In Deutschland auf Pflegestelle

Joker - dieser Hund überraschte uns immer wieder

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01. November 2012: Joker ist heute für immer eingeschlafen.

Die letzte Woche hatte sich seine Pflegefamilie rund um die Uhr um Joker gekümmert, nachdem bei Joker eine Erlichiose- sowie Babesioseinfektion festgestellt worden war. Er wurde aus der Hand gefüttert und die letzten Tage schien es, als ob es ihm ein wenig besser ginge. Doch am Donnerstag wachte er aus dem Nachmittagsschläfchen nicht mehr auf. Zwischen den anderen Hunden seiner Pflegefamilie schloss er für immer die Augen - er ist still und sanft gestorben.

 

Vermutlich starb er an Herzversagen - die Fahrten zum Tierarzt und die Untersuchungen waren für ihn mit unglaublichem Stress verbunden - es war zuviel für eine sanfte und ängstliche Hundeseele für Joker.

Wir möchten uns ganz ausdrücklich bei Jokers Pflegefamilie für die Fürsorge bedanken. Sie haben Joker neben "ihrem" Black beerdigt.

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*März 2010 -  kastriert - 18 kg - 55 cm Schulterhöhe

Pflegestelle bei Nürnberg

12.08.2012: Joker ist nun etwa 4 Wochen in seiner neuen Pflegestelle. Nach anfänglich großer Angst vor der neuen Situation hat er sich inzwischen recht gut eingelebt.

 

Ansprechpartnerin Adoption: Simone Haeger

und   Nicole Poppendieker

 
Er ist komplett auf Trockenfutter (Happy Dog Irland) umgestellt und erhält zusätzlich Lachsöl und ab und an auch Nutrical-Paste, um ihn weiterhin aufzubauen und zu stärken. Ganz besonders mag er Quark und Joghurt oder körnigen Frischkäse im Futter, er putzt seine Futterschüssel inzwischen ganz genauso schnell leer wie seine Hundekumpels, daher muss er sein Futter auch nicht mehr getrennt von den anderen bekommen.
 
Zwar ist sein Fell sowieso etwas strubbelig von der Struktur her, aber es fühlt sich schon viel viel besser an, auch die Schuppen sind inzwischen vollständig verschwunden.
Joker, der immer noch so, aber auch mal Schorschi oder Pino gerufen wird und auf alle diese Namen reagiert, orientiert sich sehr stark an den anderen Hunden in der Pflegefamilie. In der ersten Woche wurde er von allen Hunden völlig ignoriert, sie schauten demonstrativ in die andere Richtung, als wollten sie ihm zeigen, dass sie keinerlei Interesse an ihm haben. Nur wenn er seine Aufmerksamkeit etwas anderem widmete, beobachteten sie ihn. Erst als er selbst Interesse zeigte, nahmen sie Kontakt auf... Besonders Lotta, die sonst eigentlich erst einmal jeden fremden Hund anstänkert, bemühte sich sichtlich, es ihm einfach zu machen. Ganz besonders orientiert sich Joker-Schorschi aber an Pako, dem Rüden des Rudels, der ihn auch als erster zum Spielen aufforderte. Das hat ihm wohl Joker-Schorschis echte Männerfreundschaft eingetragen, denn der Kleine läuft dem Großen auf Schritt und Tritt hinterher als wolle er sagen: So will ich auch mal werden wenn ich groß bin...
 
 
Überhaupt scheint Joker eher ein "Männer-" denn ein "Frauen-"Hund zu sein, wenn es so etwas tatsächlich gibt. Ganz besonders interessiert beobachtet er, wenn die anderen Hunde sich schmusen oder streicheln lassen, morgens, wenn die Pflegefamilie "zum Leben erwacht", steht er mit den anderen Hunden zusammen und freut sich wedelnd einfach mal mit, auch wenn man den Eindruck haben könnte, dass er gar nicht so genau weiss, warum alle sich so freuen...
 
Der hübsche schwarze Bursche lässt sich noch immer nicht gerne anleinen, duldet es aber in der Regel problemlos. Im Haus bewegt er sich ohne Halsband, weil seine Pflegefamilie immer wieder auch das An- und Ablegen des Halsbandes mit ihm übt. Unter Aufsicht darf Joker-Schorschi auch ohne Leine mit den Hundekumpels im Garten spielen, allerdings wird er dabei nicht aus den Augen gelassen, denn man merkt ihm nach wie vor an, dass er sich stark nach außen orientiert.
 
Zunehmend konzentriert er sich beim Spiel aber auf die Hundefreunde und weniger auf das, was außerhalb der Umzäunung liegt. Auch dass Menschen um ihn herumstehen, vergisst er immer häufiger.
 
 
Während der täglichen Spaziergänge, durch die er zunehmend Kondition aufbaut, trägt Joker eine 20 m lange Schleppleine, die ihm größtmögliche Bewegungsfreiheit gewährt. Am Anfang wusste er diese Bewegungsfreiheit jedoch nicht zu nutzen. Es war deutlich zu erkennen, dass er sich durch die Leine im wahrsten Sinne des Wortes angebunden fühlte, oft lief sie zwischen seinen Beinen hindurch und wenn er dann mit dem einen Hinterlauf drauftrat und es vorne an der Leine ruckte, blieb er erschrocken stehen und rührte sich nicht mehr.
 
Auch bei der kurzen Leine blieb er wie angewurzelt stehen, wenn er einen noch so minimalen Widerstand am Halsband spürte und verharrte in dieser Position im Zweifelsfall auch mal 20 Minuten am Stück. Inzwischen hat er aber begriffen, dass ihm mittels Leine und Schleppleine die Möglichkeit eingeräumt wird, sich "Raum zu erobern", zu schnuppern und zu traben und schüchtern, aber zusehends freudiger, macht er davon auch Gebrauch, vor allem wenn die anderen Hunde "vorangehen".
 
Menschen, die den hübschen, anmutigen (vermutlich) Border-Windspiel-Mix-Rüden Joker-Schorschi mit den eindrucksvollen Augen adoptieren möchten, sollten bereits einen Ersthund in der Familie haben, am besten einen nicht zu forschen eher gleichaltrigen oder wenig älteren Rüden.
 
Kinder findet Schorschi gut, wenn sie nichts von ihm fordern, sondern ihm die Zeit lassen, sich einzugewöhnen. Ansonsten bevorzugt Joker Kinder: vor kleinen Menschen braucht man keine große Angst zu haben,die Tochter der Pflegefamilie hatte als erstes Zugang zu ihm.
Berührungen durch die menschliche Hand duldet er, er sucht sie jedoch (noch?) nicht von sich aus. Wie bereits erwähnt beobachtet er aber interessiert, wenn die anderen Hunde des Rudels zum Schmusen kommen. Es scheint also nicht so zu sein, dass er generell nicht schmusen möchte, sondern dass er einfach nicht das Bedürfnis hat oder sich einfach nicht traut, weil ihm das fremd ist…
Joker ist NICHT über die Maßen bewegungsbedürftig (wie man aufgrund seiner Rasseveranlagung vermuten könnte), sondern freut sich über normale Spaziergänge.. Er wäre am besten in einer ländlichen Gegend aufgehoben, bei Menschen, von denen immer jemand zu Hause ist, damit er nicht sich selbst und seiner ohnehin autarken Lebensweise überlassen bleibt, sondern gezwungen ist, mit Menschen zusammen zu leben.
 
 
Viel Zeit und Geduld und nicht zu hohe Erwartungen in das Tempo seiner Entwicklung wären gute Voraussetzungen, ebenso wie ein ausbruchsicher eingezäuntes Grundstück (und/oder eine lange Schleppleine) und ein verschmuster Ersthund, der als gutes Beispiel vorangehen kann und Joker die schönen Seiten des Hundelebens vorführt.
 

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04.07.2012: Hallo, hier ist Joker. Wer von euch in den letzten Wochen meinen Werdegang verfolgt hat, weiß natürlich, dass es nichts anderes als Gutes über mich zu berichten gibt. Ich habe sie alle überrascht - denn niemand hatte gedacht, dass ich mich so schnell und so gut entwickle.

Ich muss zugeben, dass ich auch ein bisschen stolz auf mich bin! Wer von euch die allerersten traurigen Fotos von mir kennt (z.B. die Fotos, auf denen zu sehen ist, wie ich im Dunklen zu meiner alten Matratze schleiche – mein einziges Hab und Gut damals),  

 

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der weiß, was ich alles zu bewältigen hatte … doch inzwischen laufe ich ohne Leine im Garten meiner Pflegemama. Meine Pflegemama ist auch tootaaal von mir begeistert.  Aber leider muss ich bis zum 15.07. (spätestens!) eine neue Pflegefamilie oder ein Zuhause-für-immer finden.

Meine Pflegemama beginnt dann ein Seminar und hat keine Zeit mehr für mich.

Ich bin so glücklich, dass ich mich bei meiner Pflegefamilie gut eingelebt habe und gespürt habe, dass ich keine Angst mehr haben muss. Ich wünsche mir so sehr, dass es für mich so weitergeht. Ich habe doch noch so viel zu entdecken im Leben und so viel an Vertrauen zu zeigen. Ich hoffe, dass sich ein Mensch findet, der mir dabei zur Seite steht.

Weil meine Tierschützer natürlich nicht wissen, wie ich bei einer neuen Familie reagiere, sind sie sehr vorsichtig und möchten, dass meine neue Pflegefamilie - oder, noch besser: meine eigene Familie, einen ausbruchsicheren Garten haben.

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16.06.2012: Joker läuft nun seit 1 Woche ohne Leine im Garten; er versucht kein bisschen den Garten zu verlassen, freut sich wie ein Schnitzel wenn er mit den anderen dort toben kann  und kommt sofort wenn ich ihn rufe.

Man kann sehen wie stolz er ist. Es sieht aus, als würde er grinsen und sagen: "Schau was ich kann", wenn er in der Terrassentüre steht. Er taut jedenTag mehr auf. Inzwischen verfolgt er mich im ganzen Haus und sieht sich alles genau an. Auch die Spaziergänge sind anders. Er "liest Zeitung", und das ausgiebig, erschrickt nicht mehr bei Radfahrern oder Kinderwägen. Nur bei Autos kommen wir nicht weiter. Da hat er ein Trauma; er wird nach wie vor panisch, wenn eines auf uns zukommt. Im großen und ganzen wird er nun ein Hund:-)))

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 01.06.2012: Anfang 2011 war er ein Straßenhund, der sich nicht berühren ließ und Angst vor Menschen hatte. Eine ausrangierte Matratze war sein tristes Schlaflager. Ein Jahr lang war er ein echtes Sorgenfellchen ... doch Joker nutzt jede Chance. Er möchte ein normales Hundeleben führen und er kann es. Dies hat er in seiner Pflegestelle gezeigt. Doch nun braucht Joker eine neue Pflegestelle bzw. eine Familie für immer.

Nicht, weil er einen schlechten Eindruck bei seiner Pflegefamilie hinterlassen hätte oder weil seine Pflegefamilie ihn nicht mehr möchte. Im Gegenteil: Joker zeigt sich von seiner besten Seite, seine Pflegefamilie hat ihn sehr ins Herz geschlossen und es geht ihm dort sehr gut.

 

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Der Grund ist, dass Joker eine unglaublich gute Entwicklung macht – wir sind darüber sehr glücklich, zumal wir es in dieser kurzen Zeit nicht erwartet hätten. Aber zugleich braucht Joker nun eine Familie, die seinem Bewegungsdrang gerecht wird. Es ist wichtig für Joker, sich weiter entwickeln zu können, da seine Pflegefamilie befürchtet, dass er sonst wieder einen Rückschritt macht.

 

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In seiner jetzigen Pflegefamilie hat der Gartenzaun eine Höhe 1,20 m. Joker kann zur Zeit aber noch auf keinen Fall abgeleint werden. Das Risiko, dass er über den Zaun springt und entläuft, ist zu groß.

Und auch draußen kann er bei Spaziergängen noch nicht abgeleint werden. Wir möchten nicht riskieren, dass er auf Grund einer unvorhergesehenen Situation erschrickt und wegläuft.

Zur Zeit tobt Joker sich also gezwungenermaßen mit seiner neuen Freundin, der Podenca-Hündin seiner Pflegefamilie, im Haus aus. Das kann auf Dauer nicht gut gehen und macht niemandem wirklich glücklich: Weder Joker, noch seine Pflegeeltern und das Mobiliar schon mal gar nicht.

Daher braucht Joker nun eine neue Familie, die weiter mit ihm arbeitet, ihm aber zudem die Möglichkeit bieten kann, in einem hoch eingezäunten Garten zu toben und zu rennen und evtl. mit ihm an der Leine zu joggen. Denn an der Seite seines lieben Menschen zu joggen, das findet Joker herrlich und anschließend ist er ein glücklicher Hund. Wenn er außerdem eine souveräne Hündin als Freundin bekäme, dann wäre das neue Arrangement perfekt.

 

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Das schreibt seine Pflegefamilie über ihn, die Joker auf seinem bisherigen Weg sehr geholfen hat:

Joker, genannt Bobby, macht sich wirklich sehr gut: Er integriert sich inzwischen ins Familienleben, läuft mit nach oben wenn alle rauf gehen und auch wieder runter.  Er hat sich sehr mit unserer Podenca angefreundet. (…) Er ist definitiv kein Problemhund mehr, er ist vom Verhalten ein ganz normaler Hund der inne hält wenn er etwas nicht kennt. Aber er kann in eine ganz normale Pflegestelle die sich mit Hunden auskennt. Kinder die ihm die Zeit geben, dass er von sich aus kommt  sind absolut kein Problem … meine Tochter mag er sehr gerne und er lässt sich auch inzwischen von ihr streicheln … er ist wirklich ein ganz toller Hund.

 

Joker im Oktober 2010 auf dem Weg zu seiner Unterkunft:

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Auf dieser Matratze hat er geschlafen, sie war kostbar für ihn.

 

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10.05.2012: Joker oder: Manchmal geschehen Wunder

Sein Pflegefrauchen ist sehr begeistert von Jokers Entwicklung; er kommt jetzt von selbst und stupst sie und die Tochter an, um gestreichelt zu werden.

 

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Er geht an der Leine nach draußen und erkundet seine Umgebung mit großem Interesse. Hühner hat er auch schon kennengelernt, Katzen sind demnächst im Programm. Anderen Hunden, auch Rüden begegnet er freundlich.
Er sucht eine sportliche Familie und lauffreudige Hundekumpels wären seine idealen Spielgefährten, er springt wie Galgos und Podencos mit Leichtigkeit über Hindernisse. Daher sollte ein vorhandener Garten ca. 170 bis 180 hoch eingezäunt sein, wenn er sich dort ohne Schleppleine alleine aufhalten darf.

Beim Einsteigen ins Auto zeigt er sich bislang noch unwillig und braucht hierbei noch Anleitung und Training. Daran wird seine Pflegefamilie in der nächsten Zeit arbeiten. Wir suchen ab sofort ein Zuhause für den bildschönen Hundejungen, in dem er am liebsten mit einer agilen Hündin seinen Bewegungsdrang austoben kann und mit Kopfarbeit so beschäftigt wird, dass er nicht auf dumme Gedanken kommt.

 

 

30.04.2012: Es gibt zwei Videos von Joker. Sie machen uns absolut sprachlos, was Joker für eine Verwandlung hinter sich hat. Nach nur wenigen Tagen in der Pflegestelle. Ein weiter Weg liegt aber noch vor ihm.

 

 

 

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28.04.2012: Jokers Pflegefrauchen schreibt:

Auf diesem Foto sieht Joker aus wie er ist, oder bald ist, ein stolzer wunderschöner Hund,
Ich habe heute morgen von ihm ein Küsschen bekommen … ich bin sehr glücklich, …

Er kommt inzwischen schon alleine um sich anleinen zu lassen ... denn es geht ja Gassi, und juhuuu … er ist stubenrein!!!!!!! .

Er schleicht sich langsam in unser  Herz, er ist wirklich ein ganz toller lieber Hund, ich hoffe dass er bald Jemand findet, der das auch sehen kann und fühlen darf.

Und: Sein Pflegefrauchen durfte ihm sogar schon das Bäuchlein kraulen.

Seine Ansprechpartnerin Simone Haeger hat Joker vor einem Jahr in Athen kennen gelernt, sie schreibt: "Da war er ein Häufchen Elend, hat niemand an sich herangelassen, sehr böse geknurrt, wenn man versucht hat sich ihm zu nähern und war so gefangen in seiner Angst."

Wir sind sehr glücklich, dass Joker die Chance bekommen hat, Menschen zu vertrauen. Joker beginnt sein neues Leben - jetzt!

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26.04.2012: Hier ist der erste Bericht der Pflegestelle

Als Joker ankam, knurrte er noch einmal richtig; er wollte mir wohl zeigen, dass er es könnte, wenn es vonnöten wäre.

Aber als ich ihn aus der Box ließ, war alles "Böse" aus ihm verschwunden. Er lässt sich schon gut die Leine anlegen, geht auch superbrav Gassi, sehr vornehm und zurückhaltend.

Natürlich stockt er noch, wenn ein Auto kommt, aber er  lässt sich gleich überreden weiterzugehen. Joker frisst aus der Hand, lässt sich auch streicheln, zwar noch etwa skeptisch, aber er genießt es dann doch. 

Alles in allem kein Problemhund. Er braucht nur Beständigkeit und Führung, dann ist er sehr bald ein Traumhund

(PS: das mit seinen Geschäftchen machen ist noch sehr  schwierig, da er sich an der Leine nicht traut, und ich ihn noch nicht von der Leine lassen kann, also alles noch in der Wohnung, aber wir sind ja noch am Anfang). Ich bin sehr zuversichtlich...


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22.04.2012: Wir sind froh! Gestern kam Joker in Nürnberg an und ist nun in einer Pflegefamilie untergebracht.

Vor dem Flug war er sehr gestresst und verängstigt und weinte sogar ein wenig in seiner Box.

Auch nach bei der Ankunft am Nürnberger Flughafen war er noch nervös und er war sicherlich froh, den Flug hinter sich gebracht zu haben ... Aber zugleich war er sehr neugierig.

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07.01.2012:

Joker - BIETE: Angst,  SUCHE: Vertrauen, Mut und Zuversicht

Besondere Pflegestelle für unseren Angsthasen Joker gesucht.

Eigentlich hatten wir fest damit gerechnet, dass Joker in Kürze nach Deutschland kommen darf. Doch leider ist seine im Umgang mit Angsthunden ausgebildete Pflegestelle im letzten Moment abgesprungen, so dass wir mit unserer Suche wieder am Anfang stehen.


Joker hat durch das Training enorme Fortschritte gemacht, die wir erhalten und ausbauen möchten mithilfe einer geeigneten Familie in Deutschland.
Die Trainingskosten sind in Griechenland sehr hoch, so dass wir uns entschlossen haben, ihn hierher zu holen. Wer kann Joker bei sich aufnehmen und hat Zeit und Erfahrung, ihm den Weg in ein glückliches und entspanntes Hundeleben zu ebnen?

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15. Juli 2011: Black Boy Joker - ganz langsam beginnt er zu vertrauen

Sein Leben wird jeden Tag ein Stückchen lebenswerter, dank der Hundetrainerin. Doch das Geld reicht nicht mehr, um Joker weiter auf seinem Weg in ein normales Hundeleben zu helfen ... Joker braucht uns weiterhin. Lesen Sie bitte die Neuigkeiten von Joker

Joker ist noch immer bei der Hundetrainerin und er macht weiterhin Fortschritte:

Als Jenny ihn besuchte, konnte sie ihn an die Leine nehmen und mit ihm ausführlich spazieren gehen. Joker freute sich, Jenny zu sehen und zeigte dies auch: Er küsste ihre Finger und wackelte unentwegt mit seiner Rute. Jenny durfte ihn streicheln und sogar in den Arm nehmen und knuddeln. Es ist nicht mehr der Hund zu erkennen, dem sich keiner nähern durfte. Joker ist sehr süß und wunderschön, ein liebenswerter und kluger Begleiter.

Natürlich hat er noch immer Bedenken, wenn jemand versucht, ihn anzuleinen. Er mag es zu Beginn gar nicht, aber sobald man ihm das Halsband und Leine angelegt hat, akzeptiert er es und benimmt sich dann hervorragend.

Joker braucht einen Menschen, der seine Bezugsperson ist. Er benötigt jemanden, dem er bedingungslos vertrauen und dem er sich treu anschließen kann. Und er benötigt einen Menschen, der ihm konsequent und liebevoll zugleich zeigt, wer der Boss ist: Joker befolgt dann jeden Befehl sofort. Da er clever ist, versucht er sein Köpfchen aber durchzusetzen, wenn er merkt, dass jemand den Befehl nicht ernst meint.

Für Joker werden daher erfahrene Menschen gesucht, die bereit sind, weiterhin mit ihm zu trainieren.

Joker befindet sich noch immer bei der Hundetrainerin, doch die Kosten für die letzten Wochen sind noch nicht gedeckt … Jenny möchte ihm so gerne weiterhin helfen und sieht die Fortschritte, die Joker in den wenigen Wochen gemacht hat. Doch 300 € pro Monat sind nahezu unerschwinglich. Wir freuen uns daher über jeden weiteren Paten und jede Spende, die Joker dabei hilft, noch ein klein wenig länger bei der Trainerin zu bleiben bzw. seine regulären Pensionskosten zu decken, falls er nicht mehr bei der Trainerin bleiben kann. Bitte helfen Sie Joker …

 

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01. Mai: Nach einem Monat Training gibt es unglaubliche Videos von Joker. Ein kleines Wunder ist geschehen!

Résumé nach 4 Wochen bei der Hundetrainerin, Jenny schreibt: Hallo liebe Freunde. Ich habe wunderbare Neuigkeiten von Joker: Er geht bereits an der Leine!!!

Aber lasst mich am Anfang beginnen: Als Joker bei der Trainerin einzog, verbrachte er die ersten Tage damit, sich langsam einzugewöhnen. Er durfte einfach da sein, und er lernte die Menschen und den Ort kennen.

Er war sehr ängstlich und er knurrte jeden an, der in seine Nähe kam. Genauso, wie wir es von ihm kannten. Niemand durfte ihn berühren und er versteckte sich in einer Ecke.

Die folgenden Filme sind aus diesen ersten Tagen. Joker vertraute damals niemandem.

Jeden Tag gingen die Trainerin und ihre Kollegin zu dem Eckchen, in das sich Joker zurückgezogen hatte. Sie hatten Würstchen und Leckerchen dabei und sie versuchten, Jokers Freundschaft zu gewinnen.

Stück für Stück begriff Joker, dass sie ihm nicht wehtun wollten. Nach einigen Tagen nahm die Trainerin ihn an die Leine und führte ihn von seinem Eckchen weg.

Zu Beginn versuchte Joker wegzulaufen, sich rückwärts aus dem Halsband zu ziehen, sich von der Leine zu befreien  und er sprang hin und her.

Die Trainerin gab nicht auf und übte jeden Tag mit ihm.

Tag für Tag lernte Joker ein wenig mehr, dass diese täglichen Spaziergänge nichts waren, was ihm Schmerzen zufügte oder was ihn beunruhigen musste.

Mittlerweile ist es für Joker fast völlig normal, mit seiner Trainerin Maria-Christina spazieren zu gehen. Er geht sogar zusammen mit den anderen Trainerkollegen!

Wenn Joker anfängt zu springen, dann sprechen sie mit fester Stimme zu ihm. Joker fängt sich dann und geht wieder an ihrer Seite mit, die Rute stolz erhoben!!!

Auf diesen Videos ist zu sehen, wie Joker an der Leine geht. Bis auf seine Trainerin kennt er keinen der Menschen!!

Sie dürfen ihn sogar berühren!!!

Joker scheint das zwar noch nicht zu genießen, aber er lässt es ohne jede Abwehrreaktion zu! Er steht einfach da, er zittert nicht mehr und er schnuppert an den Händen der Menschen. Die Trainerin bringt Joker nun bei, dass er der Berührung durch Menschen vertrauen darf.

In den nächsten Tagen werden weitere Videos folgen, die die Fortschritte zeigen. Die Trainerin ist mit Jokers Entwicklung sehr zufrieden und sie ist davon überzeugt, dass Joker seine Ängste völlig überwinden wird.

Ich selbst bin überglücklich und ich freue mich auf neue Nachrichten von ihm. Ich bin außerdem sehr dankbar, dass dieses Wunder durch die Spenden möglich wurde.

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07.04. Black Boy hat dank einer lieben Patin einen eigenen Namen bekommen. Er heißt jetzt ‚Joker‘.

Diesen Namen gab ihm die Patin, weil er wie ein Joker alle positiven Optionen offen lässt. Wir sind ganz fest davon überzeugt, dass er das Vertrauen zu uns Menschen wieder finden wird, aber der Weg dorthin wird lang. Jede noch so kleine Spende ermöglicht Joker einen weiteren dringend benötigten Tag bei der Hundetrainerin.

Und Jenny schreibt: Wunder geschehen!!! Unser süßer Black Boy Joker ist seit letztem Sonntag bei seiner Trainerin. Ich glaube, dass dies einer der glücklichen Momente ist, die unserem Handeln und unserem Einsatz Sinn und Bedeutung geben. Ich denke sehr an Joker.

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27.03.:

Black Boy darf in Kürze zwei Monate lang Trainerstunden genießen. Dies wurde mit Ihrer Hilfe möglich. Doch bevor Black Boy zu seiner Trainerin umziehen kann, stand ein Tierarzttermin auf dem Plan. Da Black Boy noch immer scheu ist, musste Jenny zu einem Trick greifen:

Ein Beruhigungsmittel ins Futter gemengt ....

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.... langsam fallen die Augen zu ...

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11.02.: Es sind winzig kleine Schritte, die Black Boy macht. So gerne möchte er vertrauen können ... doch die Angst besiegt zur Zeit noch die Sehnsucht nach menschlicher Zuneigung.

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Athen/11.02.2011: Jenny schreibt über Black Boy:

Als ich Black Boy vor einigen Tagen das letzte Mal besuchte, wirkte er wesentlich entspannter als bei meinen letzten Besuchen. Er freute sich, mich zu sehen, er wackelte fröhlich mit seiner Rute und er kam mir sogar ein wenig entgegen. Er möchte eigentlich noch viel näher heran kommen, aber er ist noch zu ängstlich dafür …

 

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Ich durfte ihn nicht streicheln, aber er nahm das Futter aus meiner Hand.  Ganz lange saß ich bei ihm und fütterte ihn auf diese Weise. Am Ende leckte er mir sogar die Finger ab.

 

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Ich habe den guten Eindruck, dass jeder Tag in der Pension dazu beiträgt, dass er sich sicherer und wohler fühlt.

Und ich bin sicher, dass er mit der Unterstützung eines Hundetrainers eine noch bessere Entwicklung machen würde.

Ich habe also Kontakt mit mehreren Hundetrainern aufgenommen, sie sind alle entsetzlich teuer und würden im Gegenzug dafür mit Black Boy nur wenig Zeit verbringen. Doch jetzt habe ich eine Trainerin gefunden, die Black Boy bei sich aufnehmen würde und ihn den ganzen Tag bei sich hätte. Sie verlangt 10 € pro Tag, ohne dass zusätzliche Unterkunftskosten anfallen.

Dies ist ihre Methode: Sie hat Black Boy den ganzen Tag direkt bei sich in der Nähe, er ist mit seiner Leine an ihrem Gürtel angeleint. Sie wird alles mit ihm gemeinsam machen. Black Boy wird auf diese Weise merken, dass die Nähe der Menschen ihm Sicherheit gibt. Er soll die Sicherheit erhalten, dass er keine Angst haben muss und dass ihm nichts geschehen kann, wenn seine Menschen bei ihm sind.

In den ersten Tagen wird die Trainerin ihn ignorieren, nach einiger Zeit wird sie ihn nicht nur im Haus behalten, sondern ihn mit zum Einkaufen oder zu Besuchen bei Freunden mitnehmen.

Sie weiß nicht, wie viel Zeit sie benötigt. Sie sagt, dies sei von Hund zu Hund unterschiedlich. Ich habe mit ihr gesprochen und ich glaube, dass sie Tiere sehr liebt. Ich habe auch von anderen Menschen Positives über sie gehört. Sie hat mit einigen Hunden sehr gute Ergebnisse erzielt.

Ich würde mir wünschen, wir könnten Black Boy diese Chance geben. Diese Chance würde ihm die Möglichkeit eröffnen, im Anschluss eine Familie zu finden und ein normales Leben zu führen.

 

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Liebe Leser, es ist unserem Verein leider nicht möglich, Black Boy diese Trainerstunden zu bezahlen. Wir müssen darauf setzen, dass sein Vertrauen in die Menschen sich entwickelt … Doch es ist einen Versuch wert, Jennys Vorschlag zu veröffentlichen. Vielleicht gibt es Menschen, die ihr Herz an Black Boy verloren haben und ihm diese Trainerstunden incl. Unterbringung schenken möchten.

Hier finden Sie unser Spendenkonto sowie Informationen zu Patenschaften.

 

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11.01.2011: Black Boy - eine Hundeseele in tiefster Verzweiflung

Black Boy hat vor Menschen noch immer sehr große Angst und bewahrt einen Sicherheitsabstand. Er muss in seiner Vergangenheit Furchtbares mitgemacht haben.

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Jenny kann ihn nicht zu sich nach Hause nehmen: Ihre beiden erwachsenen Rüden würden Black Boy vermutlich jagen und beißen. Sie würden ihn noch unsicherer und noch ängstlicher werden lassen. Zudem hat Jenny große Angst, dass Black Boy weglaufen könnte, denn durch die großen Katzenklappen könnte er entwischen. Nicht auszudenken, wenn dies passierte. Ein zweites Mal könnte Jenny ihn nicht einfangen.

 

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So sitzt Black Boy also in der Tierpension und harrt der Dinge, die da kommen … Jenny überlegt, eine Hundetrainerin um Rat zu fragen.

 

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Doch das, was Black Boy am meisten benötigt ist wahrscheinlich Zeit.

 

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So lange hat er auf der Straße gelebt, ungeliebt, verachtet, gehasst und misshandelt.

 

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Und plötzlich wird er an einen anderen Ort gebracht: Es ist hier sicher, es ist geschützt. Er muss nicht hungern, nicht frieren und auch der Durst quält ihn nicht mehr. Doch es ist eine völlig neue Welt für ihn.

 

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Er ist eingesperrt, und die Menschen, die ihm so Schreckliches antaten und ihm Schmerzen zufügten, stehen auf der anderen Seite des Gitters.

 

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Warum soll er den Menschen plötzlich vertrauen?

 

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Woher soll er wissen, dass sie es wirklich gut mit ihm meinen, wenn er dieses eine wichtige Urgefühl niemals kennen lernen durfte: Vertrauen.

 

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In Black Boys Hundeseele herrscht tiefe Verzweiflung.

 

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Bis Black Boy vermittelt werden kann, wird es noch lange dauern. Er benötigt unsere Unterstützung ....

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Artemis/Weihnachten 2010, Jenny schreibt:

Black Boy ist natürlich noch immer sehr ängstlich und durcheinander. Bis jetzt durften weder der Pensionsinhaber noch ich nahe an ihn herangehen oder ihn gar berühren.

Es ist ersichtlich, dass er vor Menschen große Angst hat; er versucht, jeden Kontakt mit ihnen zu vermeiden.

Ich bin nun sicher, dass er in seiner Vergangenheit misshandelt wurde: wir werden niemals erfahren, was dem armen süßen Jungen passiert ist, vielleicht passierte es, als er ein kleiner, wehrloser Welpe war …

Aber was auch immer es gewesen ist, es hat eine entsetzliche Furcht und eine Unsicherheit im tiefsten Inneren dieses verzweifelten Hundes hinterlassen …

Nichtsdestotrotz glaube ich, dass er von nun an das Allerbeste verdient hat, so dass er seine grauenhafte Vergangenheit hinter sich lassen kann!

Ich weiß nicht, ob ich dies alleine schaffen kann; ich glaube, dass mit Black Boy trainiert werden muss. Er benötigt seine Zeit und er muss die grundlegenden Dinge langsam lernen, am besten mit einem Profi.

Ich habe auch ein wenig Angst, ihn mit zu mir ins Haus zu nehmen, weil ich zwei erwachsene Rüden habe, mit Neville sind es drei Rüden. Vielleicht werden sie miteinander kämpfen. Was meint ihr?

Habt ihr eine Idee, was wir als Nächstes tun sollten?

Ich weiß, dass es zu früh ist; wir haben genügend Zeit, um unser weiteres Vorgehen zu planen und das Beste für unseren süßen Black Boy zu unternehmen.

 

Of course, he's still very frightened and comfused.

Until now, he does not let me, or the pension owner, touch him, or even go closer to him.

You can see that he's very afraid of people; he tries to avoid every contact with them.

I'm sure now that he was a victim if abuse in the past;

we will never know what has happened to the poor, sweet boy, maybe when he was a small, defenseless puppy...

But, whatever it was, has left a horrible fear and insecurity inside the inner soul of this desperate dog...

Nevertheless, i believe that he deserves to have the best treatment from now and on, so that we will erase his miserable past away !

I don't know if i can do this alone; i believe that we need to give a training course to the poor boy.

He needs to take his time and slowly learn the basics from an expert.

But also, i'm a little afraid to take him home, because i have two large adult males, with Neville they are three, and maybe some fighting will occure between them.

What is your opinion ?

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16.12.2010:

Black Boy - er muss nie mehr alleine draußen schlafen

Black Boy ist in Sicherheit! Gestern gelang es Jenny, Black Boy mit Hilfe einer Lebendfalle und Katzenfutter zu fangen.

 

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Heute wird Black Boy in eine Tierpension gebracht. Dort können wir ihn Dank Ihrer Spenden für mehrere Wochen sicher unterbringen! Herzlichen Dank!

Allerdings darf er dort noch keinen Kontakt zu anderen Hunden haben, bis sein Impfschutz greift.

Wir sind froh, dass Black Boy endlich in Sicherheit ist. Dennoch ist Jenny zur Zeit verzweifelt, denn sie befürchtet, dass dies eigentlich der falsche Ort für Black Boy ist. Wie soll er seine Ängste verlieren, wie soll er Zutrauen gewinnen, wenn sich niemand fürsorglich um ihn kümmert?? Auf den Fotos schaut Black Boy zwar sehr entspannt, doch dies ist auf ein Beruhigungsmittel zurückzuführen, dass Jenny unter den Futterköder mischte. Jenny schildert Black Boy als sehr verängstigt ... wen wundert es ...

 

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Wir hoffen sehr, dass der kleine Kerl bald erkennt, dass es von nun an in seinem Leben aufwärts geht und er mitten auf dem Weg in eine bessere Zukunft ist.

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Black Boy – eine alte, ausrangierte Matratze ist sein Nachtlager

15.12.2010: Gestern hat Jenny eine Lebendfalle besorgt. Heute Abend wird sie versuchen, Black Boy zu fangen.

Die letzten Tage brachte sie Black Boy das Futter zu der Stelle, an der er lebt. Jenny hoffte, dass Black Boy dadurch ein wenig Vertrauen aufbauen würde. Tatsächlich kommt er, wenn sie leise pfeift. Und wenn sie sein Futter vorbereitet, dann geht er in Kreisen um sie herum.

Wenn Jenny nicht zu ihm hinschaut, dann versucht er, sich vorsichtig zu nähern und an ihr zu schnuppern.

Die letzten Nächte waren sehr kalt in Artemis, am Wochenende lag sogar Schnee ... Black Boy schläft nicht mehr auf seiner Matratze, er scheint irgendwo einen überdachten Unterschlupf gefunden zu haben. Wenn  Jenny zu Black Boys Platz kommt, dann taucht er aus der Dunkelheit auf, hungrig und verfroren.

Wir hoffen sehr, dass er heute Nacht das erste Mal in seinem Leben sicher, warm und behütet schlafen darf . Wir drücken die Daumen, dass es gelingt.

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07.12.2010: Hier schläft er, ungeschützt dem Wetter ausgesetzt. Er ist ganz allein ...

Athen/Jenny: Jenny schreibt: Gestern Nacht bin ich zu dem Platz gegangen, an dem er lebt …

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Es ist so traurig und es ist solch ein Elend … ich habe Fotos von ihm aufgenommen, wie er hungrig sein Futter verschlingt

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und ich habe Fotos von seinem Bett gemacht … der alten Matratze.

Ich muss ihn dort schnell wegholen, bevor er krank wird, die Nächte werden hier sehr kalt.

 

Black Boy auf dem Weg zu seinem Nachtlager:

 

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Hier schläft er, diese Matratze ist für ihn kostbar ...

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Sie bietet ihm keinen Schutz vor der Witterung. Wenn es regnet ist sie nass ...

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Ungeschützt liegt er hier, hilflos ausgeliefert nicht nur dem Wetter sondern auch den Menschen.

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03.12.2010:

Seine gesamte Familie ist in Sicherheit. Nur Black Boy blieb allein auf der Straße zurück

Athen/Jenny: Jenny aus Artemis schreibt:

Nachts, wenn ich mein Haus verlasse, dann denke ich oft an Morena, Rafaella den Schäfi-Vater und an Black Boy … wie sie alle gemeinsam in den kalten Winternächten aus der Dunkelheit zu mir kamen.


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Morena und ihr Vater waren stets die Ersten, die zum Futternapf kamen, sie hatten den größten Appetit.


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Rafaella wartete geduldig und Black Boy war immer viel zu schüchtern. Ich musste die anderen vom Futternapf weglocken, damit er sich traute zu fressen …

 

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Nun ist Black Boy der Einzige, der noch auf der Straße ist (Morena ist in Deutschland, Rafaella bei mir und der Vater hat eine Familie in Griechenland gefunden).

 

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Black Boy scheint so traurig, allein und voller Furcht zu sein.

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Nachts sehe ich ihn alleine, er läuft in der Nachbarschaft umher. In den meisten Nächten kommt er zu meinem Haus um zu fressen, so wie er es tat, als Morena und sein Vater noch bei ihm waren (ich stelle ihm draußen immer etwas Futter hin).

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Er schlingt das Futter sehr schnell hinunter, und dann geht er zurück zu seinem Platz, der einige Häuserblöcke weiter liegt. Manchmal sehe ich ihn auf einem verlassenen Grundstück, er schläft dort auf einer alten Matratze … ein Versuch, ein wenig Wärme und etwas Behaglichkeit zu bekommen …

Dieses Bild kann einem das Herz brechen ….

Ich werde versuchen, weitere Fotos von ihm aufzunehmen. Zur Zeit habe ich nur die älteren Fotos, die Black Boy zusammen mit Morena und seinem Vater zeigen.

 

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Das Schwierige ist, dass Black Boy Menschen gegenüber ängstlich ist. Noch nicht einmal ich, die ihn regelmäßig füttert, darf ihn berühren. Ich stelle ihm nur das Futter hin und entferne mich wieder. Erst wenn er sicher ist, dass ich weit genug weg bin, dann kommt er um zu fressen …

 

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Ich habe versucht, ihn zu mir zu rufen oder ganz langsam auf ihn zuzugehen, aber wenn er das Gefühl hat, dass ich nah genug bin um ihn zu berühren, dann zieht er sich zurück.

 

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Er muss schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, er ist mit Sicherheit schlimm misshandelt worden.

 Ich weiß, ich kann versuchen ihn zu fangen, vielleicht habe ich Erfolg mit einem Beruhigungsmittel, das ich in das Futter mische. Ok, aber was dann?

 

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Ich muss ihn an einen sicheren Ort bringen, von dem er nicht entkommen kann und ich muss dafür sorgen, dass er seine Vergangenheit Stück für Stück vergisst.

Ich kann ihn nicht zu etwas zwingen, das er nicht möchte; alles was er braucht, ist Zeit …

Ich weiß nicht, ob es ein bestimmtes Training für solche Fälle gibt.

Aber, mein Haus ist zur Zeit voll mit Hunden (meine drei eigenen, außerdem Rafaella, Neville und Eloise), also insgesamt sechs Hunde. Und ich habe 30 Katzen …

Vielleicht, wenn Eloise und Neville schnell ein Zuhause fänden und möglichst schnell fliegen, wäre es leichter für mich, ihn zu mir zu nehmen und ihm alle meine Energie und Zeit zu schenken …

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was am Besten wäre, wie wir diesem wunderschönen Hundejungen helfen könnten … Vielleicht eine Pension, für eine kurze Zeit?

Ich habe das Gefühl, dass er eine ruhige Familie mit Erfahrung braucht, die ihm Sicherheit und unendlich viel Aufmerksamkeit schenken kann.

Was ist, wenn er längere Zeit in einer Pension bleiben müsste? Vielleicht würde er sich dann unwohl fühlen, eingesperrt und bedroht?

Bitte, wenn ihr Ideen habt, dann sagt mir, welches der richtige Weg ist.

Black Boys Schicksal geht uns sehr nahe. Wir möchten, nein wir müssen ihm unbedingt helfen. Er darf nicht länger ganz allein und einsam auf der Straße leben, als einzige Zuflucht eine alte, schäbige Matratze.

Wenn ein Platz bei Jenny frei würde, dann könnte sie Black Boy aufnehmen. Vielleicht können wir ihn auch in einer Pension unterbringen. Bitte helfen Sie uns Black Boy zu helfen.

Wir hoffen, dass wir eine geeignete Familie für ihn finden werden: Noch wissen wir nicht, wie stark Black Boys Ängste ausgeprägt sind und was die Ursachen sind. Hierzu müsste er erst einmal in Sicherheit gebracht sein ... Auch zu Blacky Boys Alter können wir noch keine genaueren Angaben tätigen.

Jennys Mail:

At nights now, i walk out of my house and I remember Morena, Rafaella,

The Father-shepherd and the black-boy, coming out of the darkness in the freezy winter nights.*

Morena was always the first to eat with her father; they had the largest appetite !!!*

Rafaella was waiting patiently and the black-boy was always tooo shy, I had to take the other three away so that he eats...*

Now, the black-boy is the only one who's out in the streets (Raffaella is by me and the Father has found a family !) * He seems so sad, alone and frightened...*

Now, at nights, i see him alone, walking in the neighbourhood...

Most of the nights he comes to my house to eat, as he did with Morena and the Father (i always put some food outside for him)..

He eats quickly and then he goes back to his place, a couple of blocks away;

sometimes, i see him sleeping in an empty land, on an old mattress, trying to get a little warmth and coziness..

This image can make your heart break..

I'll go to take some more photos, now i'm sending you some older ones, they show the black-boy with lucky Morena and the Father .

 

The problem with the black boy is that he's afraid of people !

Even me, that i'm feeding him all this time, he doesn't let me touch him.

I just put the food and go, and when he's sure that i'm far enough he comes to eat...

I tried to call him or go slowly next to him, but when he feels i'm close enough, he goes away.

He must have been severely abused in the past...

 

I know that i can try to catch him, maybe i will succed using sedative pills, that will make him calm down.

Ok, but then what ??

I have to take him to a secure place, that he cannot escape, and slowly make him forget his past.

I cannot press him doing anything that he doesn't want, all he needs is to take his time...

I don't know if there is some kind of training in these cases.

 

But, my house is full of dogs by now, (3 dogs of my own plus Rafaella, Neville and Eloise), totally six.

And, i have 30 cats...

Excuse me for saying that but, maybe, if Eloise and Neville fly quickly (now i'm too happy to hear that Eloise has already an interested family), it would be easier for me to give all my energy and my time to the poor black boy...

Trully i don't know what's best to be done, how could we help this beautiful boy...

Maybe a pension, but for a very short time ?

 
I feel that he needs a patient and experienced family, that can give him security and lots of affection.

Maybe if he goes to a pension for long, he will feel more unconfortable and threatened ?

 

Please, if you have any ideas, tell me what's the proper thing to do.