Kinderstube bis 12 Monate

Ludo - seine Geschwister und er sind nur durch Zufall dem Tod entkommen

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*November 2011 - männl.

30.03.2012: Ludo wurde von seiner Familie abgeholt. Er wohnt nun nahe Stuttgart

Ansprechpartner für Adoption: Simone Haeger

Ansprechpartnerin für Patenschaften ist Manuela Wendt

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12.03.2012: Ludo wohnt in einer Pflegestelle bei Hamburg. Er kam gestern mit seinem Bruder Larry in Hamburg an.

Das war gestern:

14.02.2012: In der Nachbarschaft gibt es eine neue Anwohnerin, die sich bereits sehr über die kleine Hundefamilie und über die Katzen in der Nachbarschaft beschwert hat. Sie "brüstet" sich damit, in der Vergangenheit in Athen erfolgreich zahlreiche Hunde und Katzen vergiftet zu haben ...

11.02.2012: Ludo sieht immernoch sehr ernsthaft aus, als ob er tieftraurig ist.

 

 

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22.01.2012: Die Hundefamilie wurde wieder fotographiert und so langsam kann man die Charaktere der einzelnen Wonneproppen auch einschätzen:

Hallo liebe Menschen vorm Bildschirm. Ich bins Ludo, auch wenn ihr es nicht glauben könnt, denn ich bin mächtig gewachsen.

So sah ich vor drei Wochen aus:

Ich wachse und gedeihe, damit ich die anstrengende Reise in mein neues Zuhause antreten kann, aber bis jetzt liegt das noch in weiter Ferne, denn bisher will mich Niemand adoptieren. Dabei bringe ich nur gute Eigenschaften mit, ich bin gelehrig, freundlich und sehr verspielt.

Hier ist auch Lina zu sehen, ich habe mich ganz selbstverständlich in den Vordergrund gestellt, denn dies ist mein Beitrag; sie hat einen eigenen.

Ich hoffe, dass meine neuen Fotos, euch dazubringen für mich anzurufen (oder auch eine Nachricht zu schicken), denn ich wünschen mir nichts, ausser ein eigenes Zuhause, für IMMER.

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06.01.2012: Hallo, ich bin Ludo. Wir stehen hier gerade Schlange, weil wir fotografiert werden sollen.

Vorne das bin ich, und hinter mir wartet geduldig mein Bruder Larry.  Wie ihr seht, sind wir beide sehr vernünftig und gut erzogen. Wir quengeln nicht und wir drängeln auch nicht vor. Und das, obwohl wir noch keine zwei Monate alt sind.

 

 

So, jetzt bin ich an der Reihe. Das Schöne an Fototerminen ist, dass man auf den Arm genommen wird:

 

Ich muss mich jetzt kurz ganz dolle darauf konzentrieren, besonders lieb und niedlich auszusehen .... Moment ....

 

Geschafft. Ich hoffe, die Fotos helfen. Und ich hoffe sehr, dass meine Mama Lassile, meine Geschwister und ich die Chance auf eine schöne Zukunft bekommen.

Wenn ihr euch unsere Vergangenheit durchlest, dann bekommt ihr bestimmt eine Gänsehaut. Stellt euch vor, man wollte uns Hundekinder in einem Erdloch begraben ... wir sollten nicht leben dürfen. Ich darf da gar nicht dran denken.

Wir haben das zum Glück aber alle ganz gut verkraftet. Hier unten auf dem Foto seht ihr meine Geschwisterbande (und mich natürlich) bei einem gemeinsamen Nickerchen im Dezember. Ich liege ganz unten - Uff:

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Mitte Dezember 2011:

Und hier erfahrt die ganze gruselige Geschichte --- dass man uns einfach töten wollte.

Bis bald,

euer braver Ludo.

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27.11.2011: Ziemlich genau vor zwei Wochen erreichte uns der verzweifelte Hilferuf deutscher Touristen aus Griechenland. Sie wurden Zeuge davon, wie auf dem Nachbargrundstück ihres Urlaubsdomizils ein großes Loch ausgehoben wurde.

Eine Straßenhündin hatte zwei Tage zuvor sechs Welpen auf die Welt gebracht. Und weil man nicht wusste, ob die Mutter die Kleinen überhaupt ernähren könnte und da, selbst wenn, die Zukunft der Babies als erwachsene Hunde bestenfalls nur aus weiteren armen Straßenhunden  und schlimmstenfalls Elend, Schmerz, Verzweiflung, Hunger und Tod bestehen würde, hatte man sich entschlossen, die sechs Welpen zu töten. Dies hatte man bei dem vorhergehenden Wurf von Lassile ebenfalls so „gehandhabt“, weil trotz der Bitte um Hilfe für sie niemand in Griechenland darauf reagiert hatte.

 

 

Es gelang, eine Pflegestelle für Mutter und Welpen zu finden.

Die Pflegemama, die sich normalerweise vor allem um griechische Straßenkatzen kümmert, aber in Einzelfällen auch Hunde aufnimmt, beschreibt Lassile als die zärtlichste, liebste Hündin, die sie je erlebt habe.

 

 

Sie ist Menschen absolut zugetan. Gleichzeitig ist sie eine hingebungsvolle Mutter, die sich aufopferungsvoll um ihre Welpen kümmert, sie umhegt und bewacht.

 

 

Wir sind selig, die kleinen Meerschweinchen, die inzwischen die Augen geöffnet haben, in Sicherheit zu wissen.

Inzwischen haben sie Namen erhalten: die zwei Mädchen heißen Leila

neue Fotos von Leila, 15.12.:

Leila, Fotos vom 27.11.2011:

 

und Lina,

Lina Mitte Dezember. Sie hat nur ein Foto, aber dieses überzeugt:

Lina im November:

 

die Jungs haben die Namen Larry,

Larrys Fotos von Mitte Dezember:

Larry im November:

 

Louis,

 

Lionel

Lionel Mitte Dezember:

Lionel im November:

 

und Ludo.

Ludo Mitte Dezember:

Und Ludo im November:

 

In Kürze wird jeder einzelne von ihnen seinen eigenen Beitrag auf unserer Homepage bekommen.

Doch so froh wir sind, dass die sechs gemeinsam mit ihrer wundervollen Mama eine Chance auf eine glückliche Zukunft erhalten haben, wissen wir auch um die Kosten, die damit verbunden sind, alle sieben nach Deutschland zu bringen.

 

Alle müssen geimpft und gechipt werden, die Mama wird zu gegebener Zeit auf die Mittelmeerkrankheiten getestet und kastriert werden, die Pflegemama braucht Futter, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel für Lassile und später die ganze Rasselbande, um ihnen allen eine gesunde Zukunft zu sichern.

Denn bis zu einer möglichen (und vor allem den EU-Regularien entsprechenden) Ausreise der Kleinen werden noch reichlich 3 Monate vergehen.

Vielleicht möchten Sie sich ja daran beteiligen, eine sichere Zukunft für die Hundefamilie zu bauen?

 

Für Spenden und Patenschaften wären wir sehr dankbar, denn Lassile und ihre Jungen sind die Spitze eines Eisbergs der mit unaufhörlicher Kraft auf uns zutreibt und der unsere griechischen Tierschutzkollegen und uns zu überrollen beginnt.

Eine der ersten Sparmaßnahmen der griechischen Regierung war, die öffentlichen Kastrationen einzustellen. Zwar entsprachen diese sowieso nicht unserem „Standard“, weil sie ganz oft von Studenten zum Zwecke des Lernens vorgenommen wurden, doch wurde damit immerhin ansatzweise der Versuch unternommen, die Zahl der Straßenhunde einzudämmen.

Diese Kastrationen in öffentlichen Kliniken also gibt es nicht mehr und so werden immer mehr trächtige Hündinnen und Hündinnen mit neugeborenen Welpen gefunden, die unserer Hilfe bedürfen, weil sie sonst in den nächsten Monaten verhungern und erfrieren werden.

Gleichzeitig werden aber auch immer mehr Hunde von ihren Besitzern auf den Straßen ausgesetzt, weil sie die Kosten für Futter und medizinische Versorgung nicht mehr tragen können, weil ihre Einkommen auf oft weniger als die Hälfte reduziert wurden oder sie vielleicht ganz ihre Arbeit verloren haben.

Deshalb bitten wir Sie, Lassile und ihre Kleinen mit Patenschaften und Spenden zu unterstützen und das Leid der griechischen Straßenhunde nicht aus den Augen zu verlieren.

Hierfür stehen Ihnen als Ansprechpartner

Simone Haeger (Adoptionen)

und Manuela Wendt (Patenschaften) zur Verfügung.

Der Papa der Kleinen: