Kinderstube bis 12 Monate
Molly - Psst... sie weiß nicht,dass sie ein Hund ist,sie denkt,sie wär ein Schäfchen.So lieb ist sie

13.04.2012: Das Hundeschäfchen hat ein Zuhause.
Rückblick:
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*ca. Juni 2011 – kastr. - ca. 60 cm und ca. 26 kg (Stand Ende März 2012) - Elefsina/Ria
Pflegestelle in 35641 Schöffengrund
24.03.2012: Molly kam heute gemeinsam mit Ras am Frankfurter Flughafen an.
Ansprechpartnerin Britta Prestin
Sie war zurückhaltend und auch nicht mit Leckerchen oder Würstchen zu bestechen. Der Tag war stressig gewesen für das Hundemädchen und das ganze Drumherum hatte sie so verunsichert, dass sie auch nicht die Treppen laufen wollte – aber wozu sind Pflegeväter da? Auf dem Arm ihres Pflegepapas stellte die Treppe kein Hindernis mehr da.
Mollys neues Leben hat begonnen!
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12.02.2012: Molly würde prima zu einer Familie mit Kindern passen. Sie ist gelassen und "lieb" im positiven Sinn des Wortes.
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03.02.2012, Ria schreibt: Molly ist einfach nur lieb. Wir sagen zu ihr, dass sie kein Hund ist sondern ein Schäfchen,weil sie so lieb und ruhig ist.
Wenn Sofia im Gehege ist, folgt ihr Molly bei fuss überall. Mit den anderen Hunden klappt es auch sehr gut.sie ist sehr menschenbezogen und anhänglich.
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29.01.2012: Molly wurde kastriert. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Tierklinik und bei Ria musste die Hündin wieder zurück ins Gehege … einen anderen Platz gibt es nicht, auch wenn es Ria fast das Herz bricht.
Die Tierärztin war begeistert von Molly, weil Molly sich perfekt benommen hat: Sie war ruhig und lieb.
Auch Autofahren meistert die Hundedame mit Gelassenheit, wie auf dem Foto ersichtlich wird.
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14.12.2012: Molly - sie war verschwunden und die Tierschützerin hatte furchtbare Angst um sie
Die Gegend, in der das Hundemädchen lebte, ist bekannt für besonders brutale Tierquälereien ...
Molly lebte in der Nähe eines Lagers, in dem eine osteuropäische Sippe wohnt … für griechische Streunerhunde bedeutet es das Todesurteil mit grausamer vorheriger Quälerei, wenn sie diesen Menschen in die Hände geraten.
Eines Tages war Molly verschwunden. Ria machte sich unendlich große Sorgen und befürchtete das Schlimmste. Sie hatte furchtbare Angst, dass die kleine Molly das Opfer von Misshandlungen geworden war. Viel zu oft hatten sie und andere Tierschützer bereits zu Tode gequälte Streuner gefunden, denen z.B. die Hoden abgeschnitten worden waren oder alternativ mit Draht an den Beinen befestigt, so dass die Hoden abreißen, wenn der Hund die Beine bewegt … die Quälereien liegen jenseits jeder Vorstellungskraft – und sie werden bevorzugt von den Kindern dieser Sippen durchgeführt.
Doch Molly tauchte unbeschadet wieder auf!
Ria zögerte keine einzige Sekunde und nahm das kleine Hundemädchen mit ins Gehege von Elefsina. Es ist keine Paradies, es ist keine Pflegestelle und es bietet auch nicht völlige Sicherheit für Molly. Wenn es regnet, steht Molly im Regen und einen Unterschlupf, der vor dem eisigen Wind schützt, gibt es nicht. Und ausschlupfsicher sind die notdürftig gezogenen Zäune auch nicht. Doch Molly hat hier zumindest ein Minimum an Sicherheit.
Ria beschreibt Molly als gaaanz lieb und anhänglich. Sie wohnt nun im Gehege, in dem auch Sina und Lina zeitweise untergebracht waren. Wir hoffen, dass Molly ebensoviel Glück hat wie die beiden: Sie haben bereits eine (gemeinsame) liebe Familie gefunden.



