Hündinnen
Linda - Mrs Elenis No 24 ... eine Pension ersetzt kein Zuhause

*ca. Ende 2007 - ca. 30 kg - Athen/Jenny
23.03.2013: In Lindas Augen sieht man, welch liebenswerte Hundeseele sich hier verbirgt.
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Linda ist nach wie vor glücklich, dem verdreckten Zwinger entkommen zu sein. Sie genießt das Leben in der Hundepension jeden Tag auf’s Neue. Mit den anderen Hunden zu spielen, zu toben und über das große Grundstück zu toben, das findet sie herrlich. Sowohl die Rüden als auch die Hündinnen gehören dabei zu ihren Spielpartnern.

Doch eine Pension ist kein Zuhause … Linda braucht einen Platz bei Menschen, die für sie da sind. Sie kennt doch bisher nur das Leben auf der Straße, im verdreckten Zwinger und in einer Pension.

Menschen mit Einfühlungsvermögen, die Linda Schritt für Schritt auf dem Weg in ein ganz normales und lebenswertes Hundeleben begleiten, das ist das, was Linda ganz dringend braucht.
Wo sind diese Menschen, die Lindas Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillen können? Aufmerksamkeit und streichelnde Hände – das ist das, was Linda hier in dieser Pension so sehr vermisst.

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08.11.2012: Linda durfte heute das schreckliche Gelände verlassen und in Katherines Pension umziehen. Dies wird ermöglicht durch Paten.
Welche Grausamkeiten wurden ihren Babies angetan? Linda musste vermutlich hilflos mitansehen, wie ihre neugeborenen Kinder getötet wurden. Linda ist eine von Mrs Elenis Hunden.
15.09.2012: Von ihrem Wesen her ist Linda eigentlich eine verspielte, fröhliche und sehr verschmuste Hündin. Doch es fällt schwer, in diesem Zwinger ein fröhliches Gemüt zu bewahren.
Linda vermisst die menschliche Zuwendung, die sie so dringend braucht. Sie hat ein offenes und zärtliches Wesen – Linda ist genauso liebenswert, wie sie auf den Fotos aussieht.
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25.07.2012: Gestern waren Mrs Eleni und Joke bei den Hunden zu Besuch. Sie haben von einigen Hunden neue Fotos aufgenommen, u.a. von Linda.

Linda geht sehr gut an der Leine – sie scheint ein Naturtalent zu sein.

Und zum Zustand der Zwinger schreibt Joke: Obwohl dort inzwischen sehr viel weniger Hunde sind, waren die Zwinger völlig verdreckt.
Wie haben einige Zwinger gereinigt, der Geruch war schrecklich, weil es hier sehr heiß ist (ca. 40 Grad). Der Inhaber hat versprochen, dass er den Hunden nun endlich mehr zu fressen geben wird, aber wir zweifeln daran. Es liegt nicht daran, dass kein Futter da wäre. Mrs Eleni schickt nach wie vor Futter zu der Pension. Wir glauben, dass er extra wenig füttert, damit er die Zwinger seltener sauber machen muss (obwohl: Er reinigt sie auch so zu selten, sonst hätten wir sie heute nicht in diesem Zustand vorgefunden.



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Lindas Vergangenheit: Linda – in ihren Augen stand unendliche Seelenqual
Linda wurde an unserem wundervollen Strand gefunden, sie lag auf dem goldgelben weichen Sand, ganz alleine – eine Idylle? Im Gegenteil: Lindas Körper war anzusehen, dass sie kurz zuvor Junge zur Welt gebracht hatte. Aber es war kein einziges Hundebaby zu finden, so sehr die Tierschützerin Mrs Eleni den Strand auch absuchte. Linda selbst war erschöpft und in einem Schockzustand und ein Blick in ihre Augen zeigte, dass sich hier etwas Schreckliches abgespielt haben musste – eine unendliche Traurigkeit war darin zu lesen.
Was war ihren Babies passiert? Welche Grausamkeiten musste diese junge Hundemutter mit ansehen?
Wir wissen alle, wie sehr Hundemütter ihre Kinder beschützen, und wie sehr sie um sie kämpfen; wir vermögen nur zu vermuten, welche Qualen diese arme Mutter erleiden musste … Ihre Augen erzählten es: Sie hatte den Kampf verloren, sie hatte ihre Kinder verloren … Verzweiflung ist ein Gefühl, das tief in der Seele wütet und dieses Gefühl war das, was in Lindas traurigen Augen zu lesen war.

Mrs Eleni nahm Linda mit und gab ihr Medikamente, um die Milchproduktion zu stoppen.
In den ersten Tagen weigerte sich Linda, zu fressen, sie war völlig verzweifelt … Es dauerte, doch irgendwann kehrte Linda ganz allmählich ins Leben zurück. Sie begann wieder zu fressen und sie begann, das grausame Geschehen irgendwie zu vergessen. Aber sie hat es niemals ganz vergessen oder überwunden: Bis heute sieht Linda stets ein wenig traurig aus. Es ist eine Melancholie, die sie umgibt und die von der erlittenen Seelenqual spricht.

Linda ist eine sehr ruhige Hundedame, freundlich, gelassen und gemächlich. Sie ist nicht schüchtern oder ängstlich. Als wir sie besuchten, kam sie sofort auf uns zu und fühlte sich in unserer Gegenwart sichtlich wohl.

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Trotzdem scheint es, als ob Linda nicht daran glaubt, dass das Leben noch einmal besser für sie wird … sie glaubt nicht an eine Zukunft für sich, denn sie hat zu viel Elend und Schmerzen in ihrem kurzen Leben erleiden müssen – sie scheint die Hoffnung aufgegeben zu haben.
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Und Tag für Tag hockt sie in dem Zwinger, ohne Zuspruch, ohne Trost, ohne eine Hand, die sie streichelt und tröstet. Linda braucht mitfühlende Menschen, die ihre Seele streicheln … Menschen die ihr zeigen, dass es einen Weg aus der Hoffnungslosigkeit gibt und dass dieses Leben lebenswert ist. Menschen, die sie spüren lassen, dass es Liebe und Geborgenheit gibt.




