Hündinnen

Aspasia - weggesperrt auf einem Quadratmeter ... das war Aspasias Welt

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*2008 – ca. 22 kg - weibl - ca. 53 cm - kastr. - Athen

07.01.2012: Aspasia und Aspri wurden nicht nur gemeinsam gefunden, sie sind auch gemeinsam untergebracht. Aspasia versteht sich mit den anderen Hunden, die ihm Gehege leben, sehr gut, orientiert sich aber sehr an Aspri.

Ansprechpartnerin Claudia Hainke

Mit Aspri an ihrer Seite fühlt sie sich in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Sie liebt es mit Aspri zu spielen und versucht alles, um Aspris Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mit Aspri gemeinsam ein Zuhause zu finden, wäre für Aspasia sicherlich traumhaft, da sie sich mit Aspri gemeinsam schneller einleben würde. Sicher könnte Aspasia auch alleine vermittelt werden, aber dann bräuchte sie mehr Zeit und Verständnis.

 

In ihrer Vergangenheit wurden Aspasia und Aspri misshandelt, und es ist ihnen anzumerken, dass sie fremden Menschen gegenüber anfänglich misstrauisch sind. Doch wenn sie sich erst einmal mit den Menschen vertraut machen durften, dann sind sie beide sehr anhänglich und bitten darum gekrault zu werden. Ebenso wie Aspri liebt es Aspasia zu rennen und zu toben.

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31.07.2011: Sie hatte auf dem winzig kleinen, eingezäunten Platz keine Hütte und keine Rückszugsmöglichkeit. Sie musste auf dem Boden schlafen, bei jeder Witterung.

Aspasia wurde gemeinsam mit Aspri bei einem Gewächshaus aufgefunden. Im Gegensatz zu ihrer Leidensgenossin war sie nicht im brütend heißen Gewächshaus angekettet, sondern auf einem angrenzenden, winzig kleinen, eingezäunten Platz untergebracht: Ein Meter mal ein Meter war Aspasias Gefängnis groß.

Jeglicher Witterung völlig ungeschützt ausgesetzt musste sie dort monate-, vielleicht sogar jahrelang, ausharren. Weder eine Hütte als Unterschlupf noch ein Baum oder eine schattenspendende Mauer befanden sich auf dem Quadratmeter, der Aspasias Welt bildete.

Es gab keinen Schutz vor stechender Sonne und Kälte, vor Regen, Wind oder Gewitter. Im Sommer war der Boden steinhart und staubig, bei Regen stand Aspasia im Morast … und der nasse, schlammige Boden war zugleich ihr Schlafplatz … und ihre Toilette.

Gefüttert wurde sie, wenn ihrem Besitzer der Sinn danach stand … frisches Wasser war eine seltene Kostbarkeit. Wie lange Aspasia dieses furchtbare Dasein ertragen musste, das wissen wir nicht.

 

 

Aber es ist ihren strahlenden Augen anzusehen, dass ihr das Leben im Zwinger der Tierpension wie ein Traum von einer anderen Welt vorkommt.

 

 

Es ist hier sauber und trocken, es gibt eine Hütte und es gibt regelmäßig Futter. Aspasia ist glücklich, dass ihr Leben diese Wendung genommen hat, und dieses Glück strahlt sie mit jeder Faser ihres Körpers aus.

 

 

Drei Jahre ist die Hundedame alt, und sie soll erleben dürfen, dass es noch mehr gibt als das, was sie gerade so sehr genießt. Sie soll erleben dürfen, wie es ist, in Geborgenheit zu leben, mit einem Dach über dem Kopf und mit lieben Menschen an ihrer Seite.

Ihre Bluttests fielen negativ aus.