Hündinnen

Myrina - noch immer sucht sie

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ca. 50 cm – ca. 23 kg - geb. ca. 06/2008

Hundepension bei Düsseldorf

Mai 2011 Myrina baut in winzig kleinen Schritten neues Vertrauen auf. Sie kommt zu den Menschen, die sie kennt und holt sich Leckereien ab. Unser Hundepensionsbesitzer darf sie streicheln. In der Gruppe, mit anderen Hunden, vergißt sie ihre Angst und spielt ausgelassen mit ihnen.

Ansprechpartnerin Petra Mohnes

Myrina läßt sich kein Halsband anlegen und geht auch nicht an der Leine. Ihr neues Zuhause müßte einen hoch eingezäunten, ausbruchsicheren Garten haben, aus dem sie sich auch nicht heraus buddeln könnte, denn sie macht Löcher in die Erde, in denen sie glatt verschwinden könnte.

Ideal wäre ein überschaubarer, mindestens 1.80 m hoch eingezäunter Garten, mit der Möglichkeit, jederzeit Zugang zu einem Raum des Hauses zu haben, um so langsam Vertrauen in die neuen Menschen fassen zu können.

Wer Myrina adoptiert, muss sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen haben, denn noch wissen wir nicht, ob sie sich jemals anleinen lassen wird.  Sie ist eine ganz wunderbare Hündin und es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn sie sich traut, etwas aus der Hand zu nehmen. Das wäre anfangs gar nicht denkbar gewesen.

Ein souveräner Hundefreund an ihrer Seite, würde ihr das Leben in einer neuen Umgebung erleichtern.

 

 

 

Wenn Myrina das Leid, das ihr widerfahren ist, jemals wird vergessen können, dann nur mit ausgesprochen geduldigen, liebevollen Menschen, die sich mit ängstlichen Hunden auskennen und ihr helfen, den durchlebten Alptraum zu bewältigen.

 

 

Myrina lebte in derselben Gegend wie Aurelia, ca. 60 km außerhalb Athens. Nur nachts wagte sie sich aus ihrem Versteck, so scheu und ängstlich war sie. Sie war eine Art "Hundelegende": Alle Menschen hatten sie mit diesem grauenhaften engen Halsband gesehen, doch niemand konnte sagen, wo sie sich aufhielt.

 

 

Doch was noch schlimmer war: Niemand in der Gegend kam auf die Idee, der Hündin zu helfen. Der Ort heißt Kalamos und ist bekannt dafür, dass herrenlose Hunde hier oft brutal misshandelt oder getötet werden. Erst vor wenigen Monaten wurde ein Welpe mit einem Gewehr erschossen ... viele Anwohner sahen zu, keiner griff ein.

Die Tierschützer suchten unzählige Stunden nach Myrina. Als sie sie schließlich fanden, gestaltete es sich sehr schwierig, sich ihr zu nähern, da Myrina große Angst hatte. So sah Myrina aus, als sie schließlich von den Tierschützern gefangen werden konnte:

Myrina wurde sofort in die Tierklinik gebracht...

Die griechische Tierschützerin Rania schreibt: "Ich bewundere diese Hündin. Sie hat so unendlich gelitten und dennoch gelang es ihr, die Menschen nicht an sich herankommen zu lassen. Und sie war eine unglaublich wunderbare und fürsorgliche Mutter." (Myrina ist die Mutter von Kerasia, Kaliroh, Kali und Kleisthenis.)

 

 

Myrina  hat nie in ihrem Leben positive Erfahrungen mit Menschen machen dürfen und ihr Leben war geprägt von Angst und Schmerzen. Aus welchem Grund sie dieses breite Band um ihren Hals trug, das werden wir nie erfahren.

 

Es muss ihr unerträgliche Qualen bereitet haben, die Fotos sprechen Bände.

Myrina ist noch immer scheu und ängstlich. Zur Zeit lebt sie in einem Tierheim. Sie ist gemeinsam mit einem anderen Hund in ihrem Zwinger untergebracht. Mit ihm und ihren anderen Artgenossen versteht sie sich gut. Dennoch ist dies eine Umgebung, die natürlich alles andere als positiv für Myrinas Psyche ist.

Myrina benötigt ein ruhiges Umfeld mit Menschen, die ihr Zeit geben und Verständnis haben. Wir sind überzeugt davon, dass sie sich dann in der Gegenwart von Menschen wieder wohl und sicher fühlen wird.

Wie lange Myrina das Metallband um ihren Hals tragen musste, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass es ihr unsägliche Schmerzen bereitet hat. Es verwundert daher nicht, dass Myrina Hundehalsbändern und -geschirren mit Angst und Furcht begegnet. Ihr Hals war geschunden und ist eine sehr sensible Stelle. Jeglicher Druck an dieser Körperstelle ruft bei ihr sofort die Erinnerung an ihre Vergangenheit zurück.

Myrina wird daher ausschließlich an Menschen vermittelt, die mit dieser Situation umgehen können, genügend Einfühlungsvermögen haben und Myrina alle Zeit der Welt geben, um sich an ein Halsband oder ein Geschirr zu gewöhnen.

Ideal wäre unter diesen Umständen natürlich ein Zuhause mit einem großen, ausbruchsicher eingezäunten Garten, in dem sich Myrina zunächst ohne Geschirr bewegen könnte, so dass die Gewöhnung an das Geschirr stressfrei erfolgen kann.

Dies wird nicht einfach sein, doch Myrinas Vergangenheit war auch nicht einfach und ihre Zukunft soll tausendfach besser werden!

 

Ein bereits vorhandener Hund in der Familie, der sie an die Pfote nimmt und ihr Sicherheit geben kann, wäre sicherlich förderlich für Myrinas Entwicklung.
Myrinas Wunden am Hals sind inzwischen verheilt und sie ist eine wahre Schönheit.
Wenn Sie Myrina die schönen Seiten des Lebens zeigen können und sie auf ihrem Weg in ein lebenswertes Leben begleiten möchten, dann melden Sie sich bitte.

Wir freuen uns wirklich sehr, wenn unsere Schützlinge ein liebevolles Zuhause finden, doch es sollte „für immer“ sein.

Um sicher zu sein, dass alles bedacht ist, bitten wir hier um ein paar Minuten ihrer Aufmerksamkeit, bevor Sie uns anrufen

Myrina wird gechipt sowie geimpft mit einem Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt.

Petra Mohnes * vom Stray-Team freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre Email unter

02058-79294  oder   0177-433 1823    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


* falls Sie niemanden  erreichen *

Neue Bilder vom 28.2.: Myrina ist wieder eine wahre Schönheit geworden. Sehen Sie sich diese Verwandlung an:

 

Fotos von Myrina, nachdem sie gefunden wurde: