Körbchen gesucht
Bevor Sie uns anrufen ....
Wir alle freuen uns sehr, wenn Sie einem unserer Schützlinge für immer ein liebevolles Zuhause geben möchten.
Wir gehen davon aus, dass Sie Ihre Entscheidung, ein neues Familienmitglied aufnehmen zu wollen, nicht spontan, sondern nach eingehender Überlegung getroffen und im Vorfeld alle "Für und Wider" abgewogen haben.
Auch sollten alle Familienmitglieder hinter dieser Entscheidung stehen!
Sollten Sie jedoch auch nur den leisesten Zweifel haben, ob Sie Ihren Hund bis ans Ende seiner Tage an Ihrer Seite behalten wollen, rufen Sie uns bitte nicht an!
Wir sprechen hier nicht von Schicksalsschlägen, die das Leben oft drastisch verändern, sondern von Alltagssituationen, die immer wieder eintreten können.
Eine Wohnung kann gekündigt werden, ein Partner andere Wege gehen.... das sind keine Gründe, sich das "neue Leben" ohne seinen besten und treuesten Freund einrichten zu wollen. Wenn man sich nur Mühe bei der Suche gibt, findet man Wohnungen, in denen Hunde erlaubt sind und auch liebevolle Hundesitter lassen sich organisieren.
Auch bei geplantem "Familienzuwachs" oder schon vorhandenen Kleinkindern, sollten Sie vor der Aufnahme eines Hundes den Alltag in Gedanken "durch spielen". Es ist nicht immer die reine Freude, mit Kinderwagen und Hund bei Wind und Wetter täglich um die zwei Stunden spazieren zu gehen. Sicher werden Sie jetzt sagen: "Es ist nur gesund für das Kind, an die frische Luft zu kommen!" - Ja, das ist richtig. Aber wir leben nicht in Südtirol, wo die Sonnentage überwiegen.
Auch bei Minustemperaturen, im Regen und bei feuchtem Nebelwetter fallen die Hunderunden an, und wenn Ihr Kind erst einmal in der Lage ist, seine Wünsche zu äußern, wird es Sie sicher nicht mehr Tag für Tag auf die allmählich langweilig werdenden Hunderunden begleiten wollen. Was machen Sie dann? Ein Kleinkind kann und darf man nicht alleine zuhause lassen ...
Und wenn Ihr Kind Besuch hat und die Hunderunde ansteht, dürfen Sie mit einer Karawane spazieren gehen...
Kind und Freunde müssen mit, ob sie wollen oder nicht. Es sei denn, Sie haben liebe Großeltern in der Nähe. Ansonsten richten Sie sich auf tägliche "Gruppenerlebnisse" ein, bei denen die Beteiligten ihren Unmut oftmals laut bekunden werden.
Die "Interessen" von Eltern, Kleinkindern und Hunden gehen nicht selten weit auseinander...
Rechnen Sie auch damit, dass selbst ein als kinderfreundlich beschriebener Hund sich hier ganz anders darstellen kann.
Jedes Kind ist einzigartig, genau, wie jeder Hund. Deshalb kann man nicht generell davon ausgehen, dass - wenn der Hund das eine Kind liebt - , es bei dem anderen genau so ist.
Auch bei einem als kinderfreundlich zu bezeichnenden Hund, spielt die Sympathie eine große Rolle. Es ist wichtig, dass die "Chemie" zwischen Hund und Kind stimmt, dass er keine Angst vor dem Kind hat, weil es vlt. laut und ungestüm ist und / oder keine Rücksicht auf seine Schlafgewohnheiten nimmt.
Vielleicht ist er auch eifersüchtig, weil er vorher nie Liebe erfahren hat...
Was machen sie dann? Sind Sie dann bereit, intensiv mit Kind und Hund an der Situation zu arbeiten, notfalls einen Hundetrainer oder Hundepsychologen um Hilfe zu fragen? Wird Ihr Kind Ihren Anweisungen folgen, wenn Sie es bitten, sich dem Hund nur unter Ihrer Aufsicht und unter entsprechender Anleitung zu nähern?
Und wenn ein Welpe ins Haus kommt, wird es nicht lange dauern und Ihr Nachwuchs wird die unagenehme Erfahrung machen, wie schmerzhaft Nadel spitze Milchzähnchen sich in zartem Fleisch anfühlen. Auch Sie werden nicht davon verschont bleiben. Sicher werden Sie damit umzugehen wissen, doch ein Kleinkind wird weinen und das Hundekind gar nicht mehr so niedlich finden. Hunde sehen Kinder oft als Ihresgleichen an und ein Welpe, der "gut drauf ist", wird auch öfter in die Wade zwicken, um Ihren Nachwuchs zu "Raufspielchen" aufzufordern. Das kommt nicht immer gut ....
Auch sollten Sie sich fragen, ob Sie über die notwendige Geduld verfügen, auch einem "Angsthund" genügend Zeit zu lassen, bei Ihnen anzukommen.
Viele unserer Hunde haben schreckliche Dinge erlebt und müssen erst lernen, Vertauen zu fassen und zu realisieren, dass es Menschen gibt, die es gut mit ihnen meinen. Das geschieht nicht innerhalb von zwei, drei Tagen. Das Zauberwort heißt "Geduld". Auch ein ängstlicher Hund wird seinen Weg zu Ihnen finden, er braucht nur etwas länger.
Wir haben Hunde vermittelt, die Wochen oder Monate brauchten, ihre Ängste abzubauen. Fragen Sie sich bitte vorher, was Sie machen, wenn Ihr neues Familienmitglied auch nach ein oder zwei Wochen den Platz hinter der Couch nur für die Notdurft verläßt... manche Hunde bleiben immer ängstlich.
Und wenn Sie eine Katze haben, sollten Sie damit rechnen, dass weder Hund, noch Katze vor Begeisterung in die Pfoten klatschen, wenn sie dem Anderen zum ersten Mal begegnen.
Auch hier ist Gelassenheit und Geduld gefragt. Nach ein paar Tagen sieht die Welt dann schon ganz anders aus.
Ganz wichtig aber ist es, dass Sie darauf vorbereitet sind, dass hier ein TIERSCHUTZ-Hund kommt. Tierschutz-Hunde sind oft nicht sehr gepflegt, weil sie aus schlimmen Verhältnissen kommen, weil sie zusammen mit vielen Hunden untergebracht waren, denn die Not ist dort, wo sie herkommen, groß. Und wer aus Mitleid viele Hunde beherbergt, hat selten Zeit und auch nicht das Geld, sich um all das so zu kümmern, wie wir es hier von unseren Hunden gewohnt sind. Wir können nicht garantieren, dass Ihr neues Familienmitglied gesund ist. Es ist nicht möglich, jeden Hund einer "internistischen Untersuchung" zu unterziehen. Die Hunde werden vor ihrer Ausreise weder geröntgt, noch werden Ultraschallaufnahmen gemacht, auch die Zähne werden sicher für keine Fernsehwerbung geeignet sein... die Zähne können in mangelhaften Zustand sein und die Krallen zu lang, vielleicht sind auch noch Folgen eines Unfalls oder einer Misshandlung erkennbar.
All das ist möglich und man sollte sich damit vertraut machen und darauf vorbereitet sein, wenn man einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert. Umso schöner ist es, wenn es dann anders kommt ...
Die Schutzgebühr deckt oft nicht einmal alle Kosten, die entstehen, wenn ein Hund zu seiner Familie reist.
Er muss gechipt und geimpft werden, er erhält einen EU-Pass, ist er erwachsen, wird er kastriert,
eine Blutuntersuchung wird gemacht, der Flug muss bezahlt werden. Die Flugkosten ab Athen betragen für einen ausgewachsenen Hund, der eine große Box benötigt, damit er vorschriftsmäßig transportiert werden kann, 200 Euro. Nach dem Flug muss die Box zurück geschickt werden.
Wenn Sie einen Hund von uns adoptieren, ist es uns wichtig, dass Sie auf alle Eventualitäten bestmöglichst vorbereitet sind.
Besonders am Herzen liegt uns auch Ihr Partner, Ihre Partnerin.
Kommt ein neues Familienmitglied ins Haus, sollten alle im Haushalt lebenden Personen damit einverstanden sein. Es macht keinen Sinn, darauf zu hoffen, dass "der Andere" sich schon mit der Situation anfreunden oder abfinden wird. Der Leidtragende ist immer der Hund. Ein Tier gegen den Willen des Partners "durchzusetzen", bedeutet, ein Risiko zu Lasten des Tieres einzugehen. Egal, welche Gründe Ihr Partner gegen den Einzug eines Vierbeiners anführt, ob es die Hundehaare im Flur oder die Pfotenabdrücke auf den hellen Fliesen sind, Sie werden sie / ihn nicht wirklich davon überzeigen können, dass Ihr "psychisches Wohl" von größerer Bedeutung ist.
Unsere Schützlinge liegen uns sehr am Herzen. Deshalb ist es uns überaus wichtig, dass wirklich alles bedacht ist, bevor ein Umzug erfolgt. Unsere Hunde haben oft schon sehr viel Leid erfahren. Hier sollen sie glücklich und "gewollt" sein... für IMMER.
Ein Hund ist ein weiteres Familienmitglied und sollte es auch bleiben.
All das sollte man bedenken, bevor man später "eine Seele bricht" .....
Bitte, lesen Sie deshalb unbedingt auch h i e r und h i e r .
Immer noch entschlossen und guter Dinge? Dann rufen Sie uns an.
Sicher sind Sie dann genau der richtige Mensch für "Ihren" Hund, bereit, mit ihm durch "dick und dünn" zu gehen und ihn nie im Stich zu lassen
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