 

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26.03.2012: Es ist ein Mädchen!

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25.03.2012: Unsere griechischen Kollegen haben den Kleinen gestern in der Tierklinik besucht, aber er war noch sehr schläfrig und erschöpft von der Narkose und der OP.

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24.03.2012. Der kleine Welpe wurde gestern notoperiert. Der Tierarzt reinigte den Darm und stülpte ihn nach ihnen. Der Kleine muss nun starke Medikamente nehmen und die nächste Woche wird sehr entscheidend sein – dann wird sich zeigen, wie sein Darm auf die Operation reagiert.

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23.03.2012: Der kleine Welpe ist in der Tierklinik und wir warten auf Neuigkeiten.

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22.03.2012: Lucie - Ohne Hilfe ist dieses Hundekind dem Tod ausgeliefert

 

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Es sind insgesamt sechs kleine Welpen die versuchen zu überleben, irgendwie.

Und es ist nicht zu übersehen, dass einer der Kleinen unter entsetzlichen Schmerzen leidet und ganz dringend tierärztlich behandelt werden muss. Der Darm stülpt sich nach außen und das hilflose Hundekind kann weder schmerzfrei gehen, stehen, noch sitzen oder liegen …

 

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Furchtbare Schmerzen peinigen ihn, ohne ihm auch nur eine Sekunde Ruhe zu gönnen. Wie lange muss er sich wohl schon so quälen ….?

 

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Dieser kleine Kerl ist ein Notfall, sein Darmvorfall muss versorgt werden.

Unsere griechischen Tierschützer stehen dieses Mal nicht nur vor dem schier unlösbaren Problem, die Welpen in Sicherheit zu bringen und die üblichen Kosten für Impfungen etc. zu finanzieren, sie müssen auch die Kosten für die ärztliche Behandlung des kleinen Kerls aufbringen – irgendwie.

Unsere griechischen Kollegen können nicht einfach wegschauen, sie können nicht einfach vorübergehen und das hilflose Hundekind sich selbst überlassen. Sie müssen helfen, auch wenn sie nicht mehr wissen, wie sie es schaffen sollen: psychisch, physisch und nicht zuletzt finanziell.

Lassen Sie uns mithelfen und dem kleinen Hundekind eine Zukunft schenken. Wir freuen uns über eine Patenschaft für den oder die Kleine (wir wissen noch nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist). Wir freuen uns über Menschen, die Anteil nehmen und die das kranke Hundekind auf dem Weg aus dem Elend und Schmerz in eine lebenswerte Zukunft begleiten möchten. Paten schenken Hoffnung …

 

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Wir haben noch keine genauen Informationen über die Welpen, wir kennen noch nicht das Alter und wissen noch nicht, wie viele Mädchen und wie viele Jungs unter ihnen sind.

 

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Es sind namenlose Streunerkinder … noch. Aber sie haben das Recht auf ein Leben in Würde und sie sollen es bekommen.

Für jedes dieser wunderschönen Geschöpfe suchen wir deshalb nach einem Zuhause.


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