Hündinnen
Pepi - in ihren Augen ist ihre Traurigkeit zu lesen

*ca. November 2008 - ca. 58 cm - Athen
Jeder Tag verläuft hier gleich ... seit ca. zwei Jahren wartet Pepi geduldig darauf, dass sich Menschen für sie interessieren. Doch bisher hat sich niemand gemeldet, der dieser sanften Hündin ein Zuhause geben möchte.
Ansprechpartnerin Ina Lautenschlager
04.02.2012: Hallo, Ich bin’s, Pepi. Lange habt ihr nichts von mir gehört, ich weiß. Tatsächlich gibt es auch nicht viel Neues zu berichten.
Noch immer warte ich sehnsüchtig auf ein Zuhause. Tag und Nacht denke ich daran, wie es wohl sein mag, eine eigene Familie zu haben. Ich träume sogar davon, wie es ist, und die Träume haben immer die wunderschönsten bunten Farben, die man sich nur vorstellen kann. Doch dann, wenn ich wieder aufwache, ist meine Welt wieder trist und öd … Hier, auf der Terrasse eines Hauses, wo ich mit anderen Hunden lebe, gibt es keine Abwechslung. Jeder Tag verläuft gleich. Und ich warte hier schon seit fast zwei Jahren ….
Ich habe ein ruhiges Wesen und verstehe mich mit allen anderen Hunden, die hier leben, sehr gut. Niemals fange ich einen Streit an.
Ganz toll finde ich es, wenn Ionna ein wenig Zeit hat um uns zu besuchen.
Ich schaue sie dann aus meinen großen braunen Augen erwartungsvoll an, weil ich hoffe, dass sie eine gute Nachricht für mich hat und mir sagt, dass ich diesen tristen Ort bald verlassen darf.
Aber Ionna muss mich jedes Mal enttäuschen. Sie sagt dann immer zu mir: „Liebste Pepi: Du hast wunderschöne ausdrucksvolle Augen und du hast ein solch wunderbares liebes Wesen. Aber es hat sich niemand gemeldet, der dir ein Zuhause schenken möchte.“ Das tut jedes Mal auf’s Neue weh und es fällt verdammt schwer mit dem Wissen zu leben, dass man keine Zukunft hat.
Den anderen Hunden hier geht es ähnlich. Wir halten zusammen und trösten uns … oft ist uns ziemlich langweilig. Wir knabbern dann manchmal aus purem Zeitvertreib unsere Hundehütten an. Schaut mal, in die Ränder meiner Hütte habe ich ein wunderhübsches Muster geknabbert.
Wie viel lieber würde ich mit einem Kuscheltier spielen, mit einem Ball über die Wiese toben, einem Stöckchen hinterher jagen, dass mir mein lieber Mensch wirft – wie viel lieber würde ich neben meinem Menschen auf dem Sofa liegen und mich kraulen lassen. Ich bin sicher, ich käme dann niemals mehr auf den Gedanken, etwas anknabbern zu müssen. Ich wäre dann der glücklichste Hund auf der Welt und würde jede einzelne Sekunde genießen.
Oh, eine Sache gibt es noch über mich zu erzählen: Als meine Schwester Rosa und ich gefunden wurden, war ich an meinen Hinterbeinen verletzt (ein LKW hatte mich angefahren). Die Verletzung ist natürlich lange ausgeheilt und ich kann wie jeder andere Hund rennen und toben. Aber wenn man mich genau beim Gehen beobachtet und wenn man weiß, dass ich einmal einen Unfall hatte, dann ist ein ganz kleines bisschen zu erkennen, dass meine Hinterbeine einmal verletzt waren.
So, jetzt wisst ihr ein wenig über mich, meinen Alltag, meine Ängste und meine Hoffnungen … vielleicht kennt ihr jemanden, der genau so eine Hündin wie mich sucht?
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24.07.11: Es gibt neue Bilder von Pepi, die noch immer auf ein eigenes Zuhause wartet.




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Juni 2011: Wir wollten eigentlich Pepi und Lisa am liebsten zusammen vermitteln, aber leider interessierte sich monatelang niemand für diese beiden zauberhaften Hündinnen. Somit haben unsere griechischen Tierschützer sich schweren Herzens dazuentschlossen, zumindest Lisa ein wunderbares Zuhause in Geborgenheit zu ermöglichen.
Lisa wurde im Juni 2011 adoptiert. Seitdem ist ihre Schwester Pepi alleine im Zwinger und versteht die Welt nicht mehr.
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dies gehoert leider der Vergangenheit an:
Pepi und Lisa – Schwestern, die sich nicht im Stich lassen
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13.1.2011: Es gibt neue Bilder von Pepi:
Athen:
Pepi hat leider ordentlich zugelegt. Wer will es ihr verdenken, bei der wenigen Bewegung, die so ein Zwinger bietet.
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Mai 2010:
Pepi und ihre Schwester Lisa wurden in der Nähe von Athen an einer stark befahrenen Straße gefunden.

Beide waren in einem schlechten Zustand, Pepi hatte dazu noch eine Verletzung an einem Hinterlauf, welche von einem Lkw verursacht worden war.
Pepi:

Niemand hat es für nötig gehalten, für die beiden hilflosen Hunde anzuhalten. Sie waren die ganze Zeit der Gefahr ausgesetzt, dass ein Auto oder Lkw sie überfährt, was leider Alltag in Griechenland ist.

Lisa:
Unsere griechischen Teamkollegen kamen gerade noch rechtzeitig, dass Pepi und ihrer Schwester nicht noch Schlimmeres zugefügt wurde. Beide Hunde wurden vorübergehend in einer Pflegefamilie untergebracht, wo sie leider nicht lange bleiben können.

Pepi und ihre Schwester benötigen dringend ein eigenes Zuhause, liebend gern natürlich gemeinsam.

Mit anderen Hunden vertragen sich die beiden sehr gut; trotz aller schlimmen Erfahrungen sind sie Menschen gegenüber aufgeschlossen, sehr umgänglich und sehnen sich nach streichelnden Händen.

Wenn Sie sich vorstellen können, vielleicht sogar beiden ein liebevolles, zuverlässiges Zuhause zu geben, rufen Sie uns bitte an oder schicken uns eine Email. Wir sind Ihnen gern bei der Adoption der Geschwister behilflich.
Pepi und Lisa werden geimpft und gechipt mit einem Schutzvertrag gegen eine Schutzgebühr vermittelt.
Pepi:







Lisa:



