In Deutschland auf Pflegestelle
Faust - ein grosser Hund, der einfach glücklich sein will
männl. - kastr. - ca. 33 kg - geb. ca. 2006 - 72 cm - Landseer-Mix
20.02.2012 Seit heute ist Faust Gast im Hunde- und Katzenhotel von Susanne Wandycz. Hier erhält Faust eine individuelle Betreuung, mit dem Ziel, sein Unbehagen im Umgang mit Männern abzubauen.
15.05.2012 Neuigkeiten von Faust.....
Über Paten, die uns helfen würden, Faust eine individuelle Betreuung zu ermöglichen, wären wir mehr als glücklich.
Ansprechpartner Adoption: Britta Prestin
Ansprechpartnerin Patenschaften: Manuela Wendt
15.05.2012 - Faust geht es soweit ganz gut.
Die Bewegungstherapie, die ich mit ihm mache, schlägt gut an. Ich habe Faust umziehen lassen, hier ganz nach vorne. Wir sitzen zusammen in der Sonne in seinem eigenen Auslauf, wir schmusen viel, und er bellt meinen Mann nicht an. Das klappt schon sehr gut. Meine Vertretung kann auch mit ihm an der Leine von einer Wiese zur anderen gehen.
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05.03.2012 Ein kleines Update von Frau Wandycz:
Bei Faust merke ich langsam, dass er offener wird, aber dadurch zeigt er mir natürlich auch, was er nicht mag. Halsband und Geschirr an- und ausziehen, ist nicht sein Ding. Leine ist für ihn auch nicht so der Hit. Aber wir gehen jetzt auch schon hier über meinen Hof spazieren, haben Menschenbegegnungen, wie gesagt, sowohl Mann, wie auch Frau, wird weggebellt. Übrigens das ist auch Nasos Ding. Beide Hunde sind sehr darauf aus, die Gefahrenabwehr zu machen.
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Das war "gestern":
Faust war sehr mitgenommen, als er auf die Pflegestelle wechselte. Der Flug, der Einzug, Alles war anstregend. Er schlief fast eine Woche durch, nur zu sehr kurzen Gassirunden konnte er überzeugt werden. Er musste sich erstmal richtig erholen.
Jetzt kommt sein gemütliches Wesen zum Vorschein. Er ist ein grosser Schmuser, der es liebt den Bauch und die Ohren gekrault zu bekommen. (Wenn man die richtige Stelle erwischt, dann schnurrt er richtig, wie eine riesige Katze.)
Leider duldet der Rüde der Pflegestelle, keinen weiteren Rüden in seinem Revier, somit muss sich Faust leider auf die Suche nach einer neuen Pflegestelle machen, aber am liebsten natürlich ein eigenes Zuhause.
Er bleibt einige Stunden problemlos alleine. Er ist ein etwas unsicherer Hund, der in einem ruhigen Zuhause am besten aufgehoben ist.
Faust hat noch immer etwa 10 kg Untergewicht, sein Idealgewicht wird laut Tierarzt bei etwa 40 kg liegen. Aber jeden Tag wird Faust mobiler und bewegungsfreudiger, aber er wird wohl nie der grosse Wanderer werden. Er geniesst es in den Sonne zu liegen und die Gegend zu beobachten.
11.12.2011:
Bei unserem Teammitglied Charly darf Faust in Ruhe "ankommen" und sich auf sein neues Leben einstellen.
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Faust hat erstmalig deutschen Boden unter seinen Pfoten 

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12.09.2011: Faust ist zur Zeit in der Tierklinik. Er fühlt sich sicher und aufgehoben. Faust ahnt nicht, dass er vermutlich bald zurück auf die Straße muss. Zurück an die Stelle, an der er mit Pirat und seinem Rudel lebte.
Eigentlich waren die Athener Tierschützer am 01. September zu dem Industriegebiet gefahren, um eine Hündin mit einem verletzten Bein (Pirats Schwester) einzufangen und in die Tierklinik zu bringen. Doch die Hündin war zu scheu und ließ sich nicht fangen.
Stattdessen hatten die Tierschützer auf der Rückfahrt Faust im Auto sitzen, der glücklich mit der Sonne um die Wette strahlte …

Es war nicht schwer gewesen, Faust zum Einsteigen in das Auto zu überreden: Er war geschwächt und abgemagert, übersät von Zecken und ein Auge war entzündet. Bereitwillig sprang er in das Auto und zeigte sich als ruhiger und freundlicher Mitfahrer … er spürte, dass die Tierschützer es gut mit ihm meinten.

In der Tierklinik ergaben die Bluttests, dass Faust einen äußerst niedrigen Hämatokritwert hat, außerdem ist er erlichiose- und leishmaniosepositiv (zum Glück mit einem sehr niedrigen Titer von 1:100).
Seit dem 01. September ist Faust also in Sicherheit. Die Tierklinik bietet ihm Schutz und Faust glaubt, dass ihm ein neues Leben geschenkt wurde.
Als die Tierschützer ihn letzte Woche besuchten, war sein körperlicher Zustand noch immer ein Bild des Elends: Faust ist nach wie vor geschwächt und sehr mager. Aber er freute sich unbändig die Tierschützer wieder zu sehen. Als er aus seinem Zwinger heraus durfte, um seine Retter begrüßen zu können, hörte er gar nicht mehr auf, mit seiner Rute zu wedeln.
Faust fühlt, dass sich sein Schicksal nun endlich zum Guten wenden kann.

Doch er weiß nicht, dass er nur begrenzte Zeit in der Tierklinik bleiben kann und er weiß auch nicht, dass seine Retter seit dem 01.September vergeblich nach einer Pflegestelle für ihn suchen.
Wenn es keine Familie gibt, die ihn vorübergehend aufnehmen kann, oder wenn nicht das Wunder geschieht, dass sich Menschen in ihn verlieben und ihn adoptieren, dann wird Faust zurück an den alten Platz müssen ...

Zur Zeit wird Faust noch gegen Erlichiose und Leishmaniose behandelt, und auch seine Anämie (wahrscheinlich u.a. hervorgerufen die unzähligen Zecken) muss noch in den Griff bekommen werden.
20 Tage Gnadenfrist haben Faust und die Tierschützer wahrscheinlich noch. Denn so lange wird Faust wegen seiner Anämie noch unter ärztlicher Aufsicht bleiben dürfen. In ca. 20 Tagen sind auch seine Erlichiose- und Leishmaniosetherapie beendet und neue Bluttests werden angefertigt. Wenn es sein Gesundheitszustand dann erlaubt, wird Faust geimpft und kastriert.
Faust hat sich bisher als ein sehr freundlicher Rüde gezeigt. Sein Alter wird auf ca. 3-5 Jahre geschätzt. Es wird zeit für ihn, dass er ein glückliches Leben führen darf. Vielleicht an Ihrer Seite?




