Hündinnen

Aspri – drei Jahre lang war sie in einem Treibhaus angekettet

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*2008 - weibl. - kastr. - ca. 20 kg -  ca. 53 cm - Athen

07.01.2012: Gemeinsam mit ihrer Freundin Aspasia und anderen Hunden ist Aspri in einem Gehege untergebracht. Die beiden verbindet eine ganz besondere Freundschaft … ihre Vergangenheit hat sie zusammengeschweißt. Aspri ist für Aspasia so etwas wie die große Schwester: Wenn Aspri in der Nähe ist, fühlt sich Aspasia sicher.

Ansprechpartnerin Claudia Hainke

Bevor die beiden von den Tierschützern in Sicherheit gebracht wurden, wurden sie misshandelt, und die Erinnerung daran ist noch nicht ausgelöscht: Wenn Aspri fremde Menschen trifft, dann ist sie zuerst scheu und zurückhaltend. Doch von ihrem Wesen her ist sie menschenbezogen und kuschelbedürftig, und dieser Wesenszug gewinnt! Sobald Aspri sich mit den Menschen vertraut gemacht hat, wird sie anhänglich und bittet darum gekrault zu werden.

Aspri liebt es zu rennen, nur beim Futter versteht sie keinen Spaß: Ihr Napf gehört ihr und keinem anderen Hund! Man kann’s verstehen, wir möchten auch nicht, dass jemand einfach von unserem Teller isst.

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31.07.2011:

Es war ein Leben, dem der Tod vorzuziehen gewesen wäre … welche Qualen und welches Leid muss Aspri ertragen haben. Im Sommer war das Treibhaus ein Glutofen und Aspri hatte keine Möglichkeit zu entkommen.

Aspri darf erst jetzt anfangen, das Leben zu entdecken. Jetzt, nach drei Jahren, die sie gemeinsam mit einem Leidensgefährten unter unglaublichen Bedingungen überstanden hat.

 

 

Nach ihrer Rettung wurde sie in einer Tierpension untergebracht. Es ist eine kleine überschaubare Welt und es gibt nicht oft menschliche Zuwendung und auch nicht viel Abwechslung. Doch für Aspri ist die Tierpension zur Zeit das Paradies.

 

 

Anfänglich war sie Menschen gegenüber noch sehr scheu und hatte Angst, sich ihnen zu nähern. Menschen waren ihr fremd. Doch sie hat gelernt zu vertrauen und sich sehr gut entwickelt. Mit ihren Artgenossen ist sie verträglich und genießt es zu spielen. Ihr Futter bewacht sie mit Argusaugen, wer will es ihr verdenken: Die ersten drei Jahre ihres Lebens musste sie fast täglich hungern …

Bluttests wurden bereits durchgeführt und fielen negativ aus.